Hallo,was gibt es mit unserem SPZ MARDER

  • Woher weißt du das...?


    Ich war vor einer Woche in Bergen bei 33 (Ex -Panzereinheit , wird jetzt Gren)
    Dort konnten sie uns keinen präsentieren... :wacko:


    In Munster gibt es 3 Stück..., und die gehören noch der Industrie, weil aufgrund von Mängel keine Abnahme erfolgt ist..

    Gruß Olli


    Echte Männer sammeln Punkte nur in Flensburg, nicht bei Payback ! 8]

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  • Es werden wohl im ersten Halbjahr 2015 10 SPZ nach Munster ausgeliefert für die Ausbildung


    Nach der Ausbildung sollen die Kameraden Ihre Panzer direkt mitnehmen


    Ich persönlich hatte mit diesem Waffensystem auch mal zutun und hat mich begeistert sowohl von den Fahreigenschaften mit (1080PS der stärkste SPZ der Welt) als auch von der Technik der Waffe selber


    Natürlich scheint der Start der Serie etwas holperig zu sein jedoch ist es das nicht bei allen?
    Nach 10 gebauten Panzern kann halt noch nicht alles reibungslos laufen

  • Puma ist Toll, dann Frag mal die Zulieferer. Wir haben einen Kunden der fertigt Komponenten für den Puma.
    Produktion wurde rapide gedrosselt. Was nützen 1080 PS wenn er zu schwer ist und im Gelände nicht gerade eine gute Figur macht.
    Nicht alles was neu ist, ist auch gut. Darum gibt es ja auch keinen Leopard 3 sondern den Leo 2A7.
    Mungamike

  • Technik der Waffe


    Jaja, da stecken viele tolle Ideen drin ... leider auch solche, die sich schon veirzig Jahre vorher beim KPz 70 Projekt als nicht praktihabel erwiesen haben (Federung). Oder das Problem, dass man jetzt eine supertolle 35mm Kanone im mannlosen, vom Kampfraum unabhängigen Turm hat, die man auch leider nur von Aussen nachladen kann ... hat sich in den ersten Truppenversuchen als wenig praktisch erwiesen. Genauso wie das Fahrzeug ohne reale Aussensicht nur über Monitor wohl kaum zu führen / fahren ist.....


    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl) :D



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  • Ok... Ich sehe ich stehe da wohl ziemlich alleine auf weiter Flur mit meiner Meinung :lachuh:


    Die Heckklappe geht ja auch noch zum Notöffnen über Hydraulik


    ..und naja 80km/h im Gelände bei knappen 40Tonnen finde ich eigentlich auch nicht schlecht


    Da fährt er jedem Leo davon


    Das der Turm nicht bemannt ist und sich auch nur von außen beladen lässt finde ich auch nicht so genial gelöst


    Grüße Pascal

  • Eine Neuentwicklung bei den Schützenpanzer war meiner Meinung nach notwendig. Der Marder war mit seinen Aufrüstungsmöglichkeiten am Ende. Da ging nichts mehr. Und wenn man auch das eine oder andere kritisiert, wird man doch in der Entwicklung keinen Rückschritt gemacht haben. Bei seiner Leistung kann er wenigstens mit dem Leo in Geschwindigkeit und Wendigkeit mithalten. Ich weiß nun nicht wie lange das nachladen unter (nur) Teilschutz dauert, aber bei den Anforderungen war wohl der Schußabgasfreie Innenraum wichtiger. Und beim hydropneumatischen Laufwerk wird man doch in den Jahrzenten bei der Entwicklung gegenüber des KPz 70 Fortschritte gemacht haben. Ein Vorteil gegenüber des drehstabgefederten Laufwerks ist jedenfalls die geringere Vibration die auf den Körper wirkt, was die Insassen nicht so schnell ermüden läßt. Am Ende wird aber immer das gebaut was von Politik und Armee im Anforderungskatalog aufgelistet wird.

  • Moin,


    vor ca. einem Jahr habe ich die Puma-Produktion bei Rheinmetall besichtigt.


    Es standen in einer Halle ca. 6 Stück aufgebockt in verschiedenen Fertigstellungsphasen.


    Die Produktionsgeschwindigkeit war beschaulich.


    Beispiel ein Hydraulikschlauch:


    - Man schaut in den Bauplan.
    - Entnahme des Bauteils aus einer Kiste.
    - Entfernen der Verpackung.
    - Entsorgen der Verpackung.
    - Werkzeug lt. Liste nehmen.
    - Bauteil und Werkzeug zum Fz tragen.
    - Bauteil einbauen.
    - Werkzeug zurückbringen.
    - In der Bauliste das Bauteil mit Namenszeichen als eingebaut kennzeichen.


    Das hat nichts mit einer Produktion am Band der Automobilindustrie zu tun.


    Interessant war der Plattenzuschnitt auf der Laser-Anlage und die Rohrbohranlage.


    Naja, und das Werkseigene Museum, wo z.B. ein Gewehr mit gebogenem Rohr zu besichtigen war,
    womit man aus der Deckung und unter zuhilfenahme eines Spiegels schießen konnte.
    Kleiner Schönheitsfehler: Nach ca. 200 Schuß war das Rohr hin.


    ...

    Mitglied der Jupiterhilfe e.V.i.G

    Einmal editiert, zuletzt von TDV ()

  • Und beim hydropneumatischen Laufwerk wird man doch in den Jahrzenten bei der Entwicklung gegenüber des KPz 70 Fortschritte gemacht haben


    Laut jemandem, der sich mit den Versuchsergebnissen näher beschäftigt hat (und auch Messprotokolle gesehen hat...) wurde zunächst eine nahezu identische Lösung präsentiert, die dann bei Versuchen - oh Wunder - nahezu die gleichen Temperatur - Probleme hatte wie damals. Die Hightechlösung ist nach einigem Versuchen die, dass die aussen liegenden Federungselemente nun ein autonomes Kühlsystem haben. Macht die Sache nur "unwesentlich" komplexer, schwer zu warten und ist aussen auch garnicht verwundbar...


    Jens

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  • tja so ist das nun mal in der Rüstungsindustrie. Man versucht das Rad immer wieder neu zu erfinden. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Entwicklungen für die Bundeswehr und treibt die Kosten in die höhe. Flugzeuge die nicht fliegen können, weil zu schwer Schiffe die nicht auslaufen dürfen,usw.usw. Aber wir hams ja.


    Michael

  • ...ist bis zu einem gewissen grad auch mangeldes Geschichtsempfinden auf beiden Seiten. Auf BW Seite von der Politik angetriebene Änderungen, die von Soldaten und Verwaltung nie ganz umgesetzt werden können weil es einen neuen Minister gibt der neue Ideen hat und mit jeder neuen Reform die sich grade bildenden Strukturen wieder zerschlägt und eine Industrie die ebenso ständig umstrukturiert und fusioniert und im Jugendwahn immer nur die vermeindlich billigen Jungmitarbeiter hofiert ... dabei geht auf beiden Seiten unter anderem die möglichkeit verloren sich aus der Organisation heraus zu erinnern, was schon mal nicht funktioniert hat ... jedes mal aufs neue : Lernen durch Schmerz!


    Und auf Industrieseite besonders lästigist zudem die Spezialisierung. Keine Firma, auch nicht die, die die Karren "Endintegriert" beherscht alle Komponenten eines neuen Systems, man kauft sich das Knowhow für die Substysteme als Blackbox ein, definiert nur die Funktionalität und ein paar Schnittstellen. Und wundert sich dann, dass die am grünen Tisch und im Labor super funktionierenden Blackboxen als 1:1 System in der Realität leider nicht zusammen funktionieren. Aber das ist ja kein BW Problem .. auch namhafte Autokonzerne haben heute so spezialisierte Abteilungen für Komponenten dass sie sich chon mal wundern, das die weltbeste Achse in der weltbesten Karosse leider nur Mittelmaß ist oder dies durch nicht vorhersehbare Vibrationen zerstört ...


    Jens

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  • Nun ja meine Herren,
    da sind viele richtige Dinge in den Kommentaren angesprochen worden, die in Summe ein solches Projekt sprengen. Ausgangslage ist ja, das die BW den
    modernsten Schützenpanzer erhält. Dem entsprechend sind in die Ausschreibungen Wunschvorstellungen der BW eingeflossen die nur schwer zu erfüllen sind.
    Die Rüstungsindustrie hat hier meiner Meinung nach nicht wirklich widersprochen und die Euphorie noch befeuert. Zu dem will die BW ja keine Prototypen mehr,
    das erste Fahrzeug soll bereits Serienstand haben! Wie soll das funktionieren? Kein Wunder, das die ersten fünf Autos ständig zu Um-/ Nachrüstung in der
    Instandhaltung waren! Dann die endlosen Wartezeiten für Zeichnungsänderungen, da dauert es schon mal 10 Monate bis man eine Bohrung von Durchmesser 10mm
    geändert bekommt! Aber Anstatt der ausreichenden 16mm, wird die Bohrung gleich auf 27mm aufgebohrt!
    Interessant wäre noch, an welchem Standort die Produktionsbesichtigung Puma statt fand, nach dem geschilderten Szenario tippe ich auf Unterlüß!!
    Mit einer Autofertigung lässt sich der Panzerbau sowieso nicht vergleichen, die Monatsproduktion liegt bei fünf bis zehn Fahrzeugen, wenn der entgültige
    Zeichnungsstand dann mal feststeht. Da ist man beim Puma noch ein gutes Stück entfernt.
    In diesem Sinne, das Beste oder nichts.


    Gruß Lui

  • Naja, und das Werkseigene Museum, wo z.B. ein Gewehr mit gebogenem Rohr zu besichtigen war,
    womit man aus der Deckung und unter zuhilfenahme eines Spiegels schießen konnte.
    Kleiner Schönheitsfehler: Nach ca. 200 Schuß war das Rohr hin.


    Tach,


    dann waren die Waffen ja damals schon haltbarer als das G36! :-D


    Gruß
    Patrick

    Als der liebe Gott die Welt erfand, dachte er an Siedlinghausen/Hochsauerland!



    PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR !


    Möge es weiter bestehen und sich ewigen Friedens erfreuen !

  • Ich weiss, es ist ein altes Tema aber zuerst vernam ich das die Krauss-Mafei Gruppe die "Battle Tank Dismantling GmbH Koch" in Rockensussra ubernommen hat. Da stehen reichlich Marder 1A3's angeblich auf Verschrottung zu warten. Ich dachte damals schon: "He, war der Marder kein Rheinstahl Produkt? Und was tut ein Rustungsunternehmen wie Krauss-Mafei eigentlich in die Verschrottungswelt?" Und dann fand ich den folgenden Artikel:


    http://vineyardsaker.de/ukrain…es-westlichen-wojentorgs/


    Hat jemand diese Nachricht schon gelesen? Kann jemand es bestätigen?


    Gruss.

  • Naja ,du hast es genauso gemacht,ohne den Zusatz Rettungstechnik.
    Meinst du jetzt speziell das Krauss-Maffei Rockensussra gekauft hat nur damit
    die Ukrainer indirekt mit Mardern zu beliefern?
    Da kam zu Jahreswende nen Tv.Bericht

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • ...den Artikel halte ich für gequirlten Käse...


    ...und wegen Marderwannen ( Wert im niedrigen fünfstelligen Bereich) wird KMW wohl kaum so ne Firma kaufen ...nach dem Zusammenschluss mit Nexter haben die andere Dimensionen an Geschäft im Sinn...


    Jens

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  • Ich hätte mal was zum Puma zu sagen: Angeblich hat der ja ein von der Wanne entkoppeltes Laufwerk, um die Vibrationen/Lärm in Innenraum zu reduzieren. Einzelheiten, um das nachvollziehen zu könne, habe ich aber in der mir bekannten Literatur bisher nicht gefunden. Allerdings hat ein Bekannter von mir einen Vor-Prototyp, der eine entkoppeltes Laufwerk hat, was ganz gut funktionieren soll nach seiner Aussage, jedenfalls mal hinsichtlich des Lärms im Innenraum. Lebensdaueraussagen kann man mit einem Vor-Prototyp eh nur begrenzt machen.
    Serienfertigung Puma: Da ja niemand mehr Geld hat (Ach, die klagende Regierung, Steuereinnahmen wie nie zuvor...) werden solche Projekte gestreckt bis zum geht nicht mehr (Fast, bis die Industrie die Lieferung aus wirtschaftlichen Gründen verweigern müssen....).
    Jede zivile Firma hätte mit dem Abgasniveau, das der Puma hat (weil Abgasmäßig total veraltet), Zulassungsprobleme. Aber der Staat kann ja...
    Ich erinnere mich an die Situation Dingo, wo eigentlich Abgasstufe Euro 4 erforderlich war, die Bundeswehr aber Stufe Euro 3 haben wollte. Da kam doch die Bundeswehr auf Unimog zu und wollte, dass die eine Ausnahme von § 49 erwirken. Ich habe darauf hin gefragt, wie sich der Bund das vorstellt. Ein Regierungspräsidium kann keine Ausnahme für den Bund, schon gar nicht für die Bundeswehr erteilen, weil ober sticht unter. Und die Kompetenzen sind einigermaßen klar geregelt. Für den Bund kann nur das Verkehrsministerium erteilen; die von den RP'S erteilten Ausnahmen gelten zwar auch bundesweit, sind aber nach dem föderalen Prinzip Ländersache und auf Grund diverser Vereinbarungen dann auch bundesweit gültig. Aber das gilt halt nur für untergeordnete Bereiche wie du und ich.
    Zurück zum Puma: nach EG-Recht sieht die 97/68/EG keine Ausnahme für off Road Maschinen für den Staat vor. Die Ausnahmen sind nur für LKW formuliert, das bei AdBlue-Mangel die "öffentlich" betrieben Fahrzeuge keine Drehmomentabsenkung benötigen. Der Puma ist aber kein LKW.........sondern ein off Road Gerät, streng genommen.
    Wahrscheinlich wieder über Grenzen des Beitrags hinaus gestoßen, aber was soll's!
    Gruß
    Wolf

  • Warum ? Weil Scholz Recycling ( denen gehörte ja der Laden zu 100 % ) so ziemlich am Ende ist ( finanziell ).
    Da muss man sich natürlich von einigen Sachen trennen, die frisches Geld in die Kasse bringen.
    KMW wird den bislang ja nicht so gewinnbringenden Laden schon etwas reformieren - soll sich ja alles lohnen :-))

  • Geronimo, das sie die Firma gekauft haben ist auch mir klar, da sag ich auch nichts gegen...da ich die Firma KMW auch recht gut kenne sage ich nur, dass sie sich die ganz sicher nicht wegen so einem windigen Deal gekauft haben....


    Jens

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  • zimmex: Denke ich auch so. Kann mir vorstellen, das man hier mehr in Richtung ET Gewinnung geht... Baugruppen + Teile für. Leo 1 Familienfahrzeuge z.B. .... Die werden schließlich weltweit noch in Stückzahlen genutzt....


    Jens

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  • Meines Erachtens nach dürfte der Handel mit Ersatzteilen wesentlich lukrativer sein, als irgendwelche windigen Ostblockgeschäfte zu versuchen.
    Und was sich nicht an Ersatzteilen verkaufen lässt, kann man immernoch dem Rohstoffkreislauf zuführen.
    Und da wird dann wohl auch in zukunft etwas zügiger und wirtschaftlicher gearbeitet, als früher.
    Da gab es ja auch diverse Berichte im TV, wo man ältere Herren sah, die da gelegentlich das eine oder andere Teil ganz gemächlich abbauten oder mit einem Schneidbrenner irgendwas in aller ruhe zerschnitten. Es erinnerte mich an die Erzählungen meines Vaters, wie LPG-Schlosser arbeiteten.
    Diese Arbeitseinstellung und Arbeitsgeschwindigkeit erlebe ich auch noch manchmal auf der Arbeit, wenn in über Jahre verfestigter DDR-Manier alles nach der "sächsischen Arbeitsmethode" erledigt wird. Aber auch diese Leute gehen ja nach und nach in den Ruhestand. Sie haben den Wechsel von der unproduktiven Planwirtschaft in die freie Marktwirtschaft verpasst und sind in ihrem alten Trott gefangen.


    Auch fielen mir die oft mangelnden Kenntnisse über die zu zerlegenden Fahrzeuge auf. Anstatt hier alles wie bei einer großen Instandsetzung nach Plan ordnungsgemäß mit den richtigen Werkzeugen und Handgriffen zügig nach Baugruppen so zu zerlegen, dass ausgebaute Teile instandgesetzt und wiederverwendet werden können, wurde einfach irgendwo mit notdürftig improvisierten Werkzeugen angefangen etwas abzuschneiden, abzuschrauben, aufzubohren oder abzulassen. Das ganze wirkte immer etwas planlos, wie eine Mischung aus Traktorenwerkstatt hinter den Karpaten und den Ludolfs.


    Da dürfte sich in Zukunft wohl etwas ändern. Immerhin lässt sich da richtig Geld verdienen.
    Man kassiert für die Entsorgung der Fahrzeuge, und verkauft dann dem ehemaligen Eigentümer die aus den zu verschrottenden Fahrzeugen gewonnenen Ersatzteile wieder.
    Hier wäre eine hauseigene Hochwertteilegewinnung, wie sie der Luftsportverein für seine Museumsflieger betreibt, wesentlich wirtschaftlicher.
    Was da dann nicht mehr verwertbar erscheint (Wannen, ausgelutschte Triebwerksblöcke, Elektronikabfälle...) kann dann noch immer nach Materialien getrennt meistbietend veräußert werden. Dafür braucht man nicht einmal zusätzliches Personal, sondern könnte es als Zweig der Instandsetzung von Instlern machen lassen.


    Zur Ukraine, Verschwörungstheorien, Area 51 und und und.....:
    Zwar ist man in der Ukraine auch kreativ was die Beschaffung von Fahrzeugen betrifft und bedient sich sogar bei Sammlungen und Mussen, um alles was irgendwie dickeres Blech hat und halbwegs fahrbereit erscheint ins Gefecht zu werfen, aber direkt von einem deutschen Verwerter wird man sich nicht versorgen lassen.
    Das wäre auch nicht sinnvoll. Es mangelt an ausgebildetem Personal, Ersatzteilen und nicht zu vergessen geeigneter Bewaffnung und Munition. Die werden da sicher nicht diesen Aufwand betreiben.
    Da ist es einfacher mit dem zu "arbeiten", was man hat und worauf die Leute schon durch Grundwehrdienst geschult sind, bzw. was sie dadurch bedienen können. So ergeben sich dann teilweise erheiternde Bilder, wenn Fahrzeuge immer wieder von der jeweils anderen Seite erbeutet und wieder eigesetzt werden, oder Weltkriegsmaterial aus Museen und Lehrsammlungen, was nur noch für Vorführungen und Paraden am Leben erhalten wurde, zum Einsatz kommt. Hauptsache es knallt und fliegt Richtung Feind.


    Nur meine Gedanken dazu.

    Vorsicht ! Beiträge können Ironie und Sarkasmus enthalten. Sie sind für seichte Gemüter und zu nah am Wasser gebaute Menschen nur schwer zu ertragen. :heuldoch: