Kann man mit dem Motor 400km an einem Stück fahren?

  • Hallo Jörg!


    Vorher alles nach Plan abschmieren. Dann eigentlich nur immer die Temperaturanzeige beobacheten. Ich würde Öl und einen Ersatzkanister mit mind. 10 l Benzin und 5 l Wasser empfehlen da der Verbrauch ja nicht so genau einzuschätzen ist. Ersatzrad und Bordaustattung (Warndreieck, Verbandkasten etc.). Ich persönlich würde noch ausgewähltes Bordwerkzeug mitnehmen.


    Gruß


    Plotterfix :^:

  • ????????????.......warum sollte er das nicht schaffen?


    Ist, wie bei jedem Kraftfahrzeug, wenn man eine längere Fahrt macht: Alles noch mal durchsehen, Bordwerkzeug und die Standard Ersatzteile einpacken.


    oder hast du kein Vertrauen in deinen Munga? 8o


    Gruß...Otti

  • Ja klar schafft der das habe ich selber schon oft gemacht. Es kommt natürlich auch darauf an wie das Fahrzeug gepflegt wird.

    Gruss Stefan
    Der DKW Munga nur echt mit der blauen Fahne :thumbup:
    Der Mensch hat die Atombombe erfunden. Nur keine Maus der Welt käme auf die Idee eine Mausefalle zu konstruieren.

  • Was issen das für ne Frage??????
    Natürlich schafft der Munga das.


    Ob Du das natürlich aushälst bei dem Krach in der Hütte, das ist die Frage.


    Sinnvoll ist es allerdings, die Autobahnen zu meiden. Denn da müsstest Du immer am Limit fahren, das hält der Motor wirklich nicht lange aus.

  • Hallo,


    wenn dein Fahrzeug technisch in Ordnung ist mach dir wirklich mehr Gedanken um den Fahrer als um das Fahrzeug!


    Bei meinem 3=6 (rein technisch betrachtet in weiten Teilen mit dem Munga "identisch", Motor gleich) habe ich vor Jahren bei den ersten längeren Fahrten (200-400km am Tag) ein halbes Fahrzeug an Ersatzteilen mitgeschleppt - völlig sinnloser Weise!
    Mittlerweile habe ich einen kleinen Schukarton, darin liegt ein Schlüsselsatz, 3 oder 4 Schraubendreher und 2 Zangen - dazu noch ein Ersatzkondensator und eine Zündkerze. Die beiden letzgenannten auch nur, weil es die einzigen Teile sind, die ich in 13 Jahren DKW mal unterwegs benötigt habe. Ich glaub eine Rolle Isolierband fliegt auch noch im Karton rum und eine große Schlauchschelle - man weiss ja nie!
    Einen Kanister 2-Taktöl hab ich dann noch im Kofferraum ... und ein Handy und meine ADAC-Karte dabei - wenn wider Erwarten irgendwann mal gar nix mehr gehen sollte! ;)


    So "vorbereitet" dürfen es auch mal 600-800 km am Tag sein - oder halt soviel wie nötig ist um ans Ziel zu kommen! Der DKW würde auch noch weiter fahren aber meist langt es mir dann, mein 3=6 ist zwar schon Welten komfortabler als der Munga - das Fahren strengt trotzdem mehr an als in einem Neuwagen!


    Grüße

  • @ Jörg,


    meine Munga Zeit ist zwar schon ein Weilchen her, aber Google Maps sagt mir Heute, das es immerhin doch noch 596 Km sind die ich damlas wenigstens mit meinen Munga F 91/4 zurück gelegt haben muss.


    Und der arme Kerl musst sogar richtig ran, da am Haken nicht nur ein sogenannter 1 1/2 Pferdeanhänger dran gehangen hatte, sondern auch noch mein inzwischen verstorbenes Pferd mit über 600 KG sich dort drin befunden hatte.



    Im Hintergrund mein Vater im weißen Opel Rekord D, er fuhr die Strecke hinter mir her,
    da er dem ganzen Unternehmen doch sehr sekeptisch gegenüber gestanden hatte
    und dann feststellen musste das alles wie am Schnürchen gelaufen gewesen war.
    Auf der Rückfahrt war er nicht mehr mit dabei, aber sein Verbrauch war so niedrig das er erst wieder nach fast 900 KM tanken musste.



    Wer jetzt rechnen kann wird schnell festgestellt haben, dass dort gute 1200 KG an der Kugelkopf-Kupplung angelegen hatten.


    Ich bin mir heute leider nicht mehr sicher wie lange ich für diese Strecke gebraucht habe, da es auch etliche Autobahnen noch nicht gegeben hatte die dort heute sämtlichsverständlich vorzufinden sind.


    Mir liegt noch schleierhaft in Erinnerung das die reine Fahrzeit + Pausen da jauch das Pferd getränkt werden musste so zwischen 12 und 14 Stunden gelegen haben muss und die Entfernung so um die 650 KM gelegen hatte.


    Und nix da mit Ford oder Opel Fremdmotor,---- nein alles mit dem damaligen auch noch kleineren 3 Zylinder 2 Takt - 900cm Motor und auch weniger PS aber es hat alles reibungslos geklappt und auch die Rückfahrt verlief anstandslos.


    Nebenbei noch als Anmerkung, auch der Verbrauch des Mungas mit Hänger und Pferd hatte sich erstaunlicher Weise sehr in Grenzen gehalten, wie viel vermag ich leider nicht mehr zusagen, doch auch ohne Hänger und Pferd sind selten mehr als 14-15 Liter 2 Taktgemisch durch gelaufen.


    Soll lediglich bedeuten, ist der Wagen was auch für alle anderen Oldtimer gilt verantwortungsbewußt gewartet und geplegt, dann stellt eine solche Entferung lediglich im Kopf des Fahrers einen Herausforderung da.


    Ach neben bei im Handschuhfach befand sich sogar ein Radio ( keine Cassette oder dergleichen )und sogar dieses konnte ich während der Fahrt hören.


    Auf der Autobahn hatte ich mich sooft wie möglich an Kommunalfahrzeuge und deren Windschatten geheftet sodass auch Geschwindigtkeiten jenseits von 70 KM möglich waren.


    Gut aus heutiger Sicht wird es wohl schwer werden noch einen LKW zufinden der unter 75-80 KM unterwegs ist aber vor 28 Jahren war das noch Stand der Dinge.


    Also traue Dich und fahre Deine Tour und denke , " der Weg ist das Ziel"


    In diesem Sinne , Gute Fahrt.


    Gruß
    ARO M 461 C

  • Ich würde wenn es geht nicht mehr als 80 km/h fahren denn das schont den Motor enorm.

    Gruss Stefan
    Der DKW Munga nur echt mit der blauen Fahne :thumbup:
    Der Mensch hat die Atombombe erfunden. Nur keine Maus der Welt käme auf die Idee eine Mausefalle zu konstruieren.

  • ...auch die Autobahn hat KEINE Mindestgeschwindigkeit - es dürfen nur Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit über 60 km/h dort fahren - aber das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass dies eine vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit ist!


    Allerdings machen Autobahnen mit einem Auto, dass kein Dauertempo von ca. 90 km/h halten kann (ohne Mensch und Material zu morden) einfach wenig Spass! Wenn eine sanfte Steigung auf der Bahn gleich einen Abfall auf Tempo 70 bedeutet lernt man LKW-Fahrer von Ihrer freundlichsten Seite kennen (wobei ich auch die Trucker verstehen kann).


    Wenn man wirklich weite Strecken an einem Tag erledigen will oder muss und es nicht drum geht, die landschaftlich schöne Strecke zu genießen so führt aber oft kein Weg an der Autobahn vorbei! Von Frankfurt ins Allgäu über Landstraßen und Nebenstraßen....wenn man nicht beliebig viel Zeit hat? - Nein danke!
    Wenn der Wagen und der Motor technisch einwandfrei sind fahr einfach - das müssen Fahrzeug und Motor abkönen - und sie tun es auch!


    Grüße

  • Das sollte KEIN Problem sein:


    Als Student laufend von Stuttgart nach Berlin oder in den Harz bei Goslar - Problemlos


    Später vom Harz oder Berlin nach Bad Reichenhall - Problemlos


    oder wie ist das hier:


    1975 von Hannover nach Südfrankreich, dann mit dem Schiff nach Marokko bis Ägypten und '77 das Gleiche noch einmal, allerdings von Ägypten nach Marokko.


    Alles was gebraucht wurde war ein Anlasser in Tunis....


    Gute Fahrt wünscht


    Robert