"Unser Leben im Feld" der Bilderthread

  • Hallo Gerd,

    ich bekam 2 paar nagelneue, steinharte, braune Stiefel. Dazu die schwarze Schuhcreme. Ich habe die ganzen 15 Monate nur ein Paar getragen. Das andere Paar ging wieder nagelneu zurück.

    Manche bekamen schwarze Stiefel und 3 Kameraden wurden noch Halbstiefel und Gamaschen ausgegeben, die Armen.


    Gruß Max

    Gruß vom Iltismax


    Bremsen macht nur die Felgen schmutzig :)

  • Das war halt so üblich,mann hätte dann aber die Schnürsenkel in Schwarz ausgeben können,

    denn sonst nützt die ganze Schuhcreme nix.

    Mein Spiess hatte 89 noch Knobelbecher und mein Ausbilder mit kleinen Füssen

    auch so umgefärbte braune.Die von der Sportkompanie hatten am 2ten Tag

    Einkleidung,wir erst nach ner Woche.Solange gabs nur Trainingsanzug und nen

    alten zerfetzten Parka.Ein Hoch auf VM Stoltenberg.

    Ich hätte gerne mal ne Ausbildung auf die 2cm Flak gehabt,

    war aber nicht drinn, nur nomales rödeln.Zudem ist nen MG mit 13 Kilo

    auch nicht das ,was man auf Märschen mitnehmen will.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

    2 Mal editiert, zuletzt von Tc ()

  • Hallo, ich finds gut, daß Ihr die alten Fotos hier zeigt. Ich bin ja selbst ungedient, hatte damals (ca 1975) wie so viele meiner Jahrgänge null Bock auf Bund. In den späteren Jahren habe ich meine Meinung völlig geändert. Danke, daß Ihr dabei wart. Ihr habt auch was geleistet fürs Land, wenns damals auch wenige wahrhaben wollten.

  • Bei mir wars heftig,


    mein Vater war Feuerwehrkommandant und hat die ganze Dorfjugend mitsamt der kompletten männlichen Bevölkerung vom Bund befreit und in die Feuerwehr für 10 Jahre verpflichtet.


    Und jetzt dürft Ihr raten wer freiwillig 15 Monate zum Bund ging. Ja ich schwarzes Schaf.

    Ich musste mir Daheim ganz schön was anhören,aber das wars wert. Als Metzger zur Bundeswehr ,da gehts einem nie schlecht.

    Mein Spieß war Jäger mit eigenem Jagdrevier um die Kaserne. Mutter der Kompanie wollte mich immer bei sich haben,deshalb gliederte er mich als Ordonanz ein.


    1 Woche Dienst ,eine Woche frei,war das ein herrliches Leben.


    DEA

  • Die Frage lag mir auf der Zunge - also hast Du das Leben als Ordonnanz genossen.


    Im OffzHeim gab es immer den Spruch: Frunzke (Hobbyjäger im OffzKorps) hat nen Bock geschossen, im Kasino gibt's wieder Wild auf der Speisekarte.


    Detlev

  • Und mit Spielzeug bei der Reserveübung in Bruchsal und Herxheim,:H:


    Anschliessend bekam ich einen Brief,dass die Bundesrepublik Deutschland auf meine Unterstützung bei der Landesvereidigung verzichten könnte.


    Das wars mt dem aktiven Teil eim Bund.


    DEA

  • Mir haben eher die Bildertitel missfallen,Revierreinigen mit nen G3 im Wald,

    oder mit nen Schrubber in der Nasszelle ne 3Tagesübung, hat mich etwas

    verwirrt.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • TC, schon mal dran gedacht das es sein kann das die Reihenfolge ein wenig durcheinander gekommen sein könnte?

    Revierreinigen = mit dem Schrubber im Waschraum

    3 Tagesübung = natürlich mit dem G3 im Gelände. Mit einem Schrubber kannst du dich wohl schlecht im Wald zur wehr setzen.


    Aber man kann natürlich auch immer alles falsch verstehen wenn man will. :mimimi:

  • 1991: Ach lang ists her, als einer der ersten in Flecktarn ausgerüstet, aber noch mit Koppel, G3 und Stahlhelm. Nix mit Amimäßigem Schlabberlook. Grund- und Vollausbildung bei der 5. (schweren) Kompanie (Mörserzug) im Jägerbataillon 552 / DF-Brigande in der Wildermuth-Kaserne Böblingen. Paar Fotos vom TrÜbPl Baumholder, eher Schlammholder, vom Scharfschiessen mit dem PzMrs gibts auch.
















  • Dann will ich auch noch ein paar Bilder beitragen:


    Als der Spieß das "Mutterkreuz" bekam (1./FJgBtl 760, München 1983).




    EPA-Zubereitung (Schule Feldjäger und Stabsdienst, II. Inspektion - Feldwebellehrgänge, Standortübungsplatz Bodelsberg bei Kempten, 1989)



    Liegt der FUCHS im Graben, will ihn keiner haben.... (PzAufklBtl 12, Herbstübung FRÄNKISCHER SCHILD, irgendwo in Unterfranken, 1986)



    Die wohl seltenste Waffe der Bundeswehr (2./FJgBtl 701, Leipzig 1992). Das Maxim-MG hatten wir bei einem aufgelösten Wehrbezirkskommando der NVA sichergestellt. Es fand dann seinen Standplatz vor meinem Dienstzimmer als Kompaniechef - als schwerste Waffe der Kompanie (zumindest gewichtsmäßig).

  • Mir haben eher die Bildertitel missfallen,Revierreinigen mit nen G3 im Wald,

    oder mit nen Schrubber in der Nasszelle ne 3Tagesübung, hat mich etwas

    verwirrt.

    gerade Du als "Erleuchteter" hättest es sofort merken müssen. Wenn ich Bilder einfüge, sehe ich nur den URL- Code von picr.


    Die werden aber nicht in der Reihenfolge ausgespukt, wie ich die Bilder hochgeladen habe.


    Vielleicht ist Dir jetzt ein Licht aufgegangen und Danke für den Minusfinger.

    Gruß vom Iltismax


    Bremsen macht nur die Felgen schmutzig :)

  • Haha, also ICH hab mir das nicht so ausgesucht, das waren Menschen mit (damals) mehr auf der Schulter. Kennst ja, alles vermint, ausser die Fahrspur vom Leo durchs Wasser nicht ... :D