Interessante Hunde- bzw. Erkennungsmarke

  • Da ich den Faden jetzt erst gesehen habe möchte ich an dieser Stelle mal eine 20 :!: Schlitz Erkennungsmarke zeigen, sie wurde mir im März angeboten ich habe sie dann aber nicht genommen.
    Der Besitzer konnte keine Angaben machen er hatte sie vor Jahren wohl mal gekauft.


    Ich habe so ein Modell noch nie gesehen:


    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles
    glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.


    Ich suche ständig: Wehrpäße und Fotos aus den Standorten Augustdorf, Höxter, Wesel und Hemer, ganz speziell Pz.GrenBtl.212 von 1959-1964,

  • Kleiner Nachtrag zur Erklärung der Folgenummern in der PK:


    Nach dem Anfangsbuchstaben des Familiennamens folgen 5 Ziffern (früher offenbar 4). der erste davon ist immer die Nummer des früheren Wehrbereichs, in dem man gemustert wurde. Bei mir ist das Hessen, also eine 4. Danach folgt die laufende Nummer des Kreiswehrersatzamtes (KWEA) innerhalb des Wehrbereiches, dreistellig, also immer beginnend mit der WB-Nummer. Wie diese zustande gekommen sind, kann ich nicht entschlüsseln, da man hier innerhalb des WB weder alphabetisch noch geografisch vorgegangen ist. Ich vermute, dass es etwas mit den erst schrittweise aufwachsenden Wehrersatzbehörden zu tun hat. In meinem Falle steht die 406 für das ehem. KWEA in Heppenheim. Danach folgt eine fortlaufende Zählnummer. Das vielleicht als Hilfe für die Erkennungsmarkensammler hier.


    Gruß
    Wolf

  • Ich bin im Kreiswehrersatzamt Siegen gemustert, dieses hatte in den Unterlagen die Nummer 326.
    Wir hatten im GeZi eine Liste mit einem Nummernverzeichnis der Kreiswehrersatzämter.


    In meiner PK findet sich nach meinem Buchstaben die 326 wieder und die letzten beiden Ziffern sind wohl eine Prüfziffer.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles
    glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.


    Ich suche ständig: Wehrpäße und Fotos aus den Standorten Augustdorf, Höxter, Wesel und Hemer, ganz speziell Pz.GrenBtl.212 von 1959-1964,

  • Tach,


    die letzten beiden Ziffen sind Zähler, es kann ja durchaus vorkommen das in einem Wehrbereich am Tag mal 8 Kinder mit dem M im Nachnamen geboren werden.
    Ich kenne Zwillinge da hat der ältere die 10 und der jüngere die 11 gehabt.


    Gruß
    Patrick

    Als der liebe Gott die Welt erfand, dachte er an Siedlinghausen/Hochsauerland!



    PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR !


    Möge es weiter bestehen und sich ewigen Friedens erfreuen !

  • ich habe heute mal gekramt und dieses Schreiben gefunden, welches Belegt dass neben Soldaten alle Beamten, Angestellten und Arbeiter des Bundes mit einer Erkennungsmarke ausgestattet wurden, zwar trocken aber dennoch Interessant wie ich finde:

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles
    glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.


    Ich suche ständig: Wehrpäße und Fotos aus den Standorten Augustdorf, Höxter, Wesel und Hemer, ganz speziell Pz.GrenBtl.212 von 1959-1964,

  • Hier mal eine Erkennungsmarke , die an einen Beamten der WEHRBEREICHSVERWALTUNG I in Kiel ausgegeben wurde ...



    ... der Träger wurde am 28.12.1923 geboren und die Marke hat 8 Schlitze mit einer vierstelligen Ordnungsnummer.

    Rückseitig ist das Feld 5 mit "02 und das Feld 6 mit "rh-" geprägt.


    Dazu gab es dann noch die passende Empfangsbestätigung vom 19.01.1965 (Träger war 41 Jahre alt)...



    ... und eine Empfangsbestätigung, die 14 Jahre später, am 10.Juni 1979 ausgestellt wurde (Person war 55 Jahre alt).



    ... Ein interessantes Stück Bundeswehrgeschichte.

    Gruß - Kai


    BUNDESGRENZSCHUTZ - GSK Küste - BGS See - KüEH (KüstenEinsatzHundertschaft)

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  • Hier mal eine frühe Erkennungsmarke aus meinem Bestand, die mit 20 Schlitzen an der Sollbruchstelle versehen ist:



    Der Träger ist am 27.07.1937 geboren worden und war bei der Gründung der Bundeswehr 1956 gerade mal 19 Jahre alt.

    Diese Marke scheint ziemlich lange in Verwendung geblieben zu sein, da auf der Rückseite im Feld 7 "T 76" eingeprägt wurde. Das steht für einen Tetanusvollschutz im Jahre 1976.


    Gruß - Kai


    BUNDESGRENZSCHUTZ - GSK Küste - BGS See - KüEH (KüstenEinsatzHundertschaft)

  • Kleiner Nachtrag für die Abkürzungen:

    Die Wehrbereichsverwaltungen gliederten sich ja in verschiedene Bereiche/Dezernate etc. Manche Abteilungen bildeten dann für sich schon eigene Ämter, die den WBV unterstanden. In diesem Fall war der Träger beschäftigt beim "WBGA I" (von denen es analog zur WBV auch 6 Stück gab), also beim "Wehrbereichsgebührnisamt I", oder salopp bei der "Zahlstelle für Wehrsold und Gehälter".


    Gruß, Wolf

  • Super :daumenhoch:


    Ich hatte WBGA I schon gegoogelt, aber nichts passendens gefunden.

    Vielen Dank für die Aufklärung.

    Schwarmwissen ist halt durch nichts zu ersetzen :thumbsup:

    Gruß - Kai


    BUNDESGRENZSCHUTZ - GSK Küste - BGS See - KüEH (KüstenEinsatzHundertschaft)

  • ... diese frühe Erkennungsmarke mit 20 Schlitzen an der Sollbruchstelle habe ich für 7,15 € (inkl. Versand) aus der Bucht fischen können:



    Bei der Marke sind rückwärtig keine Prägungen vorhanden

    Bei dem Prägesatz scheint die "1" mal verloren gegangen zu sein, da sie von der Größe zu den anderen Zahlen deutlich abweicht.

    Gruß - Kai


    BUNDESGRENZSCHUTZ - GSK Küste - BGS See - KüEH (KüstenEinsatzHundertschaft)