Erledigt ist verkauft.

  • Hallo
    Da ich jetzt anfange das Teil im Netz etwas mehr anzubieten möchte ich hier auch gern erklären warum ich den jetzt doch wieder abgebe.
    Ganz einfache Sache ich habe Probleme den in das Carport zu bekommen und aus meinem Grundstück raus zu fahren-da ich zu eng an der Wand fahren muss und der Gama vorn und hinten lenkt.
    Das wusste ich vorher so nicht das es recht eng wird..


    den Gama biete ich für 10500,- im Netz an..wenn jemand aus dem Forum kommt kann er den für 9800,-
    ohne handeln haben...
    das ist die absolute Untergrenze!
    Tausch und Inzahlungnahme ist möglich



    Bremsen sind gemacht
    paar Liter originale US Army Farbe aus Vietnamkrieg dazu
    5 richtig gute Reifen dazu..
    Werkzeugsatz (Schaufel usw)für die Heckklappe habe ich auch
    alles andere nur per PN oder mail
    gern telefonierten oder kommt vorbei





  • Hallo mungaist
    Kannst du mir noch paar Infos zukommen lassen,
    ich konnte über google schon etwas finden aber mit dem englischen ist es als alter Ostler nicht soo gut bei mir :whistling:


    Denke den Gama sollte man beim restaurieren(lackieren) auch im original Tarnmuster und Beschriftung lasen.Wäre sonst sehr schade,der semitrailer muss nicht lackiert werden..vor hätte ich nur ausgebessert.
    Wenn der nicht weg geht mache ich den in ruhe weiter fertig.

  • Gerne helfe ich mit weiteren Informationen:


    Die 42nd Field Artillery Group kam bereits 1953 nach Deutschland und wurde in Nellingen bei Esslingen aufgestellt. Diese "Group" sollte die Korps-Artillerie für das VII. US-Corps in Stuttgart bereitstellen. Diese bestand aus 6 Bataillonen schwerer atomarer Artillerie mit 280mm Geschützen "Atomic Annie". Bereits 1958 jedoch wechselte die 42nd FA-Group nach Gießen und wurde dem V. US-Corps in Frankfurt mit demselben Auftrag unterstellt. Die sechs weiterhin unterstellten Bataillone wechselten immer mal wieder die Bezeichnungen, jedoch waren es ab den sechziger Jahren dann nicht mehr die sperrigen 280 mm Geschütze sondern auch Raketenwerfer "Sergeant I", "Honest John", "Lance" und "Pershing I". Der Stab der FA-Group wechselte dann 1965 von den Rivers Barracks" (ehem. Verdun-Kaserne) in das Army Depot, um Platz für weitere Truppenteile zu machen. Im Zuge dessen wechselte auch die Bezeichnung von der bisherigen eher unspezifischen "42nd FA-Group", die ausschließlich mit Rohrartillerie-Bataillonen ausgestattet war, zur "42nd FA-Brigade", die über ein Mix aus Rohr- und Raketenbataillonen verfügte.
    Erst relativ spät, nämlich im April 1988 traf das 4th Battalion 7th Field Artillery Regiment in Deutschland ein und löste in den Rivers Barracks das bisher dort beheimatete 2nd 92nd Field Artillery Regiment ab. Das neue Bataillon war mit 24 203 mm Feldhaubitzen auf Selbstfahrlafette M 110 ausgerüstet und verblieb dort bis zu seinem Abzug. Im Jahre 2007 wurden die Rivers Barracks, das Army Depot und andere Gießener Kasernen endgültig geschlossen und an die Bundesrepublik zurückgegeben.
    In der Tat meine ich, dass man die originalen Kennzeichnungen am M 561 GAMA Goat belassen sollte, wenn man sie denn schon hat. Ich hoffe damit ein wenig weiter geholfen zu haben.


    Beste Grüße und gutes Gelingen!
    Mungaist

  • Hallo Mungaist


    vielen Dank und nochmal Dank..für die super Infos.
    Zusammen mit den Einschußlöchern und dem Geschoß dass ich im Gama gefunden habe gibt das was tolles zum Taschen voll hauen .. :lol:


    es gibt ja immer so tolle Geschichten zu Fahrzeugen die verkauft werden sollen... :urg:


    hier muss ich nichts erfinden.Danke

  • Danke für die Blumen! Zum Abschluss der Hinweis, dass bei den US-Fahrzeugen die taktischen Zeichen auf die Stoßstange geschrieben werden und nicht als Zeiche aufgemalt. Und dann werden sie vo rechts nach links gelesen. Das heißt in Deinem Fall: 24. Fahrzeug des Hauptquartier (Gefechtsstand) des 4th Battalion of the
    7th Field Artillery Regiment, der 42nd Field Artillery Brigade unterstellt. Das noch als Nachtrag. Gruß, mungaist.

  • 24.Fahrzeug?
    Das ist schon sehr detailliert.
    Auf Grund der Einschüsse im Fußbereich vom Gama muss man davon ausgehen das jemand darin verwundet wurde..
    Lässt sich sowas nachforschen?
    Gibt doch beim Militär immer Einsatzberichte.??
    Fahrzeug 73 über holt... Bei Bj 71 sicher kein Verschleiß

  • Hallo
    Durchmesser 13-13,5
    denke auch das es Eigenbeschuß war..das Geschoß ist kaum deformiert also ist davon auszugehen ,dass da nicht mehr sehr viel Energie vorhanden war.
    Der Gama hat sonst kleinere Einschüsse..7,62 passt da ganz gut.
    Auf dem Bild gut zu erkennen oberalb der Batterie ..durch den Kotflügel(kante) dann vorne noch durch den Kotflügel
    einer untér dem Schutzblech hinten nur raus..rein nicht zu erkennen
    zwei im Fußraum Fahrer
    die Strebe vom Scheibenrahmen hat auch Schußspuren.


    Ich mach mal hier ein paar Bilder davon rein..















    oberhalb vom Tank durch innen dann als Querschläger durch das Blech








    Fußraum Fahrerseite





    Hinten unter dem Schutzblech,




    Ich danke für eure Aufmerksamkeit..
    ist ja eigentlich eine "Verkaufsanzeige" aber passt zum Thema

  • Das Auto komplett auf Neu zu restaurieren wäre nicht gut,
    wenn ich den doch machen sollte dann nur die Tarnfarbe ausbessern,ist die erste Lackierung alles original Tarn,unten drunter noch das Oliv wie die ausgeliefert worden,
    den Einschuß am Kotflügel muss man sicher weg machen weil Verletzungsgefahr..schade drum,die anderen würde ich nur von aussen etwas abkleben,damit das Wasser nicht da rein läuft wen man durch ein Bach fährt.

  • Mahlzeit... mal ne Frage zum Thema: Ist die Ziege funktionsfähig, ich meine läuft sie oder hast du sie angeschafft und schraubst seit dem dran rum?
    Wie würdest du den technischen Zustand in Bezug auf Funktion beschreiben?
    Was muß an der Technik gemacht werden? Was fehlt?
    Mein Interesse gilt nämlich mehr der Ziege als dem Geschoß und die Historie ist mir auch keine 10 Riesen wert ;)

  • Was denn Ulf?


    Wirst Du Rückfällig?



    Von wegen "Friendly Fire":


    Bei den Amis standen die Ziegen auch auf den Übungsplatzen als Hindernisse oder Deckung und auch als "Weichziele" .
    Von daher wundert mich das nicht.
    Als die Ausgemustert wurden und durch den H1 ersetzt wurden, gab es die verschiedensten Arten des Aufbrauchens bis die Massen an Fahrzeugen bei den Verwertern oder Händlern standen. (bei Reomie standen über 300Stück).


    Auf den Übungsplätzen wurden neben den Gamma Goats auch noch MUTT´s benutzt, obwohl offiziell nicht mehr im Bestand.
    M416 Anhänger wurden rollbare Mülleimer und wenn die voll waren einfach mit Inhalt entsorgt.


    Das waren Zeiten, jedenfalls in Berlin, wo auf dem Übungsplatz Parks Range auch ein " Scrap Yard" war auf dem diverse M151, M561, M416 viele M114, drei M48 und ein M74 standen.

    Grüße
    Frank

  • Also dann wage ich mich nochmal an die Fragen von alterpapa:


    1. Nein, Verschleißschäden können das sicher nicht sein, wie Du schon fast selbst vermutet hast.
    2. Ja, es gibt natürlich Einsatzberichte, hier konkreter: Unfallberichte, im Militärsprech auch gerne mal als "BV" gekennzeichnet (= "Besonderes Vorkommnis") und genau darum handelt es sich hier wohl auch. Diese findet man aber nur in der Chronik des Btl, falls es wirklich ein "besonderes" (= komisches) Vorkommnis war, wovon ich hier nicht ausgehe. Aber man findet diese natürlich auch im sogenannten Jahresbericht der Schießunfälle, der freilich nicht allgemein zugänglich ist. Diesen hat die Bundeswehr auch, herausgegeben früher vom Heeresamt (heute: Amt für Heeresentwicklung). Egal wie, der Hergang wäre in diesem Falle nur über die Militärarchive der USA zu rekonstruieren. "Verwundung im Fahrzeug", wie alterpapa vermutet, ist daher auch nicht völlig auszuschließen.
    3. Auszuschließen ist dagegen ganz sicher "Einsatzrückkehrer" aus Vietnam (= nach 1975) o.ä., weil nicht mehr benötigtes Material an Ort und Stelle verblieben ist oder verwertet wurde. Zur Rückkehr nach Europa müsste es sich schon um sehr hochwertiges Material handeln, auf das man trotz Beschädigung nicht verzichten kann/will. Alles was weiterhin nutzbar war, wurde ganz normal zurück geführt.
    4. Kaliber ist 12,7 mm US (= .50 cal), weil für 14,5 mm müsste die Ziege "Ostkontakte" gehabt haben, was ich mal trotz "Spielwiese" Grafenwöhr/Hohenfels ausschließen möchte. Die modernen westlichen 14,5 mm Waffen passen aber nicht zu der Dienstzeit der Ziege.
    5. Damit bleibt letztlich nur die Erklärung des Beschussbildes, die nixnutz hier oben schon erwähnt hat: "friendly fire", d.h. in diesem Falle mangelnde Sorgfalt beim Entladen der Waffen auf dem Truppenübungsplatz nach Rückkehr von der Schießbahn auf den Kfz-Abstellplatz ohne vorgeschriebene Sicherheitsüberprüfung. Die Bw mag es übertrieben haben mit ihren Sicherheitsbestimmungen, weil sie nicht "einsatzorientiert" (= kriegstauglich) sein konnten, sondern auf eine Wehrpflichtarmee im Friedensdienst abgestimmt waren. Mit scharf geladenen Waffen durfte man die Schießbahn schon gar nicht verlassen. Reine Gefechtsübungen wiederum wurden nunmal nicht mit Gefechtsmunition durchgeführt (Bewegung über den ganzen Übungsplatz). Bei der US-Army waren aber Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen, mangelnde Sorgfalt und vor allem gewohnter sorgloser Umgang mit Waffen häufiger anzutreffen.


    Fazit: Hier sieht es so aus, dass beim Abrüsten eines Kfz ( nicht der Ziege!!) nach Rückkehr von der Ausbildung (Schießen / Übung) die Waffen ausgebaut wurden und sich noch ein Schuss im Rohr befand. Die Waffe zeigte aber nicht nach oben (was ja noch ungefährlicher gewesen wäre), als der Abzug bedient wurde, um sicher zu gehen, dass nun wirklich kein Schuss mehr geladen war. Die Ziege hier stand dummerweise nur im Wege und hat den Treffer (und andere) abbekommen. Bei der US-Army gibt es eine Munitionsabrechnung wie bei der Bw bei Kleinkalibern bis heute nicht, d.h. ausgegeben ist gleich verbraucht! Der Munitionsbestand für ein Schießvorhaben ist immer abgebucht, nachdem er ausgegeben wurde. Restmunition auf der Schießbahn wird in der Regel durch ein "Verbrauchsschießen" entsorgt und der Bestand ist Null. Hat man Restmunition noch im Lager am Mann/Kfz etc. gibt es dieselben Scherereien wie woanders auch. Besser ist, es gibt gar keine Restmunition mehr! Blöd nur, wenn man halt ein anderes Kfz trifft, hoffentlich ohne Besatzung. Soviel auch aus dem Nähkästchen nach 38 Jahren Erfahrung.


    Gruß
    Mungaist

  • Natürlich sehen als Beschussobjekt aufgestellte Fahrzeuge anders aus und haben teilweise noch nicht einmal mehr ähnlichkeit mit einem Sieb.
    Ich habe ja auch nicht behauptet, das dem Michael sein Gamma Goat ein Weichziel war.
    Ich habe nur geschrieben, das auch die Ziegen zum Üben verwendet wurden.
    Und wie Du ja schon so schön ausführlich geschrieben hast, ticken die Amis eben etwas anders.


    Das der Apperat dummerweise beim Leerrotzen im Weg stand ist wohl am wahrscheinlichsten.



    Grüße
    Frank

  • Hallo
    Hatte ich ja eigentlich auch gewusst das die amis alles in Vietnam gelassen haben...
    Naja dann habe ich unabsichtliche doch etwas Geschichten zum Fahrzeug. ..sorry



    Um dem eigentlichen Sinn des Themas gerecht zu werden möchte ich ironmogs Frage beantworten.
    Technisch ist die Ziege für das Alter richtig gut. Siehe Bilder der Bremsen.
    Gemacht werden muss was mir bekannt ist.
    Ein Kreuzgelenk vom Getriebe zum Verteiler erneuern. Kosten ca 50 Euro.
    Elektrik mal durch prüfen.
    Frontscheibe anfertigen.



    Gama fährt Motor springt super an.bin damit gefahren.


    Reifen habe ich auch 5 neue da!!!!
    Einer am Fahrzeug kann drauf bleiben.


    Ich persönlich finde die Arbeiten am Gama sehr überschaubar.
    Vor allem kein Blender.


    Ich habe die ziege bekommen und die Bremsen gemacht.
    Denke mit dem Kreuzgelenk und mal Öle wechseln und filter wäre die voll startklar.

  • Hallo
    Gegen mein Dodge den ich hatte ist das keine Baustelle ..mehr etwas kosmetische Bastellei..haha


    Selbst wenn der Gama viel viel billiger wäre.. Ist der immer noch sehr speziell und nichts für jeden..
    Ich hatte keine Gelegenheit so Teil vorher Probe zu fahren..hätte sonst gewusst das mit der Einfahrt und den engen Strassen hier problematisch wird...
    Über die wiesen und in Wald ist schon super.
    Hab den ja gefahren hier...