Feldflaschen!

  • Hallo Simon,


    ganz richtig ist das nicht das DRK hatte teilweise auch eigene Stemplungen wie das bei Feldflaschen und Kochgeschirr aussieht weis ich nicht genau aber ich habe mehrere Bestecke die sind gestempelt!


    WKC, Rostfrei, DRK, 1965



    Gruß Michael



    Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus

    Einmal editiert, zuletzt von fussel3 ()

  • Hallo Detlev,
    danke für deine Meinung. Ein richtigesd Grau hat der Becher allerdings nicht, das ganze geht so in die 6006er Richtung, also eher gauoliv.
    Habe sie zusammen mit einer neuen BGS Flasche (neues Modell) bekommen, allerdings nicht aus Sammlerhand.
    Evtl könnte es ja auch BGS sein, von dort kennt man es ja auch, das einzelne Bauteile, welche identisch mit BW Modellen sind, in 6014 verbaut werden.

  • Hallöle,


    als wohl eher weniger hilfreichen Einwurf zu einer Zuordnung deiner Feldflasche, Simon, möchte ich noch einwerfen, daß oliv für Teile der persönlichen Ausrüstung bei der EDW ganz normal war.
    Auch sind Niete diese Art auch bei anderen Teilen, z.B. Brotbeuteln aus dieser Zeit verwendet worden.



    Servus der murkser

  • Bei der Durchsicht meiner Ausrüstung bin ich auf diesen Trinkbecker aus Aluminium gestossen hmmm :



    Größte Breite 13,7 cm, Tiefe 9,2 cm, Höhe 9,3 cm. Das Bechermaterial ist ein kräftiges Aluminiumblech. Die Henkel sind aus einem nichtrostenden Stahl und können ineinander geschoben werden, damit sie einen stabilen Griff ergeben. Der Boden weist Russspuren vom erhitzen des Inhaltes auf.



    Folgende Prägungen sind auf dem angenieteten Henkelblech zu finden:


    "CN/0342,


    MMS1965,


    W Zeichen(nach unten offenes Dreieck mit senkrechter Mitellinie [Pfeil?]) D,


    PATT44"



    In den nierenförmigen Becher könnte eine Feldflasche passen, die deutlich gößer als die BW-Modelle ausfällt.


    Wer kann näheres über die Herkunft dieses Bechers berichten :?: :?: :?: Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich zu diesem Stück gekommen bin :!: :!: :!:


    Gruß Kai

  • ich meine dieses W^D ist englisch gewesen


    mfg pipi

    Feil Dir keinen ab, lerne Drehen und Fräsen!
    Über 7 Millionen Österreicher können nicht richtig Drehen und Fräsen.

    "dats ned bandan nemts ahn droht" :schweißen:
    Freilauf Dioden aus Freilandhaltung :D

  • Die Herkunft wäre dann ja geklärt!


    Ich habe meine grauen Zellen auch noch einmal angestrengt und meine, dass ich das Teil von meinem Schwiegervater bekommen habe. Der war mit den Fallschirmjägern aus Wildeshausen auch in England und hat das Teil sicher von dort mitgebracht. Das werde ich aber noch näher recherchieren. :yes:


    Kann denn nun jemand auch etwas dazu mitteilen, ob zu dem Becher auch noch mehr gehört (Flasche, Überzug, etc....) :?: :?: :?:


    Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Licht in die Dämmerung kommen würde :!: :!: :!:


    Gruß Kai

  • Der Becher müsste Baugleich mit denen der Amis sein, die dazugehörende Feldflasche ist aus Alu mit einem Bakelit/Kunststoffdeckel an einer Kette und das alles in einer Canvas-Hülle.
    Evtl. hat da ja mal einer ein Bild.



    Edit sagt gerade dass bei der Feldflasche vom LC2 Tragesystem (ca. 1980) noch der gleiche Becher dabei ist!!!!!!



    HOERMEN
    Deutscher durch Geburt, Pfälzer durch die Gnade Gottes !!




    9. Int. Militärfahrzeugtreffen der RAG 6014
    18.-21. Juli 2019 in 66740 Saarlouis-Fraulautern/ Saarland
    auf dem Panzererprobungsgelände der Bundeswehr mit Geländefahren
    Treffen für Militärfahrzeuge aller Armeen und aus allen Epochen.
    Infos unter http://www.rag6014.de

    3 Mal editiert, zuletzt von HOERMEN ()

  • @ HOERMEN


    Vielen Dank für Deinen Beitrag. :top:


    Das ist jetzt ein amerikanisches Modell aus Kunststoff? Daher auch die Unterschiede bei dem Becher?


    Leider kann ich die Prägung auch bei Vergrößerug nicht entziffern :huh: ! Kannst Du eine Detailaufnahme einstellen?


    @ Alle


    Keiner der gleißenden Sonnenschein mit einem britischen Belegstück beitragen kann :?:


    Schaut doch noch einmal nach, ob nicht vielleicht doch noch so eine komplette Feldflasche rumliegt, die Ihr hier vorstellen könnt :!:


    Ich würde es Euch danken :thumbsup:


    Kai

  • @ stiwa:


    Die Feldflasche ist gemarkt mit U.S. 1976, auf dem Becher steht U.S W.C.W., die Hülle ist aus Cordura mit Futter.


    Die Vorgänger hatten eine Flasche aus Alu und eine Canvashülle.
    Ob bei denen der Becher noch genietet war, oder wie bei der von mir gezeigten Ausführung Punktgeschweisst, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

    HOERMEN
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  • @ HOERMEN


    Danke für die Infos! :thumbup:


    Ich habe mal bei eBay gesucht. Die US-Modelle bekommt man dort recht häufig angeboten. :yes: Guckst Du hier:




    Bei den britischen ist absolute Fehlanzeige angesagt :no: :!:


    @ Alle


    Daher bin ich weiter an einem britischen Muster(bild) interessiert! Also bitte weiter suchen! :top:


    Kai

  • Ich habe heute meine "Kokusnuss" oder "Ritterflasche" der Bundeswehr erhalten :thumbup: .


    Ich bin sehr begeistert von dem 2. Modell und der aufwendigen Ausführung :!: Als Ergänzung zu dem bereits vorgestellten Muster möchte ich hier einige Details näher zeigen. Mein Muster ist vollständig mit H.R.E.59 gestempelt bzw. geprägt. "H.R.E." steht hier für den Hersteller Heinrich Ritter aus Esslingen.




    Der Hersteller steht auch im Klartext auf dem Ledergurt gestemmpelt (Heinrich Ritter, Esslingen a.N. VII/59):



    Am eisernen und oliv lackierten Karabinerhaken ist die Innschrift "Patent Ritter" geprägt:



    Daher und Aufgrund der Ausführung wahrscheinlich auch die scherzhafte Bezeichnung "Ritter- bzw. Kokusnussflasche".


    Der Deckel ist ebenfalls H.R.E.59 geprägt:



    Auf der Rückseite des Deckelriemens ist ein großes "R" gestempelt:



    Der Alubecher zeigt zeitgenössische Einsatzspuren und hat auch die Prägung H.R.E.59:



    Hier auch noch mal das interessante Detail zu der federgesperrten Henkelarretierung des Trinkbechers:



    Mein Muster ist wie ich finde für das Alter von 52 Jahren noch in einem passabelen Zustand :yes: . Lediglich die Naht für den Befestigungsriemen muss ich noch erneuern :S . Nach der Reinigung und Instandsetzung wird die Kokusnuss sicher noch besser aussehen :thumbsup: . So viel von mir zu diesem Thema.


    Gruß von der Küste


    Kai

    Gruß - Kai

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  • @ Stiwa
    Der Becher ist Teil des Pattern 44 Webbing und 1965 gestempelt. Es gehört eine Aluflasche dazu, ist aber mittlerweile nicht mehr oft zu finden. Siehe auch hier:

    Code
    1. http://josephs-militaria-and-homefront-collection.co.uk/PAGE49.HTML


    Grüße
    Werner

  • @ Britsarmy


    Vielen Dank für den Link :thumbup: . Jetzt weiß ich worum es geht! Guckst Du hier:





    Ich muss sagen (schreiben), dass ich von "unserem Forum" begeistert bin :!: :!: :!: Gestern wusste ich noch nicht, wozu der mir vorliegende Trinkbecher gehört und heute habe ich eine absolut perfekte Antwort auf meine Fragen! :G


    Jetzt werde ich noch versuchen, die fehlenden Teile zusammen zu suchen. Mal sehen wie lange ich dazu brauche?


    Ist auf jeden Fall eine Herausforderung :!:


    Ich werde berichten.


    Gruß Kai

  • Die brti. Canteen ist einer Pattern 1944, für den Tropeneinsatz 1944 eingeführt und bis in die 80er genutzt.



    Hier sind meine US Wk2-Felflaschen. Besonders schon die weiße für MP von 1943.



    Hier die Flaschen an sich. Die braune ist aus Kunststoff und von 1943, die beiden emaillierten sind von Vollrath und 1942 gebaut.



    Hier sind US und ausrtalische Feldflachen aus dem Vietnamkrieg.


    Meine Bw-Feldflaschen habe ich im Bw-Ausrüstungsfred schon gezeigt.

  • Auf der Suche nach einer Feldflasche des Modell 3 mit Lederberiemung bin ich kürzlich in der Bucht auf eine Variante mit Webriemen gestoßen(?). Die Verschlussseite war zwar nicht zu sehen und es bestand die Gefahr, dass einfach ein Rödelriemen benutzt wurde, aber wer nicht wagt kann auch nicht gewinnen! Da die Flasche bei einem Euro blieb erhielt ich den risikofreien Zuschlag als Einstandspreis.
    Das Ergebnis wollte ich Euch nicht vorenthalten!


    Die Vorderseite sieht aus, wie mit einem herkömmlichen Rödelriemen bespannt:


    Doch dann die Überraschung; hinten ist sie mit einer Halterung wie beim Modell 1 versehen:


    Auch die Seitenansicht macht einen guten Eindruck:


    Die Beriemung ist offensichtlich keine selbstgemachte Handarbeit:


    Der Riemen ist an der Becherhalterung proffessionell vernietet und auch alle anderen Teile machen einen guten Eindruck!
    Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass die Feldflasche aus drei verschiednen Teile zusammen gesetzt worden ist.


    Das jüngste Teil ist die Flasche, die auch sehr loose im unteren Tragebecher sitzt:


    Baujahr 1966 spricht nicht gerade für eine frühe Version!
    Der Becher trägt folgende Stempelung:


    Auch 1/63 will nicht so recht zu dem Webteil passen.
    Dafür habe ich dann am unteren Becher die passende Stempelung vogefunden:


    Die Stempelung von 1958 (oder doch 1959?)hat mein Sammlerherz dann doch noch erfreut und mir den Beweis für eine autentische Untervariante des Modell 3 geliefert.
    Diese Ausführung ist bei Schuster "DAS AUSSTATTUNGSSOLL ...", Seite 249ff. nicht vorgestellt worden.
    Offensichtlich hat man bei der Einführung der neuen Feldflasche viel herumprobiert und dabei ist dann auch diese Variante herausgekommen.


    Ich habe mich zu diesem Schnäppchen jedenfalls riesig gefreut, auch wenn es aus Stückwerk besteht, macht es doch einen guten Eindruck!
    Hat vielleich noch jemand solch ein Modell in seinem Besitz?


    Grüße von der herbstlichen Ostsee
    Kai

    Gruß - Kai

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  • Beim Vergleichen meiner Feldflaschenmodelle fiel mir noch auch, dass es am Tragebecher einen gravierenden Unterschied gibt:


    Der Boden ist bei dem als Modell 3 bezeichneten Becher glatt (hier links / PSL 63). Lediglich um die Kunststoffwulst, die zur Geräuschverminderung eingesetzt ist, ist eine Sicke vorhanden.
    Bei dem frühen Modell (hier rechts / PSL 58(9)) ist eine umlaufende äußere Sicke geprägt. Dafür keine Sicke um die Kunststoffwulst.


    Mittig ist vorne und hinten bei dem frühen Modell eine Unterbrechung der Sicke zu erkennen, die beim späteren Modell nicht vorhanden ist.


    Die Unterbrechung hat den Zweck, den Webriemen mittig gegen Abrutschen zur Seite zu sichern.


    Dieses Unterscheidungsmerkmal ist auch bei dem Modell mit der Lederberiemung vorhanden, so dass man korrekter Weise diese Ausführung als 3. Modell ansprechen sollte. In dieser Reihenfolge werden die Feldflaschen auch bei Lothar Schuster (S. 249) gezeigt. Da aber ab dem genannten Modell 3 das Grundkonzept identisch ist und nur der Verschluss sich ändert sollte man vielleicht alle Modelle mit 3 bezeichnen und von Ausführung 1 bis 4 (M3A1 - M3A4) sprechen.


    Gruß von der Küste
    Kai

    Gruß - Kai

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  • Nach Vorstellung meiner in Post 144 gezeigte Feldflasche bot Detlev mir einen passend geprägten Trinkbecher mit PSL 59 an, den er nicht brauchte.
    Wir wurden uns schnell einig und so kam der Becher gegen eine kleine Kampftasche mit hinterer Gurtberiemung zu mir an die Ostsee. :thumbup:


    Nach kurzer Überholung (ein wenig richten und säubern) habe ich den Becher jetzt an der Feldflasche und es passt einwandfrei zu dem Unterteil. :juhu:
    Doch sehtr selbst:


    Der 63´er Becher war einfach zu neu und hatte auch eine andere Stuktur.
    So sieht das Ganze doch fiel zeitgerechter aus. :top:


    Falls noch jemand eine passende Trinkflasche mit PSL 59 und der grünen Drahtkette übrig hat; ich würde sie nehmen! :thumbsup:


    Gruß von der Küste
    Kai

    Gruß - Kai

    Einmal editiert, zuletzt von stiwa () aus folgendem Grund: Fehlerbeseitigung

  • Hallo,


    wer kann mir was zu dieser Feldflasche sagen?



    Ich habe diese Feldflasche Anfang der 80er von meinem Opa geschenkt bekommen.
    Mein Opa war Jahrgang 1902. Er hat mir gesagt, das es die Feldflasche seines Vaters im 1. Weltkrieg war.
    Das könnte stimmen, denn im unteren Querriemen ist noch ganz schwach der Name "Götte" zu lesen. (Mein Opa hieß auch Götte).
    Die Buchstaben sind entweder eingeritzt oder punziert.



    Ich glaube, als er mir die Flasche schenkte, waren noch minimale (von Mäusen zerfressene) Filzreste zwischen Metall und Leder vorhanden.
    Der Stöpsel hatte schon gefehlt.
    Auf dem Metall befinden sich keine Angaben zum Hersteller oder zum Herstellungsjahr.


    Ich hab schon mehrfach "gegoogelt", habe so eine Flasche aber noch nie auf einem Foto gesehen.


    Es wäre schön, wenn ihr mir helfen könntet.


    Gruß aus Waldeck


    Markus

  • Es ist mir gelungen über eBay folgende Feldflaschen zu ergattern:


    Interessant für mich war, dass die frühen Ausführungen mit Leder- und Webriemen dabei waren!
    Das fanden anscheinend auch noch weitere Bieter, sodass ich den Zuschlag erst bei 20,49 Euro plus Porto erhalten konnte.
    Da ich die Ausführung mit Lederberiemung aber noch nicht hatte, schien es mir das wert!


    Nun sind die Feldflaschen eingetroffen und meine Erwartungen wurden voll erfüllt:



    Es waren walle vier frühen Ausführungen der 3. BW-Feldflasche dabei. Dazu habe ich mich dann sehr gefreut.



    Auch die Feldflasche mit der Drahtkette (links), die zur 1. Ausführung mit Lederberiemung gehört, war vorhanden. Der Tragebecher und die Feldflasche sind mit PSL 58 gekennzeichnet! Der Trinkbecher ist leider nur PSL61 gemarkt und gehört nicht dazu!
    Damit steht aber fest, dass die Ausführung mit der Lederberiemung die älteste Variante (des 3.Modells) ist.


    Die 2. Ausführung mit dem Rödelriemenverschluss ist PSL59 gemarkt. Leider ist auch hier kein nummerngleicher Trinkbecher vorhanden (PSL62).


    Die 3. Ausführung mit dem vorderen Klemmverschluss aus Alu ist PSL61 gemarkt und hat auch einen nummerngleichen Trinkbecher.


    Die 4. Ausführung mit dem Spannverschluss ist wohl die bekannteste. Sie ist mit PSL74 gemarkt und der Trinkbecher mit PSL72.


    Insgesamt also eine recht bunte Mischung, die mich aber wieder ein Stück näher an eine vollständige Feldflaschensammlung gebracht hat.


    Gruß Kai

    Gruß - Kai

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