Ein etwas größeres Weihnachtsgeschenk oder Zuwachs erhalten, mein Neuerwerb

  • Hallo Miteinander,


    bitte nicht auf das Label achten, aber ohne Label kann ich nicht abschicken und da ist mir doch Suche lieber als Biete.


    Habe letzten Monat mal bei der VEBEG zugeschlagen und dieses gute Stück erstanden:




    Was soll ich sagen, EZ 10/1987 und auf der "Uhr" 24.335,7km, ja ich gebe es zu, farblich sicherlich nicht der schönste, aber ohne Rost.


    Habe mir das Fahrzeug nur so zum Spaß angeschaut als ich Kabinen besichtigt habe, war zum Zeitpunkt noch nicht ausgeschrieben. Damals habe ich noch gesagt: "Aber kaufen werde ich ihn nicht", so kann man sich täuschen.
    Beim nächsten Kabinenbesichtigen für meinen Mog habe ich dann noch genauers nachgeschaut, bin mal reingesessen, Kilometerstand angeschaut etc. Ca. 14 Tage später war er dann bei der VEBEG drin und ich habe nicht lange gezögert, geboten und tatsächlich den Zuschlag erhalten.


    Zum Abholen bin ich mir jede Menge Werkzeug, sicher ist sicher, und meinen Batterien aus dem Mog gefahren. Überführungskennzeichen vom Autohaus ran, Originalbatterien angeklemmt und es geht nichts. Also Batterien abgeklemmt, Batterien vom Unimog rein, wieder nichts. Am Not-Ein-Schalter gezogen und Beleuchtung der Instrumente geht an. Versucht zu starten, Anlasser dreht wird aber schwächer. Mist Batterien vom Mog zu weit entladen. :motz: Original-Batterien kurz ausgemessen, 5 Volt, OK auch zu wenig.
    ADAC angerufen wegen Starthilfe. Alles schön aufgenommen, mit dem Hinweis das bei 3,5 Tonnen eh Schluss ist und das Ganze bezahlt werden muss, OK, bin kein Mitglied und so teuer kann es ja nicht werden...
    Anruf von beauftragtem Unternehmen erhalten, Preis 500€, 500€ für Starthilfe? Da kann ich mir gleich 2 Batterien kaufen. Also abgesagt. :T
    Mit zivilen Mitarbeitern gesprochen, Ergebnis im Nachbarort ist eine Mercedes Werkstatt mit LKW-Werkstatt. Also alles einpacken und direkt verhandeln.
    Zuerst wurde mir für rund 200€ ein Sprinter mit Mitarbeiter angeboten, war aber dem Werkstattmeister wohl auch irgendwie peinlich für nur kurz Starthilfe. Irgendwie habe ich dann fallen lassen, daß es mir auch zwei Batterien tun würden... und zufälliger Weise an einem Starthilfe-Handwagen mit zwei Batterien vorbeigelaufen und gesagt das mir der Handwagen auch schon reichen würde. Was soll ich sagen, ich konnte den Handwagen sofort mitnehmen. Also alles was nicht unbedingt gebraucht wurde aus dem Auto raus und Handwagen rein, zurück ins BW Depot.
    Starthilfewagen angeklemmt, Fahrzeug gestartet, Druck aufgebaut und Beleuchtung kontrolliert, alles in Ordnung und das Auto soll fast ein Jahr gestanden sein und hat sofort geschnurrt wie ein junges Kätzchen. Handwagen zurückgebracht, natürlich mit einer "Spende" für die Kaffeekasse und ohne weitere Vorfälle Fahrzeug heimgebracht.


    In der Zwischenzeit beim TÜV gewesen, LKW soweit in Ordnung aber mein Prüfer will einen Unterfahrschutz hinten sehen. Da im Leergewicht der Rüstsatz mit angegeben war, habe ich das Fahrzeug auch wiegen lassen. Mit dem Nötigsten (Warndreieck, Verbandskasten, Leuchte und Warnweste), sowie ohne Ersatzrad habe ich jetzt ein Leergewicht von 6600kg. Auch mit der Anhängerkupplung tut er sich noch schwer. Solange die dran ist will er keine Anhängelast oder die Anhängerkupplung nur für Rangierzwecke eintragen, und auch hier tut er sich noch schwer, im Prüfbericht aus den `70er Jahren steht ein D-Wert von 13 Tonnen und er will halt nun mal unbedingt den D-Wert in KN sehen. Ich glaube er war solangsam genervt, den Google wollte er irgendwie nicht zu Rate ziehen, sonst hätte er erfahren das dies 127,49KN sind.


    Als nächstes geht es in die Werkstatt, Unterfahrschutz montieren lassen. Sicherlich kann man sich auch bei einem Zubehörhändler einen kaufen und selber ranschrauben, aber wenn ich bzw. ein Unfallgegner den selbigen doch mal brauchen sollte und er versagt, so habe ich doch zumindest eine Rechnung über UFS und Montage.


    Was beim TÜV noch rauskommt werde ich Euch dann nächstes Jahr berichten.


    Ich wünsche Euch schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


    Lars

  • Hallo Lars,


    Hat es doch geklappt. Du hattest mal was angedeutet.
    Ich würde sagen du solltest dir einen anderen Prüfer suchen.
    Von Tonnen in kN sollte der ohne Google schaffen.


    Viel Spass

    Dieser Beitrag besteht aus 100% wiederverwendbaren Buchstaben und Wörtern aus weggeworfenen Emails. So braucht er wenig bis keine neue Buchstaben, und ist vollständig Digital abbaubar.

  • Hallo Patrick,


    danke für dein Hinweis, mir ist das mit der "Oberkategorie" noch nicht aufgefallen, das es für das Auto keine eigene Gruppe gibt hätte der Beitrag wohl bei "Landrover, Robur, Ural, Sil, Anhänger, Sonstige" reingehört.

  • Hallo Lars,
    Willkommen im Club der 1017 -Fahrer,und allzeit pannenfreihe Fahrt .
    Die 5-Tonner 4x4 können mehr im Gelände als manche glauben,und die Teileversorgung ist sehr gut ,und wertbeständig sind die auch.
    Habe auf Fahrzeugtreffen viele Fahrschüler und Fahrlehrer gesprochen,die von der ausgereiften Technik sprachen ,und sich gerne an die Zeit erinnerten.
    Rangieren mit dem 2-Achsanhänger auf dem Abstellplatz .........usw !
    Gruß Thomas

  • Glückwunsch. Was hast du mit dem Fz vor? Ausbau zum Womo - unter der Plane oder mit festem Aufbau? Oder stilvoller Lastesel?
    Was den Unterfahrschutz angeht: bei mir ( Raum MG)- brauchen wir so einen Quatsch nicht; das sei ein " gl. Kfz und der Unterfahrschutz mit dem Einsatzzweck nicht vereinbar". Sag mal, wie lange braucht dein Motor, bis sich nach dem Kaltstart der Öldruck aufbaut ? Meß doch mal bitte... Meiner Meinung nach der einzige Schwachpunkt dieses Baumusters.
    Ach ja: ist das eine Rundumleuchtenhalterung am linken Fahrerhausöhrchen ?

  • Hallo Kradschütze,
    der Kaltstart soll beim 1017 mit dem Fuß auf der Motorbremse angefangen werden,bis sich der Öldruckanzeiger bewegt,erst dann die Motorbremse loslassen,Vörderleistung der Einspritzpumpe geht auf Standgas ,und der Motor springt an.Geht nur bei genügendem Luftvorrat !
    Gruß Thomas

  • Hallo,


    kradschütze :
    Fahrzeug bekommt keinen festen Wohnmobileinbau unter die Plane, soll auch als Lastesel dienen können. Leider macht die Versicherung nicht so mit wie ich will, da die Vereinsarbeit ausgeschlossen ist (alte Leipziger über Madau).
    Tja, genau so einen Satz habe ich meinem Prüfer auch an den Kopf geworfen, den Einsatzzweck kann er aber nicht erkennen, mal schauen was ich montieren lasse, entweder für Gelände leicht demontierbar oder klappbar, mal schauen.
    Auf den Öldruck habe ich bisher noch nicht beim starten geachtet, habe aber letztens beobachtet, das er eine Weile braucht bis er den Druck aufgebaut hat. Werde mal darauf achten.
    Richtig gesehen Rundumkennleuchte am Fahrerhaus links und am der Plane hinten rechts. Zudem ein Flaggenhalter an der Pritsche hinten links, da Fahrzeug berechtigt war retroreflektierende Flaggen zu führen, waren auch 4 Flaggen und 3 RKL dabei.


    funmogtreiber :
    Danke für den Hinweis. Werde aber wohl nicht immer genügend Druck haben.
    Geht die EP auf Standgas oder auf Förderstop beim betätigen der Motorbremse? Dachte bisher Förderstop, da ja das Fahrzeug auch darüber ausgemacht wird.


    Gruß Lars

  • Gratulation Lars!
    Hat ja dann doch geklappt!
    Ich kann mich erinnern, dass ganz in der Nähe von N'Zimmern ein Mil-Fzg-Freak wohnt, welcher Dir bei deinem Problem unkomplziert hätte helfen können ;)
    Beim nächstenmal vielleicht? :bier:

    Gruß aus dem Hohen Odenwald
    Klaus


    RAG-HMF Hessen
    GebPzBtl8

  • Hallo zusammen,


    Mogklaus :
    man denkt halt nicht immer an alles, und dazu hätte ich auch die Tel.Nr. nicht dabeigehabt.


    Jetzt mal eine Frage an die Spezialisten. Ich habe in der Zwischenzeit auch den Teil 40 der TDv, Ausgabe von 1985. Darin steht das es keinen MES3 Werkzeugsatz für das Fahrzeug gibt. Stimmt das immernoch oder hat die BW zu einem späteren Zeitpunkt doch noch einen Werkzeugsatz MES3 angeschaft?
    Ich vermute mal nein, da in der TDv steht, das alle Arbeiten für die das Werkzeug benötig wird an zivile Unternehmen vergeben werden soll.


    Gruß Lars

  • Hallo Bruno,


    mir ist der MES2 Satz für das Fahrzeug bekannt. Des weiteren kenne ich für den Motor OM352 je eine Werkzeugkiste MES2 und MES3, wobei die sich zum Teil mit dem MES2-Werkzeugsatz vom 1017 überschneiden. Auch sind in diesen Motoren-Kisten Werkzeuge enthalten, welche unter MES3 im Teil 40 der TDv aufgeführt sind.
    Diese Motoren-Kisten sind, wenn ich die TDv richtig lese, Bestandteil der jeweiligen MES-Stufe des Unimog 1300L, obwohl die Kisten ein Beschriftung mit OM352 aufweisen.


    Gruß Lars