Bremsflüssigkeit

  • Dazu ein paar Fragen.
    Verbraucht sich so eine Flüssigkeit?
    Und wenn ja, verliert sie dabei an Volumen?
    Wann sollte die Bremsflüssigkeit getauscht bzw erneuert werden?


    Folgendes Problem:
    letzte Woche hab ich festgestellt, dass die BF im Ausgleichsbehälter ihren max Stand um 5 mm verringert hat.
    Alle Leitungen und auch alle Bremszylinder sind dicht, keinerlei Tropfen unter dem Auto, das heißt das System ist dicht!
    Wo also ist die verschwundene Menge also hin?
    Ich hab mal nachgerechnet und bin auf ca 30ml Verlust gekommen.
    Auch der Bremsdruck ist gleichbleibend.


    ???


    Viele Grüße, Michael


    Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,


    der andere packt sie kräftig an und handelt!

  • Hallo,
    Die Bremsbeläge nutzen ab, die Bremskolben müssen weiter ausfahren und dieses Volumen wir mit Bremsflüssigkeit befüllt
    der Flüssigkeitsstand im Ausgleichbehälter nimmt daher ab.
    Bresflüssigkeit nimmt Wasser auf (u.a auch über die Bremsschläuche) dadurch verringert sich der Sidepunkt, so kann es vorkommen
    wenn die Flüssigkeit älter ist das bei mehmaligen bremsen zB. Berabfahrt die Flüssigkeit so heiß wird das Du keinen Bremsdruck mehr hast.
    Die B.-Flüssigkeit sollte 1 x im Jahr im Frühjahr erneuert werden. Den Wasseranteil kann auch ein gute Werkstatt (oder TÜV-KÜS) messen.
    Kostenpunkt für den Austausch um die 40 Euro, Die Flüssigkeit der hydraulische Kupplung dabei nicht vergessen mit zu wechseln.
    Gruß
    Sigi

  • Werte Gemeinde,


    Lasst mich die Sache mit den Wechselintervallen, der Wasseraufnahme und dem fallenden Siedepunkt noch ein bissl präzisieren:


    Bei Scheibenbremsen, insbesondere bei solchen Sattelkonstruktionen, wo zwei Kolben von zwei Seiten auf die Scheibe wirken, ist das viiiiiiiel gefährlicher als bei unseren alten Doppel-Simplex-Trommelbremsen. Da gab es auch welche, wo die Flüssigkeitskanäle direkt im (heissen) Sattelgehäuse verliefen... :no:


    Man stelle sich vor, wie viel schneller und direkter so ein Scheibenbrems-Sattel heiss wird. Und wie da dann das kleine Volumen Bremsflüssigkeit in unmittelbarer Nähe der Hitzequelle unter Temperaturbelastung kommt. Da wenn es anfängt zu kochen, ist tatsächlich schnell Schluß mit Bremsdruck 8o 8o .


    Bei der guten alten Trommel aber musst Du schon wesentlich länger mit Hänger das Stilfserjoch bergab fahren, bis sich die Wärme der Beläge über die Kolben der Flüssigkeit mitteilt. Da ist einfach das Verhältnis von abstrahlender Oberfläche zu hitzeerzeugender Reibfläche relativ günstiger.


    Seit es jedoch im Durchschnittsvolk vermehrt Scheibenbremsen gibt, haben TÜV, ADAC und die Hersteller diese Propaganda mit häufigem Flüssigkeitswechsel angefangen. Ich möchte mal wissen, wieviele Mungas mit jahrzehntealter Flüssigkeit rumfahren und kein akutes Problem haben. Oder denkt mal an den Fuhrpark ausserhalb der zivilisierten Welt, da gehen auch Sachen im Dauerbetrieb, die wir einfach nicht mehr glauben mögen :whistling: :whistling:


    Soll natürlich alles nicht heissen, dass es wurscht ist, ob man die Flüssigkeit wechselt. Ich mache das allein schon deshalb regelmäßig, um der wässrigen Korrosion :| :| der Bremszylinder vorzubeugen.
    Aber es ist auch kein Anlass, um sich ins Hemd zu machen.


    @ Ducky:
    Wie lang ist sie denn schon drin ? Weisst Du's überhaupt ? ;)
    Wechsel halt mal bei Gelegenheit...


    Und zum Entlüften im Einmann-Verfahren hat Basti neulich einen aktuellen Fred angefangen. Da findet du eine kleine Bastelanleitung für die Druckluft-Flasche. Einfach Suchfunktion bemühen.
    Ciao,
    Paul

    billig und schnell = nicht gut
    gut und billig = nicht schnell
    schnell und gut = nicht billig

  • Dank euch beiden für die Antworten.
    Das hilft mir doch schon mal weiter.


    Wie lang ist sie denn schon drin ? Weisst Du's überhaupt ?
    Wechsel halt mal bei Gelegenheit...


    Drin ist sie seit 2004.
    Und ja, ich werd sie im Frühjahr wechseln, wenn ich neue Beläge montier.


    Und zum Entlüften im Einmann-Verfahren hat Basti neulich einen aktuellen Fred angefangen. Da findet du eine kleine Bastelanleitung für die Druckluft-Flasche. Einfach Suchfunktion bemühen.


    Die Beiträge hab ich schon mit zunehmendem Interesse verfolgt. Bin ich doch auch jemand, dem nur 2 Hände gewachsen sind! :D


    Viele Grüße, Michael


    Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,


    der andere packt sie kräftig an und handelt!

  • In den 21 Jahren, in welchigen ich mein Mungalein mein Eigen nennen durfte, wurde die Bremsenplörre ganze 2 x gewechselt :whistling:


    Einmal wurden die Bremsen komplett neu gemacht, dann kam natürlich neue Suppe rein. Und das 2. mal kurz bevor er den Besitzer wechselte, da ich noch neuen TÜV machen mußte.


    Kommentar des TÜV-Prüfers, als er beim Test an der Scheibe hing: "Deine Bremsen, aba Hallo!" :thumbsup:




    :bye:


    Jens64

  • Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, das heißt, sie bindet Feuchtigkeit aus der Umgebung. Das setzt den Sidepunkt der Flüssigkeit herab.
    Beim Munga würde ich alle 3-4 Jahre die Bremsflüssikeit wechseln. Das sollte vollkommend ausreichend sein.

  • Hallo


    Zusammenfassend.


    So manch einer riskiert also sein Leben und die Gesundheit seiner Bremszylinder um 1l Flüssigkeit oder von mir aus 40 Euro zu sparen. Und wundert sich dann wenn nach äh sagen wir mal 10 Jahren nix mehr mit wechseln ist weil die Entlüfter Nippel ab reißen.


    Glückwunsch!!!


    Eigentlich bedarf so etwas keiner Diskussion. Alle zwei Jahre raus mit der Suppe und gut ist. Dafür ist das Leben zu kurz und Bremsen Teile zu teuer.


    Gruß


    Thomas

    Der U416 ist das beste hochgeländegängige Fahrgestell in dieser Nutzklasse das je gebaut wurde - seit Erfindung des Eselkarrens. (Zitat G. Hindennach Sieger der Berlin Breslau 2000)

  • Hallo mogdriver416



    Zitat:
    "So manch einer riskiert also sein Leben und die Gesundheit seiner Bremszylinder um 1l Flüssigkeit oder von mir aus 40 Euro zu sparen. Und wundert sich dann wenn nach äh sagen wir mal 10 Jahren nix mehr mit wechseln ist weil die Entlüfter Nippel ab reißen."


    Nicht sein Leben, sondern das anderer Mitmenschen , fremden Leuten. Sie selbst haben ja immer Glück und kommen heil aus ihrer Kiste.
    Und dann wird hier noch geprahlt " wie schlau sie doch sind - nur die anderer sind Blöd"


    dabei gammelt ihnen die Bremse von innen fest, weil so viel Wasser in den Radzylindern und Leitungen steht ...


    Mal ein Gedankenanstoß


    Sigi

  • Da Bremsflüssigkeit wechseln für mich zu den äußerst unattraktiven Betätigungen gehört und ich eher "Endlösungen" bevorzuge, habe ich mir vor gut 15 Jahren schon geschworen, jede neu erforderliche Befüllung einer Bremsanlage nur noch mit Silikonöl zu machen.
    Das hat neben einem Nachteil, dem Preis, nur ausgesprochene Vorteile:
    1. Altert nicht, kann lebenslänglich drinbleiben,
    2. hat im Gegensatz zu herkömmlicher BF sogar Schmierwirkung,
    3. ist nicht hygroskopisch und noch temperaturstabiler als herkömmliche BF.

  • Da Bremsflüssigkeit wechseln für mich zu den äußerst unattraktiven Betätigungen gehört und ich eher "Endlösungen" bevorzuge, habe ich mir vor gut 15 Jahren schon geschworen, jede neu erforderliche Befüllung einer Bremsanlage nur noch mit Silikonöl zu machen.
    Das hat neben einem Nachteil, dem Preis, nur ausgesprochene Vorteile:
    1. Altert nicht, kann lebenslänglich drinbleiben,
    2. hat im Gegensatz zu herkömmlicher BF sogar Schmierwirkung,
    3. ist nicht hygroskopisch und noch temperaturstabiler als herkömmliche BF.


    4. Ist im Bereich der StVO nicht zulässig und führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.


    Nicht falsch verstehen, ich würde mir dieses Zeug auch liebend gerne in die Bremssysteme meiner Autos schütten,
    aber bei solchen Tipps gehört eben auch der "negative" Teil dazu.
    ;););)


    Ciao
    Snoop

  • Zitat

    4. Ist im Bereich der StVO nicht zulässig und führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.


    Ja, man dar das Zeug offiziell nur in die Fahrzeuge kippen, die damit ihre ABE erhalten haben.
    Aber ich bin eben ein Sünder und fühle mich mit einer langfristig zuverlässig arbeitenden Bremsanlage wohler.

  • ich habe schon öfter gehört, silikonbremsflüssigkeit sei in deutschland verboten, da ohne ABE, habe aber auch schon eine ziemlich überzeugende gegendarstellung gehört.
    gilt bremsflüssigkeit als bauteil ? ist es eine betriebsflüssigkeit ? hat denn DOT 4 überhaupt eine ABE ? oder nur eine spezifikation?
    mir ist bekannt, dass manche (alle?) ABS systeme wegen ihrer steuerelemente keine silikonbremsflüssigkeit vertragen (kann aufschäumen), aber sonst?
    hat irgendjemand eine offizielle schriftliche quelle (StVZO, TÜV) ?
    erlischt die ABE des fahrzeugs wenn z.b. normale bremsflüssigkeit älter als 2 jahre ist? älter als 3 4, 5, 6,....30 jahre?
    braucht die luft in der druckluftbremse eine ABE ?


    in der vergangenheit hat sich ja vieles nur als "vorrauseilender gehorsam" herausgestellt.
    selbst TÜV-prüfer kennen oft ihre eigenen vorschriften nicht, und sobald irgendetwas ungewöhnlich ist, ist es gleich verboten.
    wer weiss was genaues ?

  • Zitat

    mir ist bekannt, dass manche (alle?) ABS systeme wegen ihrer steuerelemente keine silikonbremsflüssigkeit vertragen (kann aufschäumen),


    Daß Silikonflüssigkeit aufschäumen würde, ist mir z.B. gänzlich unbekannt, ganz im Gegensatz zu den in der DOT-Flüssigkeit entstehenden Hitzebläschen(dank hygroskopisch aufgesammeltem Wasser) nach zu langem und zu heftigem Bremsen.

  • Hallo


    In Österreich wird beim jährlichen Pickerl (TÜV)der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit bestimmt. Liegt der unter 150 Grad, gibts kein Pickerl. Frickler ziehen daher die Bremsflüssigkeit mit einer Spritze aus dem Behälter und füllen neue nach.
    Ist aber NICHT zu empfehlen :lol:
    Silikonbremsflüssigkeit ist nur dort erlaubt, wo sie Bauartbedingt vorhanden ist.


    Wer bremst verliert und wer sich erinnern kann war nicht dabei :dev:
    Gruss Ewald d. Ä.

  • Moin,
    abgesehen von erlaubt oder nicht, fehlt doch einiges zu DOT 5. (Silikon)
    zB.: hier nachzulesen:
    http://www.xs1100-forum.de/fil…gkeit+DOT+5.0+-+Risiko%3F


    Es werden immer nur die angeblichen Vorteile erwähnt, und die Nachteile ?
    Silkone nehmen fast kein Wasser auf: Vor- und Nachteil !
    Eindringdes Wasser wird ebend nicht aufgenommen und verdünnt. --> Sicherheitsnachteil !
    Es liegt also Tropfenweise im System vor.
    Das Problem ist bei Überhitzung denn nicht die Silikonflüssigkeit, sondern das Wasser direkt selbst.
    Es wird in verschiedenen Abhandlungen darauf hingewiesen, das bei gleicher Bremskraft
    der Druck an den Bremszylindern geringer ist, im Vergleich zu den herkömmlichen Bremsflüssigkeiten.


    Fazit: DOT 5 muß nicht in gewissen Abständen gewechselt werden, da die Flüssigkeit ihren
    Sidepunkt nicht duch Wasseraufnahme verändert. Auch endsteht kein generelles Rostproblem
    durch eine mit Wasser übersätigte überalterte Flüssigkeit.
    Dafür erkauft man sich ein punktuelles Wasserproblem, was Rost und Dampfblasen betrifft. hmmm


    Ob es sich der nachlassende Bremsdruck am Bremszylinder wirklich bemerkbar macht ?


    So weit meine Suche im www. zu dem Thema.
    Ich habe bewußt Foren usw. ausgelassen und versucht belastbarere Aussagen zu finden.
    Auch scheint nicht die Zulassung von DOT 5 das Problem zu sein,
    sondern, das nur das eingefüllt werden darf, was der Fahrzeughersteller angegeben hat.
    Was bei Fahrzeugen, ohne noch existierenden Hersteller noch schwieriger ist
    als nur alte Fahrzeuge. Da man ja nicht offiziel nachfragen kann.


    Ich für meinen Teil bin zum Thema Silikonbremsflüssigkeit noch unentschieden.
    Mich hat nur in sämmtlichen Diskusionen gestört, das immer nur auf den angeblichen
    Vorteil der geringeren Wasseraufnahme rumgeritten wird.


    Da mein Oldtimer-LKW vorrausschauend, hauptsächlich im Norddeutschen Flachland betrieben
    wird, sehe ich nicht so das Problem mit der höheren Wassersättigung in der herkömmlichen
    Bremsflüssigkeit. Daher ist mein Wechselinterwall auch größer als 2 Jahre.
    Zumal technisch bedingt, bei Trommelbremsen die Bremsflüssigkeit viel später
    Bremshitze abbekommt, als bei Scheibenbremsen.
    Ich sehe es eher allgemein als Vorteil an, das eindringendes Wasser aufgenommen wird.
    --> So habe ich kein unverdünntes Wasser im System, welches deutlich eher zu Dampfblasen
    führen kann (100C°), als in Bremsflüssigkeit gelöstes Wasser (155C°).


    Gruß
    Klaus

  • nun, dass dot 5 im abs system aufschäumen würde, habe ich mal so nebenbei mitbekommen und nicht weiter verfolgt, da ich es ja nur bei autos ohne abs verwende, und auch beruflich mit hydraulischen abs-systemen nichts zu tun habe.
    es soll auch nicht um dampfblasen gehen, wie bei überalterter polyglykolbremsflüssigkeit, sondern darum, dass bei silikon eingeschlossene luftblasen fehlfunktionen auslösen können (luftblasen bilden sich leichter und sind viel schlechter rauszubekommen als aus dot 4), sowie dass silikon eine leichte kompressibilität aufweisen soll.
    was ich mir gemerkt habe war, dass es bei abs-systemen probleme gibt, aber möglicherweise habe ich die erklärung sogar falsch in erinnerung.


    richtig ist auf jeden fall, dass silikon sich nicht mit eingedrungenem wasser vermischt und es (bis zu einer bestimmten menge) unschädlich macht, und dass deshalb eingedrungenes wasser im bremssystem schaden anrichten kann, da es sich dann als tropfen irgendwo absetzt.
    ich gehe davon aus, dass das wasser am tiefsten punkt stehenbleibt. das kann eine biegung in der leitung sein, oder ein radzylinder.
    im radzylinder kann es dann natürlich auch eine dampfblase bilden.
    silikon kann also auch nachteile haben, dafür muss aber erstmal wasser ins system gelangen.
    herkömmliche dot 4 bremsflüssigkeit saugt die feuchtigkeit aus der umgebungsluft, z.b.über das belüftungsloch im deckel vom hbz, ist aber viel billiger, und alle 2 jahre wechsel kein großer aufwand.
    es wäre interessant zu wissen, bis zu welchem feuchtigkeitsgehalt dot 4 keinen rost verursacht.
    bremsenteile rosten aber auch bei silikonverwendung mal ganz gerne. so sammelt sich besonders bei radzylindern oft feuchtigkeit unter der staubmanschette, und die kolben rosten fest. hier kommt kein silikon hin, es bleibt schön im mittleren teil des rbz.
    bei vielen rbz, die ich zerlegt habe, war der mittlere bereich völlig blank, aber die bereiche der kolben voller rostporen.
    als gegenmaßnahme schmiere ich die bremzylinder bei der montage mit dot 5 und schmiere silikonfett (silicone compound) in die staubmanschette.

  • Bei Silikon liegt Wasser, wenn vorhanden, in Tropfenform im Bremssystem vor. Dies dürfte unstrittig sein.
    Und das wird über kurz oder lang durchaus vorkommen können.
    Man denke nur an klimatisch bedinkte Vorgänge, durch die kann sich im inneren belüfteter Hohlräume Kondenswasser bildet.
    Nicht umsonst tankt man sein Fahrzeug vor dem einmotten über Winter voll. Das minimiert dann die Oberfläche an der sich im inneren Tröpfchen niederschlagen.


    Ich würde mir jetzt weniger einen Kopf bezüglich Siedepunkt und Dampfblasen dürch Überhitzen machen, sondern mir eher die Frage stellen
    - Was macht so ein Tropfen, falls ich mein Fahrzeug über Winter nicht einmotte sondern fahre.
    Ein gefrorener Eispfropfen an der falschen Stelle im Bremssystem wäre unter Umständen der GAU.


    Nur so meine Gedankengänge.


    Viele Grüße aus dem Nagoldtal
    Rainer

  • unendliches thema und in allen foren wohl schonmal durchgekaut...




    http://www.korrosionsschutz-de…sigkeit-DOT5--1000ml.html



    Moin Namenloser.
    das ist genau so ein Beispiel für gefährliche Halbinformation. :thumbdown:
    Es ist ebend nicht das Rost-Wasserdampf-Problem vom Tisch.
    Das Problem stellt sich jetzt nur anders, punktuell, dar.
    Und das man alle Gummiteile des Bremssystems wechseln sollte + peinlichster Reinigung
    scheint dem Verkäufer auch nicht so wichtig.


    Gruß
    Klaus



    Nachtrag:
    Das mit dem gefrieren des "Wassertropfens" wurde hier und da bei meiner Suche auch erwähnt.
    Das ganze Thema scheint mir eher eine Abwägungsgeschichte zu sein.
    Bei Fahrzeugen, die fast das ganze Jahr rumstehen, und nur grade so viel bewegt werden,
    das sie Funktionsfähig bleiben, gibt es wohl nichts besseres als Silikon.
    z.B. Museum oder größere private Sammlung.
    Mein Fahrzeug, das dem Wetter, Temperaturschwankungen und durchaus mal tief
    im Wasser steht, wohl eher nicht zu empfehlen.