Dienstuniformen

  • Als Sammler von Verbandsabzeichen habe ich mir folgenden "Waffenrock" in der Bucht besorgt, um an das begehrte Abzeichen des Heimatschutzkommandos 51 in gestickter Form zu kommen:



    Nachdem die Lieferung zusammen mit einem Luftwaffenrock (siehe Uniformen der Bundesluftwaffe) angekommen war, fiel mir auf, dass der Rock einige Besonderheiten aufwies.



    Da es sich beim Uffz um eine Dienstgrad ohne Portupee handelt, hat der Kragen auch nicht die altgoldfarbene Litze am Rand.


    Dafür wurden aber handgestickte Kragenspiegel vernäht, was so eigentlich nicht vorgesehen ist. Auch das Verbandsabzeichen ist eine Besonderheit. Es handelt sich nicht um die handgestickte, sondern um die Maschinengestickte Version aus den 60´er Jahren.



    Weiterhin haben die Schulterklappen nicht die üblichen waffenfarbigen Vorstöße, sondern eine komplette waffenfarbige Unterlage, wie sonst nur bei den Offizieren üblich.


    Die Jacke wurde 1980 maßgeschneidert und ist so ein sammelnswertes Sonderstück.



    Deshalb habe ich mich auch entschlossen, sie so in meine Sammlung aufzunehmen und hier einmal vorzustellen.


    Gruß von der Ostsee


    Kai

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    :BGS-B:


  • Hey Kai hier Kai,


    Schönes Stück...hatte auch drauf geboten.....Glückwunsch!


    Die Besonderheiten waren auf dem Foto in der Bucht schlecht zu erkennen sonst hätte ich wohl auch mehr geboten!


    Mit deiner Sammlung kannst du ja auch schon fast einen Zug Soldaten einkleiden!


    Gruß der Kai

    olivgrün ist so praktisch, olvigrün ist so schön.....

  • Diese Jacke ist vor Allem deshalb spannend, weil komplett selbst bezahlt und mit einer Uffz-Halbwertrszeit von 15-24 Monaten versehen.
    Ein Ufz ohne Portepee war in der Regel Z4, die Feldwebellaufbahn nicht obligatorisch.


    Die Beförderung zum StUffz bzw. SU hätte wieder den Schneider bemüht, da "die Rennbahn geschlossen" werden mußte.


    Was führt einen Uffz dazu, sich diese Jacke zuzulegen...?
    Mir fallen spontan 3 Gründe ein:


    Hochzeit in Uniform
    Reservist (eher unwahrscheinlich)
    Bock drauf verbunden mit zu dickem Sparbuch :D:D


    Egal in welcher Verwendung: Die Uffz-Zeit war IMMER sehr kurz. Jeder noch so schlechte Uffz wurde StUffz, Regelbeförderung.


    hmmmhmmmhmmm


    (Sorry fürs Philosophieren, aber ich finde das "Dahinter" fast noch interessanter.)

  • Hallo


    Das abgebildete Koppelzeug ist nach meiner Ansicht kein FJg Koppelzeug.


    Weißes FJg- Koppelzeug in Leder hat rechts zwei feste angenähnte Hacken für die P1 Tasche. Beim Plastik allerdings nicht.
    Fast baugleiches Leder- Koppelzeug wurde und wird auch bei der Militämusik verwendet und natürlich beim Wachbataillon. Dort fehlen allerdings diese Hacken für die Pistolentasche. Die Musiker tragen beim spielen keine Waffe und das Wachbataillon trägt bis auf die Offiziere Gewehr.
    Weiterhin werden solche Koppeltypen auch bei zivilen Musikzügen verwendet und sind im Vereinsbadarf zu bekommen. Hat dein Belegstück eine VerNr oder ähnliches.


    Aber auch ich weiß nicht alles.


    Gruß
    Wolfgang


    Es könnte sich auch um Koppelzeug einer Verkehrspolizei handeln.


    Zum Verkehrsdienst wurden zu der alten tannengrünen Uniform weißes Koppelzeug getragen. Die Schließe ist identisch mit der Polizeiausführung.


    Allerdings kenne ich die von Schleswig-Holstein nicht mit dem Haken sondern nur zum direkten Schnallen über die Schließdornen.


    Dies nur als Hinweis, ohne etwas in Beton meißeln zu wollen.


    Gruß aus S-H


    Kai


    Hallo ;,( ,


    so geht ihr mit meinem Sonntagshoch um hmmm
    Militämusik, Wachbataillon und selbst Verkehrspolizei könnte ich ja noch verschmerzen :S Aber zivile Musikzüge :|
    Na ja, wir werden sehen was die Zukunft bringt. Das letzte zerschmetternde Machtwort ist ja noch nicht gefallen. Ich stehe noch zu 60% zu Feldjägerzeug, obwohl keine Versorgungsnummer zu sehen ist. :thumbup:


    Gruß Jürgen

  • So wie ich dass sehe ruft Eure Diskussion ja nach einem eigenständigen Feldjäger Fred ... wie wäre es ? Wer fängt an mit "Die Feldjäger der BW im hier und jetzt"


    Christian: Schöne Uniform, die Du da als Schnäppchen an Land gezogen hast ! Einen beinahe Zwilling der Jacke hab ich vor ein paar Monaten ebenfalls aus der Bucht gezogen ...nur das der gute Leutnant Infanterist bei einer der Brigaden der 1. GJ war. ICh muß mal sehen, dass ich ein paar Bilder davon mache ...


    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl) :D



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  • Habe heute eine DA-Jacke eines Majors der PzGrenBrig 22 bekommen.


    Die Jacke habe ich mir zugelegt, weil ich vermutete, dass ein gesticktes Verbandsabzeichen vernäht wurde, welches ich noch dringend suche. Das war aber leider nicht der Fall, da es sich um ein Kammermodell handelt:



    Die Jacke hat ausser den oben genannten Merkmalen folgende Effekte:


    - die silberne Kragenschnur der Offiziere


    - handgestickte Kragenspiegel in matt und in grüner Waffenfarbe der Infanterie


    - Fallschirmspringerabzeichen in Metall (kleine Ausführung), Stufe Bronze


    - Brustanhänger des GebJgBtl 232


    - Viererbandschnalle mit Ehrenmedaille und -kreuz in Bronze, Leistungsabzeichen in bronze und den Nijmegenmarsch mit goldener Krone


    - großes Leistungsabzeichen in mattsilber



    Die verdeckten Knöpfe der Jacke sind aus dunkelgrauem Kunststoff in der glatten Ausführung mit Rand, was für eine ältere Ausführung spricht.



    Dazu passt dann auch das Etikett in der Innentasche:



    Bei dem Brustanhänger ist anzumerken, dass das GebJgBtl 232 zur GebJgBrig 23 gehört, welches den roten Rand am Verbandsabzeichen führt. Hier scheint man etwas kombiniert zu haben. Das Fallschirmspringerabzeichen in der kleinen Ausführung mit den rückseitigen Pins will auch nicht so recht in diese Epoche passen. Vermutlich wurden diese Abzeichen ergänzt, um den Kaufanzeiz zu steigern, oder die Jacke war ziemlich lange im aktiven Dienst. Dafür hätte sie sich dann sehr gut gehalten!


    Der eigentliche Clou bei der Jacke sind aber die Schulterklappen:



    Sie sind mit einem messingfarbenen Knopf versehen und sie haben die geprägten Eichenlaubkränze aus Aluminium mit den kleinen Dienstgradsternen. Dazu kommt die silberne Offizierskordel. Doch es fehlt die waffenfarbige Unterlage der Schulterklappen, wie es eigentlich nur vor 1963 bei den spitzen Schulterklappen vorgesehen war.



    Diese Besonderheit hat mich dazu bewogen die Jacke in meine Sammlung aufzunehmen, obwohl ich sie eigentlich nur wegen des Verbandsabzeichens gekauft hatte.


    Manchmal entdeckt man die interessanten Details halt erst nach der Lieferung.


    So war es auch bei der Eigentumsjacke des PzUffz aus Post 76. Dazu hier noch einmal als Ergänzung die Schulterklappe von unten, welche die Waffenfarbe wie bei einer Offizierschulterklappe auf der gesamten Unterseite aufweist:



    Sozusagen verdrehte Welten und nicht ganz alltäglich!


    Gruß von der Küste


    Kai

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  • Ein Major, der nur das silberne Leistungsabzeichen hat und das auch noch zeigt... :|:T
    Definitiv Puzzle-Uniform.
    Wer als OA nicht spätestens als Fähnrich "Gold" hatte, bekam Probleme.


    Denn was war das schon:


    Sportabzeichen (entsprach SSW, war Pflicht)
    30 km Leistungsmarsch
    bißchen schießen können... (daran scheiterte es nie :whistling:;):D )

  • Jau, das habe ich mir auch schon gedacht. hmmm Gerade bei den Gebirgsjägern wird Fitness doch GROß geschrieben :!:


    Bei näherem Betrachten fällt auch die Anordnung des Eichenlaubs zum Stern auf. Weiter oben ist jeweils ein schwacher Durchstich zu erkennen. Die Uniform wurde also auch schon als Hauptmann getragen. Das muss allerdings kein Widerspruch sein.


    Man trägt wohl auch kaum das Leistungsabzeichen in zwei Stufen auf einer Uniform ( :?: ).


    Den neumodischen Schnickschnack werde ich deswegen auch wieder entfernen und hoffe, dass keine großen Beschädigungen zurück bleiben. Karnevalsuniformen machen sich nicht gut in der Sammlung! :no:


    Wem fallen weitere Widersprüche auf :?: :?: :?: Immer raus damit :!:


    Mit der fehlenden Unterlegung der Schulterklappen bin ich mir allerdings nicht mehr so sicher. Habe Bilder von Gebirgsjägern danach untersucht und festgestellt, dass dies offensichtlich nicht ungewöhnlich ist! :huh:


    Wurde die Skibluse vielleicht sogar in den 60´gern ohne die Unterlage ausgegeben hmmm :?:


    Wer kann Licht ins Dunkel bringen :?: :?: :?:


    Kai

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  • Hallo


    "Welches ist denn auf der Bandspange zu sehen? "


    Soweit ich die Anzugsordnung (ZDv 37/10) kenne ist das Tragen einer Bandschnalle mit der Miniatur des Leistungsabzeichen der BW nicht vorgesehen. Wird zwar hin und wieder gerne gemacht ,ist aber nicht zulässig.


    Gruß
    Wolfgang

  • Auf der Bandschnalle ist das Leistungsabzeichen in Bronze aufgeschoben. :huh:


    Die Bandschnalle scheint mir aber auch nach belieben zusammengestellt worden zu sein, da es doch schon eine merkwürdige Kombination ist. hmmm Befestigt ist sei allerdings mit einer Spange.


    Habe ich mittlerweile schon alles entfernt, ohne dabei Beschädigungen zu hinterlassen. :thumbsup:


    Mir ist ein "nacktes" und stimmiges Uniformstück nämlich lieber als eine zusammengepuzzelte Fantasieausführung! :yes:


    Gruß von der Küste


    Kai

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  • Um auch mal wieder einen Bilderbeitrag zu leisten hier mal zwei Uniformjacken von Unteroffizieren... einmal aus den 60igern und einmal aus den 50igern. Während die neuere Jacke offensichtlich authentisch ist - also nichts nachträglich drangebastelT ist dies bei der älteren nicht der Fall. Auch wenn diese Jacke als "authentisch" angepriesen wurde lassen einige winzige Fadenreste vermuten, dass die Jacke irgendwann mal auf den Ursprungszustand (Sanella-Abzeichen und fehlende Litze an den Schulterstücken) zurückgebaut wurde.


    Die Instlerjacke ist übrigens eine nur teilweise gefütterte Sommerjacke aus leichtem Tuch... und trotzdem keine Selbsteinkleiderjacke. Sowas wurde offensichtlich ganz regulär geliefert und mußte nicht zwingend selbst beschafft werden...













    Jens

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  • Die habe ich in der Bucht für kleines Geld geschossen, weil ich eigentlich "nur" auf die "Affenschaukel" scharf war:



    Die Jacke hat deutliche Trage- und Abnutzungsspuren. Scheint also häufig im dienst genutzt worden zu sein. Die Knöpfe für die Montage der Affenschaukel waren "original" vorhanden.



    Zeitlich würde ich die Jacke Mitte der 60´iger einordnen, da noch ein frühes handgesticktes Verbandsabzeichen der 1. LLDiv vernäht wurde.



    Ein Etikett war nicht vorhanden. Es dürfte sich somit um ein selbstbeschafftes Uniformteil handeln, welches von der Kleiderkasse der Bundeswehr vertrieben wurde:



    Wenn die Uniform auch nicht in einem guten Zustand ist, werde ich sie nun trotzdem in meine Sammlung aufnehmen und nicht zerlegen.


    Gruß
    Kai

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  • Heute ganz frisch reinbekommen, passt die Jacke hier gut rein:



    Es ist ein Tätigkeitsabzeichen des Führungsdienstpersonals in Gold vernäht:



    Die andere Seite ziert ein gewebtes Verbandsabzeichen des Heeresamtes in ziemlich ausgeblichener Erhaltung:



    Auffällig ist hier auch, dass vormals ein Leistungsabzeichen und eine Bandspange angesteckt waren.


    Das ist ja alles noch nichts Besonderes!
    Schaut man einmal in die Jacke, fällt auf, dass sie gänzlich ungefüttert ist:



    Lediglich oben im Kragenbereich ist ein kleines Stück Futter vernäht worden, damit die Jacke nicht gleich vom Schwitzen verfärbt.
    Weiterhin ist hier eine Aufhängerkette angebracht worden.
    Auf Links gedreht sieht das so aus:



    Ein Herstelleretikett ist nicht vorhanden. Lediglich ein Einnäher mit folgenden Angaben ist vorhanden: "Kammgarn TREVIRA 55% POLYESTER 45% SCHURWOLLE"
    Altersmäßig würde ich die Jacke in die 70´ger Jahre einordnen, da die Schulterstücke noch eingenäht sind. Das Tätigkeitsabzeichen, welches erst 1985 ohne den oberen Querstrich eingeführt wurde, kann da später aufgenäht worden sein.


    Da die Jacke "nur ein Beifang" war, habe ich mich über diese Besonderheit doch sehr gefreut. :thumbsup:
    Weiterhin war eine Hose in ähnlich leichter Qualität in sehr dunklem Grau und ein Hoselgürtel dabei.
    Das Ganze gab es für schlappe 6,50 €.


    Gruß
    Kai

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  • Weiterhin haben die Schulterklappen nicht die üblichen waffenfarbigen Vorstöße, sondern eine komplette waffenfarbige Unterlage, wie sonst nur bei den Offizieren üblich.


    Nur mal so als Vorschlag - könnte das auch die Jacke eines OAs (Offizieranwärters) sein?
    Ich hatte in meinem OAJ (es war der 64.) auch Kammeraden, die sich bereits als Fahnenjunker die Jacke in gutem Stoff bei der Kleiderkasse gekauft haben. So extrem teuer waren die nicht.

    Gruß, Marc




    Noch-irgendwelche-Sorgen-Nöte-Probleme-Anträge-keine-anfangen-mit-Dienst-wegtreten! :weg:

  • Das wäre eine plausible Erklärung! (Auch wenn es sich nicht um einen Panzeraufklärer handelt ;) )


    Ab wann hatten die OAs denn keine Sterne mehr auf den Oberarmen, sondern die silberne Litze auf den Schulterklappen aufgeschoben?
    Konnte ich auf die Schnelle nicht in der einschlägiegen Literatur finden.


    Ein Oberarmabzeichen war hier jedenfalls nie aufgenäht.


    Gruß
    Kai

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  • Den Stern gibt es seit Jahrzehnten nicht mehr bei Heer und Luftwaffe.
    Ab 1985 bin ich seeehr sicher. :whistling:
    Der Heizdraht war OA-Standard bei Grünzeug und Diener.
    Ausnahme war nur Oberfähnrich. Der hatte auf'm kleinen Diener schon
    komplett Offizier.

  • Um den geht es:



    Vernäht auf beiden Unterarmen, wie die frühen Tätigkeitsabzeichen.


    Nach intensiver Recherche konnte ich bei JÖRG-M. HORMANN in dem Buch Die Bundeswehr und ihre Uniformen - 30 Jahre Bekleidungsgeschichte von 1987 fündig werden.
    Demnach wurde der Offz-Stern mit der neuen Uniform im Jahr 1962 eingeführt.
    Das sah dann so aus:

    Zitat


    Am 25.März 1974 wurden dann die Offz-Anwärteschlaufen eingeführt. Gleichzeitig fielen die Oberarmabzeichen bei den Mannschaften weg:

    Zitat


    Das wäre dann auch geklärt.


    Somit handelt es sich vermutlich bei meiner Uniform aus dem Jahre 1980 um einen Rock eines Fahnenjunkers, der frühzeitig auf die Merkmale der Offiziersuniform umgestiegen ist:



    Ich werde die Uniform dann auch noch mit den entsprechenden Litzen ausstatten, damit alles seine Richtigkeit hat!


    Gruß
    Kai

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  • Wobei ich bei der Komplettierung noch anmerken möchte, dass es, zumindest in den Verbänden, in denen ich tätig war, verpönt war, Leistungsabzeichen und Schützenschnur an der Offz-Uniform zu tragen.

    Gruß, Marc




    Noch-irgendwelche-Sorgen-Nöte-Probleme-Anträge-keine-anfangen-mit-Dienst-wegtreten! :weg:

  • Mag bei Dir so gewesen sein...


    Leistungsabzeichen darf auch ein Offizier tragen. Siehst du heute bei jedem Offz, der neben Merkel durchs Bild rennt.
    Schützenschnur ist richtig. Meines Wissens sogar Trageverbot. Ich meine, dass man Verwechslungsgefahr mit der Fangschnur befürchtete.

  • Leistungsabzeichen wurde bei uns immer damit begründet, dass es für einen Offizier selbstverständlich war, dass er diese "Pflichtabzeichen" hat. Gleiches galt für den "Regenwurmorden" und das DSA.

    Gruß, Marc




    Noch-irgendwelche-Sorgen-Nöte-Probleme-Anträge-keine-anfangen-mit-Dienst-wegtreten! :weg:

  • Meine neuste Errungenschaft:



    Eine maßgeschneiderte Uniformacke ohne jegliche Herstellerhinweise.



    Die Schulterklappen haben das gegossene frühe Eichenlaub aber die kleinen Dienstgradsterne. Die dunkelblauen Kragenspiegel sind handgestickt.
    Das gewebte Verbandsabzeichen der Panzerbrigade 29 stört ein bißchen das Gesamtbild. Hier würde die handgestickte Ausführungen einen besseren Eindruck hinterlassen.



    An der linken Brusttasche wurde das Leistungsabzeichen und die zweireihige Bandschnalle entfernt. Schade.



    Dazu gab es eine dunkelgraue Hose mit dunkelblauer Biese:




    An den beiden Gesäßtaschen und dem fehlenden Etikett, erkennt man, dass es sich um eine maßgeschneiderte Uniformhose handelt:




    Weiterhin war noch ein Offz-Schiffchen in dunkelgrau dabei:



    In dem Schiffchen ist folgendes Etikett vorhanden:




    Den Anzug habe ich für schlappe 18,00 Euronen bekommen.
    http://www.ebay.de/itm/2611078…_trksid=p3984.m1439.l2649


    Gruß
    Kai

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    Einmal editiert, zuletzt von stiwa ()

  • Grundsätzlich schon.


    Ist aber so original vernäht worden.


    Das ist wohl wie mit dem Verbandsabzeichen.
    Da gehört eigentlich ja auch das handgestickte mit dem Metallfaden drann.


    Gruß
    Kai

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