Batteriespannungsanzeige

  • Hallo Wolffahrer,


    mein Wolf bekommt demnächst endlich eine Seilwinde verpasst :H:
    Ich bin deshalb auf der Suche nach einer Spannungsanzeige für die Batterie. Wer von euch hat diebezüglich schon Erfahrung gemacht?
    Dachte da an die LED Anzeige die bei den Funkanlagen dabei ist.
    Was haltet ihr davon? Hat jemand so ein Teil rumliegen???


    Gruß
    Timo

  • Hallo Timo


    Das teil von funkanlage ist ok goib dir aber keiner genau info.
    Falls du noch kein DZM eingebaut hast, dan nutze das loch wo das blende steht am amaturenbrett und kauf ein Volt anzeiger von VDO.


    Welche winde hast du vor zu kaufen?


    Gruss

  • Hallo Timo


    Dan bleib noch die anzeiger ueber die luftkaste einzubauen. Kanst dabei noch oeldruck einbauen....


    Beim Amps, sollte es kein problem, solltest du aber immer den motor am laufen lassen sonst machen die batterien schnell schlapp.
    Nehme mal an das du die winde in 24V version kaufst? Habe selber ein TMax 9500 und nie probleme gehabt.


    Um ueberaschung zu vermeiden, nutz einer isolierung schalter. Beim DB gibt auch einer bedienungsschalter fuer winde.

  • Hey,


    heute hatte ich endlich die Winde zum erstenmal im Einsatz!! War sehr gut :thumbsup:


    Nur noch eine Frage...
    Die Spannungsanzeige mit den Dioden hat einen recht großen Bereich in dem sie "voll" anzeigt und danach kommt "überladen" (rote Diode).


    wenn ich keine Verbraucher an habe, leuchtet nach einiger Zeit "überladen" .
    Kennt sich einer von euch mit der Anzeige aus? wie ist dass zu werten??


    Gruß

  • Hallo Timo und alle anderen Hilfsbereiten.


    mit der Überladung hast du ein sehr interessantes Thema angeschnitten.
    Ich habe ein ähnliches Problem. Auch bei mir leuchtet die rote Überladungs-Diode bei einer gemessenen Batteriespannung von 31,5 Volt.
    Das heißt, sie muss dann auch leuchten und das Voltmeter ist in Ordnung.
    Spannungsregler habe ich schon mehrfach gewechselt. Neue und gebrauchte Regler von denen ich definitiv sagen kann, dass diese in Ordnung sind.
    Völlig unverständlich ist, dass die rote Überladungs-Diode nur bei Leerlaufdrehzahl leuchtet.
    Sowie ich etwas Gas gebe und die Drehzahl erhöhe erlischt die rote Leucht-Diode und das Voltmeter zeigt im hinteren grünen Bereich gemessene 29 Volt an.
    Was ist das für eine Logik??? Geringe Drehzahl = Überspannung, hohe Drehzahl = korrekte Spannung.
    Ich habe auch schon an die Batterien gedacht. Innenwiderstand und so. Dieser Gedankengang ist zwar weit her geholt, aber Theorie und Praxis .......
    Aus der Not, um die Batterien nicht „auszukochen“, fahre ich mit Verbraucher, sprich Abblendlicht. Dann treten keinerlei Probleme auf.


    Gruß aus Lübeck


    Oliver

  • ja genau so ist es bei mir auch!
    es reicht schon wenn man die Bremse drückt. Sind alle Verbraucher aus sind, geht die Anzeige wieder auf überladen.
    Was hast du für Batterien?? bei mir sind es noch die Sonnenschein Batterien von der BW (Gel?!)


    Ich hätte das ja ohne die Spannungsanzeige nie bemerkt...! :lachuh:


    Grüße Timo

  • Hallo Timo,


    ja, du hast recht. Wer weiß, wie viele Wölfe mit Überspannung unterwegs sind.
    Ich habe zwei original BW-Batterien des Herstellers Sonnenschein im Fahrzeug.
    Fest steht, es sind Säurebatterien, bei denen man, gegen weitläufige Meinungen,
    die Verschluss-Stopfen aufschrauben kann um den Flüssigkeitstand zu kontrollieren.
    Sollte es auch Blei-Gel Batterien geben, wäre dies tatsächlich ein Ansatzpunkt.
    Oder womöglich ist eine Blei-Gel und eine Säure Batterie verbaut!? Jetzt bin ich unsicher.
    Ich bleib am Ball und auf Fehlersuche, aber vielleicht hilft uns noch ein erfahrendes Forums-Mitglied weiter ;-)


    Gruß
    Oliver

  • Moin .


    Die LED - Batteriespannungsanzeige MUß geschaltet sein !!


    Funktioniert eigentlich nur bei " stehendem " Motor .
    Taster dazwischen .


    Ist also kein " Voltmeter " im alten Sinne ;)


    Gruß


    Günner

  • Hallo Sigi, hallo Günner,


    zu Sigi,


    ich bin auch nur auf Säurebatterien gekommen, weil mir eine Batterie beim manuellen Laden in Vergessenheit geriet und die Flüssigkeit ausgekocht ist.
    Daraufhin habe ich mit einer Flachzange einfach mal die Sechskant-Stopfen aufgedreht, und siehe da, Säure.
    Bei Interesse sende ich am Wochenende gern ein paar Fotos vom Säurespindeln meiner vier grauen original BW Sonnenscheinbatterien mit Versorgungsnummer.
    Hier im Wolfforum gibt es ein Thema „Batterien im Wolf“.
    Darin schreibt Housil, das bei ihnen in den Einsatzwagen, welche das auch immer sein mögen, sowohl Blei-Gel als auch Säure-Batterien verwendet werden.


    Trotz Allem lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.



    zu Günner,


    ich verstehe zwar nicht genau was du meinst, aber wenn das so ist ….. ok.
    Sicher ist, wie ich schon erwähnte, dass wenn das Voltmeter überladen anzeigt, ich direkt an den Starter-Batterien 31,5 Volt messe.
    Das ist zuviel und meiner Meinung nach nicht in Ordnung.
    Weiterhin möchte ich erwähnen, dass ich das so genannte „Voltmeter“ mit Hilfe eines kalibrierten Netzteils überprüft habe.
    Ergebnis: 28 – 29 Volt im hinteren grünen Bereich, ab 30,5 Volt, rot. Also, passt es.
    Ich hatte einen bereits veräußerten Wolf, in dem wurde das Voltmeter identisch zu dem Jetzigen eingebaut und angeschlossen. Es gab keinerlei Probleme.




    Vielleicht sollten wir Matze mit ins Boot holen. Scheint auf dem Gebiet der BW-Fahrzeuge sehr erfahren zu sein.


    Gruß an Alle


    Oliver

  • Wenn die Bordspannung im Wolf tatsächlich über längere Zeit Werte von 30+ Volt anzeigt und das Meßgerät intakt ist, dann ist der Regler dies nicht.
    Bei meinem 300GD Puch geschieht dies übrigens nicht.


    Das Ladeverfahren von Blei-Säure oder Blei-Gel Batterien ist übrigens prinzipiell dasselbe.
    Man lädt mit möglichst konstanter, geregelter Spannung, maximal mit 28,14 Volt, um ein Gasen der Batterie zu vermeiden. Unter diesen Ladungsbedingungen sinkt der Ladestrom mit zunehmender Ladung bis auf ein paar hundert Milliampere "Leerlaufstrom". der durch den erhaltungsbedingten "Zellenkurzschluß" verursacht wird(je besser die Batterie, je niedriger dieser Strom).
    Grundsätzlich hat jedoch die gemessene Bordspannung überhaupt nichts mit dem verwendeten Batterietyp(Säure/Gel) zu tun, sondern ausschließlich mit dem Reglerverhalten.

  • Weil hier anscheinend gerade die Batterie-Spezialisten versammelt sind: Welche Art des StarterBatterie-Schutzes ist angesagt, wenn man (wegen einiger Dauerverbraucher) eine ZweitBatterie zusatzlich betreiben will:


    Braucht es eine "richtige" Trennung der StarterBatterie, um sie wirkungsvoll gegen das Aussaugen durch DauerVerbraucher zu schuetzen? Oder reicht auch soetwas wie eine "SaftSchubse" (, welche dafuer sorgt, dass ZUERST die ZweitBatterie leer gesaugt wird)? In Verbindung mit einem (Alarm-)VoltMeter fuer beideBatterien sollte das doch reichen, oder? -- Wie sind die Meinungen und Erfahrungen?


    Gruss aus Guangzhou, GrauerWolf

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  • Da würde ich mich auf eine gnadenlos einfache und absolut sichere Lösung beschränken:


    Trennungsmöglichkeit der beiden Batterien durch einen Nato-Knochenschalter, sodaß bei stehendem Fahrzeug die Zusatzverbraucher aus der abgekoppelten Batterie versorgt werden; beim Losfahren, wenn die Kiste schon angesprungen ist, Zuschalten der ausgesaugten Batterie zum Laden.
    Das ist zwar für die unangetastete Starterbatterie nicht die gesündeste Lösung, da sie dann, obwohl vielleicht voll, wegen der zugeschalteten leeren etwas zuviel Strom bekommt, doch dürfte sich das bei nur gelegentlicher Anwendung nicht meßbar lebensverkürzend auswirken.

  • Ja! - Eine sichere und einfache Loesung ist das Abtrennen der StarterBatterie schon... aber NICHT einfach in der HANDHABUNG. Bei jedem kuerzeren (oder vielleicht auch laenger werdendem?) Halt ist zu ueberlegen: Schalte ich nun? Oder nicht? - Und vor dem Losfahren: Hatte ich nun? Oder nicht? -- Ausserdem muss ich jedesmal die (schwere, solide) Motorhaube aufstellen... LIEBER haette ich da eine zuverlaessige(!) "Install & Forget"-Loesung, damit man sich unterwegs um Interessanteres kuemmern kann...


    Gruss aus Guangzhou, GrauerWolf

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  • Automatisch gehts aber auch. Batterietrennschütz über die Limakontollleuchte gesteuert. -> Lima läuft - beide Batteriesätze werden geladen. Lima steht - Batterien sind getrennt. Der Munga hatte so ein Schütz serienmäßig.

  • Hallo,


    ja, die Lösung mit dem Batterie-Trennrelais würde ich auch als die Bessere ansehen.
    Es gibt auch einen kompletten Einbausatz der bei vielen Fahrzeugen, mit Sicherheit bei EBS Funk und EBS Milan, verbaut ist.
    Das benötigte Material ist nicht sehr umfangreich. Kann man sich auch selbst zusammenstellen.
    Einbau, ok, braucht ein wenig Zeit (ca. 1- 2 Stunden) ist aber keine Hexerei.
    Wichtig und versteht sich von selbst!: Die betroffenen Verbraucher müssen dann auch auf den
    zweiten Batteriesatz geschaltet werden.


    Noch ganz kurz zum Gel – Säure Thema:
    Auf all meinen original BW-Batterien klebt ein Hinweis mit der Aufschrift: „Nicht öffnen! Kein Wasser auffüllen!“
    Und das bei Gel-Batterien die es ja ausschließlich bei der Bundeswehr gibt???


    Gruß vom platten Land


    Oliver

  • @ Oliver
    Ja... und da steckt das "Problem": Wie exemplarisch weiter oben aufgezeigt, ist es nur mit grossem Aufwand oder rein gar nicht moeglich, alle "Dauerverbraucher" ueber EINEN getrennten Stromkreis zu versorgen, der dann "im Stand" auf die SekundaerBatterie geschaltet wird. Vielmehr haengen alle Verbraucher inkl der dauernden "irgendwie" und unbekannterweise im Netz...
    Und genau HIER kommt die "SaftSchubse" ins Spiel: Per Spannungswandler sorgt sie dafuer, dass in EINEM Netz zuerst EINE Batterie (die Zweite) entladen wird, bevor es ans an die Erste geht... -- Empfiehlt sich eine SOLCHE (keinerlei BedienEingriffe erfordernde) Konstruktion? - Was sind gegebenenfalls die Nachteile?


    Gruss aus Guangzhou, GrauerWolf

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  • sorry das ich das alte Thema wieder hochschiebe, kommt davon wenn man die Suchfunktion benutzt ;\D


    ich habe bei meinen Wolf auch die Situation, dass nach kurzer Zeit die LED ins Rote geht. Komischerweise dann wenn der Motor im Stand läuft, bei etwas Gas geht die Anzeige wieder zurück.
    so wie ich gelesen habe ist das ok, oder gibt es mittlerweile eine Lösung dazu, außer z.B das Licht einzuschalten?


    Die Batterien habe ich gestern durch Gel von Sonnenschein ersetzt, was aber am Ergebnis nichts geändert hat.:denk:


    VG

    Jürgen

  • Hi Pitter,

    Ne die Anzeige geht schon normal von links nach rechts, so wie auf den Fotos von GD Wolf. Nur wenn er im Stand läuft geht nach einer gewissen Zeit die Anzeige ins Rote. Sobald ich fahre oder Gas gebe, geht die Anzeige wieder 2-2 LEDs zurück ins Grüne, oder wenn ich z.B das Licht einschalte.

    die Ladekontrolle selbst in der Instrumentenanzeige, zeigt bisher keine Ausfälle an.



    so wie bei Oliver ist‘s bei mir auch.


    VG

    Jürgen ,:)

  • Hallo,


    die Ladekontrolle selbst in der Instrumentenanzeige, zeigt bisher keine Ausfälle an.

    die Ladekontrolleuchte zeigt ja auch nur an, ob die Lichtmaschine überhaupt Spannung erzeugt und ist demzufolge noch weniger aussagekräftig als die Batteriespannungsanzeige.

    Ich schlage vor, mal mit einem vernünftigen Meßgerät mal die Bordspannung unter verschiedenen Betriebszuständen (unter Last oder nicht - Licht an/Licht aus und bei verschiedenen Drehzahlen) zu messen. Ich würde jetzt erstmal den Lichtmaschinenregler verdächtigen.


    VG

    Andreas