Munga F91/6 - wirklich?

  • Hallo Leute,


    habe mir einen Munga F91/6 (laut Kfz-Brief Nachfertigung) zugelegt. Dieser hat die Fahrgestellnummer 30390051324. Habe jetzt gelesen, dass es auch ein F91/8 sein könnte. Worin liegen denn genau die Unterschiede zwischen einem 6er und einem 8er? Kann man aufgrund der Fahrgestellnr. eine eindeutige Zuordnung bzw. Aussage treffen? Im voraus recht herzlichen Dank für eure Antworten.


  • Worin liegen denn genau die Unterschiede zwischen einem 6er und einem 8er?


    der 8er hat hinten deutlich mehr Überhang, während der 6er da genauso kurz ist wie der 4er




    Kann man aufgrund der Fahrgestellnr. eine eindeutige Zuordnung bzw. Aussage treffen?


    Nö, meines Wissens nicht.



    P.S. und der Simon soll nicht immer so drängeln. :D

  • Ja doch. Ich zitiere dazu mal Freddy. "Die Baumusternummer war eine
    produktionsinterne Bezeichnung die die Karosserieform, die Ausstattung
    und Lackierung für die Leute am Band festschrieb."
    Ich hoffe er hat nichts dagegen;)


    Grüße
    Simon


    P.S.: Edit sagt ich war zu langsam :| Habt ihr denn alle nicht zu tun :D ?

  • Die Antwort kann ganz einfach sein. In der damaligen Zeit waren Manöverschäden oder auch (wie wir als restaurateure) immer wieder feststellen, starke Durchrostungen an der Tagesordnung. Wenn man davon ausgeht das die Jungs bei der Inst. Kompanie gerade mal ihren 18 Monatigen Dienst ableisteten wurde auch viel Pfusch geschraubt und geschweisst (absolut noll bock). Aus diesem Grunde wurden kaputte Wannen einfach auch mal einfach ausgetauscht . Die Fahrgestellnummern wurden bei diesem Prozedere schon mal einfach dran gelassen so wurde aus Munga 6 ein Munga 8 oder umgedreht.


    Gruß Plotterfix

  • Ähm, Einspruch!
    Die Fahrgestellnummern wurden aber der Reihenfolge nach auf dem Band vergeben, das heißt die Fahrgestellnummern xxx203, xxx204, xxx205 können im Extremfall vollkommen verschiedene Fahrzeuge sein (z.B. ein 6er und zwei 8er). Dementsprechend wurde das wohl auch nicht nachgehalten hinterwelcher Nummer welcher Typ steckt.
    6er versahen desweiteren keinen DIenst beim Bund.
    So jetzt hab ich genug geklugscheißt;)


    Grüße
    Simon

  • BTW: Von der "Pritsche" gab es 27 Baumuster. Einige davon wurden sicher nur in homöopatischen Mengen produziert.


    Die häufigste dürfte der F91/6 Pritsche lang, 1000ccm, Bundeswehr, 24V 600W sein, der ab 1961 das Licht der Welt erblickte.


    Die kurzen Pritschen (also der landläufige und seltene "6er") nehmen von den vorgenannten 27 Baumustern immerhin alleine 20 Reihen ein.


    Davon sind 4 beginnend mit "3036" 900er Baureihen, von denen es eine zum "Bund" schaffen sollte, was bekanntlich nicht gelang.
    Die 1000er weisen satte 16 Baureihen kurz auf.
    Zusammen also volle 20 Baureihen "Echte 6er". Produktionszahlenmäßig aber unbedeutend klein, verglichen mit den langen Pritschen.


    Nur 7 Baureihen sind "lange", also landläufige "8er", die aber produktionszahlenmäßig den Löwenanteil stellen.


    Da die Fahrgestellnummern der 1000er Pritschen egal welcher Baureihe und Aufbauform immer mit 3039 ... beginnen lässt sich hieraus keine weitere Bestimmung ableiten.


    Da weiterhin insgesamt nur 9.131 Stück insgesamt gebaut wurden beginnen die Fahrgestellnummern alle mit 3039 00 ...


    Auch hier also keine Ableitungsmöglichkeit.


    Bleibt nur der Blick aufs Motorseitenblech (schnell) oder die Anfrage bei der MungaIG (länger aber noch wesentlich aufschlussreicher) um etwas über die vorliegende Variante zu erfahren.


    Nochmal Grüße


    freddy

    "Verzage nicht, Du Häuflein Klein ..."

    2 Mal editiert, zuletzt von freddy ()

  • Nochmal ein Anhang: Bei der Tüv Prüfung vorher mit der Zulassungsstelle abklären was sie sehen wollen. Wenn du von AUDI eine eindeutige Zuordnung der ABE (gibts in Flensburg ,da wo´s auch die Punkte gibt, als Auszug anzufordern) zu deiner Fgstl. Nr. bekommst (habe ich bekommen) Dann brauchst du keine Vollabnahme sondern nur die reguläre TÜV Prüfung. Achtung Sprech das Thema nicht an. Ich hatte auch eine falsche Fgst. Nr. von einem 6 er und dachte wenn man auf den 8er hinweist bekommt man die 8 Sitzplätze eingetragen. Davon ist abzuraten, weil man hier schlafende Hunde weckt. Der TÜV Heini will dann alles genau nachgewiesen haben und du kannst sehen wie du die Unterlagen bekommst. Lieber erst mal alles vorbei gehen lassen und später wenn die Sitzbänke vorhanden sind die Plätze nachtragen lassen. Das ist nicht so teuer.


    gruß Plotterfix

  • Nochwas:


    Von den 900er "Echten 6ern" also den kurzen Pritschen wurden NUR 779 Stück gebaut, von denen immerhin 729 "Export" waren. Es sollten also gerade mal 50 Stück im Inland geblieben sein. Die khakigraue Mauritius also.


    Von den 1000er Pritschen in kurz kamen 1.999 Stück zur Welt. 1.405 hiervon gingen in den Export. So blieben also auch von diesem begehrten Modell nur 594 im Lande.


    Gegen die 6.688 Stück die vom "Langen", die hier blieben, ist das schon eine recht kleine Anzahl "Echter 6er". Aber immerhin findet sich ja immer mal wieder einer.


    Ach und an den Themenstarter:


    Deine Fahrgestellnummer ist eine Ziffer zu lang. :dev:
    Die höchste war 3039 009 138


    Einweiteres Mal Grüße in die Runde


    freddy


    "Hach ich liebe dieses Thema ...!" :D :D :D

  • die hinteren Sicken müssen weg :yes:


    dann wärs ein echter 6er :D


    mfg pipi

    Feil Dir keinen ab, lerne Drehen und Fräsen!
    Über 7 Millionen Österreicher können nicht richtig Drehen und Fräsen.

    "dats ned bandan nemts ahn droht" :schweißen:
    Freilauf Dioden aus Freilandhaltung :D

  • Hallo Zusammen!




    Ja das ist ein Nachbau =)




    benzschrauber


    Ja ich habe keine Ahnung warum der Vorbesitzer den Munga abgesägt hat.
    Ich habe das Verdeck gesteigert und das Verdeckgestänge angepasst.
    =)




    pipi


    naja nur die untere Sicke müßte weg und die obere etwas verkürzt werden ;)






    @all


    also von hinten sieht mein Munga schrecklich aus.


    Da hatte der Umbauer einfach eine gerade Platte aufgeschweißt und mit der Flex eine Klappe herausgeschnitten.


    Irgentwann werde ich das ganze auch noch ändern und eine original Klappe einbauen.


    Zudem will ich noch den Auspuff nach oben basteln


    Aber das wird alles nach und nach passieren =)






    Gruß Mixer =)

  • Darf ich Euch sagen, da sind ganz ganz viele Fehler in Antorwten.
    Die Nummer ist nicht korrekt, weil der Aufbau ist so...3039 0 0xxxx.
    also kann Ziffer nach Doppel Null nur maximal sein 4.


    Baumuster ist nicht korrekt geschlagen auf Blech Stirn links oder rechts, weil man hat im Werk auch wieder fertige Autos umgebaut und umgerüstet um zu verkaufen in 60er.
    Verwechselungen bei deutsche Bundeswehr mit Nummer bei Munga 6 und Munga 8 ist nicht möglich, weil Bundesweehr hat bekommen nur ein paar Auto zu Test. Munga 6 war nicht bei der Wehrmacht.
    Munga 8 ab 1961 stimmt auch nocht ganz richtig, denn Auto ist erst vorgestellt 1962 und erst Ende (?)1962 an Bundeswehr geliefert worden.
    Ihr habt aber ganz wichtige Punkt vergessen, bei Austausch karosse oder Frontschaden mit anderes Stirnblech unter Haube, Auto hat bekommen neuen Datensatz.


    ist aber möglich mit viele Nummern auf Bleche links und rechts nach Bezeichnung Werk zu schauen, nach Auto. So du kannst genau feststellen, welcher Typ mit welche Variante, weil Bamuster wurde geschlagen und wir danach verändern Ausstattungen gemäß Wunsch Empfänger.


    Sorry, für schlechte Deutsch.

  • Hallo,


    interessante Punkte führst Du da an.


    Baumuster ist nicht korrekt geschlagen auf Blech Stirn links oder rechts, weil man hat im Werk auch wieder fertige Autos umgebaut und umgerüstet um zu verkaufen in 60er.

    Das mag sein. Auch deshalb sollte jeder ernsthafte Mungabesitzer eine Anfrage bei der IG machen. Näher ist an die Geschichte des Autos nicht heranzukommen.

    Munga 8 ab 1961 stimmt auch nocht ganz richtig, denn Auto ist erst vorgestellt 1962 und erst Ende (?)1962 an Bundeswehr geliefert worden.

    Sehr richtig! Der lange Pritschenmunga wurde 1961 entwickelt und an zwei Mustern im Werk erprobt. Erst 1962 erfolgte größere Erprobung bei der Bundeswehr. Nenneswerte Stückzahlen werden wohl ab 1963 zur Truppe geliefert worden sein.

    bei Austausch karosse oder Frontschaden mit anderes Stirnblech unter Haube, Auto hat bekommen neuen Datensatz

    Mir sind in diesen Fällen im Wesentlichen nur Fahrzeuge OHNE jede Nummer an den ausgetauschten Bauteilen (Motorseitenblech, Haube, Schiebenrahmen) bekannt. Es wäre interessant für Deine These ein Beispiel zu sehen.


    Grüße


    freddy

  • ihr wollt immer Beweise, Beweise Beweise, was seit ihr so ungläubig?
    Fred, du sagst das mag sein. Warum du das so sagen? Es ist doch so.


    du sagst, nennenwwerte STückzahle erst ab 1963. Woher du willst das wissen. Was ist den n nennnenswert?
    500, 1000 - das ist doch Frage für sich.


    Es erfolgte für lange Pritsche keine Erprobung bei Bundeswehr, es erfolgte vielmehr nur Erprobung von rüstsatztype. Du das werfen völlig durcheinander. Vielleicht du bis t viel zu jung für damlaige Zeit oder wo du dieses falsche gelesen? Sicher bei Buch von Sprengemeier - ist viel nichtig, vollständig


    auch das ist falsch mit Nummer auf haube und Rahmen von Scheibe, das war doch nur am Anfang, du das nciht wissen? Das ist d och nur in die erste jahre so gemacht worden.
    Importante ist die lange Nummer , nur damit man kannen alles checken.


    Bis in 3 Wochen, fahre zuruck in heimat. Viel Spaß im Schnee Munga friends

  • Hallo Vorserie!


    Bleib locker ! :thumbsup: :D :D
    Es ist für Dich viel schwieriger, uns zu verstehen, da Du in unserer Sprache schreibst. Niemand greift Dich an.
    Hier mißtraut Dir niemand, wir glauben alles!
    Wir wollen es aber auch WISSEN! Und Wissen bedeutet: Geprüfte Wahrheit.
    Nenne uns doch einfach Deine Quellen = woher weißt Du so interessante neue Details?


    Wie sagt man hier so schön:
    wogenglättenderweise :engel: