Der Kübel wird repariert

  • welche hast du drauf? Die scheinen mir auf dem Foto relativ dick. Die originalen sind 4mm, Übermaß 4,5mm ...

    Zur Marke kann ich nichts sagen. Original „Repro“. Geklebt. Dick sind sie tatsächlich 4,5, vielleicht auch der Klebeschicht wegen. Interessant. Ein guter Grund sie auf die Trommeln anpassen zu lassen.


    Oder kann man das auch in Heimarbeit mit doppelseitigem Klebeband, Schleifleinen und/oder Feile erledigen? Mit brauchbaren, nicht lebensgefährlichen Ergebnissen?


    Eine Firma die das macht, wüsste ich. Da lassen wir von Zeit zu Zeit 356er Bremsen machen. Aber die ist - natürlich - in Süddeutschland und ich müsste das ganze Gerümpel ausbauen und da hinschicken. Darum im Winter...

    Viele Grüße aus Calenberg!

    Lars.

    Das Restaurierungstagebuch auf BoxerStop

    Einmal editiert, zuletzt von Munin ()

  • Hallo Lars,


    ich hatte an meinem Kübel das gleiche Problem mit der Undichtigkeit.

    Bei mir war es das Drehmoment der Kronenmutter. Hatte nur einen 300er zur Verfügung und gedacht "drückste ein bisschen mehr" :rolleyes:

    hat aber nicht geklappt. Des "Muggaseckele meh" hat halt gefehlt.


    Du schreibst:

    Mit lächerlichen 30 mkg war er zwar etwas unterfordert, aber was da ist muß man auch benutzen

    In der TDV (die 30er auf Seite 123) werden aber 350Nm und mehr "bis zum nächsten Splintloch" verlangt.




    Viele Grüße


    Andy

    69696-bordeaux-png


    Grüße aus dem Schwabenländle


    Grundi: FmAKp 871 Weingarten

    Danach: LLFmKp AMF(L) 9 Bruchsal


    69754-k%C3%BCbel-gif:kuebel:

  • In der TDV (die 30er auf Seite 123) werden aber 350Nm und mehr "bis zum nächsten Splintloch" verlangt.


    Ja? hmmm, ich habe den VW-RLF von 1969. Da stehen 30 mkg. Hat mich ein bisschen gewundert, die 350 Nm kenne ich von der Käfer-Pendelachse auch. Irgendwo lungert die tDV noch auf meiner Festplatte rum, da gucke ich nochmal rein. Undichtigkeiten wegen einer nicht fest genug angezogenen Kronenmutter kenne ich vom 356, die sind da manchmal etwas empfindlich.


    Edith: Ich habe gerade noch mal in der „Reparaturanleitung“ geguckt. Auch 300 Nm.

    Viele Grüße aus Calenberg!

    Lars.

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  • Hmm. Interessant. Ist das für Pendelachse oder Schräglenker?

    Im vorhergehende Abschnitt 2.8.10 wird die Pendelachse erwähnt und darin auf den Schritt 2.8.11 verwiesen.

    Also gehe ich davon aus, das es für die Pendelachse ist.

    Schräglenker wird unter 2.8.6 erwähnt aber auch mit dem Hinweis auf 2.8.11



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    Grüße aus dem Schwabenländle


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    Danach: LLFmKp AMF(L) 9 Bruchsal


    69754-k%C3%BCbel-gif:kuebel:

  • Sehr merkwürdig daß es da zwei verschiedene Angaben gibt. Naja, im Zweifel schaden die 50 Nm nicht, die Gewinde sind ja gleich mit denen, die laut VW 350 kriegen. Bis jetzt ist es ja dicht, vielleicht legt man noch mal ein bisschen nach :pump:.

  • Ach, ich habe eben 2 Splinte aus der Schüttung der Classic-Abteilung gefischt und drehe noch mal 50 Nm nach. Schad' nix. Ich habe auch den RLF vom August '69, vielleicht hat es da noch einen Nachtrag gegeben. Ich kenne eigentlich auch nur die Faustregel 36er Schlüssel, 360 Nm. Der T2 hat SW 42 und kriegt irgendwas bei 420 Nm.

  • Genau, aus der Buchreihe. Nur bei mir steht’s schon in Nm. Kübel 300 Nm. Käfer, Karmann etc. 350 Nm.


    Aus Neugierde habe ich jetzt auch noch mal nach Bus im „So wird‘s gemacht“ geguckt. 350 Nm. Das war dann scheinbar eine Erinnerungsillusion mit den 420 Nm.

  • Endlich konnte ich die Gummispinne in den Ruhestand schicken. Der Unterlegkeil ist jetzt etwas würdevoller befestigt, denn ich habe mir aus einem Gummischlauch und Schweißdraht was zurechtgebastelt:



    Die Strippe hatte ich zwar dank Kle schon, aber sie war schon arg rissig. Darum wurde sie gegen den Abschnitt vom Schlauch ausgetauscht. Da der Schlauch zu kurz war, habe ich die Öse halt etwas länger gemacht. Nur noch ein geschlitztes Stück Waschwasserschlauch als Kantenschutz auf den Keil und fertig. Irgendwann kaufe ich mal ein passendes Stück Gummi und mache es etwas Originaler, aber Provisorien... ihr wisst schon :-D.

  • Heute hat sich das Rätsel der von selbst hupenden Hupe gelöst. Das Lenkrohr oder das Prallelement ist verbogen. Und zwar so sehr daß das Rohr irgendwann am Mantelrohr schabt und Massekontakt kriegt. Das ist sicher noch die Folge des Unfalls vor ewiger Zeit. Und ich habe nicht so genau geguckt, nach dem Motto: "Wenn ich es nicht sehe, ist es auch nicht verbogen." :-D. Okay, dann muß ich jetzt nachschauen, ob ich noch eine passende Lenksäule habe :mech:. Ist aber sehr wahrscheinlich.

  • Taktische Zeichen und doch kein Ende. Guten Tag, zusammen!


    Ein Bekannter hat bei sich in der Umgebung alle Soldaten und Ehemalige wegen des ersten taktichen Zeichens auf dem Kübel gelöchert (Danke für die Mühe, Steffen :thumbsup:). Und siehe da, es kamen neue Ideen =). Zur Erinnerung: Um dieses Zeichen ging es:



    Das war ja auf dem '69er Erstlack zusammen mit roten Kreuzen auflackiert.


    Folgende Ideen sind aufgetaucht:


    1.: Jäger, tmot. Der Winkel könnte eine ältere Variante des Berges (Dreieck) der Gebirgsjäger sein, weil die ZDv 1/11 erst 1976 zur Anwendung kam.


    2.: Jäger, tmot. Der Winkel soll in diesem Fall für die Panzerabwehrrakete COBRA stehen.


    Wie sind da die Meinungen? Und wie würde das Eine oder Andere mit den roten Kreuzen zusammenpassen? Als das Fahrzeug zum HSchRgt 82 kam, wurde es einmal überlackiert, das konnte man beim Abschleifen ja nachvollziehen. Dann kamen die tZ des Rgt drauf.


    Es bleibt spannend :streb:.