Lacke und Rostschutz für Militärfahrzeuge zb. RAL6014 / RAL6014 ALT / RAL6031 / RAL7008 im Shop bei Militärlacke.de

  • Anfänger und lackieren schliesst sich ein bisschen aus.


    Ich finde daß einige Leute viel zu viel Angst vor 2K haben, das ist aber unbegründet.
    Den Dreisatz hatten wir ja alle mal in der Schule und eine Waage hat ja auch jeder.


    2K ist halt wesentlich besser und für den Profi effizienter zu verarbeiten.
    1K ist daher aber nicht schlecht und historisch beim Großteil unserer Fahrzeuge auch völlig richtig.


    Grundierung von A und Decklack von B, Verdünnung wohlmöglich von C nehmen, vergiss es, das geht in die Hose!
    Gerade was Glanzstabilität und Verträglichkeiten angeht, sollte alles aus einem System und vor Allem aufeinander abgestimmt sein.
    Ständig haben wir Kunden die meinen die Grundierung sei nicht wichtig, oder man könne irgendeine nehmen. Bei allen Armeen die nach technischen Lieferbedingungen wie z.B. MIL Spec, MIL PRF oder TL arbeiten, ist eine speziell geprüfte Grundierung für Matt- und Stumpfmattlackierungen zwingend vorgeschrieben. Die Grundierung hat gerade bei matten lacken sehr wohl Einfluß auf den späteren Glanzgrad der Decklackierung. Wenn das nicht wichtig ist, kann man natürlich eine Grundierung verwenden welche zumindest zum Decklacksystem insoweit kompatibel ist, daß sie sich nicht voneinander trennen. ;)


    Wenn Du vorhast zu strahlen, würde ich ganz klar zu einer Zinkstaubfarbe raten. (hier bitte aber vorher unbedingt Rücksprache halten, beim Strahlen und dem folgenden Lackaufbau werden sehr gerne nicht mehr gut zu machende Fehler erzeugt!)
    Hier hast Du den bestmöglichen Schutzaufbau der möglich ist.


    Im 2K Bereich dann darauf einen 2K Epoxygrund und darauf dann wiederum einen 2K Polyurethanlack.
    Zumindest was den Rahmen angeht wäre das die Wahl meiner Mittel.



    Den Aufbau kannst Du ja je nach Geschmack und Laune mit 1K oder mit 2K machen.

  • Naja ganz so schlimm is es bei mir auch nicht. Farbe aufs Blech bringen werd ich schon noch hinbekommen. Ich will mirs nur auch nicht zu schwer machen. 1K sollt für mein vorhaben wohl auch ausreichen. Ich wills nicht unbedingt zur Wissenschafft machen. Grundierung drauf, Decklack fertig :lach: . So zumindest öffters schon gesehen und schlecht wars auch nicht. Glanzstabilität brauch ich keine. Soll ja kein Museumsfahrzeug werden. Ich werd auch das blech nicht wieder Büglen und spachteln. Er soll schön seine Beulen und macken behalten die er die letzten 70jahre gesammelt hat. soll halt nur wieder in einem schönen gleichmäßigen Farbton da stehen die nicht nach kurzer zeit wieder Abblättert.
    Grundierung war vorgesehen von Mipa (im freundeskreis öffters verwendet) das standart Rotbraun hmmm. Was mich beim Lacken halt nur etwas ins grübeln bringt is das mit Verdünnen, beim 2K das mit dem Härter, halt dieses ganze gemische... da sehe ich bei mir noch die Fehlerquelle . Da fehlts bei halt an der erfahrung.
    Den Lack aus deinem Shop hatte ich schon ins Auge gefasst bei meiner suche. War mit dem Farbton nur noch nicht so ganz sicher. Von der Menge her war ich mit 10-12kg garnicht so weit weg beim vorab schätzen.

    6. Int. Militärfahrzeugtreffen der RAG 6014 v. 07.-10. Juli 16 in 66740 Saarlouis


    Infos unter rag6014.de

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  • Na dann bist Du mit 1K doch bestens beraten.
    Schreib mal bitte was genau für eine Mipa Grundierung - da gibt es nämlich etliche.
    Ich prüfe dann gerne ob das klappt, wir vertreiben ja neben unserer Eigenproduktion für ein anderes Shopprojekt auch Mipa und ich kann im Zweifelsfall den Außendienst fragen.


    Das Gemische bekommst Du sicher auch hin.
    Das A und O ist das technische Datenblatt des jeweiligen Lackes zu lesen.
    Da stehen Düsengröße, Spritzdruck und Verdünnungsverhältnis drin.
    Unsere eigenen Kunstharzlacke werden über den Daumen gepeilt mit 10-15% verdünnt, also fängt man bei 10% an und testet das Spritzbild auf einer alten Motorhaube. Hier sollte der Lack nicht spratzen ( zu wenig Verdünnung), aber auch nicht sofort Läufer bilden ( zu viel Verdünnung), sondern kurz nach dem Aufspritzen schön ineinander verlaufen.
    Wenn man Grundierung, Decklack, Klarlack zeitnah aufeinander spritzen möchte, ist es sehr wichtig die Verdünnungsverhältnisse nahezu gleich zu halten, da es sonst zu Verwerfungen innerhalb der unterschiedlich trocknenden Lackschichten kommt. Auch für spätere Nachlackierungen macht es Sinn, sich das Verdünnungsverhältnis zu notieren (dann muß man auch nicht wieder von Neuem probieren) - da dies nämlich auch Auswirkungen auf den Glanzgrad und somit das subjektive Farbempfinden hat.


    Viele (auch Profis) machen den Fehler sofort im scharfen Schuss ein Auto lackieren zu wollen, das kann ohne regelmäßige Praxis mit dem entsprechenden Lack gar nicht auf Anhieb klappen.


    Bei der benötigten Menge kannst Du auch gerne vor der Bestellung ein Angebot per Email anfordern - bei größeren Abnahmemengen wirkt sich das gut auf den Preis aus welcher händisch kalkuliert werden muß.

  • Ok ich merk mir das mit dem Angebot vor. Bis es soweit is dauert aber noch ein klein wenig. Erst muss noch einiges an Teilen besorgt werden und das mit dem Strahlen vom Rahmen is auch noch nicht ganz klar. Aber kannst mir gerne mal ein vorab Angebot schicken per PN. Oliv Drab mit dazugehöriger verdüng und auch gerne mit dazu passender Grundierung (ich gehe mal davon aus das ich da billiger davon komme als das ich sie seperat bei Mipa besorge) damit ich mir mal grob eine vorstellung machen kann was noch auf mich zu kommt :whistling:  
    Hast du auch Hitzebeständige Lacke für Motoren im angebot? Hab auf anhieb keine gefunden auf deiner seite.

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  • Endlich gibt es wieder ein Pinselset im Shop von Militärlacke.de.
    Das 4 teilige Pinselset aus Naturborste ist für einfache Lackierarbeiten geeignet, speziell zum Auftragen von Grundierung oder Rostumwandler, bzw. Lack an schlecht zugänglichen Stellen.
    Durch die gezupften Borsten können auch kleinere Lackkratzer mit der Originalfarbe “aufgefüllt” werden. Hierzu sollte man gerade so viel Lack auf die Pinselspitze auftragen, dass der Kratzer gerade so gefüllt wird. Nach dem Trocknen (ca. 30 Minuten) wiederholt man den Vorgang so lange, bis der Kratzer komplett aufgefüllt ist.


    Natürlich werden in einer Werkstatt Pinsel immer wieder gebraucht, sei es zum schnellen Bemalen von Sicherungsmuttern, Taktischen Zeichen, oder auch zum Verarbeiten von Fluid Film oder Perma Film.
    Oder vielleicht doch nur mal eben das Kettenfett auf die Mopedkette schmieren?
    Selbst im Auto beim Reinigen von Lüftungsdüsen, Bedienteilen oder verstaubten Wolfarmaturenbrettern (wirkt zusammen mit einem Staubsauger wahre Wunder!) oder Entfetten von schwierigen Stellen zur Lackiervorbereitung möchte man nicht den “teuren Profipinsel” verschwenden – hierfür sind diese einfach Pinsel gerade gut.


    Pinselset im Shop




  • Hallo JayDee!


    Nachdem ich im Sommer die erste Ladung deiner Lacke am Munga verarbeitet habe (tolles Ergebnis, gutes Zeug!), brauche ich bald Nachschub. Nur hät` ich auch gerne ein neues Forums-T-Shirt (das alte ist leider etwas gechrumpft :whistling: ). Der Versandskosten wegen würde ich gerne alles auf einmal ordern.


    Kann denn in absehbarer Zeit mit einer Neuauflage des Shirts in der guten BW-Qualität und auch in Größe 7 gerechnet werden?


    Viele Grüße
    Holli

  • HALLO JAY DEE


    HABE DEMNÄCHST VOR MEINEN 72 ER KÜBEL IN FLECKTARN ZU LACKEN


    KAROSSE KOMPLETT MIT ZINKFARBE UND GRUNDIERUNG VERSEHN


    MEINE FRAGE :WIEVIEL BRAUCHE ICH VON JEWEILIGEN FARBTON ???!!GESCHÄTZTE 3-2-1 LITER ; GRÜN -SCHWARZ- BRAUN


    SOLLTE ICH RAL 6014 /NEU NEHMEN WEGEN BJ MITTE 72 ;OBWOHL DIE ORIGINALFARBE DOCH SEHR GRÜN IST ??? GLAUBE EHER BRONCE GRÜN


    DANKE DIR IM VORRAUS


    BIS DANN


    SIRLEISTI

  • Hallo Sirleisti,


    Deine Feststelltaste klemmt!


    Bei einem 72er Kübel gehört RAL 6014 NEU drauf.
    RAL 6031 Bronzegrün gab es damals noch nicht.


    Für den kompletten Wagen Innen und Außen wirst Du 3L Verdünnung, 6kg Grundierung, 5L Decklack und 4L Klarlack benötigen.


    Grüße...

  • ja Hi,


    ...also ich habe da mal eine etwas andere Frage, ich möchte Lack entfernen und zwar
    von den Gummileisten meines Wolfes, die wurden von dem Vollidioten von Vorbesitzer
    allesammt mitlackiert, in tarn wäre das ja O.K., aber nicht wenn das Teil einfarbig oliv ist.....


    ....also lange rede, kurzer Sinn, wie bekomme ich das am Gummischohnensten runter...??


    Beste Grüße


    Kirk

  • kommt drauf an WELCHE farbe (kunstharz, alkyd, wachsmalstifte...) und welcher untergrund.


    soweit ich mich erinnere sind die leisten aus gummi und nicht aus weichplastik oder holz, richtig?


    als erstes würde ich einen teil der leiste über nacht in dot4 bremsflüssigkeit legen. wenn es sich dann problemlos abstreifen läßt, gut - wenn nicht, länger liegen lassen.


    hilft das nicht, mit abbeizer oder schlimmstenfalls lösungsmittel versuchen.


    auch kochendes wasser wäre eine sanfte variante, aber halt mühsam...



    ...alles an Ersatzteilen und Zubehör für den VW Iltis


    Tobias Drechsler
    Heylstr. 39-43
    63571 Gelnhausen
    info@iltisteile.com

    Die AGBs, Infos zur Gewährleistung & zum Anbieter durch klicken auf das Bild oben

  • Dem ist nichts hinzuzufügen - Bremsflüssigkeit ist sicher die erste und günstigste Alternative.




    ....ich werde das "die Tage" mal ausprobieren, aber erst einmal
    vielen Dank für die schnellen und guten Antworten....


    Beste Grüße


    Kirk

  • Hallo Jay_Dee,
    ich möchte meinen Munga 91/4 in RAL 1001 einfärben. Er ist schon beige, aber die Farbe blättert teilweise ab und der Rost wurde teilweise nur übersprüht. Die ursprüngliche Farbe war von der Bundeswehr in grün,oder so. Nun will ich bis auf die Originalfarbe abschleifen und neue Farbe mit Pinsel oder Rolle auftragen. Habe keine Ahnung welche Farbe da drunter ist ( Nitro, Akkyd oder sonst etwas). Nun meine Frage: Welchen Farbaufbau soll ich wählen? Wie grundieren. Hast Du RAL 1001 und wieviel benötige ich etwa. Ich dachte an K 1 seidenmatt. Bin für jeden Vorschlag dankbar.
    Es grüßt
    Jürgen aus Berlin

  • Hallo Jürgen,



    wichtig ist dass Du die nicht tragfähigen Farbschichten (am Besten mit Excenterschleifer und 80er bis 120er Papier) komplett runterschleifst.


    Sofern Du mit einem 1K Kunstharzlack und der Rolle arbeiten möchtest, würde ich den Aufbau wie folgt durchführen:


    Nach dem Schleifen, entfetten:
    http://www.militaerlacke.de/la…hoer/silikonentferner.php


    Entstauben:
    http://www.militaerlacke.de/la…behoer/staubbindetuch.php


    Grundieren: (je nach Temperatur mit ca. 2% Lackkriechöl: http://www.militaerlacke.de/la…triche/lack-kriechoel.php)
    http://www.militaerlacke.de/la…e/rostschutzhaftgrund.php


    Nach der Trocknung mit 320er / 480er (reicht bei einem seidenmatten Finish!) zwischenschleifen - sofern noch Schleifspuren vom Altlack-Entfernen vorhanden.


    Decklackieren in Wunschfarbe und Glanzgrad:
    http://www.militaerlacke.de/la…e/ralsonderbestellung.php


    Hier den Decklack auch mit ca. 2% Lackkriechöl "streichfähiger" machen.



    Das war natürlich nur eine grobe Umschreibung.
    Sofern Rost vorhanden ist, sollte dieser mechanisch entfernt werden, ansonsten dieses Mittel einsetzen:
    http://www.militaerlacke.de/la…iche/peneteriermittel.php



    Für das Lackierzubehör (Becher, Walzen, Klebeband, etc.) schaust Du hier, bzw. schreibst eine Email Info@RAL6014.de ( es ist noch nicht sämtliches Zubehör im Shop gelistet)
    http://www.militaerlacke.de/lack/lackierzubehoer/index.php



    Für einen Munga komplett Innen / Außen / Unten wirst Du ca. 6kg Grundierung, 5L Decklack 0,5L Kriechöl benötigen.

  • Die 3M Lackiermaske der 6000er Serie im Set mit A2 und P3 Filtern konnte im Preis gesenkt werden und kostet aktuell noch 49,90- .


    http://www.militaerlacke.de/we…3mkomfortlackiermaske.php



    Neben Lack- und Lackierzubehör haben wir das Oldtimersortiment um Rundsicherungen und einen Sicherungshalter erweitert.


    http://www.militaerlacke.de/fa…---torpedosicherungen.php


    http://www.militaerlacke.de/fa…tung/sicherungshalter.php


    Mich hat es immer genervt dass diese Billigsicherungen die man überall bekommt ständig korrodieren und so den Kupferwurm aus der Fassung bringen.
    Wir haben einen Hersteller gefunden der diese Sicherungen noch in vernünftiger Qualität fertigt, nach einjährigem Probeläufen finden die Sicherungen nun den Weg ins Shopsortiment.


    In Kürze kommen noch Sicherungssortimente dazu.

  • Leider bekomme ich keine Farbreste vom Getriebegehäuse ab. Kann man das Foto nicht ausdrucken und danach analysieren?


    Hier mal ein baugleiches Motorrad (Triumph 3sw) mit einer experimentellen Zusatzpanzerung und in einer anderen Schattierung vom 1940er "British Khaki No. 3".




  • Jay-Dee braucht echte Farbe/Pigmente, sonst geht da garnichts. Fotografier mal das Motorad aus einem anderen Winkel und schon hast Du eine komplett andere Farbe.

    Bullitreiber / Robert


    kostengünstiger Hersteller von CO2 und Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Millenniumbugs und der Klimakatastrophe.