Schaltung einstellen

  • Hallo zusammen!
    Hab folgendes Problem: Die Schaltung samt Schaltdom von meinem Munga war raus und zerlegt, u. a. weil die Madenschrauben oben am Dom hin waren. Hab dann neue Gewinde reingeschnitten und statt den Maden M8- schrauben rein. Hat soweit funktioniert, nur stimmt die Schaltung jetzt nicht mehr, d.h. statt dem 2. geht er meistens in den Rückwärtsgang...
    Gibts da sowas wie ne Grundeinstellung?


    Gruß Quirin

  • Im Dom ist eine Spiralfeder. Schau mal, ob die richtig sitzt.


    Wenn Du den Durchmesser der Fuehrungsschrauben vergroessert hast, kann es sein, das der Schalthebel etwas versetzt auf der Schaltkugel sitzt. Wie sehen denn die Fuehrungen der Kugel am Schalthebel aus? Das ist die Kugel in die Deine neuen Fuhrungsschrauben eingreifen?


    Hast Du nur den Dom zerlegt, oder das Getriebe gleich mit?? Dann stimmt ev. was bei der Einstellung der Schaltwelle nicht. Las' mal hoeren


    Robert

  • Das Getriebe war nicht auseinander. Hab nur den Dom zerlegt weil alles verdreckt war, da die Schmutzkappe unten fehlte.
    Die Spiralfeder sitzt richtig, der Durchmesser der neuen Schrauben paßt auch...
    Zuerst ging der Rückwärtsgang rein, aber nicht mehr raus.
    Hab dann den Kugelkopf auf der Schaltwelle versetzt, weil der klemmte-
    das war die Ursache.
    Wenn ich jetzt denn Rückwärtsgang einlege, arretiert er nicht sauber, es "klackt" nicht.
    Bin jetzt immer hin und her gefahren und hab die Schrauben am Dom nachgestellt und hab probiert und probiert aber befriedigend isses nicht..

  • Hallo Ducky


    Someit ich weiß, nicht. Das ist eine andere Mat.-Erhaltungsstufe und auf dieses Treppchen darf der normal begabte Schrauber wohl nicht..
    Getriebe wurden beim Bund wohl nicht instand gesetzt.


    Bin noch am Suchen. Auch in meinen alten Werksnachrichten steht nur was vom Problem mit dem 1.Gang



    Frage an Quirin:


    Wie wars denn VOR dem Zerlegen? Wenn - vom Dreck mal abgesehen vorher alles OK war, fällt mir nur noch ein, das die Schaltführungsschrauben zu weit eingedreht sein können und dadurch der Schalthebel in seiner Bewegung eingeschränkt ist. Die sollen ja nur Kontakt in der Führung haben - aber nicht anschlagen!


    Robert

  • Vor dem Zerlegen wars o.k. is aber 1 1/2 Jahre her.
    Habs etwas schleifen lassen mit schrauben..
    Heute hab ich nochmal die Schrauben nachgestellt, jetzt gehts einigermaßen.
    Jedenfalls vielen Dank für die Anregungen und falls jemand doch noch was findet, TDV o.ä., wär ich dankbar.
    Gruß Quirin

  • Hallo quirin.
    1. Es gibt die möglichkeit zum einstellen der Rückwärtsgang-arretierung (sperre beim ziehen des Schalthebels von Leerlauf nach ganz Links).
    In Fahrtrichtung, links von der Getriebeentlüftungsschraube(welche den Schaltdom mit befestigt) befindet sich die einstellschraube für die arretierung. Entweder ist sie mit Scheiben distanziert o. es ist eine gekonterte Madenschraube.
    Vorsicht!: Kleinste verstellungen machen sich stark bemerkbar. Daher immer nur kleine verstellschritte vornehmen.


    2. Unter dem Seitlichen Getriebedeckel befindet sich eine Feder u. eine Kugel, die den Rückwärtsgang in seiner position hält. Sollte der Gang beim Rückwärtsfahren herausspringen, könnte die Feder erschlafft o. die Kugel defekt- bzw. nicht mehr vorhanden sein.


    Zu 2. Diesen Punkt habe ich auch nur nachgelesen bzw. erfragt.


    Zu Risiken o. Nebenwirkungen befragen Sie bitte ihren Getriebearzt o. nochmals in diesem Forum . :]
    Mit Sicherheit können die Ratiopharm-Zwillinge nicht helfen! :D


    Gruß,Marc

  • Hallo Allerseits,


    habe mir eben dieses Thema durchgelesen. Dabei ist mir folgendes Aufgefallen:


    Ich habe gestern meinen Schaltdom zerlegt, altes Fett und Dreck ausgewaschen. Dabei fiel aus dem alten Fett die Hälfte vom Kopf einer Führungsschraube vom Schalthebel heraus. Also die brauche ich auf jeden fall neu. Kontermutter? gelöst, dann konte ich die Führungsschraube einfach aus der Bohrung herausdrücken. Die gegenüberliegende Führungsschraube eiert frei in der bohrung herum.


    Erste Frage: müsste da nicht normalerweise jeweils ein Gewinde im Schaltdom sein? Sonst lässt sich mit den Führungsschrauben ja gar nichts einstellen....oder? :?: Wenn dem so ist, muß wohl mal wieder Helicoil ran :-)


    Zweite Frage: Gibt es eine Anweisung zum Einstellen der der Führungsschrauben oder macht man das nach "Gefühl"? :S


    Dritte Frage: Hat Matz diese Führungsschrauben vorrätig?


    Gruß


    Christian

  • Die Erklärung dazu im Werkstatthandbuch auf Seite 124.


    Und in der Ersatzteilliste findest du auch die Bezeichnung der Schraube/Mutter!


    Viele Grüße, Michael


    Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,


    der andere packt sie kräftig an und handelt!

  • Moin Moin,


    will hier auch mal meinen Senf zum Schaltdom dazugeben, hab dazu mal 'nen Foto von dem ganzen Rotz gemacht, dat Teil lag gerade so bei mir im Treppenhaus rum 8o8o8o8o


    V


    Meist ist nicht nur die Führungschraube im Schaltdom abgenutzt, sondern auch die Führungsnut im Schalthebel ausgeschlagen :| . Hatte bei meinem Schaltdom/ Schalthebel das gleiche Problem. Neue Führungsschrauben von Matz brachten auch keine Besserung, da bei meinem Schalthebel auch die Führungsnut ausgeschlagen war :T:T habe diese parallel gefeilt/geschliffen und zwar beide Seiten auf das gleiche Maß. Die Führungschrauben habe ich auf der Drehbank mit dem passemdem Übermaß für die Nut aus 'ner 8.8 er Schraube hergestellt. Im noch ausgebautem aber komplett zusammengebauten Zustand auf volle Bewegungnsfreiheit geprüft. Gegebenenfalls Nut und Führungsschraube nacharbeiten. Gut gefettet einbauen nach Werkstatthandbuch (siehe Ducky) einstellen.
    Dat hat bei mir nach dem zweiten Anlauf auch geklappt. Im Schatdom befindet sich kein Gewinde für die Führungschrauben, hab das bei drei Schaltdomen überprüft...... hmmmhmmmhmmm Sind die Führungsschrauben abgenutzt kann durch eine 1/4 Umdrehung derselben das Spiel ein wenig ausgeglichen werden, allerdings ist das keine "Reparatur" auf Dauer........


    Gruß Pepe

  • Hallo Mungafreunde,
    gestern mit dem Munga unterwegs als sich plötzlich der Schalthebel wiederstandslos in alle Himmelsrichtungen bewegen liess.
    Kurzer Blick unterm Munga: Dort lagen eine Mutter und eine schmale Feder.
    Mit der Feder wusste ich nichts anzufangen. Unterm Schaltdom hat sich der Hebel von der Welle (welche im Getriebe sitzt) gelöst.
    Nun denn habe ich diesen wieder auf die welle gesteckt und verschraubt.
    Allerdings sitzt da noch eine Spiralfeder nutzlos direkt unterm Schaltdom und so ein Blechring, dessen Funktion ich nicht erkennen kann???
    Schalten lassen sich nun nur noch der erste und zweite (da wo sonst der dritte und der vierte Gang liegen)
    1. Welche Bedeutung haben die beiden Federn?
    2. Wie kann ich die Gänge wieder richtig einstellen?


    Danke ;,(


  • Wenn ich mich noch genau entsinne wird die Feder mit dem Blech im Dom befestigt (Feder drückt von unten auf die Kugel vom Schalthebel und hält den Schalthebel im Dom).


    Zwischen Schalthebel und der Kugel auf der Schaltwelle kommt noch eine kleine Schraubenfeder.

    HOERMEN
    Deutscher durch Geburt, Pfälzer durch die Gnade Gottes !!




    9. Int. Militärfahrzeugtreffen der RAG 6014
    AUSGEFALLEN !! in 66740 Saarlouis-Fraulautern/ Saarland
    auf dem Panzererprobungsgelände der Bundeswehr mit Geländefahren
    Treffen für Militärfahrzeuge aller Armeen und aus allen Epochen.
    Infos unter http://www.rag6014.de