Gerade wenn man denkt, alles ist ok und der Sommer kann kommen...

  • Dann wünsch ich Dir mal gute Besserung :tuz::tuz::tuz::love:


    Leider war meine Freude nur von kurzer Dauer- nach der gestrigen Tour wieder Leistungsverlust im unteren Drehzahlbereich, ab 60 km/h dann kurzes ruppeln und wieder voller Durchzug.
    Kerze Wassernass- leichter Wasseraustritt am Kopf... also wohl die Kopfdichtung- nachziehen ist nicht mehr, dann halt mal wieder neue rein. :wacko:


    Bringt es was, die Dichtung zusätzlich noch mit Dichtungsmasse einzupassen?


    Gruß
    Markus

  • Ja Markus, dann erstmal jede Menge :tuz: :tuz: :tuz: :tuz: :tuz: :tuz: :tuz: :tuz: :tuz: :tuz: :tuz: :tuz: :tuz:


    Hattest du mal ein Haarlineal über den Kopf gelegt?, nicht das der verzogen ist, dann kannst du Dichtungen tauschen bis du Schwarz wirst :| :| :|


    Von wem sind deine Dichtungen?, Matz oder Rebecca??.
    Gefühlsmäßig sind die von Matz besser.


    Wegen der Dichtmasse gab es ja schon ettliches an Beiträgen.
    Die einen sagen geht garnicht, die anderen schwören drauf.


    Mir hat ein alter Motoreninstandsetzer geraten die Dichtung vor dem Einbau einzuölen, soll sich dann angeblich besser setzen.


    Und dran Denken, beim Einbau den Breiten Rand der Metalleinfassung nach OBEN !!!


    Übrigens bin ich wieder zu Hause :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:


    Ich darf mich allerdings die nä. drei Wochen nicht Bücken :| :|
    So lange bleiben die Fäden noch drin :frust: :frust:

    HOERMEN
    Deutscher durch Geburt, Pfälzer durch die Gnade Gottes !!




    9. Int. Militärfahrzeugtreffen der RAG 6014
    AUSGEFALLEN !! in 66740 Saarlouis-Fraulautern/ Saarland
    auf dem Panzererprobungsgelände der Bundeswehr mit Geländefahren
    Treffen für Militärfahrzeuge aller Armeen und aus allen Epochen.
    Infos unter http://www.rag6014.de

  • Tja, und auch hier geht es lustig weiter, nachdem die Kopfdichtung nochmal gewechselt war, endlich DICHT war, der Motor super gelaufen ist- nach 500 km dann ein neuer Motorschaden...
    Diesmal hat es dann den Mittleren Zylinder erwischt, das war so vor 4 Wochen- hab jetzt erst die Lust gehabt, danach zu schauen... :urg:
    Hier mal die Bilder.
    Ich hab echt keine Lust mehr... :no:






  • Äääh Markus, war das jetzt der 76er Block von mir?


    Weil zumindest einen Kolben für Zylinder 2 hab ich noch in 75,93.
    Kommt jetzt halt drauf an wie die Laufbahn aussieht.

    HOERMEN
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  • HI,
    ja, das war der Block von Dir... die Laufbahn hat ganz leichte Riefen...
    Am besten schaust Du Dir das selbst mal an, denn ich bin mir da nicht so sicher,
    weil ich ja nicht vom Fach bin...


    ggf. hab ich noch 2 Motoren im Zulauf, die wohl zerlegt sind- da müßte man dann auch mal
    fachkundig draufschauen.


    Gruß
    Markus

  • Erstmal ne riesen Packung :tuz: :tuz:
    So was ist echt ärgerlich.Da überlegt man sich doch wirklich zweimal ob man seinen Opelmotor mal durch nen originalen ersetzt oder nicht.


    Gruß
    Seba


    Ja, danke!


    Bein nem Opelmotor ist man ja auch vor nix gefeit... hab lange genug Opel 1,2er gefahren... :dev:

  • Hallo Markus,


    kurze Nachfrage: war der 76er Block "neu" gebohrt und gehont? Neue Kolben oder Gebrauchtteile? Oder handelt es sich um einen "originalen" Altmotor, der genau so jahrelang gelaufen ist?
    Ansonsten: Bei Klemmstellen, die sich in einer Flucht mit den Kolbenbolzen feststellen lassen, sollte man immer die Winkligkeit der Pleuel prüfen. Wenn das Pleul einen leichten seitlichen Verzug hat (hier geht es um Bruchteile eines Winkelgrades - das sieht man nicht mit dem bloßen Auge......die Auto Union hatte nicht umsonst eine Prüfvorrichtung dafür für die Werkstätten) sitzt der Kolben "schief" im Zylinder. An der einen Seite drückt der Kolben dann mit der oberen Kante gegen die Zylinderwand, auf der anderen Seite entsteht ein "Spalt" (der halt - insbesondere bei Verwendung von Gebrauchtteilen ohne Vermessung von Zylindern und Kolben - auch mal etwas größer ausfällt als es sein sollte). Beides kann letztlich zu Klemmern führen - und ein blindes Tauschen des betroffenen Kolbens bringt mittelfristig dann nur noch mehr Altmetall.


    Anbei mal ein Bild der AU-Prüfvorrichtung - vergleichbares (oder besseres) hat auch jeder ordentliche Motoreninstandsetzer zur Verfügung.


    Grüße
    Marius


    www.dkw-autos.de




    .

  • Bibo nimm es locker , das Auto ist alt.


    Mach den motor nun richtig, drei neue Kolben und hohnen. Dan hast du auch ruhe, sowas bringt unser Hobby mit sich.

    Borgward das Auto :thumbsup:



    Suche für den Borgward B2000 :
    beide Kofferraum Türen
    Beide Türen vom hinteren Aufbau


    Die seiten Bleche vom Kofferraum Komplett!


  • Mach den motor nun richtig, drei neue Kolben und hohnen. Dan hast du auch ruhe, sowas bringt unser Hobby mit sich.


    Im Prinzip stimme ich Micha da zu, und beim Borgward oder anderen 4-Takt Motoren würde es so auch funktionieren. Aber beim Munga mit seiner gepressten Kurbelwelle, wo man nicht selbst die Pleuellager wechseln kann, wäre das dann wahrscheinlich nur Kolbenverschwendung. Siehe Marius`s Beitrag.


    Das war übrigens der Hauptgrund für meinen damaligen Wechsel vom Munga zum Iltis.
    In 11 Mungajahren habe ich wer weiß wie viele Motoren verbraucht. (Nur lagen die zur damaligen Zeit noch in jedem zweiten Keller und man bekam sie für `nen Appel und `nen Ei.)
    Nun fahre ich seit über 20 Jahren den selben Iltis mit dem ersten Motor, völlig unproblematisch.
    Glaubt mir, der Iltis ist der bessere Munga, und an das Aussehen gewöhnt man sich.


    Gruß Jozi.

  • Mach den motor nun richtig, drei neue Kolben und hohnen. Dan hast du auch ruhe, sowas bringt unser Hobby mit sich.


    Mach den motor nun richtig, drei neue Kolben und hohnen. Dan hast du auch ruhe, sowas bringt unser Hobby mit sich.


    Im Prinzip stimme ich Micha da zu, und beim Borgward oder anderen 4-Takt Motoren würde es so auch funktionieren. Aber beim Munga mit seiner gepressten Kurbelwelle, wo man nicht selbst die Pleuellager wechseln kann, wäre das dann wahrscheinlich nur Kolbenverschwendung. Siehe Marius`s Beitrag.


    Das war übrigens der Hauptgrund für meinen damaligen Wechsel vom Munga zum Iltis.
    In 11 Mungajahren habe ich wer weiß wie viele Motoren verbraucht. (Nur lagen die zur damaligen Zeit noch in jedem zweiten Keller und man bekam sie für `nen Appel und `nen Ei.)
    Nun fahre ich seit über 20 Jahren den selben Iltis mit dem ersten Motor, völlig unproblematisch.
    Glaubt mir, der Iltis ist der bessere Munga, und an das Aussehen gewöhnt man sich.


    Gruß Jozi.

  • kann man nicht nen smart-motor einbauen? oder nen motorradmotor?.. die halten und sind klein genug...


    beim iltis kann man aber auch gut am motor pfuschen
    aus dem gruselkabinett:
    kolben 180° verdreht eingebaut
    krümmerdichtung spiegelverkehrt (motor ausgesondert: keine leistung)
    zahnriemenräder vermurkst
    ...


    kommt halt immer drauf an, wer sich an ner präzisionsmaschine vergeht...



    ...alles an Ersatzteilen und Zubehör für den VW Iltis


    Tobias Drechsler
    Heylstr. 39-43
    63571 Gelnhausen
    info@iltisteile.com

    Die AGBs, Infos zur Gewährleistung & zum Anbieter durch klicken auf das Bild oben

  • Nur lagen die zur damaligen Zeit noch in jedem zweiten Keller und man bekam sie für `nen Appel und `nen Ei.


    Was der (nachvollziehbare) Grund war, dass niemand früher die Motoren ordentlich überholt hat. Man hat halt entweder einen anderen Motor eingebaut oder aus mehreren kaputten Motoren einen laufenden zusammengebastelt - und wenn der dann nach 500km gestorben ist, hat man dann halt doch nen anderen genommen!


    Bis heute geblieben ist bei vielen Leuten die Meinung, es iss ja nur ein oller Zweitakter; da bastelt man mal irgendwie dran rum und dann wird er schon laufen....! Tut er ja meistens auch - aber dann halt nicht sonderlich lange und damit zufriedenstellend. Ordentlich aufgebaut (auch mit Gebrauchtteilen) und mit Verstand gefahren kann ein DKW-Motor durchaus beachtliche Laufleistungen erreichen.....auf jedenfall mehr Kilometer als der Durchschnittsmunga wohl in den nächsten Jahrzehnten zurücklegt.


    Allerdings isses dafür mit einfachem "Zusammenstecken" nicht getan - Kolben und Borungen müssen vermessen (oder neu gebohrt/gehont) werden, die Pleul müssen ausgewinkelt werden (wenn nötig), die Pleullager müssen "spielfrei" sein,......letztlich kostet das alles Geld und übersteigt die Möglichkeiten der meisten Hobbyschrauber.


    Das mag sich für manche jetzt alles übertrieben und hochtrabend anhören ...das Ergebnis, wenn man es jedoch nicht tut kennen wir alle: Motoren mit sehr begrenzter Haltbarkeit und infolge dessen viele Fahrzeuge, die von ihren Besitzern kaum gefahren werden.......schade ums Material!


    Grüße Marius


    www.dkw-autos.de

  • Nabend,


    zwischen 700€ und 800€ ist der komplette Motor überholt. Kurbelwelle neu gelagert, neue Kolben, schleifen und hohnen. Wenn noch geplant werden soll, käme es noch dazu.
    Welche Motoren kann man zu diesem Preis denn heute noch überholen. Klar ist das auch viel Geld, aber dann weiß man, was man hat.


    Gruß Olaf

  • ......letztlich kostet das alles Geld und übersteigt die Möglichkeiten der meisten Hobbyschrauber...


    Genau so sieht´s derzeit bei mir aus, daher kommt der Munga jetzt ganz hinten in die Ecke der Garage- bis ich entweder Geld habe,
    oder er weg kommt...


    Danke für die gut gemeinten Tipps und Ratschläge- aber derzeit habe ich keine Nerven mehr, auch keine Zeit, und schon gar kein Geld.
    Die Saison ist eh rum, daher wird jetzt Winterschlaf gehalten und ich werde mich einem, meiner zahlreichen anderen Hobbies, wiedmen...


    Gruß
    Markus

  • Tja so gehen sie dahin die Mungas, Als kostengünstigen Geländewagen zum spielen gekauft, Spass gehabt, dann bei den ersten Reperaturen bzw. Restauration festgestellt, ups die Teile kosten ja Geld und sind zum Teil auch noch schwer zu bekommen,dann halbherzig mit gebrauchtteilen instandgestzt, ist ja nur ein Munga,das wird schon passen. Wie Marius schon sagte tut es eben nicht. Vernünftige Ersatzteile und Arbeit haben nun mal ihren Preis. Das war,ist so,und wird auch weiter so sein. Langfristig trennt sich die Spreu vom Weizen und dann werden sie teuer die schönen und guten Mungas.Deshalb gilt wie bei jeder Ehe, deshalb prüfe bevor man sich bindet. Achso wollte nur mal erwähnen, habe meinen Munga seit 28 Jahren habe und fahre mit allen Höhen und Tiefen....Open End.


    Mungamike

  • Na Merci für´s Gespräch...
    Es gibt auch Leute, die nicht immer Zeit und Geld für alles haben und man dann halt Prioritäten setzt.
    Und da ich mich auch nicht davor gescheut habe bei meinem TLF 8 alleine das Getriebe zu tauschen, mit Hütte runter und Koffer drauf und diverses anderes,
    brauch ich mir sowas dämliches auch nicht nachsagen lassen! Und am Munga hab ich auch schon mehr als genug geschraubt- aber entschuldigt, wenn ich "unwürdig" bin einen Munga zu fahren...


    Davon hab hab ich das Ding überhaupt erst wieder fahrbereit gemacht, und zum leben erweckt, denn das war es vorher nicht!
    Wer bist Du um über mich und meine Arbeit und die Vorgeschichte urteilen zu können?


    Dann komm die Kiste abholen- und führ ihn einem würdigeren dasein zu... und den anderen Schrott kannste auch grad mitnehmen- bring aber genug Geld mit- das ist ja alles teuer...


    Kann mal ein Mod den Kappes hier zumachen? Hat mit dem Thema eh nix mehr zu tun...

    Grün ist unser Fallschirm- froh das Junge Herz...

    2 Mal editiert, zuletzt von Bibu112 ()

  • Servus Markus,
    da geb ich dir in jeder Hinsicht Recht! Es hat halt ned jeder einen Geldscheißer daheim oder 'ne gut gefüllte Portokasse, bei der 'n 1000er Peanuts ist!!!
    Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden, und ein Trum (in diesem Fall halt der Munga) zieht den Kürzeren.
    Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend; vielleicht kommt im Winter der Kampfgeist zurück und der Munga läuft wieder nächstes Jahr...
    Kopf hoch wünscht dir
    :top: Gerald

    Auch wenn ein Dummkopf sein ganzes Leben
    in der Gesellschaft eines Weisen verbringt,
    wird er die Wahrheit sowenig erkennen
    wie der Löffel den Geschmack der Suppe!

    (Dhammapada)

  • Hallo Markus,


    ich habe zwar das "Thema" mit meinem Beiträgen forciert - wollte und habe dies aber nicht auf dich persönlich bezogen.
    Mir ging es darum aufzuzeigen, dass es mit "da tauschen wir mal schnell einen Kolben aus" in aller Regel nicht getan ist. Es wird - auch hier im Forum - zum Teil recht viel und wild gebastelt....vieles davon funktioniert: manches länger, anderes kürzer und von vielen Basteleien hört man nur deshalb nichts mehr weil die Fahrzeuge in den 3 Jahren danach nur 500 km bewegt wurden (warum wohl...). Nach einem Klemmer einfach einen anderen Kolben mit gleichem Nennmaß einbauen ist "Pfusch" - daran ändert auch die Tatsache nix, dass manche hier dies (zum Teil auch mit mittelfristigem Erfolg) praktiziert haben. Letztlich steckst du sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit Zeit und Geld in den Motor und wirst in absehbarer Zeit wieder Ärger haben.


    Ich würde an deiner Stelle den Munga auch erstmal in die Ecke stellen - und ganz in Ruhe schauen, wie man den Motor kostengünstig aber ordentlich repariert bekommt! Im Detail und ohne deinen Schaden genau angeschaut zu haben kann (zumindest ich) das alles nicht wirklich beurteilen. Wenn die Kurbelwelle soweit in Ordnung ist wäre eine Überprüfung bzw. ein Auswinkeln der Pleuel sinnvoll. Den Zylinder mit Klemmspuren sollte man vorsichtig honen bis die Klemmspuren soweit möglich egalisiert sind - anschließendes Vermessen des Zylinders wäre auch sinnvoll (denn weder in einem zu ovalem oder zu großem Zylinder überleben Kolben und Kolbenringe lange). Mit einem gebrauchten Kolben, neuen Kolbenringen (oder guten gebrauchten) und anschließendem vorsichtigem Einfahren sollte der Motor wieder laufen. Natürlich ist dies am Ende teurer als "nur" der Austausch eines Kolbens....aber billger als in 500km nochmal "nur" den Kolben zu tauschen!


    Ich versteh dich und auch deinen Frust sehr gut - Geld ist bei mir genau wie Zeit auch Mangelware. Meine Motoren sind zum allergrößten Teil aus Altteilen aufgebaut, vieles kann ich zum Glück selber machen, manches Werkzeug hab ich mir über Bekannte geliehen oder auch mal in den sauren Apfel gebissen und Geld bei Motorenbauer ausgegeben. Das alles hat zur Folge, dass der Aufbau eines Motors sich laaange hinzieht - aber letztlich gar nicht einmal so teuer sein muss. Lass den Kopf nicht hängen und lass dich nicht ärgern.


    Grüße Marius


    www.dkw-autos.de