Öl für Servolenkung

  • Hallo Leute,


    bin im Moment an einer Servolenkung am Abdichten. Ist eine Nachrüsthydraulik für Traktoren von Riva Calzoni, ein italienischer Hersteller. Jetzt, nachdem ich die Teile gesichtet habe, stellt sich mir die Frage, warum man in einer Servolenkung kein normales Hydrauliköl verwenden kann/soll wie zb. HLP 32. Die Bauteile unterscheiden sich doch in nichts von den üblichen Hydraulikanlagen in der Industrie. Ölpumpe, Steuerventil, Zylinder, ein paar Schläuche und fertig. Oder spielen hier bei Outdoornutzung die Temperaturen eine so große Rolle?? Ich meine soviel zähflüssiger wird das normale Hyd.-Öl ja nun auch nicht.


    Gruß
    ratzfatzmatz

    der Gedanke "es wird schon gehen" ist der erste Schritt zum Mißerfolg

  • kristian b


    die Frage war mehr prinzipieller Art. Ich will damit nichts sparen. Bei der Bremsanlage zum Beispiel, die ja auch nur eine spezielle Hydraulikanlage darstellt, ist die Sache klar. Da gehts, neben anderen Faktoren, um den höheren Siedepunkt und die Fähigkeit, Wasser aufzunehmen. Also fällt normales HLP-Öl schonmal flach. Aber eine Servolenkung ist meiner Einschätzung nach mit einer Industriehydraulik voll vergleichbar.


    Gruß
    Martin

    der Gedanke "es wird schon gehen" ist der erste Schritt zum Mißerfolg

  • Hallo erstmal...
    das wichtige beim Lenkungsöl ist, das da Zusätze drin sind, die das Aufschäumen verhindern. (Luft in der Anlage: Lenkung brummt, ruckt, Behälter läuft über.)
    Diese Zusätze sind aber auch in vielen Hydraulikölen enthalten.
    Druck und Temperatur spielt bei der Lenkung nicht so eine Rolle.
    Kaputt geht bei der Lenkung wohl nichts, solange es Mineralöl ist und die Viskosität nahezu ähnlich ist.
    Ach ja, und im ATF Öl sind auch solche Zusätze drin.
    Gruß,
    M-P