Suche Seilwinde im 6 Tonnen Bereich oder größer

  • Für berufliche Unternehmungen suche ich eine Lösungsmöglichkeit, um schwere Lasten aus dem 1. Stock ins Erdgeschoß abzulassen. Stückgewichte sind zwischen 3 und 5 Tonnen.
    Man muß sich das so vorstellen:



    Oberbalken, Kopf und Arsch der Maschine müssen durch das Abwurfloch im Boden ins Erdgeschoß abgelassen werden. Bisher machen wir das je nach Gewicht und räumlicher Anordnung mit Kettenzügen und Stapler. Unten wird die Maschine dann wieder zusammengesetzt und ins Freie gezogen.wo sie dann mittels Autokran verladen wird.


    Ich denke nun darüber nach, mit einer Seilwinde zu arbeiten.Eine Umlenkrolle wird an der Decke, die Winde am Boden angedübelt. Je nach Gewicht auch mit einer weiteren Umlenkrolle. Die Frage ist, ob das so geht.


    Bei meiner Recherche im Internet habe ich nun schon 6 to Winden entdeckt:


    https://www.amazon.de/Elektris…rnbedienung/dp/B00FYVHCWO


    Ich weigere mich aber zu glauben, daß es sichere ! Technik für diesen Preis gibt. Und unsichere Technik kann ich mir im Umgang mit schweren Lasten unter besonderer Berücksichtigung der körperlichen Unversehrtheit meiner Mitarbeiter natürlich nicht leisten.


    Die Winde darf auch gern 220 V haben, wäre mir auch lieber als 12 V. Und sie muß natürlich auch noch transportierbar sein. Ein 150 kg Teil hilft mir nicht weiter.


    Hat jemand von Euch Erfahrung im Windenbereich und kann einen Tip raustun ?


    AufWissenserweiterunghoffenderweise, Wigbold


    PS: Ich weiß nicht, ob das jetzt der richtige Themenbereich ist, notfalls bitte ich um Verschiebung durch Mod.

    Rengtengteng !


    + Mitglied der Mungahilfe +


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    Mark Twain

  • Hallo Wigbold,


    du brauchst einen Scherenhubtisch, wie hier z.B. http://www.ventzki.de/de/produ…scherenhubtische-sht.html


    Der war gut. :D Mit einer Hubhöhe von 5 m und 5 Tonnen Tragfähigkeit brauch ich einen eigenen LKW für den Hubtisch. Und muß meiner Mutta ihr Haus verpfänden für die Anschaffung. Brauchisch andere Lösung.



    Eine Winde würde mit einer aufwendigen Konstruktion mit Gegengewicht und 2:1 Aufhängung gehen. Die Amazonwinde ist aber vollkommen ungeeignet für dein Vorhaben.


    mfg Lars (Sachverständiger Aufzugstechnik)


    Das hab ich nicht kapiert. Wie muß man sich das vorstellen ?


    AufdemSchlauchstehenderweise, Wigbold

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  • Wigbold . Wie sieht's aus mit elektro bzw Luft ketennzuegen ?
    Das nehmen wir sehr oft an Bord von Schiffen beim Maschinen Wartungen ...
    Vorteil ist das sie kompakt sind .... Nachteil ist der Preis ...
    Beim Winden musst du schon schauen das entweder auf Zug oder auf Heben konstruiert ist....

  • Wigbold . Wie sieht's aus mit elektro bzw Luft ketennzuegen ?
    Das nehmen wir sehr oft an Bord von Schiffen beim Maschinen Wartungen ...
    Vorteil ist das sie kompakt sind .... Nachteil ist der Preis ...
    Beim Winden musst du schon schauen das entweder auf Zug oder auf Heben konstruiert ist....


    Hatte ich auch im Auge. Aber abgesehen von den teilweise echt üblen Preisen ist oft das Problem, daß der Platz bis zur Decke zu eng ist und zweitens muß ein solch schweres Ding erst mal da hoch und danach wieder runter. Da haben sich unsere Kettenzüge schon ganz gut bewährt. Aber ich hoffe auf eine Lösung, die noch einfacher und bequemer geht.


    Arbeitsanstrengungoptimierenderweise, Wigbold

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  • Hallo Harald,


    schön mal wieder von Dir zu lesen :)


    Beim Mühlenbau haben wir solche Aufgaben immer mit Greifzügen erledigt.


    Die Frage ist natürlich, ob Du jedesmal eine Deckenkonstruktion vorfindest, die die Last tragen kann...


    Lieben Gruß,
    Kristian

  • Manchmal ist es eine Holzkonstruktion. Da kann man höchstens die Getränke dran hängen. :D


    Aber üblicherweise hab ich wie in obigem Bild 25 - 30 cm Betondecken mit fetten Betonunterzügen nebendran. Da geht so einiges.


    Stabilerweise, Wigbold

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  • Hallo Wigbold,
    5t irgendwo ranhängen ist auch bei 30cm Betondecke nicht ungefährlich, wenn die Decke nicht dafür vorgesehen ist.


    Wenn man die Last auf 4 - 6 Anker verteilt, schon.





    So was in der Art machen wir bisher mit Stapler. Aber bei den größeren Gewichten ist oft der Querbalken breiter als das Abwurfloch, durch das die Teile durch müssen. Und bei denen, die durch passen ist oft die Hubhöhe und die Hubkraft nicht ausreichend. Jede Baustelle hat ihre Eigenheiten, da muß man sich individuell drauf einstellen. Aber prinzipiell wäre eine Möglichkeit, um von oben abzulassen die bestmögliche Alternative.


    Vielleicht geht meine Windenidee auch gar nicht, ich will sie aber nicht verwerfen, bevor ich nicht gründlich drüber nachgedacht habe oder nicht noch jemand hier eine Idee hat.


    Manchmal kann man mit dem SiegHeilStapler irgendwo reinlangen:




    Oder mit 2 Kränen durch ein Loch rausholen:




    Tricky wird es, wenn 30 Tonnen:



    durch solch ein Löchlein raus sollen:



    Da erwacht dann der Frauenarzt in mir ... :love:


    Man muss halt immer aufpassen, daß die Geschichte einerseits sicher ablaufen soll, andererseits legt man auch schnell mal drauf, wenn man sich verspielt...


    Und beim Zerlegen und durch das Loch ablassen verspielt man sich schnell, da hätte ich noch gerne optimiert.


    EinpaarBeispielezeigenderweise, Wigbold

    Rengtengteng !


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  • Der Alternativplan wäre übrigens sowas hier:






    Kostet aber in Alu viel teuer Geld und in schwerem Stahl ist es immer noch nicht billig...


    Plan B wäre ein Selbstbau, zugeschnitten auf meine Bedürfnisse und geschweißt von einer Fachfirma. Aber finde mal einen Statiker, der wirklich leichte Gitterbauweise noch richtig rechnen kann und will ... Das sind doch heute alles nur noch Elementrechner mit Dünnschiss in der Buchse...
    Sowas wie bei den Schaustellerbetrieben, die haben noch stabile, in leichte Einzelteile zerlegbare Konstruktionen. Das wärs.


    KeinegroßenHoffnungenhabenderweise, Wigbold

    Rengtengteng !


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  • Das sind alles Kammerfilterpressen in verschiedenen Größen, wir hatten bisher 8 - 70 Tonnen. Die filtern Feststoffe aus Fest / flüssig - Gemischen.


    Erklärenderweise, Wigbold

    Rengtengteng !


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  • Hallo
    Wenn Seilwinden mit zbs 6 to angegeben werden.. Heißt das Zugkraft..
    Nicht mal Hubkraft..


    Du willst Gewicht ablassen- die meisten Seilwinden ziehen nur,bremsen - also blockieren
    Gewicht ablassen ist da nicht möglich.
    Nimm kettenzüge oder ein Kran montieren.
    Jedenfalls Statiker dazu usw...
    Aus meiner beruflichen Erfahrung heraus würde ich sagen das es kein Problem ist ...Frage nur welcher Aufwand und welche Kosten sind kalkuliert.

  • Na Harald, in welchen Abwassertechnischen Anlagen :dev: treibt ihr euch denn da rum ?


    Das Zeug ist da ja auch irgendwie reingekommen.


    Ich denke mal das die nicht erst die Pressen gestellt und dann Drumherum gebaut haben.



    Und zum Thema BG:
    GsD hat damals keiner Bilder gemacht als wir die alte Drehbank mit dem Stapler aus der alten Halle geholt haben (so von wegen Gegengewicht :dev: ).

    HOERMEN
    Deutscher durch Geburt, Pfälzer durch die Gnade Gottes !!




    9. Int. Militärfahrzeugtreffen der RAG 6014
    AUSGEFALLEN !! in 66740 Saarlouis-Fraulautern/ Saarland
    auf dem Panzererprobungsgelände der Bundeswehr mit Geländefahren
    Treffen für Militärfahrzeuge aller Armeen und aus allen Epochen.
    Infos unter http://www.rag6014.de

  • Nicht ganz mit euren Massen zu vergleichen könnte man meine Unterstützung mit Schulklassen und Bands im Bühnenbau. Dort gilt es Traversen mit Angehängen Boxen, Scheinwerfern, Verkabelungen usw. in Teilen oder wenn möglich im Ganzen von Stahlträgern an Sporthallen Decken ab zu lassen und vorher auch hoch zu bekommen.


    Ich mache das Mittels meiner Kletterausrüstung und Umlenkung. Ich habe 2 Seile, 2 Sicherungsgeräte, 2 Zugwaagen, und ne menge Karabiner und Schlaufen.



    Im Endeffekt wird an 1 Festen Ankerpunkt am Boden (Säule, Bodenanker, etc) die 2 Schlaufen eingehangen. Denen folgen dann karabiner, Waage und Sicherungsgerät.



    Wie gehe Ich nun vor ?




    Wir fahren mit einem verschiebbaren Gerüst an die Decken punkte an denen Befestigt wird. Legen dort eine Schlaufe an, einen Karabiner ein und das Seil, dies machen wir an Punkt 1 und 2 der Decke. Führen die einen Enden zum Boden und die anderen an den Ankerpunkt auf dem Boden.




    Nun wird das Seil in die sicherungsgeräte eingelegt. Der Aufbau sieht folgendermaßen aus:


    Ankerpunkt-Schlaufe-Karabiner-Waage-Karabiner-Sicherungsgerät-Seil Richtung Ankerpunkt Decke.


    Ankerpunkt Decke-Schlaufe, Karabiner, Seil durchgeführt gerade nach Unten zur Traverse.




    Nun wird die Traverse bereit gelegt, eingebunden und es ziehen am Seilende jedes der beiden Sicherungsgeräte je 3 Leute auf meine Weisung gleichzeitig die Traverse nach oben. Oben angekommen wird direkt mit Lastschlaufen gesichert.




    So wird auch abgebaut, in umgekehrter Reihenfolge. Hier wird mit 2 Vollautomatischen Sicherungsgeräten aus dem Klettersport gearbeitet, dem sogennanten Grigri² von Petzl. Das gerät sperrt vollautomatisch und verhindert ein durchrauschen des Seiles mittels Klemmnocken. Beim Ablassen kann ich durch ziehen am Hebel des Grigri die Last langsam Kontrolliert ablassen. Mit etwas Übung mit Links und Rechts gleichzeitig.



    Ich weiß wir reden Hier von Teilen aus dem Klettersport die mit meiner Traverse mit 300 KG gerade mal mit einem zehntel von dem Belastet werden was sie ab können.




    Aber genauso gibt es auch die Möglichkeit mit großem Tauwerk zu arbeiten. Es gibt Lastensicherungsgeräte die mit Schifftau Arbeiten. Damit könntest du z.b. einen 4 fach Ankerpunkt an der Decke montieren. 2 Schäkel rein. Tau durch und in das Sicherungsgerät.


    Es reicht sogar 1 Sicherungsgerät. Du befestigst das Tau am Deckenanker, führst es durch den Ankerpunkt 1 der Last, dann durch punkt 2 der last, dann wieder zur Decke und ins Sicherungsgerät. Wichtig ist nur das sich die Last dann beim Ablassen wegen der Reibung zwischen dem Seil an Punkt 1 und 2 verschieben kann. Lässt sich aber leicht beheben mit Steuerleinen denn man muss nur die Reibung des Seiles überwinden und keine Tonnen stemmen.


    Ich hoffe ich konnte dir einen Anreiz geben ;-)




    Gruß Kris

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  • Ich denke mal das die nicht erst die Pressen gestellt und dann Drumherum gebaut haben.


    Doch. Presse rein, Dach drauf. Fertig. Wir können aber das Dach aus Kostengründen nicht abnehmen. Gut, 2 Mal haben wir es gemacht, da war es aber kein Betondach.


    @Kris: Das muß sich jetzt erst mal setzen. Klingt verwirrend, könnte aber einen Lösungsansatz enthalten.


    Kaffeetassefüllenderweise, Wigbold

    Rengtengteng !


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    Mark Twain

  • Hüstel.. Wie genau bekomme in den Trümmer in den ersten Stock ?


    Kreuzwehverspürenderweise, Wigbold

    Rengtengteng !


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    Mark Twain

  • Hallo Wigbold,


    schon mal an einen hydraulischen Greifzug gedacht, z.B, von Tractel:
    http://www.tractel.com/de/series.php?id_serie=109 diese gibt es mit Verbrennungsmotor für das Hydraulikaggregat.
    oder aber auch möglich:
    http://www.tractel.com/de/series.php?id_serie=127 meines Wissens elektrisch (400V) betrieben.


    Alle beide Systeme machen aber nur 3 Tonnen. Da ist also ein Flaschenzug nötig um 6 Tonnen zu heben.


    Wir haben beim Gerüstbauer auch solche "Motorisierten Seilwinden" bei Sonderlösungen im Einsatz. Hier ein Beispiel (Mercedes-Benz Museum):
    http://mack-geruesttechnik.de/aufzuege.html
    In diesem Fall wurden vier Seile zwischen Boden und Decke gespannt und die Motoren mit samt der Bühne sind daran auf und abgefahren.


    Vielleicht hilft es ja weiter.


    Gruß Lars

  • Äh, Leute,
    die Sache mit der Aufhängung an der Decke ist so eine Sache. Es gibt zwar einen bekannten Dübelhersteller, der einen Elefanten an der Decke aufhängt. Aus Erfahrung weiß ich aber, das das in aller Regel nicht klappt, weil die Dübel zwar viel Zug aushalten, aber nur, wenn das Material der Umgebung auch passt. Deckenbeton / Bodenbeton ist aber meist nur das grade erforderliche an Qualität (Meist ist das K2 25/35) und daher werden in aller Regel durchgehende Zuganker mit großen Auflageflanschen benötigt, um die Armierung der Decke mit in die Tragfähigkeit einzubeziehen. Und dann sollte man schon wissen, auf welche Belastung pro Quadratmeter die Decke ausgelegt ist und wo die Armierung liegt. 6 Tonnen pro Quadratmeter ist seeeehr selten.
    Einer, der auch mal Fördertechnik als Hauptfach studiert hat und 25 Jahre an seinem Haus gebaut hat (und eigentlich immer noch nicht fertig ist).
    Gruß
    Wolf

  • Es gibt zwar einen bekannten Dübelhersteller, der einen Elefanten an der Decke aufhängt




    meine Vorgehensweise bei 6 Tonnen ist auf 2 Deckenanker zu verteilen, sprich 3 Tonnen Belastung pro Anker. Eine Stahlplatte mit Angeschweißtem Auge. Stahlplatte oder Vorzugsweise Kreuz aus Stahlträgern auf 1x1m. Bei der Platte je ein Loch pro Ecke, bei dem Trägerkreuz Pro Träger ende.


    Die Decke komplett durchlochen und mit einem Gewindebolzen, M14 mit 10.9 Festigkeit und oben im Stockwerk drüber nochmal ein Kreuz drauf.




    Ich habe das ganze weder Studiert noch mal mit solchen Größen wie 6 Tonnen gearbeitet. Aber müsste sowas nicht eigentlich machbar sein ?


    Alternativ kann man oben über der Decke natürlich auch Stahlträger von 2, 2,5, 3 Metern länge nehmen um alles besser zu verteilen. Wenn es denn überhaupt möglich ist darüber sowas zu machen.

    o This is Schäuble.
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  • Moin,
    meine Überlegungen dazu aus Sicht eines Zimmermanns/Feuerwehrmanns.


    Befestigung Decke: Keine Dübel, keine Scherrbelastung durch
    seitliche Kräfte ( Den Unterzug quer durchbohren, für Befestigungsmittel)


    Am einfachsten, dürfte das Durchbohren der Decke sein, und die Deckenbelastung läßt
    sich ja durch Träger/Holzbalken verteilen.
    Das wäre der wichtigste Ankerpunkt.
    Es soll ja bezahlbar sein ......
    Kommt man in die Nähe mit einen LKW, oder ähnlich schweren Gerät ?
    Mein Gedanke: Umlenkrolle - Stahlseil - LKW der zieht/nachläßt.

    Hat man Bedenken, das das Fahrzeug nicht schwer genug ist, kommt man um eine
    einfache Flaschenzugkonstruktion nicht herum.
    Nicht das die Maschine unten ankommt, und der LKW hängt an der Decke.
    Perfekt wäre ein zusätzlicher Umlenkpunkt auf Bodenhöhe /LKW.
    Einen LKW ziehen dürfte mehr Kraft benötigen als den LKW einseitig anzuheben.


    Solch knifflige Herausforderungen, ist doch das, was den Spaß ausmacht.
    Das haben meine Arbeitgeber immer schnell rausgekriegt und so wurde
    ich oft von dem langweiligen Alltagsgeschäft abgezogen.


    Berichte aber auch, wie Ihr es am Ende gelöst habt.


    Gruß
    Klaus

  • Klaus,
    deine Idee ist nicht schlecht mit dem Lkw. Jedoch bedenke: Wenn du z.B. hinten anhängst, dann hat z.b. die Anhängekupplung je nach Winkel ein Problem mit der negativen Stützlast und die Hinterachse wird automatisch ausgehoben und verliert damit Traktion. Du bräuchtest also eine entsprechend solid verankerten Umlenkrolle in Bodennähe, das der Lkw einigermaßen waagerecht zieht.
    Den Unterzug würde ich nicht durchbohren für 6 t Belastung, außer der Statiker lässt das zu, was ich aber für unwahrscheinlich halte. Bei Notfällen kann man so was schon mal machen, weil dann die Versicherung für Schäden aufkommen muss. Aber bei einem Gewerblichen wird die kaum zahlen, keine Statik, keine Risikoabschätzung.
    Kradmelder,
    grundsätzlich kann ich deine Überlegungen nachvollziehen mit der Lastverteilung. Aber du bist immer noch bei der Deckenbelastung in der Größenordnung von 6 t pro Quadratmeter.
    Gruß
    Wolf