Die Wuerfel sind gefallen - der Reiseborgi wird wieder aufgebaut

  • Hallo zusammen,


    nach einigem Hin-und Her ob der B2000 noch in die Familie passt (ich hatte einige Male ernsthaft ueber einen Verkauf nachgedacht) sind die Wuerfel nun gefallen: Der Wagen bleibt und wird aufgearbeitet.


    Um einen Ueberblick zu bekommen haben wir begonnen, das Fahrerhaus nach und nach zu zerlegen. Und an Ueberaschungen mangelte es bisher nicht, somit wird die Liste der zu erledigenden Dinge im Moment mit jedem Tag eher laenger als kuerzer. Besonders die Umbaumassnahmen, um ausreichend Platz fuer den OM314 zu schaffen sind doch recht rustikal bis abenteuerlich. Da ich allerdings auch die ein oder andere KFZ-Jugendsuende zu verzeichnen habe halte ich mich an dieser Stelle mit weiteren Kommentaren zurueck. (Ihr wisst schon, die Sache mit dem Glashaus und den Steinen und so...)


    Da das unsere Restaurierungspremiere ist bin ich fuer Tips und konstruktive Kritik offen und dankbar. So wie ich das sehe steht jetzt erstmal jede Menge Lernen durch Erleben auf dem Programm...


    Gruesse und Frohes Neues noch,


    Daniel


    P.S.: Fotos gibts in Kuerze

  • Hallo Daniel



    Sag mal willst du den wieder original aufbauen ?


    Es scheint mir dann fast besser zu sein eine andere Spritzwand auf zu bauen !


    Wenn dem so sei .... :-D

    Borgward das Auto :thumbsup:



    Suche für den Borgward B2000 :
    beide Kofferraum Türen
    Beide Türen vom hinteren Aufbau


    Die seiten Bleche vom Kofferraum Komplett!


  • T - 4.
    Die Zeit läuft also. Wenn du dran bleibst, ist es zu schaffen. Egal, wie viele Überraschungen noch auftauchen.
    Der Vorteil, du kennst nachher auf der Reise jede Schraube des Autos, und weißt auch, welche Ersatzteile du mitnehmen musst.
    Weil ich auf dem letzten Foto gerade den Gummipuffer sehe, das ist ein zweischneidiges Schwert.
    Ich habe die Hinterachse meines Afrika-Borgwards auch mit diesen Puffern ausgerüstet, um zu verhindern, dass die Federn durchschlagen und brechen.
    Ein Puffer ging dann unbemerkt verloren.
    Nach der bösen Fahrt über den van Zyls Pass zeigte sich folgendes Schadensbild :
    Auf der Seite, wo er fehlte, waren Feder und Rahmen in Ordnung. Auf der anderen Seite hatte die Feder gegen den Gummi geprügelt, woraufhin der Rahmen Risse bekam.


    Gruß Jozi.

  • erst mal glückwunsch zum entschluss ihn zu machen !


    und ich finde er sieht garnicht so schlecht aus ...hab jetzt noch nicht so richtige durchrostungen gesehn !


    das sieht bei unserem aktuellen projekt n bissl schlimmer aus ... ein man 535 auf die gesamten 10,6 meter unten quasi fehlend


    viel spass bei der restauration und kopf hoch


    stephan

  • Hallo Daniel,
    na wenn da jetzt nicht ein Familienzuwachs auf Lebenszeit
    entsteht ?!
    Ich wünsche es dir jedenfalls, und natürlich gutes Gelingen und
    Tatkraft
    Und wenns dann 1 Jahr oder 2 länger Zeit braucht wie gedacht
    - was solls?
    Der Weg ist das Ziel!

  • @Jozi ... ich schon ... der vorbesitzer nicht ! der dacht ...n paar roststellen ...und nach schweißen von 2/3 ging ihm die kohle aus ... dann hab ich das gerippe übernommen ... in 2 monaten fahr ich den ! fertig ausgebaut ... wir sind mit den schweißarbeiten zu 90% fertig ! (und mein ce führerschein auch)


    ich zeig dir mal die restaurationsbilder wenn er fertig is !


    bzw die kannste dann auch in der autobild bewundern ... die machen n bericht über die restauration ...


    stephan

  • Guten Morgen und frohes Neues ^^


    Schön zu sehen/lesen das du deinen Borgi doch wieder aufbaust, ich denke nach all den Jahren gehört so ein Gefährt doch irgendwie zur Familie. Und wie Peter schon schrieb, Zeit spielt da eher eine untergeordnete Rolle...seh ich ja an meinem :D


    Ich werde mit Neugierde hier reinschauen, kann es auch kaum erwarten meinen "Klotz" wieder aus der Garage zu wuchten um weiterzumachen 8)


    Beste Grüße
    Tim

    Suche Ford GPW Teile - Dachgestänge - Kupplungsglocke


    Suche meinen alten Munga Bj. 67 -Fahrgestellnummer 3039006327- wer weiss weiter???

  • Hallo zusammen,


    gestern ging es mit Familienunterstuetzung wieder weiter mit der Demontage, heute habe ich die Teile erstmal nach Baugruppen sortiert in Kartons gepackt und eingelagert. Das Fahrerhaus ist bis auf den Hilfsrahmen und die Spritzwand komplett demontiert. Und genau an dieser Stelle wird es erstmal spannend, da der Wagen ja auf OM314 umgbaut ist. Bevor es also weiter gehen kann muss erstmal der Umbau ueberarbeitet werden. Anbei mal eine grobe Auflistung der Themen:


    - Der Motor ist vorne fuer mein Empfinden recht abenteuerlich gelagert (hab leider gerade kein Bild davon, kommt aber noch).
    - Anlasser und Kupplungsnehmer nehmen fast den gesamten Platz fuer den rechten Fuss des Fahrers weg
    - Der Ausrueckhebel der Kupplung ragt in den Fahrerfussraum, was bisher mit einem abenteuerlichen Hoecker unter dem Gaspedal kompensiert wurde.
    - Der Fussraum auf der Beifahrerseite ist unnoetig verkleinert worden (es waere eigentlich genug Platz neben dem Motor, um fast die Originalgroesse beizubehalten
    - Eventuell wuerde ich die Hoeherlegung vorne rausnehmen und auf das Originalmass zurueckgehen


    Fuer die OM314-Themen bin ich schon kraeftig am schauen, ob es bei anderen 314er-Varianten Teile gibt, die fuer den Umbau besser passen bzw. an der passenden Stelle Platz sparen. Ueber Tips und Bilder von anderen 314er-Umbauten wuerde ich mich freuen.


    @Alle:
    Herzlichen Dank fuer den regen Zuspruch. Die Entscheidung obs mit dem Borgi weitergehen soll oder nicht war wirklich nicht leicht, aber nachdem nun der Anfang gemacht ist gibt es ohnehin nur noch eine Richtung: Vorwaerts:-)


    Nordsee-Dkw:
    Wenn ich den Wagen original wieder aufbauen wollte wuerde ich eher ueber die Anschaffung einer roten Schildkroete nachdenken;-) Ein zweites Fahrerhaus habe ich hier liegen, bevor ich jedoch eine gute Originale Spritzwand zerschneide und umbaue moechte ich erstmal sehen, ob mit der alten Wand nicht was zu machen ist. Zu Deiner Frage nach dem Blech: Der Wagen ist nahezu komplett, allerdings wurden im Rahmen des Umbaus einige Sachen entfernt oder veraendert, so dass ich an manchen Stellen auch erstmal rausfinden muss, ob das original so war oder erst spaeter "optimiert" wurde.


    Jozi:
    Stimmt, die Zeit laeuft - bin mal gespannt, wie lange uns die Euphorie voran treibt und wie es dann nach der Ernuechterung aussieht. Im Moment helfen jedenfalls alle kraeftig mit: Moni kuemmert sich um die Kleinteile und arbeitet sich ins Thema lackieren ein, meine Schwiegermutter reisst sich um die Blecharbeiten und uebt schonmal kraeftig schweissen und Dengeln und der Schwiegerpapa und ich, wir kuemmern uns um die Technik.
    Zum Thema Federwegsbegrenzer: auf der Beifahrerseite ist der Rahmen leicht nach innen gebogen - wahrscheinlich ein Souvenir aus Rumaenien...


    Borgobenz: Du hast nicht zufaellig Bilder vom Umbau?


    stephan: Stimmt, Blechmaessig kann man sich bei dem Wagen echt nicht beklagen. Das Auto Stand fast 20 Jahre in einer gut beluefteten Scheune, also traumhafte Bedingungen, um einen Wagen abzustellen. Dafuer ist halt der Dieselumbau und die bisherigen Optimierungen des Vorbesitzers ein Kapitel fuer sich. Wieviele Stunden habt ihr in dem MAN eigentlich bisher versenkt?


    Interessante Fotos gibt es eigentlich keine, dennoch haenge ich mal ein aktuelles Zustandsfoto an:



    Gruesse,


    Daniel

  • so umbauten gehören halt zur geschichte ...wie bei uns der wohnumbau ...der bleibt ... nach stunden an dem man sollte man besser nicht anfangen zu rechnen ...wir haben ihn am 5 ten nov überführt und seither jede freie minute mit 2-3 mann "unter" ihm gelegen ... man wills garnicht zusammenrechnen ..allein gestern haben betty und ich 5 stunden radkasten hergestellt (einen müssen wir noch)
    der kam grad richtig zur winterflaute ... bevor meine leute kaffee trinken und werkstatt kehren wenn wenig los ist steht halt jetzt man im auftragsbuch !


    das projekt wäre für den vorbesitzer eine lebensaufgabe geworden ... und wenn man (wie er) schweißen lassen muss unbezahlbar !


    stephan

  • Ok es gibt also viele Formen des Umbaus....Die Traverse überm Getriebe
    wurde weggeflext,und am verbleibenden Stummel Links der Allrad/Geländehebel befestigt.Ich habe die Strebe nur ein wenig nach hinten versetzt,damit das Getriebe richtig Platz hat!Der Beifahrer Fussraum ist bei mir Original geblieben.Lediglich unterm Gaspedal musste ich für den Ausrückhebel ein wenig ausschneiden!Den Allradhebel habe ich mittels einem Blech das ich dementsprechend zugeschnitten habe wieder ans Getriebe angeschraubt,also f
    ast wie Original!
    :schweißen:

  • P.S.den Ausrückhebel habe ich ein wenig gekürzt,die Hydraulik packt das locker,und der Hebel ist entgegen aller Befürchtungen nicht abgebrochen und das seit 2001.
    Und damit das Hebelwerk genug Platz hat haben wir das Führerhaus ein wenig höher gesetzt......
    Grüsse Tom

  • Hallo Daniel



    Meine Frage bezog sich auf den Antrieb



    LG Micha


    Eine nicht so gute Spritzwand hätte ich noch

    Borgward das Auto :thumbsup:



    Suche für den Borgward B2000 :
    beide Kofferraum Türen
    Beide Türen vom hinteren Aufbau


    Die seiten Bleche vom Kofferraum Komplett!


  • Hallo Tom,
    Bilder von der Hoeherlegung und der Motorauffhaengung wuerden mich auf jeden Fall interessieren. Wie habt ihr eigentlich das Getriebe aufgehaengt - per Adapter in den originalen Gummimetal-Lagern? Oder habt ihr die Mercedeskonstruktion uebernommen?
    Gruesse,


    Daniel