Stiefelthread

  • Sind bei den Springerstiefeln wirklich Stahlkappen drin? Oder ist ist die Spitze nur verstärkt? Von der Optik könnte Stahl drin sein. Eigentlich sind Stahlkappen und große Knickwinkel nicht gut für den Fuß.

    Bullitreiber / Robert


    kostengünstiger Hersteller von CO2 und Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Millenniumbugs und der Klimakatastrophe.

  • Moin Moin,


    @murkser: Die Sohle hat auch große Ähnlichkeit mit den Conti-Halbsohlen der frühen Stiefel. =O Ist die anvulkanisiert? Kennst du den Ursprung der Stiefel? Stiefel in dieser Form, mit vulkanisierter Sohle und eingesetzter Stahlkappe wurden in den 1980ern und 90ern für den Katastrophenschutz und das THW hergestellt. Folgend Bilder meiner THW-"Springerstiefel":




    Die Stiefel sind vom Hersteller BALTES. Herstellungsjahr 1992.


    Viele Grüße


    Simon

  • Grüß´ euch,


    @Truppfahrer , ja genau das Profil hat Ähnlichkeit mit dem der alten Bw-Schuhe und Stiefel. Wenn die Profilzacken durchgängig wären und nicht i.d. Mitte gegeneinander versetzt, wäre es ein "Castrop" -Profil von Conti. Iss es aber nich.... :S


    Die Schuhe habe ich vor Jahren mal für sehr wenig Geld aus der Bucht bekommen. Da nicht genauer beschrieben hatte ich sie wegen dem recht einfachen Aufbau der Sohle für NVA-Springerstiefel gehalten. Die sehen aber ganz anders aus, habe ich später festgestellt.
    Ausserdem steht ja auf der Zunge recht deutlich "Bund" drauf.




    Servus der murkser

  • Hallo, Stiefelexperten!
    Bitte helfen, die Zeit der Herstellung von Schuhen, jüngsten Ergänzungen meine kleine Sammlung Attribut.
    1. Flugpeltzstiefel: was tun die Zahlen auf der Schuhzunge? Der Zahl '38'- Jahr?
    2. Schnürsstiefel: das Modell 1937? Zubehörteil WH?
    Vielen Dank.
    Mit freundlichen Grüßen, Altmann.

  • Sehr zu respektieren Kameraden!
    Ich bin kein Militarist (Kriegshetzer)! Ich arbeite mit der russischen Suchbewegung für Soldatengräber zu suchen. (Поисковое Движение России, analog Deutsche Volksbund )
    Ich beschäftigt ihre Mitarbeiter bei der Ausrüstung. Die qualitativ hochwertiges Feld Schuhe- Deutsch. Deshalb bin ich in der deutschen Schuh interessiert.
    Mit freundlichen Grüßen, Altmann Wladimir.

  • Noch einmal begrüsse ich die sehr geehrten Kenner der deutschen Militärschuhe!
    Sehr geehrter Rene (Claymore) hat die Antwort gegeben, dass solche Schuhe des Strickes den Unterabschnitten den föderalen Grenzschutz geliefert wurden. Ich habe Schuhe 50 Jahre der Produktion, ohne Haken.
    Wenn dieses Modell früher, warum konnte sie an die Streitkräfte des Dritten Reiches in 40 Jahre nicht geliefert werden?
    P.S. Bitte ich, den Kommentar in Bezug auf Fliegerstiefel zu geben
    Gruß
    Altmann

  • Hi Leute,
    bin heute bei Ebay auf eine interessante Anzeige gestoßen.


    Laut dieser Anzeige bekommt die Bundeswehr neue Bergstiefel die aussehen wie die aktuellen nur mit anderen Ösen, anderer Sohle und von nem anderen Hersteller.


    so sehn se aus:



    Beschreibung:
    Original Bundeswehr Bergstiefel Neu (neues Modell)


    wählbar in verschiedenen Größen


    Bitte beachten Sie: Es handelt sich hier um das neue Modell
    der Bundeswehr Bergstiefel und um kein Nachbau oder ähnliches. Diese
    sind aber nicht mehr vom Hersteller Meindl, sondern einem neuen
    Hersteller der die nächsten Jahre für die Bundeswehr produziert. Die
    Stiefel sehen fast genau wie die von Meindl aus. Die Sohle hat sich
    geändert und ist noch rutschfester als vorher, ansonsten besitzt der
    neue Bergstiefel genau die gleichen Eigenschaften wie sein Vorgänger.
    Die Bilder zeigen den neuen Bergstiefel der Bundeswehr den Sie von uns
    bekommen werden und den es die nächsten Jahre auf dem Markt geben wird.



    Link: http://www.ebay.de/itm/ORIGINA…m:mBzHNjh1i_CMYqD3XndxRgQ


    Weiß da jemand was drüber oder is das bloß ein Chinaimport?

  • Also, ne orginal Vibram-Sohle hat der nicht...
    und GoreTex will sicher auch sein Logo auf dem Stiefel sehen...
    das Hersteller-Logo auf der Zunge ist schwer zu erkennen
    Die Bahn trägt übrigens Haix (Danke für die Dauerleihgabe :thumbsup: )


    Wiki > Ein Beispiel für die Bedeutung der Nailaer Industrie in jener Zeit war die Schuhfabrik Seifert & Klöber, später Panda-Schuhfabrik genannt.
    Sie hatte 1934 1000 Beschäftigte und stellte täglich 3000 Paar Schuhe her. Damit war sie die größte Schuhfabrik in Bayern. Die Schuhe wurden
    unter dem Markennamen Wohlauf vertrieben[1].


    Und hier im Fret


    > sehr merkwürdig :idee:

    Bullitreiber / Robert


    kostengünstiger Hersteller von CO2 und Überlebender der 1975 prognostizierten Eiszeit, des Waldsterbens, des Konsums von Salz und Eiern, des Millenniumbugs und der Klimakatastrophe.

  • Berg-Ski-Schuh, braun


    Ich habe mir für die Sammlung nach langem Suchen nun diesen neuwertigen und seltenen Schuh der Gebirgsjäger zugelegt:



    Der Schuh befindet sich in einem absolut neuwertigen und völlig unbenutztem Zustand ...



    ... da ist noch keiner mit rumgelaufen :!:



    Das erkennt man auch deutlich an der absolut sauber erhaltenen braunen Sohle von tewa, die klein mit der Jahreszahl 1974 geprägt ist.



    Auch innen ein schön sauberer Erhaltungszustand mit der Herstellerprägung: "10 3936 44 W8"



    Innen ist die Zunge mit dem kammerüblichen Nadelcode versehen.
    Größe: 44, Weite: 8, Herstellungszeitpunkt: 6/Juni 1974 und dem Herstellerschlüssel: 95 (für welchen Hersteller die Zahl steht, weiß ich allerdings nicht)
    Darunter findet sich noch einmal die Prägung aus dem Schaft wieder.
    Wofür das "Z" oben rechts steht ist mir auch nicht bekannt.


    Auf jeden Fall sehr schöne Sammlerstücke, die mit 73,01 € allerdings auch nicht ganz billig waren.
    1974 hat dieser Schuh übrigens 160,60 DM gekostet, wenn er über die Kleiderkasse der Bw bestellt wurde :!:


    Mit Baujahr 1974 sind sie mittlerweile 43 Jahre alt und haben seitdem bestimmt keine Pflege erhalten.
    Deshalb habe ich sie erst einmal ordentlich entstaubt und dann mit Lederfett verwöhnt. Das haben die Schuhe richtig aufgesogen.


    Zu diesem Fang habe ich mich richtig gefreut und wollte Euch daran einmal teilhaben lassen :thumbsup:


    Gruß - Kai

  • Grüß´euch,


    profaner Privatschuh, oder vormals dienstliches Fußkleid, das wäre die Frage?


    Optischer Eindruck: Springerstiefel. Die Schuhspitzen sind a.d. Innenseiten mit Leder verstärkt.


    Gummisohle Tewa "Rodeo"


    Stempel: 13 5 1 18 76 43 8


    Das Leder der Ferse weist ein Tannenbäumchen mit der Beschriftung "Wanderfreund original zwiegenäht echt Leder" auf.



    Zum Thema schwerer Bergschuh in braun:


    Schuhe indentischer Bauart in meinem Bestand, ungetragener Zustand weisen bei einem Schuhbaujahr 1974 und 1977, Sohlen im Profil wie Tewa (oben) vom Hersteller Continental mit "1970" markiert auf.



    Servus der murkser

  • Hallo Wolfgang,


    vielleicht KKBw?


    Ich hatte auch mal ungetragene Reck Springerstiefel von der KKBw ersteigert, waren leider zu schmal und gingen dann über das Forum weg.


    Diese Stiefel hätten allerdings Oberfeldsohlen und waren aus den 80er Jahren.


    Detlev

  • Hi Leute,
    Ich hab in nem anderen Forum eine ausführliche Beratung zum Thema Stiefel geschrieben.


    http://www.airsoft-verzeichnis…94548&seite=1#post1447344


    Was haltet ihr davon? ganz gut gemacht oder inhaltlich Müll?


    In dem Forum geht es um Airsoft, es ist auch eine Plattform um sich bei Spielen anzumelden etc.
    Viele in dieser Szene haben überhaupt keine Ahnung von Stiefeln und deshalb hab ich da mal nen "kleinen" Bericht verfasst.


    MfG

  • Hallöle,


    grüß´dich _Finsch_ , eine Sauarbeit hast du dir da gemacht, Rrrreschpekt :top:


    Kleine, freilich ganz subjektive Anmerkung dazu von mir, ohne jede rechthaberische Allüren :saint:


    Bitte auf die Unterschiede zwischen Wander,- Trekking- Schuhen, Einsatz-, Kampfschuhen und Bergschuhen/Stiefeln hinweisen zu dürfen.


    Geht es im profilierten Gelände fleissig rauf und runter, dann kann durchaus schon im mittelgebirgigen Terrain ein leichter Bergschuh angebracht sein.
    Während im flachen und bebauten Areal ein leichterer Schuh besser geeignet ist. Beim forcierter Gangart ist ein Schuh mit einer Sohle, der die Abrollbewegung
    des Fusses zu lässt vorteilhafter. Die Sohlen der Bergschuhe lassen in der Regel das Abrollen nicht zu, so daß man beim Laufen damit gehörig trampelt und keine
    flüssige Laufbewegung erfolgen kann.


    Die Schnürung der Bergschuhe setzt weiter unten am Fuß an als bei den Trekking- und Kampfschuhen. Der Fuß wird gerade für das bergab gehen dadurch besser gehalten, so daß die Zehen möglichst nicht in die Schuhspitze gedrückt werden.
    Generell find ich muß jeder selbst herausfinden wie er seine Schuhe am besten schnürt.


    Der Schuh muß passen! Ist der Schlappen zu lang, zu kurz, zu breit oder zu schmal, dann passt er nicht. Das kann man auch nicht wegschnüren.
    Wer öfters zu Fuß unterwegs ist wird bald merken, daß er mit einem Paar Allzweckschuhe nicht hin kommt.


    Dann wäre da noch das Thema Socken. Manche mögen dicke Socken, andere dagegen schwören auf zwei Lagen dünnere Strümpfe, Wolle, oder Synthetik.......


    Nach meiner Erfahrung sind die z.B. Lowa und Meindl leichten Bergschuhe deren Sohlen der Hydrolyse zum Opfer fallen hin. Die repariert nicht einmal mehr der Hersteller, stimmts @freddy ;)


    Wasserdicht, was heisst schon wasserdicht :D So richtig wasserdicht ist meistens nur der Gummistiefel, hoffentlich ;)
    Spass bei seite, im neuzustand ist der gute Schuh mit Membrane wohl schon als passabel wasserdicht zu bezeichnen. Wenn aber der gute Schuh zum Lieblingsschuh geworden ist viel, oft und hart im Einsatz steht wird sich die Qualität dieser Eigenschaft wohl, trotz äusserlicher Pflege nach und nach relativieren.


    Andererseits kann ein konventioneller, guter Lederschuh, bei entsprechender Pflege auch hinreichend wasserdicht bleiben, so man das Schuhwerk nicht mit S.-Draht-Klingen malträtiert. Aber das tut dem modernen Schuh auch nicht gut.
    Wenn im Einsatzszenario absehbar ist, daß es zu einer Wasserschlacht kommen könnte, Starkregen, passieren von Wiesengelände, etc. dann sollte man vielleicht einen Schuh am Start haben der nahtarm gefertigt ist. Also vielleicht nicht unbedingt, das Model "Materialmix" mit besondes vielen Nähten.




    Servus der murkser

  • Hi Murkser,


    danke für dein Feedback.


    Hab diesen Bereicht etwas mehr Richtung "Airsoft" geneigt da es ja darum in dem Forum geht, da fallen Bergstiefel sowieso in der Regel raus (obwohl ein Spielfeld in den Bergen sicher auch ganz schön wär :D)


    Ich hab einen orth. Schuhmacher im Ort der mir die Lowa Bundeswehr Bergstiefel vom "Hydrolyse Bild" repariert hat, er hat da auch nicht lange rumgedruckst. Ich denke dass der alle Marken wieder flott macht.


    Die Sache mit der Gore-Membran is eben die... solange alles ganz ist is schön aber wenn die einmal nen Riss oder so hat, wars das :/