Dienstuniformen

  • Neee, die Uniform ist ganz harmlos in dieser Hinsicht. Die altgoldenen Knöpfe wurden am Anfang für alle Dienstgrade (außer der Generalität) verwendet. Irgendwann bekamen denn zuerst die Offiziere was silbernes (zunächst auch hier in "alt") und erst ab Anfang der 70iger hatten dann schließlich alle die heute noch verwendeten hellsilbernen Knöpfe. Die genaue zeitliche Abfolge müßte ich nachschlagen ...wozu hat man Bücher :D


    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl) :D



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  • Die Jacke ist laut Label 1975 hergestellt. O.K. viele andere auch. Aber wenn man sich das Verbansabzeichen anschaut paßt das nicht wirklich...: 14 PzGren Div. Aufgestellt nach 1990 aus NVA Einheiten. Die muß also lange im Depot gewartet haben, die Jacke...:


    Nee....keine neuen Bilder. Nur eine Anmerkung .... anscheinend ist die 14. PzGren Div 1990 komplett aus Uraltdepotbeständen eingekleidet worden ... :yes: rein aus Langeweile hatte ich neulich in der Bucht ein Paket mit 4 Jacken geangelt (Wahnsinige 4,50 oder sowas ...). Alle vier sind von Mannschaftsdienstgraden und weder gestrippt noch mit einem A Stempel verunziert ... zwei sind wiederum von der 14. Und beide Jacken wiederum Anfang / Mitte der 70iger gefertigt. Und der Zustand sagt ganz klar, dass die nicht 100mal ausgegeben wurden ... :idee:


    Jens


    P.S. Will den sonst keiner mal ein paar schöne Bilder noch schönerer Jacken einstellen ?

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  • Dieses Thema finde ich auch sehr interessant, weil es auch unmittelbar zu meinem Spezialthema, den Verbandsabzeichen gehört, die ja bekanntlich den linken Oberarm des DA verzieren und eine Zugehörigkeit zeigen und vermitteln sollen.


    Da diese Uniformart nur ein Randbereich meiner Sammlung ausmacht habe ich leider nur zwei Jacken die ich hier aber vorstellen möchte:


    1. Eine DA-Jacke eines Hauptfeldwebels der Infanterie mit folgenden Details:


    - altgoldfarbene Kragenlitze der gehobenen Unteroffiziere (Portupee)


    - grüne, handgestickte Kragenspiegel in mattsilber


    - angenähte Dienstgradabzeichen mit grüner Paspelierung eines Hauptfeldwebels


    - Verbandsabzeichen der Territorialkommandos Schleswig-Holstein in gewebter Ausführung


    - Schützenschnur in Gold (ohne Wiederholungszahl in korrekter Anbringungsweise/orchinoool ;) )


    - Fallschirmspringerabzeichen in Silber aus Metall in der großen Ausführung mit Spangenbefestigung


    - Vierer Bandschnalle (Sportabz. 5´er, DLRG Silber, Bay.Wasserwcht Gold, Hollandmarsch) mit Spangenbefestigung


    - Namensschild in Hartkunststoff mit Spangenbefestigung


    - BW-Leistungsabz. in Gold mit Wiederholungszahl 15


    Es handelt sich um eine "einfache" DA-Jacke, die von der Kammer ausgegeben und später vom mit den Abzeichen ergänzt wurde.



    Dazu das passende Lable aus der Innentasche:




    2. Ein Dienstanzug für Teilselbsteinkleider eines Stabsfeldwebels der Heeresflugabwehr.


    Hier erkennt man das deutlich hellere Grau. Daher handelt es sich um eine selbstbeschaffte Jacke, was auch an den eingenähten Schulterklappen zu erkennen ist. Leider ist kein Hinweis auf den Hersteller vorhanden. Es ist lediglich ein kleines Schild mit Ziffern, die wohl die Größe angeben vorhanden:



    Hier sind folgende Details neben Waffenfarbe und Dienstgrad anders:


    - Verbandsabzeichen der 7.PzDiv in handgestickter Ausführung


    - Tätigkeitsabzeichen in Gold für einen Kompaniefeldwebel und für den allgemeinen Heersdienst nach jeweils 10 Jahren in dieser Tätigkeit. Beide mit Pins angebracht.


    - Zweier Bandschnalle (Bundesverdienstkreuz und Sportabz. in Gold). Mit Pinbefestigung.


    - BW-Leistungsabz. in Gold mit Wiederholungszahl 5



    Interessant bei der Jacke ist, dass sie offensichtlich mit der zunehmenden Leibesfülle des Trägers mitwachsen musste. Gut zu erkennen an den scharf nach Innen versetzten Schließknöpfen (ein Spieß bei der Flugabwehr scheint nicht mehr so viel Bewegung zu bekommen :D ).


    So viel von mir zu diesem Thema.


    Würde mich freuen, wenn das Thema fortgesetzt wird. :thumbup:


    Kai

    :BGS-F: BUNDESGRENZSCHUTZ - GSK (GrenzSchutzKommando) Küste - BGS See - KüEH (KüstenEinsatzHundertschaft) :BGS-S:

    :BGS-B:


  • Kai, danke für den Versuch etwas Leben in den Fred zu bringen... aber entweder wollen die Grauzeugsammler sich nicht outen oder wir sind die einizigen hier ;)


    Um auch mal wieder etwas bei zu tragen:


    Im Jahr 1963 befand ma es für sinnvoll, dass die höheren Chargen einen besonderen Ausgehanzug für feierliche Anlässe bekamen. Hierfür wurde ein schlichter Zweitaschenrock entworfen. Auch gab es jetzt wieder die schon früher mal bekannte Affenschaukel, die heute nur noch für ganz besondere anlässe getragen wurde aber in den 60igern einfach ein Muss war für die Herren Officiers ...
    Das abgebildete Exemplar wurde offensichtlich nicht wirklich lange genutz - sonst wäre sicherlich das auch Anfang der 60iger allgemein eingeführte Verbandsabzeichen auf die Schulter genäht worden.






    Jens

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  • Und nochwas ganz exotisches ... die weisse Sommerjacke, die für Heer und Luftwaffe nur für ein paar Jahre während der 60iger optional für selbsteinkleider zu beschaffen war. Vom Material her entspricht sie wohl - siehe Label - den zeitgleichen sandfarbenen Jacken.


    Das Teil hier stammt vom gleichen Vorbesitzer wie der Zweitaschenrock.





    Und jetzt stellt Ihr doch mal ein paar Bilder ein...


    Jens

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  • Hallo Christian ! Schön dass da noch wer an dem Grauzeug Gefallen findet... o.k. ich habe auch ein paar Jahre gebraucht um mich vom Feldzeug in die Richtung weiter zu entwickeln, aber nun finde ich das recht spannend ... :D


    Das ist wirklich eine interessanten Jacke ! Nicht nur paspeliert (selten) und Panzertruppe (noch seltener) sondern auch noch ein Soldat! Ist mir so noch nicht begegnet ... Alle paspelierten Jacken waren bislang mindestens von Obergrfreiten...


    Weiter so !


    Jens

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  • Zitat

    Und nochwas ganz exotisches ... die weisse Sommerjacke, die für Heer und Luftwaffe nur für ein paar Jahre während der 60iger optional für selbsteinkleider zu beschaffen war. ....


    Jens und Alle,


    die weiße DA-Jacke wurde 1962 eingeführt und ist in der KKBw-Liste vom 1. Augut 1974 auch noch geführt. Guckst Du hier:





    Ich weiß, die Listen der KKBw sind keine Vorschriften!


    Deswegen hier auch noch die ganz offizielle Bestätigung aus der ZDv 37/10 von November 1972 mit der letzten Änderung vom 20. Februar 1974. Auch hier ist die weiße DA-Jacke aufgeführt. Guckst Du hier:







    Die Jacke ist also mindesten "nur" 12 Jahre zu erwerben gewesen. Das davon sicherlich nicht viel Gebrauch gemacht wurde, steht auf einem anderen Blatt. Die Jacke kann daher ohne weiteres als "exotisch" bezeichnet werden. Wenn es sich dann auch noch um ein so spitzenmäßig erhaltenes Modell wie von Jens handelt, hat man einen Volltreffer gelandet! :G


    Dies zur Vervollständigung und vielleicht als Anregung dieses wirklich interessante Thema auch in die Sammlung aufzunehmen!


    Kai

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    :BGS-B:


  • Kai, danke für die ZDv Auslese ! Ich hatte mich bislang noch nicht durch die .pdfs gesucht und - wie man sieht fälschlich - auf die Aussagen bei Kunstwadl und Co verlassen. DIe haben sich wohl auch nicht durch die ZDv Jahrgänge gewühlt ...
    Interessant finde ich, das auf der wiessen Jacke keine Orden zu tragen seien... meine hat nämlich passende Schlaufen für eine Bandschnalle! Aber ggf. gab es da ja mal eine Änderung ...


    Jens

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  • @ murkser


    Lothar Schuster "DAS AUSSTATTUNGSSOLL DER ..." schreibt dazu folgendes:




    Zitat


    ... Dieser sogenannte "Leibriemen" mit neusilberner Schließe hatte sich zwischenzeitlich in Erprobungen gegen das Zweidornkoppel, das die in die Bundeswehr übernommenen BGS-Angehörigen mitgebracht hatten, durchgesetzt(309). Bilder, u.a. in der Ausgabe 1959 des Taschenbuches für Wehrfragen(310) zeigen, dass dieses Koppel sowohl zum Dienst- als auch Kampfanzug getragen wurde.


    Es kann davon ausgegangen werden, dass dieses Koppel nicht in großen Stückzahlen gefertigt wurde. Vermutlich wurde der Einsatz von Leder beim Arbeits- bzw. Kampfanzug kritisch gesehen.


    Daher kam etwas später ein Gurtkoppel mit ebenfalls durchbrochenem Schloss (altgoldfarben, olivgrün lackiert) zur Einführung. .....


    Dazu wird ein Schloss mit einem Widerhalt wie Du es eingestellt hast gezeigt.


    Die Antwort dürfte als JA lauten!


    Gruß Kai

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    Einmal editiert, zuletzt von stiwa ()

  • Wolfgang, gute Frage nächste Frage... wie Kai zitiert wird dieses Teil bei Schuster als das der BW vorgestellt ...und S. Stephan hatte die letztes Jahr noch im Angebot, hat sie aber als "Versuch Polizei" angepriesen. Von daher beides möglich...


    Apropos... wo man passende schwarze Lederkoppeln herbekommt weiss nicht zufällig wer ?


    Jens

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  • Hallo Jens,


    nun S.Stephan ist nicht unbedingt die letzte Instanz in Sachen kompetenter Zuordnung seiner eigenen Ware :dev:


    Ich habe da ein NVA-Lederkoppel durch getüddelt. Das geht, man muß nur die Einhak-Lasche etwas schlanker machen und Löcher mit dem richtigen Abstand stanzen.




    Servus der murkser

  • nun S.Stephan ist nicht unbedingt die letzte Instanz in Sachen kompetenter Zuordnung seiner eigenen Ware


    Stimmt ... nur Schuster und Kunstwadl treffen es - wie man and er weissen Jacke sieht - ja auch nicht immer ...


    Jens

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  • Leute,


    man MUSS doch nicht auf andere Meinungen hören :!: :!: :!:


    Diesen Koppel gibt es auf zeitgenössischen Fotos meiner Erfahrung nach nur bei Bundeswehruniformen zu sehen. Für die Polizei habe ich diese Schliesse noch nie gesehen, was natürlich auch nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss sein muss!


    Doch Aufgrund der historisch belegten Bilder würde ich diesen Koppel mit 90% der Bundeswehr zuordnen :yes: :thumbsup: .


    Gruß von der Küste Kai

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    :BGS-B:


  • Kai, keine Angst, ich hab da schon meine eigene Meinung. Aber wenn eine persöhnliche Meinung / Ahnung auch noch von der einschlägigen Literatur gestützt wird ist das eben ein wenig sicherer... der Vergleich der zeitgenössischen Bilder mit den vorliegenden Schnallen, die passende Breite, der Hersteller... das ist schon ein relativ sicherer Hinweiss.. Noch besser ist natürlich aber ein eindeutig zuzuordnendes Realstück oder ein eideutiger Hinweiss aus einer zeitlich passenden Vorschrift o.ä.


    Ach ja...passend zum Thema Uniformen: Die Pioniere hatten tatsächlich schwarz paspelierte Hosen ! Und die Koblenzer Kleiderkasse hatte Kleiderbügel mit eigenem Aufdruck :D . Wenn ich Zeit finde werde ich mal ein paar Bilder der Uniform machen...


    Jens

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  • Hallo,


    hier mal ein komplettes Koppel aus meiner Sammlung. Breite des Riemens 45mm. Eingeprägte Länge 100, Hersteller?? Moll/Goch und Abnahme BMVtdg mit nicht so schön leserlicher Nummer 154.


    Desweiteren noch Stempel von der 1. Pi.-Lehr-Btl. auf dem Riemen und handschriftlicher Trägername.


    Das Gegenstück zur Schließe ist mit dem Lederriemen vernietet, das Schloß mit OLC gemarkt.


    Gruß, Christian

  • Na, nun dürften auch die größen Pessimisten von der Zugehörigkeit dieses Koppel zur Bundeswehr überzeugt sein.


    Schön, dass auch gleich der passende Riemen mit abgebildet wurde.


    @ Pz.Aufkl.Btl.12


    Ein schönes Stück Zeitgeschichte! :thumbup:


    Gruß Kai

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  • Ich stimme Kai zu... klasse Teil ! Genau der "Beweiss" der fehlte ... weil BIlder und Vorschriften einen anderen Zweck haben geben sie nicht das letzte Detail her, das es braucht um solche Realstücke einzuordnen...


    Nun heißt es warten, dass einem mal so ein Koppel in die Finger kommt ...


    Jens

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  • Hallo,
    auf den ersten Blick nichts besonderes, abgesehen von den runden sandfarbenen Schulterklappen. Die gab oder gibt es derzeit ja in der Bucht.

    Hergestellt 1964, mit Ärmelaufschlägen und den altgoldenen Knöpfen

    Bei genauerem hinsehen finden sich auf beiden Oberärmeln sitzspuren von Nationalitätskennzeichen, wie sie am Feldanzug getragen werden. Habe alle mir zur Verfügung stehenden Fotos durchgeschaut, und bin beim Kunstwadl auf Seite 40 fündig geworden. Auf diesem Foto werden auch die Fähnchen getragen, allerdings auf einer neueren Jacke. In der 37/10 ist die Tragweise dieser Abzeichen so nicht vorgesehen, Kann jemand etwas zu dieser Besonderheit berichten? Bei meiner Jacke waren übrigens nie Kragenspiegel angenäht. Entweder war die Jacke nie ausgegeben worden oder auch dabei wurde die Vorschrift nicht umgesetzt.

    Hier noch einige sandfarbene Schulterklappen aus meiner Sammlung.


    Gruß Jürgen

  • Das dient meiner Ansicht nach einfach dazu Einzelpersonen ausserhalb geschlossener Verbände eindeutig einer Nation zuordnen zu können und ist so eigentlich nicht für den Dienstanzug vorgesehen. Das wird auch heute noch so praktiziert, z.B. bei Polizeiausbildern im Ausland. Die Deutsche Flagge ist auch von jemandem zu erkennen, der nicht lesen kann :!:


    Merkwürdig finde ich bei Deiner Jacke auch, dass keinerlei Dienstgradabzeichen vorhanden sind. :huh: Das spricht eher dafür, dass die Jacke nicht im getragen worden ist.


    Gruß von der Küste Kai

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  • Die sandfarbenen Jacken mit der Flagge zu versehen scheint für irgendeinen Zweck öfters vorgekommen zu sein... ich habe in letzter Zeit mehrere diese Jacken (alles ursprünglich Luftwaffe) in der Hand gehabt, die auf Grund der Nähte definitiv mit der Flagge versehen waren! Und die Jacken hatte auch alle Spuren / Fadenreste von aufgenähten Dienstgradabzeichen an den Ärmeln, beides muß also wohl zeitgleich gewesen sein...


    Jens

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  • Denkt ihr auch daran dass die Bundeswehr schon seit ihren Frühzeiten auch in den USA vertreten ist ?


    So kam z.B. mein Onkel 1958 nach El Paso/Fort Bliss zur FlaRak !!!!


    Ich kenne da zwar ein Paar Bilder aus der Zeit auf denen man ihn mit dem Sandfarbenen Anzug sieht, aber an Genaues kann ich mich nicht erinnern.


    Und Dank Diverser Erbstreitigkeiten hab ich auch keinen Kontakt mehr :| :| :| :|

    HOERMEN
    Deutscher durch Geburt, Pfälzer durch die Gnade Gottes !!




    9. Int. Militärfahrzeugtreffen der RAG 6014
    AUSGEFALLEN !! in 66740 Saarlouis-Fraulautern/ Saarland
    auf dem Panzererprobungsgelände der Bundeswehr mit Geländefahren
    Treffen für Militärfahrzeuge aller Armeen und aus allen Epochen.
    Infos unter http://www.rag6014.de