Mehr zum Thema " Mabe in Germany "

  • Hallo Zusammen
    Ich hatte vor zwei Wochen am Freitag nachmittag einem TÜV Termin mit meiner maico M 250 B.Also eher Feierabend gemacht nach hause, umgezogen auf die Maico geschwungen und los.Ein paar Kilometer über die Autobahn gedüst,da die normale Ortsvebindungsstrasse gesperrt war.Von der Autobahn abgefahren und im auslaut der abbiegespur schlagartig am Hinterrad die Luft weg.Habe das Teil gerade so zum stehen gebracht.
    Fazit Ventil abgerissen.Der Schlauch keine 200 km alt made in China war beim kauf in einer Schachtel von einem renomierten Deutschen Reifenhersteller.
    Dies zum Thems China schickschnak und hat nicht 10 Euro gekostet.sondern weitaus mehr.
    Gruß
    Norbert

  • Dazu dann gleich mal die Frage wo denn die Rändelmutter am Ventil war?


    da wo sie hingehört?
    oder gegen die Felge geschraubt? :dev:


    ansonsten Glückwunsch dass du die Geschichte unbeschadet überstanden hast.

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Hallo Alexander
    Also so nen Bullshit habe ich auch noch nicht gehört.Die Rändelmutter gehört an die Felge leicht angezogen, falls ein Ast oder dergleichen das man bei einer nicht Straßenfahrt so mitnimmt und das Ventil da ist wo es hingehört und nicht umgebogen werden kann.Es ist auch sehr proplematisch wenn man mit zu niederen Druck fährt der Mantel mit Schlauch kann sich drehen und das Ventil im Schlauch ist dann auch ab.
    Gruß
    Norbert

  • Ich glaube, diesen Disput gibt es schon seit es Schläuche in Motorradreifen gibt :P

    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Dann melde das, damit die nen Rückruf starten.
    Wenn Made in China draufsteht ,dann stimmt deine Überschrift nicht.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Hallo Alexander
    Also so nen Bullshit habe ich auch noch nicht gehört.Die Rändelmutter gehört an die Felge leicht angezogen, falls ein Ast oder dergleichen das man bei einer nicht Straßenfahrt so mitnimmt und das Ventil da ist wo es hingehört und nicht umgebogen werden kann.Es ist auch sehr proplematisch wenn man mit zu niederen Druck fährt der Mantel mit Schlauch kann sich drehen und das Ventil im Schlauch ist dann auch ab.
    Gruß
    Norbert


    Moin,
    das möchte ich auch noch mal eben ......
    Die Rändeslmutter wird genau aus dem Grund NICHT an der Felge fixiert!! (Auch nicht leicht!!)
    Damit man sieht wenn sich der Schlauch im Mantel bewegt, um dann rechtzeitig zu reagieren.
    Gerade bei neuer Kombination Schlauch/Reifen.
    Erst wenn mann "einige" Kilometer gefahren ist, hat sich die Schlauch/Mantelkombination gesetzt, dann kann man(n) auch mit niedrigen Luftdruck fahren.


    Und wenn du Angst um die Äste hast, die deiner Meinung nach das Ventil abreißen könnten, bekommst du eher Schwierigkeiten um deine fehlenden Speichen. ;)


    Gruß Rudi

    Oldtimer fahren ist wie fliegen.
    Nur nicht so schnell, aber genauso laut. 8)


    Das Glas ist nie halbleer sondern immer halbvoll. (Denke immer Positiv)

  • Ein Ventilabriss ist meiner Meinung nach IMMER auf zu wenig Luft in Verbindung mit an die Felge geschraubte Rändelmutter zurückzuführen


    Und da hier einige betonen wie lange sie schon fahren: Erfahrung ist nicht alles, man kann auch jahrelang was falsch gemacht haben.


    uns ist es selber mal passiert
    der Jüngste sollte mit nem Mopüed nach der Winterpause zum TÜV das Ventil hat keine 2 km
    gehalten. Die Rändelmutter war leicht an die Felge geschraubt
    danach hat uns der Bekannte dessen Motorrad das war geglaubt dass der Platz der Mutter an der Ventilkappe ist!


    So Dick das Gummi auch ist, einen auf der Felge drehenden Schlauch hält es nicht!

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Hallo Zusammen
    Vielen dank für die anregungen.Ventilabriss hat man gleich wenn man mit zu wenig Luft fährt und der Mantel sich auf der Felge dreht.Bei der Hercules sind innen am Felgenrand wie Schweisspunkte und da presst sich der Mantel von innen nach außen auf diese noppen und da sitzt der Mantel dann fest und er kann sich nicht auf der Felge drehen.Wenn die Rändelmutter nicht an der Felge ist,dann kann sich das Ventil hin und herbewegen.
    Mit Made in Germany da habe ich mich verhaut mit dem ganzen geschreibe Chinaschnickschnak da schrieb ich das auf der Schachtel stand Made in China das ist nicht richtig .
    Früher war der Ventilfuß so richtig mit einvulkanisiert was heute auch nicht mehr ist. der Flansch am Ventil ist manchmal nur einfach eingepresst.Es gab auch früher Ventilreparatursätze,wenn sich jemand noch daran erinnern kann.
    Gruß
    Norbert

  • Im MC oder GS Sport wird hier auch schon seit Jahrzehnten mit Reifenhaltern in der Felge gefahren, um das Verdrehen zumindest zu verringern. BMW hatte bei seinen Wettbewerbsmaschinen in den späten 70ern gar das Ventil nicht durch die Felge nach außen geführt, sondern seitlich aus der Reifenflanke.

  • Hallo,


    als ich das hier las dachte ich auch zuerst, na Recht haste


    Also so nen Bullshit habe ich auch noch nicht gehört.Die Rändelmutter gehört an die Felge leicht angezogen


    die Ventil-Kontermutter gehört natürlich nach unten auf die Felge wohin sonst. Wollte schon sagen " Norbert, wir Franken haben Recht " :D und die " Nordlichter " haben doch keine Ahnung :rolleyes: ,selbst meine Kumpels heute extra noch gefragt und jeder sagte "na nach unten" und so fahren wir heute noch rum. Aber das hat mir dann doch keine Ruhe gelassen und habe ein wenig gegooogelt. Ich bin dann auf ein Forum gestoßen mit dem Titel " Das Ding mit der Ventil- Kontermutter " und da ging es auch seitenlang hin und her, Mutter gehört runter, die anderen wieder die gehört rauf als Konter für die Ventilschutzkappe :T doch so richtig kam dabei auch nichts raus das man eindeutig sagen könnte....
    Dann ist mir eingefallen, das ich noch eine alte Reparaturanleitung von meiner Herkules K 50 aus den Anfang`80gern habe und schaute bei der Reifenmontage nach, tja was soll ich sagen, ich bekam dann solche =O8o Gesichtsentgleisung als ich folgendes las :
    Zitat " Ein Tip zum Schluss : Es kann vorkommen, z.B. durch abgesunkenen Luftdruck, dass der Reifen auf der Felge wandert, den Schlauch mitnimmt und das Ventil ausreißt. Um diese Schlauchspannung auch erkennen zu können, ziehen Sie die Rändelmutter nicht fest an die Felge, besser kontern Sie sie mit der Ventilkappe. Sie könnte auch ganz weggelassen werden; doch zum Lufteinfüllen ist sie unbedingt erforderlich. Bei Beachtung dieses Ratschlages zeigt ein schrägstehendes Ventil das Wandern des Reifens auf der Felge an." Zitatende.
    Somit bin auch ich Jahrzehnte lang einem Irrglaube zum Opfer :lol: gefallen und muß mir eingestehen, hätte ich das mal vor 35 Jahren richtig durchgelesen....


    Gruß
    Gerd

  • Hallo Gerd
    Es wird ja soviel erzählt und ich komme da auch manchmal ins grübeln was da stimmt oder nicht.Es ist doch auch manchmal mit beratungen von Bekannten,da wissen einige immer mehr und wenn du darauf eingehst dann kann man ganz schön auf die Nase fallen.Mein System einiges an weisheiten einholen und dann nach meiner Vorstellung zuschlagen und ich bin bis jetzt immer gut zurechtgekommen.
    Ps. Bist du aus Zirndorf.
    Gruß
    Norbert

  • Hallo Norbert,


    tja, wie hast du so schön geschrieben : " wieder was dazugelernt " man lernt eben nie aus.


    PS : Nein :no: bin nicht aus Zirndorf, wohne ca. 60/70 km von dir entfernt Richtung Bad Neustadt.
    War schon ein paarmal bei dir, ist aber bestimmt 2 Jahre her als ich das letzte mal bei dir war. Du fragtest mich nach Mungateile, spez. nach Heizungsteile. Haste noch deinen Düdo Limolaster ?


    Gruß
    Gerd


  • Hallo in die "Rändelmutter-Diskussions-Runde",


    ich selbst fahre seit einigen Jahren meine 125 mit Rändelmutter leicht an der Felge anliegend und habe mir darüber weder jemals Gedanken gemacht noch irgendwelche Schwierigkeiten gehabt...


    Aufgrund des Freds hier habe ich dann sicherheitshalber einmal in der TDv 2340/004-12 nachgeschaut:


    In Kapitel 2.2.5 Schlauch flicken steht (nach dem Entnehmen, Überprüfen und Flicken des Schlauches) es wie folgt:


    - Ventil in die Bohrung der Felge einsetzen, Rändelmutter anschrauben, Schlauch zwischen Felge und Reifen einlegen


    und, nach erfolgter Reparatur/Montage:


    - Schlauch aufpumpen, Rändelmutter festziehen, Ventilkappe aufschrauben
    - Rad gemäß 2.2.1 bzw. 2.2.2 einbauen


    Wenn ich das hier richtig interpretiere, gehört die Rändelmutter, zumindest bei der BW, an die Felge, oder?


    Gruß vom Niederrhein und einen schönen Sonntag noch,
    Rainer

  • Da hast Du sicher recht, TC.


    Auf der anderen Seite weiß ich nicht, inwieweit die Felgenbetten der K50 mit denen der BW 125 vergleichbar sind. Da die TDv aus 1985 ist, also aktueller als die Angabe aus der Reparaturanleitung, gehe ich mal davon aus, dass eine Korrektur stattgefunden hätte, falls erforderlich.


    Gruß,
    Rainer

  • Klugscheißmodus an:


    Die einen fahren seit 30 Jahren mit der Mutter oben, die andern (wahrscheinlich der größte Teil, ich auch) haben die Mutter an der Felge mehr oder weniger fest gezogen.
    Und wem ist das Ventil schon mal gerissen? Also mir noch nie!
    Fazit: Das Ventil reißt, wenn es Lust dazu hat. Egal wo die Mutter sitzt!


    Klugscheißmodus aus


    :lol:

    Der auf dem VW Kübel und dem MAN 630 damals seine Führerscheine gemacht hat. :P

  • Und wem ist das Ventil schon mal gerissen?


    Uns!


    und auch dem Panter 04
    und in beiden Fällen war die Rändelmutter an die Felge geschraubt.


    das sollte nun wirklich jedem zu denken geben. :dev:


    Die Rändelmutter wird zur Montage GEBRAUCHT, nur dazu ist sie da.
    das Ventil wird vom Luftdruck aus der Felge gedrückt und muß dazu nicht von der Mutter gehalten werden.



    Wer mir einen nachvollziehbaren Grund nennt warum die Rändelmutter an die Felge geschraubt werden sollte, dem gebe ich einen aus. :bier:

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi