Problem mit Stabi

  • Auf dem Treffen habe ich mir ja eins der grossen Haltebaender des Voderachsstabis abgerissen, der Wagen zog beim Anbremsen danach stark nach Links.


    Abhilfe schaffte eine Auspuffschelle vom Golf II, die Geradeausfahrt war wieder gewaehrleistet.


    Nun habe ich Gestern dieses Metallband erneuert, und den Stabi auch noch etwas in der horizontalen Position verschoben ( auf der rechten Seite schaute der Stabi aus dem Gummilager heraus, waehrend er auf der Linken in dem Gummilager endet).
    Jetzt sitzt er symetrisch, allerdings zieht der Wagen beim Anbremsen extrem nach links, der Zustand ist fast schon als gefaehrlich zu beschreiben.


    Erklaeren kann ich mir das nicht, da das neue Band schoen fest sitzt.
    Das Komische ist auch, dass der Verzug nur beim Anbremsen, also wenn die Belaege die Trommel beruehren passiert.
    Wenn ich die Bremse dann kraeftiger trete (also wenn sie vorher schon schleift), zieht der Wagen nicht nach links.



    Hat da einer von Euch eine Erklaerung fuer?



    Gruss...

  • Die sind genau 1 Jahr alt.


    Meinst Du dass ein ungleichmaessiges Zupacken der Bremse dafuer verantwortlich ist??


    Vielleicht sollte ich den Stabi auf der linken Seite wieder ein bisschen in Richtung Front haemmern, so war es ja vorher.



    Gruss...

  • mach mal ne achsvermessung.. das war bei mir nach einer kompl. Bremsen erneuerung....komplett meine ich!!! die Ursache....

  • Ja ich werde mir wohl eh einen Satz neue Belaege goennen da ich nicht weiss ob sie verglast sind.
    Keine Ahnung wie alt die Teile waren als ich sie verbaut habe.



    EDIT: Habe vorhin mal die Restaurierungsfotos angesehen, die vorderen Belaege waren zwar alt aber unbenuetzt.

  • Na dann komm lieber nach Bonn, denn da fahre ich morgen mit dem Kuebel hin :)


    Heute Nacht haben irgendwelche Spinner die Karre aufgebrochen, sprich die Steckfenster verbogen.
    Und wofuer? Um meinen Anwohnerparkausweis zu entwenden.
    So ein Mist.


    Ich bin aber nicht sicher ob es wirklich die Bremse ist, da das Phaenomen ja dann auftrat als der Stabi locker war.
    Nach dem Befestigen war ja wieder alles normal und jetzt tritt es erneut auf.
    Im Zweifelsfall muss ich halt mal die Trommel rechts aufmachen und den Zylinder bewegen.
    Dann muesste sich ja schon Eingies aendern.
    Anderseits: wenn er fest waere, wuerde der Bremsdruck haerter werden, richtig?
    Das ist er aber nicht.
    Werde nachher mal die Bremse vorne neu einstellen, vielleicht zieht die Rechte ja ueberhaupt nicht.


    Oder noch bessere Idee:
    Ich fahre mal zum Dekramann und frage ob er mal kurz meine Bremskraft vorne messen kann.
    Das duerfte ja eigentlich auch nichts kosten.



    Gruss...

  • Ja fuer nen Golf 1-4 vielleicht...


    War vorhin auf dem Bremsenpruefstand.
    Ausser der Handbremse links gibt es nichts zu bemaengeln.
    Die Anlage bremst ansonsten absolut gleichmaessig.


    Werde mich gleich mal unter die Karre legen, da ich bemerkt habe dass der vordere, rechte Daempfer oben Spiel an der Kolbenstange hat.
    Entweder hat sich die Mutter geloest, oder das Gummi ist zu klein.


    Ob das wirklich an der Haltung und Position des Stabies liegt??
    Lt. Aussage der Beetleclinic kann ich auf den Stabi eh verzichten, nein beim Gelaendefahren waere es sogar noch von Vorteil.


    Irgendwie habe ich auch das Gefuehl, dass die Lenkung schwergaengiger geworden ist.
    Manchmal knackt es auch wenn ich so in der Gegend rumlenke.
    Wenn ich im Stand das Lenkrad ein bisschen hin und her bewege ist auch ein leichtes Knacken zu hoeren.
    Koennten die Spurstangenkoepfe sein, gelle?

  • mal ehrlich, du hast deinen kübel mit mächtig viel anlauf in die wälder geschubst. da kann sich natürlich einiges am fahrwerk verzogen haben.
    wiederum, wenn du erst nach der montage der neuen klammer am stabi-halter ein verändertes fahr-bzw.bremsverhalten feststellst u. den stabi horizontal versetzt hast, würde ich ihn zurückpositionieren um eventuell einen unterschied festzustellen.
    vielleicht ist die querlenkeraufnahme ausgeschlagen u. brauchte die vorspannung zur geradeausfahrt.
    gruß an den oberleutnant, marc
    p.s.: gib mir mal bitte bescheid, welches puma-knife es sein soll. erfrage dann den preis.

  • Hi!


    Habe die Position gestern mal angepasst, es hat sich aber leider keine Aenderung des Fahrverhaltens gezeigt.
    Querlenker? Da erwischst Du mich jetzt auf dem falschen Fuss, aber der Kuebel hat doch vorne nur die beiden Tragarme!?


    Der Stabi wirkt auf den unteren Tragarm.
    Ist mir eh schleierhaft wie das funktionieren soll. (im Bezug auf das Linksziehen)
    Eigentlich ist der Stabi ja nur dafuer da Schwinungen aufzunehmen die an den Tragarmen auftreten koennen.


    Die Frage ist, ob der Stabi unter Vorspannung angebaut werden muss, bzw. auf keinen Fall darf !?


    Logisch waere es wenn er unter Vorspannung eingebaut werden muss.
    Na vielleicht kann mir da ja jmd. helfen, dann wuerde ich mal versuchen das hinzubekommen.


    Ich habe gestern noch mal geschaut, die beiden Schellen sitzen an den jeweiligen Enden nicht genau seitengleich.


    Kennt jmd. im Koeln / Bonner Raum einen Laden wo ich die Gummies und Schellen bekomme?



    Wegen dem Puma Knife erstelle ich mal eine Suchanfrage im Outdorrbereich, ok?


    Dank und Gruss...

  • Moin Jee Dee


    Also wenn Bremse gut, dann andere Geschichte:
    Kann es sein das der Stabi krumm ist? Ich weiss eigentlich aus Erfahrung das der symetrisch an der Achse hängt und nicht mit vorspannung montiert wird, denn er dient ja eigentlich nur dazu das Kurvenverhalten zu verbessern. Ev. halt auch der Unterlenker einen abbekommen
    Denn Stabi kannst du nur prüfen im ausgebauten Zustand in dem Du einen anderen daneben legtst. den Unterlenker durch Achsvermessung.


    Einfachheit halber Stabi lösen und nochmal fahren und bremsen und schaun ob das Symtom weg ist.


    grübelnderweise Jürgen

  • Ja ich denke dass das Abnehmen um zu checken die beste Moeglichkeit ist.


    Ich habe nur ein bisschen Bammel vor dem Fahren ohne Stabi, da ich ja wie gesagt bei meinem anderen Kuebel auch einen lockeren Stabi hatte, und mit diesem war es lebensgefaehrlich Geschwindigkeiten ueber 60km/h zu fahren, da die VA sich total aufgeschaukelt hat.
    Das koennte aber auch am Lenkungsdaempfer gelegen haben, ich weiss ich nicht...


    Also Ihr meint ich koennte den Ritt ohne Stabi wagen?
    Werde das aber erst in Bonn machen, die Fahrt nachher mache ich weiterhin mit Stabi.
    Wenn ich im Bonner Raum nen Shop finde wo ich die Klammern bekomme werde ich das Ding mal runterruppen.


    Es kann gut sein, dass sich der Stabi bei der Sinnlosaktion im Matsch verbogen hat.

  • also ich bin auch schon ohne stabi gefahren und finde das man das nicht so merkt; du solltest eben die kurven sanfter nehmen.
    das schlackern an der va würde ich eher auf nen altersschwachen lenkungsdämpfer zurückführen; das ist wirklich viel wichtiger als die stabistange. das schaukelt sich die karre mächtig auf!!!


    grüße
    stephan


    hier hab ich noch was auf www.flat4.de gefunden:


    Funktion von Stabilisatoren
    Federt ein Rad ein, z.B. das kurvenäußere, dann erhöht sich seine Radlast. Der Stabilisator überträgt einen Teil der Einfederung des kurvenäußeren Rades auf das kurveninnere. Das kurveninnere Rad wird somit entlastet (Radlast wird kleiner). Der Radlastunterschied zwischen äußerem und inneren Rad (Differenz) wird mit Stabilisator größer sein als ohne.

    Schaut man in die Reifenkennlinie der übertragbaren Seitenkraft als Funktion des Schräglaufwinkels (mit Parameter Radlast), so stellt man fest, daß aufgrund der Degressivität der Reifenkennlinie die gesamte Seitenkraft (Summe aus re. und li. Rad) mit Stabi kleiner ist als ohne Stabi.

    Kurzum - die Achse mit Stabi wird einen größeren Schräglaufwinkel haben als die Achse ohne Stabilisator, d.h. das Fahrzeug driftet an der Achse mit Stabilisator (oder mit dickerem Stabilisator) mehr nach kurvenaußen. Der Stabilisator macht die Seitenführung der Achse also "schlechter".
    Beim (Serien-)Käfer bringt ein Stabilisator vorne also untersteuern und an der Hinterachse übersteuern. Die Ausgleichsfeder macht genau das Gegenteil. Um die Übersteuertendenz des Käfers abzubauen, wurde deshalb ab Modell '66 die Ausgleichsfeder an der Hinterachse in die Serie eingeführt.


    Die Funktion des Stabis ist von der Achsbauart (Pendelachse, Schräglenkerachse usw.) unabhängig. Die Achsbauart beeinflußt jedoch die Lage der Rollachse in Fahrzeug. Diese Lage verändert sich zudem beim Einfedern, was einen Einfluß auf die Seitenneigung der Karosserie (Wankwinkel) haben kann.

    Bei getunten Fahrzeugen ist die Stabiwirkung oft eingeschränkt, da die Federwege der Räder kleiner sind. Außerdem mindert die Verwindung des Aufbaus/der Bodengruppe den Effekt der Stabis.


  • Achso, zum Thema Knacken an der VA habe ich nun des Raetsel Loesung gefunden:


    Es war die Bremse..


    Ihr erinnert Euch, wenn ich rueckwaerts fuhr, und bremste, knackte es.
    Wenn ich dann wieder vorwaerts fuhr und erneut bremste, knackte es auch erneut.
    Schuld war eine falsch eingestellte Bremse, in der die Backen unterschiedlich eingestellt waren, und beim Lastwechsel verrutschten.


    Abhilfe hat der Tip von Poebel gebracht, der mir erstmal zeigte wie man die Bremse richtig einstellt:


    Einstellschrauben komplett reindrehen, und dann gleichmaessig rausdrehen, bis sie "fest" sitzen, also die Belaege voll anliegen.
    Jetzt beide Seiten ca 1-2 Zaehne loesen, so dass die Bremse noch merklich schleift (ich dachte bis dato immer, dass sie das eben nicht machen soll), gut ist.


    Ergebnis: Null Pedalweg, kein einseitiges Ziehen mehr (komisch dass der Bremsenpruefstand das nicht aufgedeckt hat), endlich wieder volle Bremskraft (meine armen Reifen), und ein verschwundenes Knacken an der VA....

  • diie bremsbacken müssen soweit zurückgestellt werden, bis das rad frei dreht. auf keinen fall dürfen die beläge noch "merklich schleifen"!!!!
    wenn du damit eine längere strecke fährst werden sich bremstrommel (demnach auch die komplette bremsanlage) und felge extrem erhitzten.
    das kann zum verzug der trommel führen und schlimmerem. ich hatte bei einem meiner ersten kübel mal die bremsbeläge nicht weit genug zurückgestellt und mich irgendwann gewundert, warum das so seltsam riecht. an der felge habe ich mir fast die finger verbrannt.....
    der pedalweg ist beim kübel/käfer eben etwas länger. solange die bremswirkung stimmt, ist das vollkommen problemlos.


    gruß
    181er

  • Ja und genau das dachte ich auch, Poebel meinte aber dass sie leicht schleifen sollen.
    Ich las dann in verschiedenen rep. Anleitungen nach, und da steht es genauso drin.


    Meine Felgen wurden nach der Einstellung auch nicht heiss.


    Es spricht ja auch niemand von Anknallen!