Der Kübel wird repariert

  • Moin Lars,

    aus welchem Werkstoff werden die Scheibengummis hergestellt?

    Das sollte man schon abchecken wenn man Chemikalien aufträgt.

    Das häufig für Profilgummis verwendete EPDM kann uralt werden. Nur nicht wenn Paraffin drankommt.

    Beschäftige mich gerade beruflich mit solchen Fragen und bin daher grundsätzlich skeptisch bevor ich mich zu einer Kombination entschließe.

    Grüße

    freddy

  • Gute Frage. Kann ich nicht sagen. Leichte Bedenken hatte ich auch :||, aber wie es so ist, die habe ich weggewischt. Normalerweise hätte ich ja auch Pril genommen, aber das rutscht nicht genug. Das hat den Vorteil daß es einfach trocknet und nachgewiesenermaßen problemlos funktioniert. Wenn das ein Auto mit in die Karosse integriertem Scheibenrahmen wäre, hätte ich mir auch erst anderes Gleitmittel besorgt. Aber da ich den Rahmen einfach wieder zerlegen kann, wenn was ist, gehe ich des Risiko ein.

  • Lars,


    Ich Liebe es zu sehen wie schön dieser Kübel wird!!! :thumbsup:

    Chappeau! :daumenhoch:


    Mach weiter so und suche Dir Bitte schon das nächste Objekt, denn hier dauert es wohl nicht mehr lange und Du kannst es nicht verantworten uns nix mehr zum Lesen zu geben :dev:


    Liebe Grüße


    Birgit

  • Danke für das viele Lob, ich werde ja ganz :B)...


    Die Frontscheibe ist übrigens noch heile, keine Ahnung, was da geknackt hat.


    Heute habe ich endlich die Anbauteile lackiert. Bis mir die hintere, linke (relativ frisch lackierte) Tür aus der Hand gerutscht ist und das Kellerfenster eingeschlagen hat, lief es sehr gut. Danach wollte ich nur noch fertig werden. Zufällig lagen Schaumstoffstücke an der Stelle, wo die Tür auf den Boden aufgeschlagen ist. Aber eine Delle ist trotzdem drin und sie muß auch nochmal lackiert werden. Irgendwas ist ja immer.


    Viele Fotos gibt es natürlich nicht davon:



    Ansonsten bin ich mit den Ergebnissen aber zufrieden. Bis jetzt nur einen Läufer an unauffälliger Stelle erspäht, sowie einen Brocken mitten auf der Fronthaube :rolleyes:. Ansonsten geht die Oberfläche für eine Garagenlackierung in Ordnung. Wenn der Lack morgen hart genug ist um die Teile aus der Garage in den Keller zu verfrachten, parke ich den Kübel um und dann kommt der Spritzspachtel auf die Schweller. Es sind 18 Grad angesagt.


    P. S.: Falls sich jemand fragt, warum zum Teufel ich eine frisch lackierte Tür rumtrage: Pure Dummheit. Die Garage ist zu eng, um alle Türen und Kotflügel aufzuhängen und dann noch die Hauben zu lackieren. Man kann es auf dem Bild erahnen. Das hätte ich besser auf zwei oder drei Tage aufgeteilt, aber ich kann ja immer nicht warten.

  • Ich wollte eben noch den Lampenträger der Kennzeichenleuchte sauber machen. Dabei fiel mir auf das der vermeintliche Dreck olivfarbener Lack war. Sieht nicht nach gepinselt aus. Scheinbar war der Lampenträger oliv lackiert (ab Werk, das Fenster ist nach dem Lackieren angenietet) und einer der Vorbesitzer hat im Zuge der Zivilisierung den Lack wegpoliert. Wieder was gelernt.



    Und Kle : Du hattest natürlich recht mit dem Lampenträger. Weiß gar nicht, wie ich den auf dem Foto übersehen konnte :^:


  • Guten Abend!


    Der Wetterbericht hat nicht gelogen, es war wirklich warm und sonnig :daumenhoch:.


    Deshalb durften die frisch lackierten Teile etwas machen, was ich selbst nie machen würde: Ein Sonnenbad nehmen. Dazu habe ich sie auf dem ganzen Grundstück verteilt, damit sie es schön warm haben.



    Die fehlenden Türen stehen um die Ecke.


    Die Tür, die gestern runtergefallen ist, sieht nicht so übel aus. Vielleicht ist das auch was für den Pinsel. Ich bin mir noch unschlüssig.



    Leider etwas unscharf, das Foto. Die Ecke oben rechts ist verbeult.


    Und es war warm genug für den Spritzspachtel. Vorsichtshalber habe ich ihn vorher noch 15 Minuten ins Wasserbad gestellt und siehe da: Dann fließt er. Und trocknet jetzt auch relativ schnell. Schleifen kann ich ihn wahrscheinlich erst übermorgen, aber das macht nichts.



    Auf dem Seitenteil war ich aber zu mutig, das hat sich gleich gerächt. Naja, Leben heißt lernen. Ich habe ja noch nie Spritzspachtel mit der Lackierpistole gespritzt. Und aus der 3mm-Düse kommt ganz schön was raus.



    Das wird auch wieder eine Schleiferei ||.


    Und ich hatte keine Ruhe, bis ich nicht irgendwas an die lackierten Sachen angeschraubt hatte. Ich habe mich für etwas entschieden, bei dem sich der Schaden im Falle eines Falles in Grenzen hält und mir den frischen Lack nicht zerdrückt:



    Jetzt kann ich heute Abend beruhigt einschlafen.


    Langsam steigt auch die Aufregung, weil ich mich schon auf‘s Fahren freue. Ich kann es kaum erwarten :H:

  • Tolle Sache!


    Habe letzte Woche auch die ersten wärmeren Tage genutzt und eine Menge lackiert.


    Bedenke bitte dass wenn Du den noch nicht vollständig ausgelüfteten Lack in die Sonne stellst, die Gefahr für Glanznester sehr hoch ist. An den Stellen wo sich die Teile erwärmen und die Trocknung beschleunigt wird, entsteht bei Mattlacken höherer Glanz.

    Daher Mattlacke nie in der Sonne bzw. über 20° lackieren.


    Deine Lackierumgebung sieht ja schon sehr gut aus.

    Hast Du die Teile alle zusammen in diesem Raum lackiert, oder einzeln zum Lackieren dort reingetragen?


    Grüße...

  • Moin!


    Also die Teile hatten schon über Nacht Zeit zum Trocknen, bevor ich sie in die Sonne gestellt habe. Sie waren schon gut berührungstrocken. Nur um sie mit bloßen Händen rumzutragen und gegen Wände zu lehnen (oder auf Schaumstoff zu legen...) hat es m. E. noch nicht gereicht. Deshalb noch das Sonnenbad. Aber danke für den Hinweis, Glück gehabt. Aber jetzt wo Du es sagst: Die lackierten Schrauben habe ich naß in die Sonne gestellt, die glänzen tatsächlich stärker. Wieder ein Rätsel gelöst :thumbsup:. Ich dachte schon, es liege am Ätzprimer.


    Die Teile habe ich alle in dem Raum lackiert. Nach und nach reingeholt, aber lackiert hingen sie drinnen. Ich habe keine Möglichkeit die nassen Sachen rauszuschaffen, deshalb. Sonst würden sie naß im Freien hängen, auch doof. Ich hatte Sorge wegen des Nebels und der klebenden Teile, aber sie sind alle gleich matt geworden. Pickel sind auch im Rahmen geblieben und nur ein Insekt hat Suizid in der Fronthaube begangen. Für eine Garagenlackierung auf engstem Raum nicht so schlecht =). Da hat die Sata Jet 90, die ich geschenkt bekommen habe aber auch einen Anteil dran. Die lackiert wie ein Traum.


    In der Fronthaube habe ich auch an 2 Stellen Riefen reingeschliffen und übersehen, die sieht man aber nur im Gegenlicht :rolleyes:. Mein Kollege hat gestern gesagt: "Scheiß Dich nicht immer so ein, wenn man nicht gegen das Licht guckt, sieht das aus, als wäre es aus olivgrünem Blech gepresst!" Aber was weiß ein Mechaniker schon von diesen Dingen... :lol:

  • Trocknen über Nacht und dann in die Sonne sollte keine Probleme bringen.


    In einer Garage kann man schon viel erreichen, gerade wenn man wie Du die Wände abgeklebt hat.

    Folgende Tuningtipps bringen noch mal richtig viel und lohnen sich in der Investition:


    Mach Kabinenlack auf die geklebte Folie.

    Wir haben da 2 Varianten, hier kann die Günstige auf Wasserbasis verwendet werden, da Du die Folie nachher eh weg schmeißt.

    Der Kabinenlack klebt leicht und bindet Staub welcher beim Spritzen herumfliegt. Weiterhin verhindert er dass bereits angetrockneter Lack von vorigen Aktionen durch den Luftstrahl von der Folie gelöst werden und herumfliegen.

    Den Kabinenenlack kannst Du grundsätzlich auch auf die Pappe auf dem Boden spritzen / rollen.

    Alternative wäre es den Boden nass zu machen.


    Sorge für eine moderate Durchlüftung, dies reduziert Overspray und auch das Risiko aufgrund einer Lösemittelexplosion an der Himmelspforte zu klopfen.

    Grundsätzlich reicht hier ein Ex geschützter Lüfter mit ordentlich Leistung.
    Paaren kann man das indem man in eine der Türen (sofern das möglich ist) einen Ausschnitt herstellt und ca. 50x50cm Glasmatte bzw. Bodenfiltermatte für Lackierkabinen einsetzt, also irgendwas was Stäube filtert.

    Muss man ein bisschen experimentieren.

    Du wirst sehen dass das Ergebnis dadurch noch besser wird.


    Versuche die Teile die Du lackiert hast unmittelbar nach der Lackierung in einem anderen (staubarmen) Raum zu trocknen.

    Achte dabei unbedingt auf die selbe Temperatur wie beim Lackieren (auch sollen alle Teile die mit der Lackierung zu tun haben bereits viele Stunden vorher die gleiche Temperatur haben).

    Du wirst Lackierfehler aufgrund Overspray (vernebelter Lack welcher sich im günstigen Fall als Staub auf den Lack legt) und Staubeinschlüsse dadurch drastisch minimieren können.


    Große Teile wie Hauben oder Türen solltest Du möglichst nicht liegend, sondern nahezu stehend lackieren und auch trocknen.

    Du wirst sehen dass sich die schräg stehende Kofferraumhaube viel einfacher lackieren lässt und die Angriffsfläche für Staubeinschlüsse ist wesentlich kleiner.

    Dafür muss man natürlich etwas basteln, es zahlt sich aber definitiv aus - gerade bei Lacken die nicht total stumpfmatt sind.


    Den Fehler den ich sehr oft sehe ist dass die Leute mit dem falschen Spritzdruck arbeiten. Oft wird aus der Not der Druck gerade in kleinen Räumen runter geregelt um Overspray zu verhindern. Dadurch wird der Lack aber nicht richtig verstäubt. Überbeschichtung und / oder schlechter Verlauf sind die Folge. Die Oberfläche sieht nachher oft rauh aus und der Mensch weiß nicht woran das liegt.

    Auch in Verbindung mit zu wenig oder gar keiner Verdünnung (wie den Lack muss ich verdünnen????) wird dieses Fehlerbild oft von Kunden beschrieben.


    Ich kann dem sporadischen Lackierer hier leider nur empfehlen in einen Druckmesser mit Regler welcher unmittelbar an der Pistole sitzt zu investieren und den Druck (bei abgezogenem Hebel!!) entsprechend der Vorgaben der Technischen Merkblätter einzustellen und in diesem Druckbereich ein bisschen zu experimentieren. Viele stellen den Druck an der Wartungseinheit am Kompressor ein und beachten hierbei weder die Schlauchlänge, noch den Umstand dass der Druck im Betrieb und nicht in Ruhe eingestellt werden muss.

    Auch wenn auf den ersten Blick teuer, die Sata RP 1000 mit dem ADAM II Druckregler bringt bei mir mit unseren militärischen Lacken immer noch das Beste Ergebnis.



    Schleiffehler kommen immer mal vor. Kommt drauf an ob man die später wirklich sieht. Wenn es ärgert kannst Du ja noch einen dünnen Spritzgang drüber legen (nur nicht nebeln, dann wird der Lack noch matter). Wenn der Lack älter als 35 Stunden ist, würde ich ihn dafür mit grauer Matte anpatten.

  • So viele Auto wird Munin jetz erstmal nicht mehr lackieren.

    Aber deine Ratschläge sind gut,die gehören dahin, wo alle sie lesen können.

    Vielleicht machen wir ne neue Abteilung Werkstatt-tips auf?

    Wie oft wurde schon gefragt wie man Rost entfernt?

    Sowas könnte alles dahinein,ist ja Fahrzeug unabhängig.

    mfg Tc

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • So viele Auto wird Munin jetz erstmal nicht mehr lackieren. (...)

    Hast Du ne Ahnung, drei warten noch ;\D


    Das mit dem Tips und Tricks ist keine schlechte Idee. Bei thesamba gibt es das unter der Bezeichnung „Tech-tips“ im T2-Forum. Da sammelt der Moderator immer die Links zu den Beiträgen. Das ist sehr nützlich.

  • Vorher musst du die ja erstmal behandeln, du weisst ja jetzt wie lange man dafür braucht.=O

    Jay Dee,ich hab mir sagen lassen nen Abbeizer der was taugt ,gibt nur noch beim Maler und Lackierer.

    Ist sowas bei dir verschickbar?

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Ein Tech Tip ist eine feine Sache.

    Aaaaber, wer betreut das redaktionell? Ich will niemandem zu Nahe treten, aber solche Tipps sollten auch stimmen.

    Im Bereich Lackierung lese ich im Internet immer wieder Texte die nur so von Halbwahrheiten und auch gefährlichen Falschaussagen strotzen.

    Das wird in den anderen Bereichen sicher auch so sein, von daher wäre es zu empfehlen dass diese Tipps auch geprüft werden.


    Zum Thema Lack, Entrosten, Rostschutz werde ich so etwas im neuen Shop (der in Kürze online geht) sukzessive einpflegen.



    Abbeizer: müsste ich mal bei einigen unserer Zulieferer im Sortiment schauen. Ich meine Mipa und Kluthe haben da was im Programm.

    Hierzu gibt es von mir eine PN - schick mir bitte die benötigte Menge.


    Die Sata Jet 4000 ist eine tolle Pistole, aber nur bedingt für Industrielackierungen und gar nicht für Mattlackierungen geeignet.

    HVLP Pistolen sind aufgrund Ihrer Zerstäubung nicht für matte Lacke zu empfehlen.

    Eine Besonderheit sind diese ganzen Billig HVLP Pistolen die überall für kleines Geld (unter 150,-) angeboten werden. Die benötigen (wie fast alle billigen Druckluftgeräte) extrem viel Luft und können auch nur an Kompressoren verwendet werden die HVLP geeignet sind.

    Diese bitte auf gar keinen Fall mit Mattlacken verwenden!


    Für unsere Lackieranforderungen sollte eine konventionelle Pistole angeschafft werden.

    Leider gibt es die Optima 601 nicht mehr zu kaufen, das war genau der Zwischenschritt zwischen den 20,- und den 350,- Pistolen.


    Obwohl wir im Shop kein Sata vertreiben, halte ich die RP 1000 für die beste Pistole im Bereich Militärfahrzeuglackierung und weiterhin noch sehr gut geeignet für glänzende Oldtimerlackierungen mit Einschichtlacken (also alles was früher an Unifarbtönen auf Käfer und Co drauf war).

    Die 45,- Pistole die wir im Shop haben ist grundsätzlich auch gut geeignet für jemanden der einmal einen Lackierjob machen möchte.

    Wer immer mal wieder was macht kommt an der Sata RP 1000 nicht vorbei.



    Für Zweischichtlacke und moderne High Solid Einschichtlacke gibt es bessere Lösungen.


    Das Manometer halte ich für absolute Pflicht - alleine schon um bei verschiedenen Lackierterminen an ein und demselben Projekt immer die selben! Prozessbedingen zu schaffen.

    Viele sind sich gar nicht darüber im Klaren, dass Temperatur, Verdünnungsverhältnis, Spritzabstand und Spritzdruck (um nur einige zu nennen!) absolut krassen Einfluss auf Mattlackierungen haben.

    Ich notiere mir für jedes meiner Fahrzeugprojekte diese Prozessbedingungen. So ist zu einem späteren Zeitpunkt noch gewährleistet nahezu identische Lackierungen hinzubekommen.

    Wer das berücksichtigt und ein bisschen spielt, der ist damit auch schon in der Lage die Lackierung nach seinen Wünschen zu beeinflussen (z.B. gröbere Optik, stumpfere Oberfläche, glattere Oberfläche, etc.)

  • Kannst du nicht per Rundmail nach neuen Moderatoren suchen?

    So wie es jetzt ist, macht jeder seinen eigenen Restoriertread,

    in denen zwar auch massenhaft Schwarmwissen zu Hilfe kommt.

    Das ist dann aber nicht suchbar, wenn Kristians Werkstatt-tread

    oder Jürgens Borgward-Restorierungstread 100 Seiten hat.

    Rost entfernen gabs mittels Negerkeks,abbrennen,abbeizen,

    sandstrahlen,Chemisch entlacken und und und wenn man das

    mal als Beispiel nimmt.Dein Farbpistolen waren auch ein gutes Beispiel,

    welche ist für was zu verwenden und was kostet die ungefähr.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Hallo, alle zusammen!


    Es ist ja wieder zu kalt zum Lackieren, aber ich lasse mir gerade Schablonen für die Beschriftung ausschneiden. Da kann man sich ja langsam Gedanken drüber machen. Ich habe ja die freie Wahl, wie ich den weißen Lack aufbringe. RAL 9001 habe ich schon besorgt.


    Was sieht denn für die taktischen Zeichen am authentischsten aus?


    Spritzpistole, Rolle oder mit dem Pinsel stubsen?


    Irgendwelche Meinungen oder Erfahrungen aus eigener Ansicht, wie das in den 70er/80er Jahren beim Bund gemacht wurde (bei Neufahrzeugen oder der Depotinstandsetzung, nicht feldmäßig)? An den angeschliffenen Zeichen konnte man das natürlich nicht mehr erkennen.


    Okay, das letzte tZ war offensichtlich freihändig mit dem Pinsel aufgebracht, aber das kommt nicht in Frage. Die anderen Beiden waren schabloniert. Die Markierungen für den Reifenluftdruck stubse ich mit dem Pinsel, die Aufschrift für die Staukiste lackiere ich mit der Pistole.


  • Soviel zu den Lackierplänen...:rolleyes:


    Also habe ich mit den Kleinigkeiten weitergemacht. Den Spritzspachtel auf dem Schweller habe ich geschliffen. Bis auf ein paar Stellen sieht das schon gut aus. Ich glaube, ich werde mit dem Ergebnis leben können.



    Dann habe ich die Anbauteile soweit wie möglich zusammengebaut. Wenn einem noch was auffällt, können noch rechtzeitig Teile geordert werden.


    Den Leuchtenträger habe ich neu mit grünem Isolierband abgeklebt. Das kommt sehr nahe an RAL 6029 (Minzgrün) ran. Die Waffenfarbe der Jägertruppe. Weil es nur Klebeband ist, kann man es leicht wieder ändern, wenn es nicht mehr gefällt. Als Platzhalter das Y-Kennzeichen. Die Türschlösser habe ich gereinigt und eingebaut, dann die Griffe.



    Und gut daß ich geguckt habe. Ein Scheinwerfer ist verrottet.



    Damit brauche ich wohl nicht zur HU fahren.


    Und die Feststeller für die Windschutzscheibe sind auch schon angebaut. Wie die Armaturenbrett-Klappen mit schwarzen Schrauben und silbernen Rosetten. Solch geckenhafter Zierrat hat auf einem Dienstfahrzeug ja eigentlich nichts verloren. Aber das Auge isst mit und ich finde es sehr ansehnlich.



    Gleich kommt noch Teil 2.

  • Die Kotflügel sind auch zusammen. Die Scheinwerfer müssen natürlich nochmal raus, aber ich wollte gucken, ob alles passt. Die Blinkergläser habe ich abgewaschen und poliert, dann gehen sie wieder. Die Gummis waren auch wie neu, selbst die Dichtungen unter den Kappenschrauben. Die Kabelführung zum Lampentopf ist etwas seltsam, das Rohr ist zu lang. Das habe ich einfach tiefer in die Unterlage eingeschoben. Jetzt sitzt es zwar nicht mehr in der vorgesehenen Aufnahme, aber dicht sollte das trotzdem sein. Wenn nicht, gibt es Neue.



    Ausprobieren kann man die Blinker ja auch schon. Dann muß man anschließend nicht mehr fummeln (Und kann jetzt schon mal spielen). Brennen beide :daumenhoch:



    Da wächst die Lust, alles anzubauen.



    Außerdem ist der Scheibenrahmen komplett. Auf dem Bild fehlen die Dichtungen noch, die habe ich aber auch drin. Unten 20 Sekunden, oben eine 3/4 Stunde. Da habe ich leider vergessen, vor dem Lackieren auszuprobieren ob es gut passt, darum sitzt sie sehr stramm im Kanal. Naja, die fällt wenigstens nicht von alleine raus =).



    Rechts habe ich eine Wischerwelle aus dem Käfer passend gemacht. Sieht kacke aus, aber funktioniert. Da kann man dann in Ruhe nach was Besserem Ausschau halten.



    Jetzt ist Baustop, bis es wieder warm draußen wird. Blieb nur noch die Vase für das Armaturenbrett. Eigentlich sollte die graviert werden, aber der Graveur meldet sich nicht mehr. Darum habe ich mir selber Naßschiebebilder ausgedruckt und die auf die Hülse gemacht. War der erste Versuch, deshalb sieht es noch nicht so toll aus. Das Eichenlaub ist künstlich, drei der Blätter habe ich mit Blattgold belegt (Jäger, aber wem erzähle ich das).



    Und da die Naßschiebefolie DIN A4 groß ist, habe ich mir probeweise noch eine Kaffeetasse gemacht. Mal sehen, wie lange das hält. Wenn die beworbenen Eigenschaften sich als wahr herausstellen mache ich noch welche. Dann schneide ich das Motiv auch sorgfältiger aus.



    Wenn die Karosserie lackiert wird, lasse ich es euch wissen. Bis dahin!

  • Guten Abend liebe MFF-Gemeinde!


    Es ist nun ja warm genug und soll es über Ostern auch bleiben. Darum habe ich mir einen Ruck gegeben und heute grundiergefüllert. Dann kann das schön durchtrocknen und Freitag vielleicht schon geschliffen werden.


    Hier meine erweiterte Lackierkabine nach Hinterwäldlerart:



    Mir graut es schon jetzt davor die ganzen Kartons wieder aus der Garage zu schaffen...


    Und hier das Auto =). Mit vier Schichten Grundierfüller:



    Ich freue mich daß nun endlich die letzte größere Arbeit kurz vor dem Abschluß steht. Und ich kann den Zusammenbau kaum noch abwarten :H:


    Und nun hopse ich unter die Dusche. Ich stinke, als ob ich im Farbeimer gebadet hätte...

  • Bzgl. des taktischen Zeichens; ich habe es auf meinen ´73iger mit eigener Schablone und Auftupfen der Farbe vorgenommen.


    Vermutlich gab es - wie immer - verschiedene Varianten zu der Zeit.


    Aus dem Depot sicher aufgespritzt, in der Truppe gerollt und getupft.....oder frei Hand mit Schlemmkreide :H:


    Gruß aus dem Nachbarort


    Dirk