MZ TS 125 -Tagebuch einer Restauration-

  • Hallo Leute,


    Hier einmal einen kleinen Einblick in die Restauration meiner MZ TS 125.
    Zum Fahrzeug: Die Maschine stammt aus dem Jahre 1983, gehört somit zur letzten Generation der kleinen TS-Reihe. Es handelt sich um die sogenannte de Luxe Variante, also mit Chromblenden am Tank und Drehzahlmesser. Der Motor ist ein 150 cm³-Aggregat, welches allerdings auf 125 cm³ umgebaut wird (Stichwort: Führerscheinklasse A1 :) ). Die bisherige Laufleistung der MZ beträgt gute 15.000 km. Und das schöne an diesem Exemplar: es ist in keinster Weise verbastelt und es ist komplett, allerdings hat sich der Rost hier ganz schön ausgetobt. Ziel ist es, diese TS im Originalzustand zu restaurieren.
    Und los geht`s:




    Das ist der Ausgangszustand (KFZ-Brief auf der Sitzbank :thumbsup: )



    Dann mal los: Demontage




    Es geht voran




    Fahrgestell links ...




    ... und rechts




    Und weiter geht`s mit dem "Herzen"




    Nach grober Reinigung kann es losgehen




    Spezilwerkzeug im Einsatz




    Die Innereien liegen frei ...




    ... und sind bereit zur Reinigung



    Das Motorengehäuse wurde nach der Demontage mit Wasserhöchstdruck (2500 bar :!: ) abgestrahlt und sieht nun wieder aus wie neu und das auch von innen: Die berühmten eingearbeiten Kurbelwellenlager sind hier nicht zu finden :] . Die Kurbelwelle und der Zylinder (125 cm³) sind zur Zeit "auf Kur" und sollten in ca. zwei Wochen zurück kommen. So das soll`s erstmal gewesen sein, ich warte jetzt auf Material und dann geht`s hier weiter.


    Bis dahin, schönen Abend

  • Moin,
    ich meine mal gelesen zu haben, dass die 150ccm MZs eine Sonderregelung haben und auch mit A1 gefahren werden dürfen, genau, wie die Simson, die ja bekanntlich schneller als 50km/h fährt mit Mopedlappen gefahren werden darf.
    Ansonsten nette Bilder, bin gespannt auf die Nächsten!
    Gruß
    Christian

  • @ Christian:
    Leider darf man die 150er TS nicht mit Klasse A1 fahren, denn alles über 125 cm³ und 11 kW gilt als Kraftrad und man benötigt da schon den "großen" Motorradschein, leistungsmäßig liegt die 150er mit ihren 8,45 kW zwar unter der "Kraftradgrenze" aber eben über 125 cm³. Und noch ein Vorteil der kleinen TS: es müssen eine Steuern gezahlt werden :D. Bei den Simsonfahrzeugen hast du natürlich recht, die dürfen (wenn sie bis zum 28.02.1992 erstmals in den Verkehr gebracht wurden) mit Klasse M 60 km/h schnell sein.


    schöne Grüße aus Pritzwalk

  • Aha sehr interessant. :whistling: Vielleicht gibt es ja Unterschiede zwischen den Budesländern oder in der Zwischenzeit wurden solche "Ausnahmen" abgeschafft. Wer weiß hmmm . Leider geht das bei uns nicht aber was soll`s die benötigten Teile (Zylinder mit -kopf, Vergaser, Ansaugstutzen und 15er Kettenritzel vorn) sind ja vorhanden .


    MFG Philipp

  • Der Postbote hat den ersten Schwung Ersatzteile vorbei gebracht:




    Das Paket enthält alles für die Motorinstandsetzung, Reifen, Telegabelteile, und und und.
    Dann mal frisch ans Werk mit der Telegabel.
    Die beiden Gabelholme sehen zwar etwas ölig aus, aber ansonsten machen sie noch einen sehr guten Eindruck, was nach der Demontage bestätigt wird.



    Gabelholme vor der OP.



    Die Gabeln der "neueren" MZ-Modelle sind wirklich genial einfach und robust gebaut :thumbup:. Also wird das gute Stück zerlegt: eine M6-Mutter unten ab und schon kann das Tragrohr entfernt werden.


    demontiertes Tragrohr



    Dann nur noch das sogenannte Stützrohr entnehmen und schon sind alle Teile fertig zur Reinigung und Begutachtung.


    zerlegter linker Gabelholm



    Da diese Telegabel auf den ca. 15 000 km scheinbar geschont wurde, hält sich der Verschleiß in Grenzen, so müssen wirklich nur die Dichtelemente gewechselt werden.


    beide Gabelholme mit den notwendigen Ersatzteilen.



    Die Gleitrohre aus Aluminium erhielten noch einen neuen schwarzen Anstrich und schöne MZ-Aufkleber und waren dann für die Wiedermontage bereit.


    alle Teile sind einbaubereit



    Als erstes kommt der Wellendichtring an seinen Platz und wird mit MoS2-Paste eingeschmiert.


    fertig montierter Wellendichtring



    Dann wird das Stützrohr mit einem neuen Kolbenring versehen und ins Tragrohr gefummelt. Unten am Stützrohr noch die Feder, den Endanschlagnapf und die Dichtscheibe ran und dann kann das ganze ins Gleitrohr hinein.


    Montage des Tragrohrs



    Zu guter letzt kamen noch Faltenbälge über die Tragrohre und schon ist die Telegabel generalüberholt. Nach dem Einbau der Gabel nur noch Öl (mit 2% MoS2-Konzentrat) einfüllen und fertig ist die vordere Radaufhängung.


    Gabelholme nach der OP.



    Auch der Seitenständer bekam nach der Entrostung eine schöne schwarze Farbe und wurde zusammengesetzt.


    fertig montierter Seitenständer


    So das war`s jetzt erstmal. Am kommenden Wochenende steht der Zusammenbau des Motors an.
    Bis dahin:


    Schöne Woche an alle


    MfG Philipp

  • Hallo Leute,
    heute hab` ich alle Teile des Motors wieder ins Gehäuse geworfen ;) . Das hieß erstmal einen Tag vorher: Kurbelwelle ins Eisfach. Dann galt es die Innenringe der Kurbelwellenlager mithilfe eines alten Innenrings, der mit einer Lötlampe erwärmt wurde, aufzuheizen. Nachdem Der alte Ring heiß genug war, wurde das neue Lager darauf gelegt und die Wärme konnte gemütlich den neuen Innenring "aufweiten". Gute 2 Minuten später konnten die Lager mühelos auf die (eis)kalte Kurbelwelle gesteckt werden.




    fertig montierte Kurbelwellenlager



    Dann kam die linke Gehäusehälfte auf die Herdplatte. Als 120°C erreicht waren, kamen die beiden Getriebewellenlager und der Wellendichtring der Kurbelwelle an ihrem Platz. Direkt im Anschluss wurde die Kurbelwelle ins Gehäuse gesteckt.


    Die Gehäusehälfte wird erwärmt.



    Die Getriebelager und die Kurbelwelle sind montiert.



    Nachdem die Wärme die Getriebelager ausgedehnt hat, wurden die Getriebewellen eingesetzt.


    montierte Getriebewellen



    Nun konnte die Schaltung eingestellt werden und das ganz ganz gründlich, denn bei der kleinen TS lässt sich das nicht bei geschlossenem Motor machen :| . Als das erledigt war, wurde noch das Schaltsegment montiert und Dichtmasse aufgetragen.


    bereit zur Montage



    Inzwischen ruht die recht Gehäuseghälfte auf der Herdplatte. Bei 120°C wandert Diese Hälfte auf die andere und wird zügig verschraubt. Als alle Schrauben an ihrem Platz saßen, wurden die Dichtringträger bestückt, ausgeglichen und montiert.


    Auf der rechten Seite ist alles soweit fertig.



    Nun wurde der Motor umgedreht und die Kickstarterwelle sowie der Drehzahlmesserantrieb montiert.


    Kickstarterwelle und DZM-Antrieb sind schon da.



    Jetzt wurde der Konus auf der Kurbelwelle peinlichst entfettet ( :!: ) und dann konnten der Primärtrieb und die Kupplung eingebaut werden.


    Unter dem linken Deckel ist alles klar.



    Nach der Montage des Zylinders wurde noch die Zündung eingestellt, 2,5 mm vor OT sind heutzutage genau richtig.


    Zündzeitpunkt ist eingestellt



    Dann wurde noch der rechte Gehäusedeckel angeschraubt und so kann der Motor erstmal warten bis der Rahmen steht.


    Zylinder drauf, Zündung drin


    OK das soll`s dann erstmal wieder gewesen sein, morgen werde ich noch den Vergaser zusammenbauen und dann geht`s weiter mit dem Fahrgestell.


    Bis dann.
    MfG Philipp

  • So es ist wieder Wochenende.
    Da der Motor fertig ist, ging es in den letzten beiden Tagen um`s Fahrgestell. Also erstmal alles "bereit legen":


    die ersten Rahmenteile sind bereit zum Zusammenbau



    Als erstes wurde die Schwinge mit dem "fettigen" Schwingenlagerbolzen montiert.
    Danach kamen Hauptständer und Fußrastenträger an ihrem Platz.


    so fängt es an



    Jetzt noch den Sitzbankträger ran und das ganze sieht schon ein wenig nach MZ aus. Die Kugellager der Lenkung wurden durch dauergeschmierte und staubdichte Lager ersetzt.


    es nimmt Formen an



    für die Ewigkeit: dauergeschmierte Kugellager



    Dann war es an der Zeit die Telegabel zu montieren. Ab Jetzt kommt Farbe ins Spiel und zwar rot, denn die Scheinwerferhalter sowie der Scheinwerfer selbst nehmen ihren Platz ein.


    jetzt wird`s bunt



    Danach wurde der Motor eingepflanzt und der Lenker angebaut.


    Kraftwerk und Lenker sind verbaut



    Nachdem der Motor befestigt war, konnte mit der Verkabelung begonnen werden. Alle Leitungen wurden überprüft und defekte ausgetauscht. Die Kabel, die viel Storm transportieren (Batteriekabel, Kabel von der Lima, ...) wurden gegen 4mm² Leitungen getauscht.


    die ersten Leitungen



    Kabelsalat im Scheinwerfer



    Zu guter Letzt noch den Tank drauf und dann ist das Wochenende auch schon wieder vorbei ;,( .



    Tank rauf, Garage zu


    OK das war`s dann erstmal wieder. Aber nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende. In diesem Sinne
    Bis dann.


    MfG Philipp

  • Hallo Leute, es ist wieder eine Ersatzteillieferung bei mir eingetroffen. Also frisch ans Werk:
    Das Paket beinhaltet die Federbeine fürs Hinterrad (merkwürdigerweise in Einzelteile wesentlich günstiger als komplett zusammengebaut :whistling: ), eine neue Batterie, einen Luftfilter und die Antriebskette.
    Als erstes kam der Luftfilter an seinen Platz und die rechte Seitenverkleidung konnte ans Fahrzeug gebaut werden.


    Der neue Luftfilter



    fertig montierte Seitenverkleidung



    Als nächstes wurden die Federbeine zusammengesetzt, wobei auf reichlich Fett im Bereich des Verstellhebels (Stichwort: Korrosion) geachtet wurde.


    einbaufertiges Federbein



    Nachdem die Federbeine komplettiert waren, kamen sie gleich an ihrem Platz.


    das erste Federbein ist verbaut



    Als nächstes stand der Einbau der Kette an.


    die neue Sekundärkette



    Jetzt kommt `ne Menge Chrom ins Spiel, denn die Auspuffanlage wird angebaut.


    Der Schornstein ist dran.



    Jetzt nur noch die neue Batterie eingebaut und angeschlossen,
    danach die linke Seitenverkleidung ran und dann nimmt das ganze schon Formen an.


    Blick auf die Bordelektrik



    fast fertig


    So das war`s schon wieder. Jetzt sind nur noch ein paar Kleinigkeiten zu tun und dann Kann der TÜV-Mann kommen.


    An alle noch ein schönes Restwochenende
    bis zum nächsten Mal


    MfG Philipp

  • Die TS ist ja eigentlich so häßlich, daß sie fast schon wieder schön ist - wie die Schwalbe.


    Hallo Detlev,

    da muss ich dir Recht geben. Schon zu der Zeit als die kleine TS vorgestellt wurde, waren die Zweiradfahrer nicht wirklich glücklich mit ihrem Aussehen. Im Vergleich zum Vorgängermodell, der ETS, bot die TS keinerlei technische Verbesserungen (von der 4-Leuchten-Blinkanlage mal abgesehen) und die Optik der ETS war (und ist) nicht von schlechten Eltern. Technisch wurde bei den neueren TS Modellen nachgebessert: neuentwickelte Telegabel, verbesserter Motor mit außen liegenden Wellendichtringen, u.s.w. .
    Wie du schon sagst: So hässlich und wieder schön. ;) Und die Schwalbe lag bei ihrer Vorstellung 1964 voll im Trend (Achso: Alles Gute "Schwalbe" zum 50.), es sind tolle Fahrzeuge, auch wenn sie mir etwas zu weiblich daher kommt. ;) Als Simson-Vogel steht mir der hier zur Verfügung:



    Simson SR 4-4 "Habicht" Baujahr 1973


    Schöne Grüße
    Philipp

  • Hallo Philipp,


    sehr schöner Vogel, sogar mit AZV und Anhängersteckdose - hast Du auch einen Heldrunger Anhänger für Deinen Habicht?


    Ich besitze die höchste Evolutionsstufe der Schwalbe - KR 51/2 L in Billiardgrün in unrestauriertem Originalzustand.


    Da die Allianz in diesem Jahr bei der Klassikerversicherung so unverschämt zugeschlagen hat, ist sie jetzt allerdings nicht mehr "angemeldet".


    Detlev

  • Hallo Detlev,
    Die Sache mit der Allianz hat mich auch etwas überrascht :motz: , so habe ich erstmal "nur" zwei Simson-Fahrzeugen ein neues Schild gegönnt (neben dem Habicht kann ich noch ein Simson S 51 mein Eigen nennen :thumbsup: ).



    Simson S 51 B1-4 Baujahr 1985

    Für den Habicht habe ich auch zwei originale Anhänger, einen in Gebrauch (für alles, wozu mir mein Golf zu schade ist) und einen (fast) neuen (der wartet noch auf seinen Einsatz) ;) .
    "Höchste Evolutionsstufe der Schwalbe" das klingt echt klasse. :G Ich wünsche dir damit allzeit gute Fahrt. Diese alten Fahrzeuge gehören auf die Straße.

    schöne Grüße aus Nord-West Brandenburg
    Philipp

  • So heute habe ich die letzten Kleinigkeiten erledigt und jetzt ist die Maschine fertig. :D
    Als Extra verfügt die MZ jetzt noch über einen "Bordcomputer" ;) . Brauch kein Mensch aber ich hab`s an allen meinen Zweirädern dran, also auch an der TS, und außerdem hat man so immer eine Uhr im Blickfeld.


    Blick auf den Lenker mit Fahrradtacho



    Der Fahrradtacho wurde in der Mitte des Lenkers verbaut und das Kabel verlängert damit es bis zum Hinterrad reicht, an dem der Sensor montiert wurde.


    Sensor für den Bordcomputer



    Dann konnte der erste Probelauf starten. Also Benzinhahn auf, Startvergaser einschalten, Zündung an und dann den Kickstarter runter treten. Nach drei Tritten begann der Motor mit seiner Arbeit :thumbsup:. Die erste Minute in seinem neuem Leben absolvierte er schön gemütlich bei ca. 1 500 U/min.


    das erste Mal an der frischen Luft einmal von rechts ...



    Nun konnte der Mann vom TÜV angerufen werden. Dieser kam dann auch recht zügig und prüfte mit dem Ergebnis: :thumbup: .



    ... und einmal von links


    In den nächsten Tagen sollte der TÜV-Bericht da sein und dann kann es zur Zulassungsstelle gehen. Anschließend muss nur noch der Vergaser (nach Probefahrt) eingestellt werden und die Saison kann kommen.


    Bis dahin


    Philipp

  • Hallo Phillip,


    die MZ war zwar noch nie mein Fall, aber es ist immer wieder schön, so einen ausführlichen Etappen-Bericht zu lesen.


    :thumbsup:


    Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Abnahme und allzeit gute Fahrt.


    Grüße vom Niederrhein,
    Rainer

  • ... Dir muss ja jetzt sehr langweilig sein.


    Keine Angst es stehen noch genug Fahrzeuge in der Garage ;) .
    So es ist bereits eine Woche vergangen, in der mit der TS gute 200 km zurückgelegt wurden. Bis jetzt klappt alles ohne Probleme. :juhu: Aufgrund des schlechten Wetters konnte ich allerdings noch keine richtige Ausfahrt machen, aber die Saison fängt ja erst an. Sobald die erste größere Reise unternommen wurde, erscheinen die Bilder hier.




    bereit zur ersten Probefahrt ...



    ... auch wenn es recht kalt ist




    nach guten 25 km wurde der Vergaser eingestellt


    So das war`s dann. Der Sommer kann kommen. Mal sehen wo das Kilometerzählwerk am Ende der Saison steht :?:


    Bis denn dann
    Philipp

  • Hallo Leute,
    Heute war es an der Zeit die erste längere Tour mit der kleinen MZ zu unternehmen. Es ging an einem Ort, der bis vor 25 Jahren eine große Bedeutung in Sachen Kommunikation zwischen West-Berlin und der BRD hatte: Die Funkstelle Gartow.
    Auf einer Erhöhung im Landkreis Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) direkt an der Elbe befindet sich ein 344 m hoher Stahlfachwerkmast, der zur Realisierung einer Richtfunkverbindung mit einem (fast) baugleichem Mast in Berlin Frohnau diente. Mit diesen beiden Masten konnte ein Großteil der Telefongespräche von und nach West-Berlin, ohne Inanspruchnahme von Anlagen der DDR, geführt werden. Außerdem wurden von hier auch TV-Programme gesendet, welche in weiten Teilen der DDR empfangen werden konnten. Die Höhe der Masten (Gartow: 344 m Berlin Frohnau: 358 m) war nötig um die Erdkrümmung zu überwinden. Bis zum Jahr 2009 befand sich auf dem Gelände ein weiterer 324 m hoher Mast, dessen Gegenstation die Sendeanlage Berlin Schäferberg war. Dieser sowie auch der Mast in Frohnau wurden 2009 gesprengt. Heute dient der 344 m hohe Mast bei Gartow unter Anderem zur Ausstsrahlung des Deuschlandfunks auf 102,2 Mhz. Wer mehr über die ehemalige Richtfunkstrecke Berlin-BRD erfahren möchte, findet eine Menge Infos im Netz.
    Nun genug Geschichtliches kommen wir zur Route:

    Gestartet wurde in Pritzwalk dann ging es nach Perleberg, Weisen, Wittenberge, Wahrenberg, Gartow, Lenzen und über Perleberg zurück. Alles in Allem kamen so 157 km zusammen.



    Die Route



    Gewaschen und getankt



    Die erste Pause kurz hinter Wahrenberg an der Elbe



    Die zweite Pause bei Gartow (der Mast ist schon zu erkennen)



    Das Ziel ist fast erreicht



    Da stehen wir am Fuße des Turms



    Nach Lenzen "rüber" ging`s mit der Fähre


    Das war`s für heute. Auf dieser Tour gab es keinerlei technische Probleme. Auf den 157 km habe ich ungefähr 4,5 Liter Benzin verbraucht, was eigentlich ganz OK ist.


    An alle noch ein schönes Restwochenende.


    Philipp

  • Schöner Bericht insgesamt, Danke!
    Die Erinnerungen an unendliche Kilometer auf der 150´ger kommen da hoch... Sonntag Abend Richtung Lehrbertrieb los - 280 km - und Freitag darauf das Gleiche wieder retour. 3 Jahre lang und nur einmal hat Sie mich stehengelassen.
    Viel Spaaaß mit Deiner MZ wünscht
    Uwe