Beiträge von Blacki81

    In Deutschland müsste vor jedem fahrenden Panzer wieder mindestens ein Feldjäger mit Laterne und Fahne marschieren. Und das Publikum zur Sicherheit 1 km entfernt hinter der Düne stehen, falls die Nebelwerfer explodieren .

    Dieses ganze "ohne Regeln ist alles besser" ist so lang witzig bis jemand zu schaden kommt.

    Blacki81
    Da hast du mich etwas missverstanden.
    Ich meinte RAGs oder Mitglieder von RKs, die diese nur als Mittel zum Schießen sehen, aber sonst kein Interesse an Bundeswehr, Reservistentum und so haben, sondern dies nur als lästiges Übel sehen, um ihrem Hobby zu frönen, welches sie auf nicht jedem Schießstand ausüben können und daher den Weg über die Reserve beschreiten. Aber außer an Wettbewerbsteilnahmen finden keine kameradschaftsfördernden Aktivitäten statt. Unterm Strich sind sie aber keine echte Bereicherung für die Gemeinschaft, sondern profilieren sich gern über das Kaliber ihrer Sportgeräte, während sie Kleinkaliberschützen und Reservisten mit anderen Interessen abschätzig belächeln.

    Kann ich so nicht bestätigen, erstmal gibt es auch bei den RAG eine nicht unerhebliche Anzahl KK Schützen und zweitens führte ich bereits aus das die meisten Aktiven im unserem Regionalbereich für andere Verbandsaktivitäten aus den RAG Schießsport kommen.

    Interessanter Aspekt mit der Überalterung. Man hat in den letzten 20 Jahren zwar keine Bindung mehr zur Zivilwelt aufgebaut, wünscht sich aber jetzt das sich Zivilsten ohne Berührungspunkte für den Dienst melden.

    Meiner Meinung nach hat die BW kein Interesse an Ihren Reservisten

    Ich muss da definitv wiedersprechen. Die Bundeswehr hat Interesse an ihren Reservisten. Am liebsten 10 Divisionen (200.000. Soldaten und Soldatinnen).


    Bernhard

    Ich korrigiere mich, sie wollen nichts dafür tun.

    Keine Arbeitnehmerfreundlichen Termine in den Asassmentcentern (Mir riet man ich sollte mich als Wiedereinsteller bewerben um medizinisch geprüft zu werden.) usw.
    Ich kann das wohlwollen vieler gegenüber Y-Reisen tatsächlich nicht verstehen, der Laden hat sich seit Ende der 90er mit Hilfe der Politik selber zerlegt.

    Ein Kamerad wollte seine Stiefel tauschen, dabei viel Auf das er nicht mal im System war. (Eingekleidet und beordert).


    Zum Thema RAG Schießsport passt auch wieder das Thema Waffenrecht. An anderer Stelle wurde das ja schon diskutiert.

    Auch da hätte der VdRBw sich positionieren und Engagement zeigen können.
    Das wurde aber gründlich verschlafen.
    In dem Punkt müssen sich auch die RAG Schießsport den Vorwurf gefallen lassen, da nicht von unten mehr Druck gemacht zu haben, um eine sinnvolle Stellungnahme des DvRBw bei der Verbändeanhörung zu initiieren. Klar, die Zeit war knapp bemessen, aber man sollte seine Vorstellungen und Forderungen in der Schublade haben, wenn man etwas für das Hobby erreichen will.

    Ja eigentlich traurig, mit den Mitgliderzahlen, der Nähe zur Politik und vor allem vor dem Hintergrund der Weltpolitischen Lage wäre da deutlich mehr drin gewesen.
    Die Schweizer haben da offenbar was besser begriffen als wir.

    Im Thread "Rücknahme KDV" von Kristian habe ich zwei Beiträge gelesen die ich gern diskutieren würde. Offenbar gibt es doch einige die selbst in unseren Kreisen unterwegs sind die RAG Schießsport aber eher abwertend sehen. Hintergrund war mein Beitrag das die BW offenbar nicht wirklich Interesse an Ihren Reservisten hat und als Beispiel führte ich die zunehmende Sperrung von Standortschiessanlagen für Reservisten an.

    Dazu zwei Zitate aus dem angesprochenen Thread.

    Quakfrosch

    Zitat

    Was sich durchaus nachvollziehen lässt.
    Wenn man allerlei Zeugs schießen will, was auf den schützenvereinstypischen Plätzen nicht geschossen werden darf, was waffentechnisch nichts mit militärischem Schießen zu tun hat und man das "Reservistentum" eigentlich nur dazu benutzt um kostenlos seine Großkaliberwaffen auf Schießplätzen der Bundeswehr zu bespielen, aber sonst nichts "reservisten-" und bundeswehrtypisches mit dem Ziel der Auferechterhaltung der soldatischen Fähigkeiten und Kameradschaft macht oder am Hut hat, ist man da nunmal nicht gerade gern gesehen.

    So meine Erfahrungen.

    schoenbruch

    Zitat

    WBK Beschaffungsstelle


    Beginnen möchte ich mit dem zweiten

    Die Vorgaben für die Erlangung einer WBK sind für alle Sportschützen gleich, das Spielt es keine Rolle ob ich bei einer FSG Hintertuppsdorf oder einer RAG schieße. Kein RAG Vorsitzender der Welt bestätigt Teilnahmen die es nicht gab. Niemand Stellt eine Sachkunde aus für jemanden der nicht da war.

    Die Disziplinen gibt der Verband vor in unserem Fall orientieren die sich an Militärisch genutzten Waffen, mit der teildynamischen für die Pistolen sogar wieder mehr an realen Konzepten. Das sich nicht jeder eine P1 oder P8 kauft am Ende sollte logisch sein, anders als Soldaten bekommt man die eben nicht vom Bund gestellt. Grundsätzlich dürfte die Handhabung bei jeder Pistole aber ähnlich sein, eine G17 wird bei so vielen Einheiten Weltweit genutzt das es im Konfliktfall Wahrscheinlicher ist ich bekomme sowas in die Hand als eine P8.

    Warum sollte eine RAG also eher Beschaffungsstelle als militärischer Kompetenzerhalt sein? Die Schützen halten sich fit um Umgang mit diversen militärisch und nicht militärischen Waffen. Bleiben aktuell bei Sicherheitsvorschriften. Bilden sich weiter in 1 Hilfe und Schiessleiterwesen. Pflegen Kameradschaft, werben aktiv für den Verband, unterstützen die jeweiligen RK´s. In unserem Fall kommen die meisten Kameraden für Sammlungen zum Volkstrauertag, Fahnenabordnungen, aktive Reservistenarbeit aus der RAG Schießsport woher also diese seltsame Wahrnehmung. Auch die Reservisten werden von Ämtern geprüft und müssen die selben Vorgaben erfüllen. Warum sollte eine RAG also eine Beschaffungsstelle sein?

    Noch wirrer (auch wenn ich das gewöhnt bin) ist die Einlassung vom Frosch.

    Die Schießstände der Bundeswehr unterliegen deren Auflagen, diese werden durch die vorhanden Schiessbahnwärter kontrolliert. Vor einigen Jahren mussten alle RAG Angeben welche Schützen welche Waffen auf welchem Stand schießen wollen. Natürlich hat der Reservist weder G36 noch G3 noch MG3 oder sonstiges. Wie definierst du militärisch außer über das Kaliber, die Art der Waffe oder die Disziplin? Auch hier geht es um Kompetenzerhalt, üben übt. Zu behaupten Schützen hätten kein Interesse am Verband bzw. der Reservistenarbeit finde ich mindestens gewagt. Welchen Wert haben denn dann militärisch gesehen, RAG Marsch oder RAG Modellbau ?

    Umsonst war die Nutzung der Stände auch nie, es war sehr wohl eine Jahresgebühr zu entrichten, zumindest in Füssen.

    Grundsätzlich sollte mal alles begrüßen was gesetzestreue, mündige Bürger in die Lage versetzt sich und andere zu Verteidigen. Woher die Aversion gegen Schützen?


    Vielleicht noch ergänzend wie es zu den zwei Oben genannten Zitaten kam. Meiner Meinung nach hat die BW kein Interesse an Ihren Reservisten, sie lässt vorhandene erworbene militärische Qualifikation ebenso liegen wie die welche die Reservisten und ungediente in ihrem zivilen Leben erworben haben. Ihr fehlt ein wirkliches Konzept diese zu integrieren. In erster Linie sollten Reservisten Spiegel eines real existierenden Dienstpostens sein. Gerade abseits der Infanterie Einheiten wäre hier ohne Ende Potential. Ein Kraftfahrer kann nach einer kurzen Einweisung auf das Spezielle Fahrzeug auch militärische Transporte lassen. ein ehemaliger OG mit PKW Führerschein kann Feldjäger als Kraftfahrer unterstützen. Ein wie auch immer gearteter Büroangestellter kann Stabs und Gezi Tätigkeiten übernehmen usw. usw. Leider konzentriert man sich viel viel zu sehr auf die Heimatschutzbatallione. Kaserne Bewachen im Ernstfall und lässt ohne Ende Potential liegen.

    Grüße Blacki

    Ich wollt dich nicht schon wieder nerven, deshalb die Anfrage hier ;) danke nochmal das du damals geschaut hast.

    Hello. das die Bundeswehr sich mit ihren Reservisten schwer tut ist kein Geheimnis oder Stammtisch Gerede.

    Die RAG´s werden reihenweise der Schiessbahnen verwiesen, tausch von Material schwierig, Beorderungen schwierig, Rückmeldung auf Anfragen auch.

    Dazu zweifelhafte medizinische Einordnungen (gemessen an den Kriterien für 18 Jährige erstverpflichter) alles in allem kann man den Eindruck gewinnen wirklich interesse ist da nicht.


    Deshalb noch mehr Respekt das Kristian sich nicht beirren lässt.

    Ich bin ja auch eher ein kritischer Beobachter des Quakfrosches sehe hier aber absolut keine Grenzüberschreitung auch der folge Hinweis von Tomy war doch eher Sachbezogen. Wann hat das eigentlich angefangen das alle ausschließlich positive Resonanz dulden?

    Ganz ehrlich der Markt ist derzeit absolut am Boden, wer die Anzeigen durchforstet und sich seine Favoriten parkt wird schnell feststellen das es zu wenige Käufer für all die Angebote gibt. Konnte man unter Corona noch alles zu Höchstpreisen Verkaufen halten die Leute ihre Kohle jetzt zusammen.

    Wie schon gesagt wurde, stört man sich an der kritischen Auseinandersetzung mit seinem Angebot ignoriert man es oder blockt die Leute weg.

    Wir sind hier nicht bei Disneys Klopfer.

    Nein - kennt er nicht. Ich habe so gut wie keine Erfahrung mit dem Kadett als Feldjägerfahrzeug, schon gar nicht als Fahrer. Die wenigen Male. wo ich einem Kadett saß, ist mir dieser Schalter nicht aufgefallen. Die Kadett-Phase ist irgendwie an mir vorbei gegangen.
    Ich war bis Ende 1991 an der Feldjägerschule in Sonthofen, dort liefen nur 0,4 t und 0,5 t. Ab Ende 1991 als KpChef in Leipzig gab es die ersten Monate ein Sammelsurium an NVA-Fahrzeugen, dazu einige wenige 0, 4 t und 0, 5 t, aber keine Kadett. Und ab 1993 kam als Neuaustattung gleich der Astra und der VW-Bus Syncro. Ein Kadett lief meiner Erinnerung nach in Leipzig bei meiner 2. Kompanie überhaupt nicht.

    Wir hatten den in Neubrandenburg, ich weiß auch das in den Feldjägereinsatzkompanien im Norden einige unterwegs waren die dann durch den Astra abgelöst wurden.

    Puhhhhhh, mit SAP hat sich einer der größten Firmenfahrzeugflotten Betreiber verabschiedet.

    Wer glaubt man könnte das unaufhaltbare aufhalten wenn man nur laut genug poltert und prollt bitte.
    Mit der aktuellen Prämie werden reihenweise Zweitwagen auf den Schrottplatz geschickt und gegen Elektro getauscht.

    Immer mehr große Speditionen, Bauunternehmer usw. setzen auf Elektrische Antriebe.

    Der Verkehrspräsident ist zurück getreten, ändert nichts an der Einstellung des ADAC, viele überzeugte Elektro Mobilisten sind extra eingetreten.
    Hätte sich unsere Autoindustrie nicht so lange gewehrt wären sie jetzt nicht quasi tot.

    Ich mag Elektro auch nicht aber aufhalten wird das keiner mehr.

    Werde auch nicht austreten.

    A.) Hat sich nicht der ADAC für höhere Spritpreise ausgesprochen sondern sein Vieze lediglich die Lenkungswirkung dieser bejat.

    b.) Hat die Mitgliedschaft mir schon mehrfach geholfen, sei es bei Liegenbleiben oder Unfall.

    c.) um so mehr austreten um so größer wird die Lobby der Ökospinner in dem Verein.


    Grüße Blacki

    Muss ich nachfragen ob der noch aktiv was macht.