• man sieht doch, daß es ein vw-diesel ist. da würde sich mein td gut drin machen!


    sperre und abschaltbare hinterachsen....ein traum :love:
    auch die as-reifen stehen ihm sehr gut :thumbup:


    hast du die hinteren federpakete pendelnd aufgehangen oder starr?

  • na DEM munga. was gab es an dem satz nicht zu verstehen? ?(


    Was war an meiner Frage nicht zu verstehen, wenn ich frage um welches Fahrzeug es sich handelt?


    Mich hat interessiert welche Komponenten verbaut sind und was es werden soll.


    "man sieht doch..." und sowas ist da wohl fehl am Platz. Gerade wenn hier jemand sachliches Interesse zeigt.

  • :) nettes projekt, da fühlt man sich als einer, der selber seltsames vorhat, direkt ein stückchen wohler hier. das mit der aufhängung hinten würd mich auch interessieren, ob pendelnd oder fest. schließlich können die antriebswellen ja nich endlos weit runter, falls pendelnd, und falls fest, könnte die auslenkung für das ein oder andere frei schwebende rad sorgen, da wären hinten an beiden achsen quersperren wichtig



    und an die kollegen


    ihr seit der hammer :D :D :D :D :D :D


    jaaa, es könnte sich im mungaforum um ein mungaprojekt handeln :weg:



    edit: kleiner nachtrag, auf dem einen bild wo man die hinterachsen von der rechten seite sehen kann, erkennt man was rundes mittig unter der feder, das deutet auf pendelnde aufhängung hin.


    bin gespannt auf die ersten verschränkenden fahrtests :jap:

  • @Jupp
    da wir uns im munga-forum befinden, sollte auch nicht-munga-besitzern der gedanke nahe liegen, daß es ein munga ist ;)


    Da ich kein Mungabesitzer bin und ich übers Dashboard auf den Beitrag gegangen bin, ist das direkte identifizieren erschwert.
    Wenn die Überschrift/Thema lediglich "6x6 Projekt" heißt, ist meine Frage wohl verständlich. ;)


    Aussagen wie...
    es ist ein Munga 4, 6, 8 umgebaut auf 6x6, VW Motor mit Leistung X, Sattel von/für, Komponenten von anderen Fahrzeugen,... wären hier interessanter, als... ;)

  • edit: kleiner nachtrag, auf dem einen bild wo man die hinterachsen von der rechten seite sehen kann, erkennt man was rundes mittig unter der feder, das deutet auf pendelnde aufhängung hin.


    das sprang mir auch ins auge. was die frage aufwirft, ob die hinteren räder nicht beim pendeln das lenken anfangen, da die spurstange am ende fix ist.
    aber ich hoffe ja, daß sterni uns nicht mehr lange auf die folter spannt :)

  • So.... Wie fange ich denn mal an....


    Also die Idee hatte ich schon vor 10Jahren....Eigentlich wollte ich ja eine Halbkette.....Da bin ich dann aber von runter....
    Dann habe ich aber meine Erfahrungen als iveco/magirus - Kfz-Meister spielen lassen und den 6x6 ins Leben gerufen....
    Der Plan war im Kopf schon fertig....
    Angefangen habe ich mit den Kardanwellen-Abschaltungen, die ich aus ZF - Nebenantiebsteilen gebastelt habe.
    Eine befindet sich zwischen der 1.und der 2.Achse, die andere zwischen der 2.u 3.Achse.Damit der MUNGA nicht über die Vorderachse schiebt in Kurven.
    Das bedeutet das im Normalfall der MUNGA mit Frontantrieb fährt.
    Das Differential in der 2.Achse ist ein durchgangsdifferntial.... Also 2 Differential durchgesägt und zusammen geschweißt.
    Das Differential der 3Achse mußte ich auf dem Kopf montieren zwecks Drehrichtung. Das Differential ist auch sperrbar.
    Ich habe einen M Rahmen durchgesägt und andersrum zusammen geschweißt. Erst als das Hinterachsaggregart fertig war habe ich das Spenderfahrzeug gekürzt und auch angeschweißt.
    Für die Pendelfederung habe ich Originale Federpakete verwendet sowie Unterlenker mit doppelten Achschenkelbolzen noch oben montiert.
    Der Würfel ist ein Kreuzgelenk der das Längen der Blattfeder ausgleicht sowie die Spurweitenänderung beim pendeln Ausgleich. Aufgehangen ist der Würfel mit dem Gehänge an der alten Stoßdämpferaufnahme (aufgebohrt, verstärkter Bolzen) am oberen Lenker.
    Pendelweg ca 250mm unter dem Rad.
    Getestet habe ich die Federung durch auflegen eines 1,5to Staplergewichts.
    Die Ansteuerung der Abschaltungen und Sperre erfolgt pneumatisch über einen vom Nebenantiebsstummel am Getriebe angetriebenen Kompressor, der auch die Bremse des aus Munga-Rahmen gebauten Sattelauflieger über ein Hydraulisch/Pneumatischen Anhängersteuerventil mit Luft versorgt.
    Die Sattelplatte dient aber erstmal nur als Aufnahme einer Wechselpritsche und einer AL10.
    Der Motor ist ein VW 1,6 54ps Diesel.
    Die M8 Karosse ist schon hinter der Trennwand durchgeschnitten und erhält eine neue 4er Heckwand für Ersatzrad und Kanister.
    So hab ich mir das gedacht/geplant..... Aber dieses Jahr hab ich keine Zeit mehr zum weiter machen.... Mit "eb " stehe ich im Kontakt um uns auszutauschen...


    Ich denke die meisten Fragen konnte ich beantworten....


    Gruß Sterni

  • Vergessen.
    Lenkbar kann ich die Hinterachse wegen der dicht anliegenden Feder leider nicht machen.
    Lenken tut er beim federn nicht da die Spurstangen die gleiche Länge und Winkel wie die Lenker haben .
    Alle Umbaumaßnahmen sind Fachmännisch durchgeführt.... Drehen fräsen zentrieren schweißen usw......
    Also keine Bastelbude....
    Muss ja fürn TÜV passen.....


    Lege später noch Bilder von den Komponenten nach.

  • bin begeistert :thumbsup:
    solltest du doch mal mit dem gedanken schwanger werden, auf turbodiesel umzurüsten, ich fahre ihn seit langem im munga (aktuelles setup laut oettinger 100ps). und könnte dir da bestimmt einige tipps zu geben, die mich anfangs einige zeit gekostet haben. teilweise aus fehlern gelernt ;)

  • Das ist ein echter Hingucker, Sterni!


    :G


    Die Radführung aus den Mungakomponenten ist sehr gediegen!
    Zwei Fragen aber dazu: Du hast oben anstelle der Federgabeln offenbar ebenfalls die Kreuzgelenke verwendet.
    Dafür braucht es natürlich einen Zapfen. Ist der hinreichend ausgelegt? Da wirken sicher erhebliche Wechsellasten.
    Und wie sicht es mit der Übertragung der Gewichtskräfte an der Stelle aus. Das Kreuzgelenk mit seinen Buchsen ist dafür nicht gedacht. Alles zu weich und zu schmal. Ich sehe eine Scheibe und hoffe Du hast das hinreichend dimensioniert.
    Am heikelsten finde ich den Kragarm, der die Achslast auf die Blattfeder überträgt.
    Ist das eine M12er Gewindestange mit Druckhülse?
    Da kommen im Fahrbetrieb knackige dynamische Lasten an.



    Das Ding darf keinesfalls brechen.
    Weißt Du mit welchen Sicherheiten Du da konstruiert hast?


    Grüße und gute Fortschritte!
    Ich will das fahren sehen!


    freddy

  • Moin.


    Stoßdämpferaufnahme auf 14mm aufgebohrt und Bolzen aus ST52 gedreht Achschenkelbolzen auch ST52.


    Würfel/Kreuzgelenk mit Messinglager.


    Alle Achslenkerlagerungen von Silentbuchsen auf Sinterbronce-Lager umgerüstet...... Wegen der mehr Verdrehung, die Silentbuchsen wurden reißen oder sich mit drehen.
    Bilder folgen.