Powerbank Bundeswehr Art ^^

  • Moin moin,


    Wie viele von euch ja schon wissen fahre ich viel auf Märkte und Treffen jeglicher Art, Jetzt hat man Natürlich nicht immer auf jeden Treffen Strom und da es mir schon öffter passiert ist das ich meinen Bus leergezogen habe musste ich mir was einfallen lassen, ist nicht die beste Möglichkeit aber zumindest für mich schon ein Anfang. Vielleicht habt ihr ja noch Verbesserungsmöglichkeiten.


    Hier erstmal die Bilder:


    Ich habe mir eine leere Holzkiste vom Bund genommen und diese ausgebaut,


    Ehemals Werkstattausstattung Leichte Waffen


    Ehemaliger Inhalt




    Nun habe ich mir einfach eine größere Batterie besorgt und diese verbaut


    Als nächstes habe ich eine kleine Sicherung eingebaut und einen Schalter AN/AUS




    Jetzt habe ich einfach aus einem alten Auto bei mir auf dem Hof einen Zigarettenanzünder gemopst und mit angeklemmt




    In den Zigarettenanzünder kommt jetzt noch ein Stromumwandler





    Und fertig ist die Stromquelle



    Jetzt kann ich immer wen ich Unterwegs bin mein Handy aufladen, Laptop mit Strom versorgen, wenn es abends regnet ein Film mir ansehen und und und....


    Bisher habe ich es nicht geschafft die Batterie leer zubekommen den nach jedem Wochenende wird sie vom mir wieder neu aufgeladen


    Meine Powerbank nach Bundeswehr Art :D

  • Die Frage für mich ist ja diese, dass ist ja eine 24V Batterie dazu brauche ich ja dan auch ein 24V Ladegerät und einen neuen Stromumwandler



    Hast du den schon mal Erfahrungen damit gemacht, im Bezug auf wie lange man mit dieser Batterie auskommt ?

  • Was ist das? "Freileitungsbau Sascha"? :dev:


    Mal von Deiner fliegenden Verkabelung abgesehen, scheint es ja genau das zu sein, was Du brauchst. Von daher passt es Doch :top: und du brauchst Dich nicht um den 24V Kram kümmern.


    Verbesserungsvorschläge? Wie wäre es mit von außen erreichbaren Steckdosen und Schalter(n) und einer ordentlichen Verkabelung? Bei Bedarf könnte man noch einen stärkeren Sinus-Wechselrichter verbauen.

  • LOL :thumbup:


    Ja so bin ich es muss funktionieren und nicht schön aussehen^^....


    Aber das mit der von Außen erreichbaren Steckdose finde ich gut, das wäre mal eine Überlegung wert ^^ Wobei mein Gedanke war jetzt wo alles innen verbaut ist, ist es sehr gut geschützt zwecks Spritzwasser oder sowas wenn die Steckdose außen liegt ist sie wieder nicht geschützt ^^....

  • Hallo,


    die Frage, wie lange die Batterie "hält", also Strom liefert, lässt sich beantworten, wenn man die Leistungsaufnahme vom Wandler kennt.


    Ein 24 Volt Ladegerät braucht es nicht, denn man könnte die in Reihe geschalteten Batterien nacheinander laden.


    Mir wäre eine 24 Volt-Lösung hier zu schwer, stell Dir das doppelte Gewicht Deiner Kiste vor. Alleine kaum noch zu tragen.


    Bessere Lösung wäre, wenn man unbedingt die 24 V braucht, ein DC/DC-Wandler 12 auf 24 V, den es relativ günstig gibt.


    Außerdem:


    Starter Batterien (wie die verwendete ) sind für diesen Zweck suboptimal geeignet.


    Für derartige mobile Lösungen bietet der Handel spezielle 12 Volt Solar Batterien, diese halten den geladenen Strom länger und leben wesentlich länger.


    Für die Außensteckdose wäre eine spritzwassergeschützte 12 Volt Version besser geeignet.


    Zur Verkabelung wurde ja bereits referiert. ;)

  • Das es keine Optimale Lösung ist ist mir bewusst, bloß ich musste anfangen an diesem Problem zu arbeiten, noch besser würde ich es finden wenn ich eine 2. Batterie im Bus direkt habe aber dafür kenne ich mich nicht aus wie diese eingebaut werden muss,


    Was mich eben so nervt ist der Winter, ich habe eine 2000€ teure Standheizung von Eberspächer verbaut und kann diese nicht nutzen, im Winter liege ich im Auto und friere mich zu tote im gedanken daran das ich so ein ding habe, aber diese Standheizung reicht nur 3-4h dann ist die Batterie Tot und ich komme morgens nicht mehr vom Fleck....


    Habe auch schon mit einem Aggregat gearbeitet kann ich aber auch nicht mehr machen den als um 3 Uhr in der Nacht 4 Leute vorm Bus standen und mir sagten entweder schalte ich das ding jetzt ab oder sie machen Kleinholz daraus, habe ich es doch lieber ausgemacht ^^

  • Ich habe mir aus diesem Grund eine Exid Gel ES1200 (hat die Größe eines Natoblocks) in unseren Chevy-Van eingebaut. Diese passt bei uns unter den Beifahrersitz und ersetzt die originale Startbatterier. Bis jetzt haben wir zwar nur eine Nacht im November den Spaß benutzt, aber auch danach sprang der 5,7l V8 problemlos an.


    Die für Dich einfachste und schnellste Lösung wäre ein solche Batterie mitzuführen und bei Bedarf mit Starthilfekabeln zu verbinden. Am besten die Startbatterie dabei trennen, dann kannst Du sicher sein, dass diese am nächsten Morgen noch genug Saft hat. Nur wirst Du auch mit dieser Lösung nicht mehrere Nächte ohne externen Strom hinkommen.


    Man muß einfach sagen, dass die klassischen Standheizungen für längeren Betrieb ohne externe Stromversorgung einfach ungeeignet und auch nicht gedacht sind, ob ihres hohen Stromverbrauchs (egal ob Luftwärme- oder Wasserwärme-Heizung). Das können die verschieden Trumas deutlich besser.

  • Puhh das hatte ich mal rausgesucht ich glaube 12-15 AH waren das.... die Standheizung ist ja gar nicht der große Stromfresser sondern das Gebläse vom Bus das haut gut rein....


    Mein alter Herr der fährt auch ein Chevy G20 hat auch die gleiche Maschine drin....aber der ist knall hart der lässt die Karre einfach über Nacht laufen und sagt immer ich hatte es schön warm ^^ :D


    Manchmal denke ich mir auch einfach die Kiste Laufen lassen so viel Diesel kann der im Stand für 6h gar nicht verbrauchen.... Nur wie lange geht dass gut bis sich jemand aufregt

  • Mal grob gerechnet, (bin lange aus der Schule raus):


    Kapazität der o.g. Batterie:


    110 Ah, d.h. bei 27 Grad celsius kann sie 20 Stunden lang einen mittleren Strom von 5,5 A liefern.


    Das heißt sie kann gute 60 Watt (~12Vx 5,5 A) 20 Stunden lang liefern (bei 27 Grad).


    Höhere Leistung und niedrigere Temperaturen verkürzen die 20 Stunden entsprechend.

  • Hallo Sascha,


    da Du ja nach Verbesserungsvorschlägen fragst, hier meine Meinung:
    1. bitte unbedingt die Verkabelung ändern und dickere Leitungen verwenden (ich würde 6 mm² nehmen, am besten Typ FLRY aus dem KFZ-Bereich). Dabei nach Möglichkeit auf Lüsterklemmen verzichten, sondern möglichst crimpbare Flachsteckhülsen bzw. Stoßverbinder nutzen. Wenn schon Lüsterklemmen, dann auch Aderendhülsen verwenden! Bei beiden Optionen möglichst vernünftiges Werkzeug nutzen, nicht die verbreiteten Baumarkt-Crimpzangen. Bei der Batterie können sehr hohe Ströme fließen, daher bitte entsprechend dimensionieren.
    2. prüfen, ob der Schalter auch entsprechende Stromstärken verträgt (notfalls evtl. einen Knebelschalter wie den Hauptschalter des Iltis o.ä. verwenden, dann könnte man die Kiste auch von außen einschalten)
    3. auch wenn die KFZ- und Zubehör-Industrie das anders sieht: ein Zigarettenanzünder ist ein Zigarettenanzünder und keine Steckdose! Hier gibt es seit Jahrzehnten die genormten KFZ-Stecker. Erfahrungsgemäß halten die Stecker im Zigarettenanzünder nicht so richtig fest, was zu Funken und Kontaktschwierigkeiten führen kann. Besorg vernünftige Steckverbinder oder einen der Belastung angepassten Klemmstein.
    4. Es gibt auch Einbau-Schukosteckdosen mit Deckel (sind auch unter dem Begriff "Schalttafelsteckdosen" bekannt). Wenn Du sowas in die Kiste einsetzt, ist das Spritzwasserproblem gelöst und die Steckdose trotzdem von außen zugänglich. Man könnte auch CEKON blau 2P nehmen, müßte dann aber wieder adaptieren.


    VG
    Andreas

  • @ Andreas die Hälfte die du geschrieben hast ist für mich römisches kauderwelsch, aber z.b das mit der Stärke der Kabel ist mir auch schon so durch den Kopf gegangen wobei ich da schon immer ziemlich schmerz frei war, bin auch so ein Spezi der die Kabeltrommel aus Faulheit nur zur Hälfte abrollt bzw. wirklich nur soviel wie benötigt wird ^^ :thumbup:


    @ Mowag Meinst du sowas hier? https://www.zeltdepot.de/1385-…Pibo4nco88CFQkq0wodlbQHPw


    Habe bei solchen Sachen immer Angst das ich am nächsten Morgen nicht mehr wach werde Zwecks Sauerstoffmangel ?(

  • Moin Conner,


    wenn Du Angst vor Gasheizungen hast, dann solltest Du vor Kabelbränden schreiend davonlaufen.
    Insofern: Lies Dich in das "Latein" von dd1lm-Andreas ein und erkenne den Nutzen.
    Deine Bedürfnisse erfüllt Deine nette Bastelei.
    Die Bedürfnisse sicheren Betriebs erfüllt sie NICHT.
    Nebenbei kosten die Widerstände in Deinem Werk auch noch Leistung.


    Guter Einstieg elektrisch schlauer zu werden.


    :G


    Jetzt nicht stehenbleiben!


    Grüße


    freddy

  • Nein nein, natürlich nehme ich gerne und dankend jeden Ratschlag gerne an und sofern mir möglich setzte ich diesen auch in die tat um, wobei ich diese Konstruktion meist wirklich nur nutze um mein Handy und Laptop zuladen, ich schließe da ja nun keinen 2000-3000 Watt Föhn an ^^




    Aber nochmal zurück zukommen zu dem Gas Offen kann man sowas bedenkenlos benutzten in einem Transporter bei Nacht z.b. diesen https://www.zeltdepot.de/1385-…lstahl-Infrarot-Ofen.html


    da ist ja so eine Sauerstoff-Mangelsicherung eingebaut, wie gesagt Gas ist nicht mein Freund

  • Man muss aber bedenken, das auch ein Fehlerfall auftreten kann, und dann sollte nicht gleich die Verkabelung abrauchen.


    Gerade der Wechselrichter zieht viel Saft. Da sollten auf jeden Fall Aderendhülsen und dicke Kabel ran.
    Steckdosen aussen, wie schon erwähnt, gibt es auch Problemlos mit Deckel.
    Was machst du wenn du ein Gerät mit Schukostecker hast?
    Da würde ich mir ja einen vernünftigen Wechselrichter kaufen, der eine Schukodose, hat, dann kannst du die auch nach aussen unter einen Deckel legen.


    Für hohe Lade/Entladeströme (Wechselrichter) und vor allem Lange Lebensdauer kann ich nur NiCd empfehlen, die sind aber Teuer.
    Übrigens hast du weniger Verluste wenn du dir einen Wandler von 12V auf deine Laptopsannung besorgst.
    Von 12 Auf 230V und dann wieder über das Schaltnetzteil runter hat vieeeeel mehr verluste.


    Bei Infrarotheizern hast du das Problem, das sie ja nicht direkt die Luft erwärmen, sondern die Dinge auf die die Infrarotstrahlen treffen.
    Ich würde eher eine Einbauheizung von Truma o.ä. nehmen die Direkt die Luft wärmt.


    BTW: Hier in Garbsen gibts nen Wohnwagen-Fritzen, der Verdrahtet alles ohne Hülsen, wenn er die Ausbaut. Auf meine Frage warum sagte er "Sind doch nur 12V da braucht man das nicht"

    Unmögliches sofort, Wunder mit einer Woche Wartezeit!

  • Restauriert der Themenersteller auch Autos?


    Ich denke die frage bezieht sich auf deine Verkabelung/Umsetzung des Provisoriums. Wir möchten nicht hoffen das du autos auch so restaurierst :-D :-D :-D (nicht böse sein, auch in kleine Sachen gehört Herz und Präzision ;-) )



    Zu dem Thema Gasheizungen. Es gibt zahlreiche Wohnmobile die über Gasheizung und Gas Kühlschrank laufen. Die funktionieren mit einer Handelsüblichen Gasflasche (die roten vom Baummarkt/Tankstelle)




    Man kann, wenn das gerät selbst nicht darüber verfügt, einen "Fire Angel" einbauen. Das ist ein Markenname und unter diesem werden sehr gute Brandschutz Systeme Vertrieben. So könntest du z.b. einen Rauch und einen Kohlenmonoxid Melder installieren der zwar das Gerät nicht abschaltet, aber dich mit 120db mit Sicherheit aus jedem Schlaf reißt.




    Zu der Verkabelung deiner Box. Ich gestehe, da ich kein Elektriker bin, gehe ich zuerst auch so ran, hänge mal alles grob zusammen und guck obs läuft. Wenn es so klappt wie ich möchte, wird Hochwertig Verdrahtet und auch dann erst Löcher in die Kiste gebohrt z.b.




    Folgende Umbauten würde ICH an deiner Kiste vornehmen.



    Die Batterie Mittig Platzieren damit das Gewicht schön verteilt ist. Neben die Batterie würde ich 1 Batterie Trennschalter setzen, wahlweise kann man ihn natürlich nach außen setzen, doch dann steht immer was aus der Kiste hervor und "nervt" man kann nix drauf stellen usw.


    Nach dem Batterie Trennschalter kommt eine Sicherung.


    Nun käme bei mir ein Verteilerkasten, in diesem Verteiler Kasten verzweigt sich die Aderleitung einmal zu einem Einspeisepunkt, und einmal zu einem Entnahmepunkt.



    Der Einspeisepunkt würde bei mir in Form einer Nato Fremdstartsteckdose verbaut (Schweinenase), darüber kannst du die Batterie im Inneren laden.


    Der Entnahmepunkt würde bei mir fest mit dem Konverter verbunden, also ohne Stecker oder ähnliches. Das heißt der bleibt auch stets fest darin verbaut.


    Vom Konverter aus ginge es dann bei mir zu einer Schuko Dose mit Federklappe, diese würde ich vorne in die Vorderseite der Kiste einbauen. So kann man noch was drauf stellen z.b. Der Deckel würde bei mir allerdings Grün werden falls ich nicht eine Dose mit schwarzem Rahmen finde.




    Nachtrag: nach der Sicherung hinter dem Trennschalter käme bei mir noch ein Voltmeter parallel in die Leitung gesetzt.




    so wäre zumindest mein gedanke. Ich versuche gerade etwas ähnliches, Ich habe einen Stationärmotor bekommen mit 50ccm. Nachdem, wie gesagt ich mich mit Elektrik überhaupt nicht gut verstehe, erfahren habe das das für 230Volt Generatoren viel zu wenig ist :-D , steigen wir nun um auf eine 12Volt Lichtmaschine mit Regler, Autobatterie, usw. Also im Endeffekt das was du hast nur das ich noch einen Motor dran habe der permanent Energie liefert und die Batterie nur zum Pufferspeicher macht :-)






    Hoffe ich konnte dir ein paar Anreize geben, Kris

    o This is Schäuble.
    L_/ Copy Schäuble into your signature
    OL to help him on his way to Überwachungsstaat.

  • Zwar Off-Topic: Ich hab hier nen Kleinen Sachs mit 75 Kubik. Der Schafft immerhin 1,2kW an 230V :-)
    Zu klein ist das nicht, gibt eben nur weniger Leistung ;-)


    Ich würde eventell Sogar eine Unterspannungsabschaltung machen, damit du die Batterie nicht mal Tötest durch dauerndes Tiefentladen

    Unmögliches sofort, Wunder mit einer Woche Wartezeit!

  • Wow, habe gerade dass Gefühl das ich mich in die Ecke stellen müsste um mich zu schämen ;,(


    Es sind natürlich sehr viele Hilfreiche Tipps für mich mit dabei gewesen, dass ich auch in die Tat umsetzten werde, jedoch müsst ihr auch sehen das ich mit dieser Batterie kein Atomkraftwerk betreiben möchte sondern nur ein Handy auflade :thumbsup: und einen Laptop, ich denke mal mit ( kein Expertenwissen ) aber ich vermute es mal sehr stark, dass wen ich mein Handy an diese Konstruktion anschließe wird mir nix um die Ohren fliegen ^^


    Sicherlich werde ich den ein oder anderen Elektriker oder Mechaniker mit dieser Bauweise beleidigt haben, aber mann muss immer ( meine Meinung ) auch ein wenig nach dem nutzten gehen.


    Jedoch finde ich es sehr gut das jeder seine Gedanken äußert und noch einen guten Tipp mit auf denn weg gibt, worüber ich positiv überrascht bin...


    Vielen Dank dafür... :G


    Viel Geld möchte ich in diese Kiste nicht mehr Investieren da ich immer noch mit dem Gedanken spiele mir eine 2. Batterie in dem Bus zu verbauen, da aber natürlich RICHTIG :whistling:


    Ich denke mal das es auch da viele Leute im Forum gibt die mir den richtigen weg zum einbau erklären können, aber dies ein anderes mal

  • Wie gesagt, ich rede auch nicht vom normalem Betrieb, sondern vom Fehlerfall.
    Eine angerödelte Ader rutscht weg, macht einen riesen Funken und die Kiste brennt.

    In so einer Batterie steckt energie, mit der Man schweißen kann....

    Unmögliches sofort, Wunder mit einer Woche Wartezeit!