Benzin Wippsäge, wer kennt sich aus?

  • Hallo zusammen,
    da nicht wirklich mit Behördenbezug, poste ich es hier. Vielleicht hat ja trotzdem wer Erfahrung in dem Thema.
    Ich beabsichtige mir eine Benzin Wippsäge zuzulegen um damit vorwiegend Kronenholz und Holz aus Der Kopfbaumpflege direkt am Ursprungsort ofenfertig zu schneiden. So erhoffe ich mir unhandliche Transporte und den Dreck auf dem Hof zu erspare.
    Nun kann man im Netz leider nicht sehr viel über solch Sägen lesen, sodass ich mich frage, welche Mindestmotorleistung gegeben sein sollte.
    Favorit ist momentan diese Säge: http://m.jansen-versand.de/bre…blatt-mit-batteriestarter


    Hat wer Erfahrung in diesem Bereich und kann was zu dem Teil sagen?


    Danke und Grüße
    Simon

  • Im Netz gefunden.
    Vielleicht reicht's? :



    Eine Wippsäge benötigt man zum Beispiel beim Brennholz herstellen.
    Mit einer Wippsäge kann mann große Äste bzw. kleinere Baumstämme bis einem Durchmesser von ca. 35cm in handliche Stücke von ca. 30cm Länge zurecht sägen. Diese werden wiederum dann mit einem Holzspalter weiterverarbeitet um Holzscheite zu bekommen.


    Meiner Meinung nach brauch man nur eine Wippsäge, wenn man Zuhause eine Kacheloffen/Kamin hat und diesen regelmäßig im Winter benutzt. Außerdem müsste man irgendwo die Möglichkeit haben Baumstämme herzubekommen um diese dann zu verarbeiten. Um dann auf den nächsten Punkt zukommen, dass man auch nicht herumkommt sich einen Holzspalter anzuschaffenWippsägeEine Wippsäge (auch Brennholzwippsäge, Wippkreissäge, Wippkreissägemaschine) ist eine spezielle Kreissäge zum Schneiden von Brennholz.


    Das rechtwinklig zur V- oder U-förmigen Wippe angeordnete Sägeblatt rotiert in einer Schutzvorrichtung. Im rechten Teil befindet sich ein Schlitz, in den das Sägeblatt eintaucht. Die Wippe ist im unteren Bereich des Gestells gelagert und muss mit leichtem Druck gegen das Sägeblatt geführt werden. Die Schutzvorrichtung des Blattes öffnet und schließt parallel mit der Wippbewegung. Die Holzstücke oder Stämme werden links auf die Wippe gelegt, entsprechend abgesägt und fallen rechts herunter.


    siehe Wikipedia !!!

  • Ok, ich merke schon, dass ich das ganze hätte mehr spezifizieren sollte;)
    Also mir ist durchaus bewusst, was eine Wippsäge ist, mir ging es mehr darum, ob Erfahrungen bestehen ob die verbaute Motorleistung zum Blattdurchmesser passt, um hiermit effizient arbeiten zu können.
    leider gibt es kaum Erfahrungsberichte zu benzingetriebenden Wippsägen im Netz und der Händler ist leider nicht in unmittelbarer Reichweite, sonst würde ich mal mit einem Stück Eiche hinfahren und Probe sägen.

  • @Mungalady Nein, das reicht nicht. Simon wird sehr genau wissen, was eine Wippsäge ist und die Motorleistung steht da auch nicht. Nimms mir nicht übel, aber wenn Du keine Ahnung von dem Gefragten hast, dann poste bitte nicht nur um zu posten.


    @Simon87, Ich habe auch über eine Wippsäge nachgedacht, allerdings für den Hof. Ich bin aber zu dem Schluß gekommen, dass sie mir eben genau darum kaum was bringt, weil ich das Holz am liebsten da auf Länge bringe, wo ich es gewinne. Aus den selben Gründen wie Du. Verladbarkeit durch ein Person, kein dreck auf dem Hof.
    Aber dort wo ich das Holz gewinne hab ich doch sowieso eine gute Säge dabei, also wofür die Wippsäge? Wir sägen die Stämme direkt Vorort mit der Kettensägrauf Länge. Verwendet man eine hartmetallbestückte Kette, verkraftet die auch mal einen Abstecher in den (Wald)Boden. :top:


    Edit: Simon war schneller...

  • Guten morgen Simon,
    also mir war deine Frage klar. ;)


    Erfahrungen habe ich leider auch keine.
    Frag doch mal den Händler.


    Oder, vielleicht findet sich ja jemand der in der Nähe von Emlichheim wohnt und mal Zeit hat den Händler zu besuchen.


    Edit: Kristian war schneller


    Machst du denn so viel?
    Du könntest ja auch die Kettensäge und einen Sägebock nehmen.
    Die Wippsäge ist ja nun nicht gerade handlich.

  • Nachträgliches Fazit: Ich würde das Geld eher in eine zweite, gute Kettensäge investieren, als in solch eine unhandliche, große und schwere Wippsäge. Das ist viel flexibler.


    Wenn ich unbedingt eine benzinbetriebene Wippsäge wollte, würde ich mich bei der Motorstärke nach den guten elektrischen richten.

  • Eine Wippsäge die man direkt vor Ort betreiben möchte macht meiner Meinung nach nur Sinn
    wenn Sie fest an einem Auto hängt, womit man sich die lästige Schlepperei erspart.


    Wenn man denn einen Auddowagen hat mit dem man NUR zum Holzmachen fährt.


    Hab mal einen gesehen, der hatte so eine Säge hinten an einem Pick-Up montiert,
    die lief dann über nen Nebenantrieb??
    Das weiß ich jetzt nicht so genau.


    War natürlich genial,
    der hat direkt vor Ort gesägt,
    die Abschnitte auf die Pritsche geworfen und konnte immer mal schnell raus aus dem Wald um das am Holzrückweg auf den Hänger umzuladen,
    oder auch nur schnell nen Ortwechsel machen.

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Irgendwie sehe ich bei dem Anforderungsprofil keinen Sinn in einer Wippsäge.


    Ich hab eine elektrische mit 4kw und 60er Blatt, da gehen jedes Jahr 7-12 m³ Buche durch. Damit schneide ich gespaltene 1m-Stücke auf 25cm, damit sie in den Ofen passen. Das klappt sehr gut.


    Du möchtest aber primär runde Äste sägen, und das ist damit eine Katastrophe. Erstens bekommst du bei den dünnen Ästen (4-10cm Durchmesser) kaum Masse (in deinem Fall egal) und zweitens musst du aufpassen wie ein Luchs, damit die sich beim Sägen nicht drehen und sich dann ruck-zuck ins Blatt reindrehen. Dann lässt es einen Schlag und die Bruchstücke fliegen rechts und links nach oben durch die Gegend. Das ist nicht lustig.


    Für solche Äste leih ich mir vom Nachbar seinen Sägebock, der hat sich so etwas wie hier selbst gebaut



    Einfach alles reinlegen, ein paar mal runterfahren, fertig :-)

  • Moin,
    bin ja auch etwas mit Feuerholz unterwegs. :-)
    Eine Wippsage, elektrisch, hatte ich bei meiner Oma rumstehen.
    Diese hat mich nicht wirklich überzeugt.
    Vorteil: Weniger Späne, längere Standzeiten gegenüber einer Kette.
    Und meist etwas Schneller als eine Kettensäge.
    Nachteil: Das Holz muß ja schon auf eine gewisse Länge geschnitten sein.
    Es darf nicht zu krumm/verästelt sein.
    Ein Arbeitsschritt mehr.


    Ich bin also bei der Kettensäge geblieben.
    Wenn Wippsäge, dann elektrisch evtl. in Verbindung mit einer Elektrischen Kettensäge
    und einem starken Stromaggregat.
    So ist man flexibler und die Säge dürfte deutlich preislich günstiger sein.


    Das aus der Sicht von jemanden, der nur für den Eigenbedarf schneidet.
    Machst Du das beruflich, also fast täglich, spielst Du in einer anderen Liga. :)
    Da könnte von wegen Kompakt und Durchzugskraft eine mit Benzinmotor Sinn machen .


    Gruß
    Klaus

  • Moin, ich persönlich sehe da auch nicht wirklich einen Sinn drin. Dann lieber eine elektrische Kettensäge und ein ordentliches Stromaggregat, so wie Klaus es auch schon geschrieben hat. Vorteil ist, man kann die elektrische Säge auch zu hause benutzen, und das Stromaggregat auch für andere Dinge...und wenn man denn möchte kann man, sofern es die Größe des Aggregates zu lässt auch eine elektrische Wippkreissäge damit betreiben.


    Ich zB mache nur für mich Feuerholz, habe derartige Probleme aber nicht, da ich über einen großen Schlepper mit Frontlader verfüge, sowie einen kleinen hydraulischen Holzspalter der Marke "Eigenbau" der am Schlepper angebaut wird und über diesen auch angetrieben wird. Ebenso eine Wippkreissäge mit 700er Blatt die über die Zapfwelle des Schleppers angetrieben wird. Tja und dann halt noch div. Motorsägen, um die Sache rund zu machen. :thumbsup:


    Gruß und frohe Entscheidungsfindung
    Jens

  • Nachdem alle dagegen sind, bin ich mal dafür.


    Ich hab mir eine Benzinwippsäge von Scheppach gekauft mit ca 10PS gekauft und nutze die oft.
    Mit dem eigenen Wald macht das Sinn.
    1. Es gibt weniger Späne als mit der Kettensäge und einem Sägebock
    2. Das Sägen geht viel schneller als mit der Kettensäge
    3. Der Verbrauch an Sägeketten bzw. das Schärfen ist weniger oft nötig
    4. eine elektrische Wippsäge mit 8kW oder mehr Stromaggregat ist mir zu viel Geschleppe


    Scheppach hat einen chinesischen Benzinmotor zugekauft und verbaut. Der hat Magnetzündung wie früher beim Mofa oder bei Flugzeugen.
    Einen Defekt hatte ich, der Kurzschlußschalter, der zum Abschalten verwendet wird ist abgefallen. Ein Anruf und Scheppach hat kostenlos das Ersatzteil geliefert. Super Service.
    Ich würde wieder eine kaufen.

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  • 2. Das Sägen geht viel schneller als mit der Kettensäge


    Wirklich?
    Wir machen das so: Der Baum wird gefällt. Dort wo er zum liegen kommt, wird er direkt auf Länge geschnitten. Die nun tragbaren Abschnitte kommen auf den Anhänger und Nachhause. Sollte mal ein Abschnitt zu schwer sein (unterster Teil des Baumes) wird er Vorort mit der Spaltaxt geteilt (dieser Teil des Baumes passt dann sowieso nicht in die Wippsäge). Zuhause wird dann gespalten, wahlweise mit Axt oder Spalter. Letztes WE genügte die Axt:





    3. Der Verbrauch an Sägeketten bzw. das Schärfen ist weniger oft nötig


    Was den Teil betrifft, kann ich nur zur Hartmetallbestückten Kette raten. Für die letzten 7 Festmeter mussten wir nicht einmal die Kette wechseln, obwohl es immer mal Waldbodenkontakt beim "auf Länge sägen" gab.


    LG,
    Kristian

  • Ich säge die Stücke mit der Motorsäge auf 1,5m Länge, da die so in den Holzspalter passen.
    Dann nach dem Spalten (Du hast ja 6 mal mehr Spaltvorgänge, wenn du 25cm Stücke brauchst) lass ich die dann durch die Wippsäge.
    Je nachdem wie viele Stücke reingehen (5 bis 10) bin ich beim Sägen viel schneller.


    Außerdem ist es viel bequemer, weil ich mich nicht mit der Motorsäge bücken muss.

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  • Hallo Simon,


    von der Leistung her dürfte die Säge ausreichend bemessen sein, mit 9,5kW Benzinmotor und Riemenantrieb müsste das schon ganz ordentlich laufen. Wobei ich alle oben beschriebenen Nachteile, die beim Einsatz im Wald zutreffen, bestätigen kann. Für den Einsatz im Wald ist eine Wippsäge mit Zapfwellenantrieb, die man in den Heckheber (Ackerschiene) hängen kann, mit Sicherheit die bessere Lösung. Solch eine Benzin Wippsäge im Wald rumziehen oder rumwuchten muss wirklich nicht sein, selbst auf dem Hof oder einer ebenen Fläche ist das schon anstrengend.


    Ich besitze eine 5,5kW Wippsäge (Elektroantrieb) mit einem 700 mm Sägeblatt und nutze sie nur zu Hause um gespaltenes Meterholz auf Ofenlänge zu schneiden. Im Vergleich zur Kettensäge hat man nur die Hälfte Verschnitt (Späne) und die Arbeit geht auch recht schnell von der Hand.


    Falls Du ordentliche Maschinen suchst: http://bgu-maschinen.de/home.html


    Detlev

  • Ich säge die Stücke mit der Motorsäge auf 1,5m Länge, da die so in den Holzspalter passen.
    Dann nach dem Spalten (Du hast ja 6 mal mehr Spaltvorgänge, wenn du 25cm Stücke brauchst) lass ich die dann durch die Wippsäge.
    Je nachdem wie viele Stücke reingehen (5 bis 10) bin ich beim Sägen viel schneller.


    Außerdem ist es viel bequemer, weil ich mich nicht mit der Motorsäge bücken muss.


    Okay, das macht Sinn :top:


    Nur hätten wir in unserem Fall die meisten Stämme gar nicht bewegen können. Wir sägen so auf 45-50cm. Wenn die Stücken dann 45cm Durchmesser hatten, dürften die so 55-65kg gewogen haben. Und ob es Sinn macht, den Rücken mit der Säge zu schonen, ihn aber mit extraschweren Stämmen zu ruinieren...


    Es ist wie immer, viele Wege führen zum Ziel :yes:

  • Mensch, hier ist ja einiges los :bier:
    Zum Thema wie ich auf eine benzinbetriebene Wippsäge kam, werde ich also mal weiter ausholen :yes: Die eigentliche Fragestellung ist ja ein wneig in den Hintergrund gerückt ;)
    Gleich vorweg: Ordentlich Kettensägen und Gillitzer Sägebock sind vorhanden und werden genutzt. Auch eine elektrische Wippsäge unbekannter Leistung ist vorhanden, jedoch bauartbedingt nicht wirklich für den mobilen Einsatz geeignet.
    Bis dato ist es so, dass ich einen Großteil meines Holzes direkt am Holzplatz im Wald verarbeite, wo es auch zum Trocknen gelagert wird. In diesem Sachverhalt liegt dann auch die Ursache, über solch eine Säge nachzudenken. So habe ich oft beim Sägen von Bruchholz aus Kronen und von mäßig dicken Holz aus dem Beschnitt der Kopfbäume die Problematik gehabt, dass die nicht allzu schweren Äste dazu neigten sich mittzudrehen, was nicht wirklich angenehm war. Des Weiteren empfand ich das Ganze auf die Dauer stes als wenig komfortable Arbeit. So kam der Gedanke nach Alternativen auf., welche aber bis dato auf Grund nicht allzu hoher Holzmenge nicht weiter verfolgt wurden. Dies aber nur zum Hintergrund.....


    Nun ist es aktuell so, dass es langsam Zeit wird sich der Kopfbäume zu widmen, welche hier entlang des Baches zu sehen sind. Insegesamt rund eine Strecke von 400m. Letzter Beschnitt beim Großteil ca 40 Jahre her. Vorwiegend Esche, ein wenig Weide.


    Nachdem wir über die hier anstehenden Arbeitsschritte nachgedacht haben, kamen wir zur aktuellen Lösung, welche jedoch, um es gleich vorweg zu sagen, noch nicht in Stein gemeißelt ist.
    Diese sieht vor, mit dem Traktor mit Arbeitskorb die Bäume zu beschneiden. Der Traktor treibt in der restlichen Zeit den Schredder an, um den Kleinkram ohne viel Aufwand an Ort und Stell zu entsorgen. Dieser ist also stets eingebunden.
    Parallel dazu soll mit der Säge gesägt werden, daher autarker Antrieb und keine Zapfwelle. Diese Säge kann währenddessen am Kleintraktor hängen und ist so mobil. was bei der Jansen Säge durch die Anhängerkupplung und die Gummibereifung auch in unwegsameren Gelände gegeben zu sein scheint.
    Auf die Wippsäge kam ich daraufhin aus den zuerst geschilderten Erfahrungen und dem Wunsch die Arbeiten möglichst effizient zu verrichten. So bin ich beid er Wippsäge bis dato von einem höheren Holzdurchsatz als bei der Kettensägenvariante in Kombination mit höherem Sägekomfort ausgegangen. DUrch den definierten Anshclag habe ich außerdem stes eine gleichbleibende Länge der Schnittstücke.
    Dies zum Anschaffungshintergrund, ich lasse nun jedoch erstmal eure gesammelten Argumente auf mich wirken, mal sehen wozu das führt ;)


    Btw: Das Thema Stammholz ist natürlich wieder eine andere Baustelle, fällt bei mir jedoch nicht oft an und wird wenn auch anders gelöst.


    Grüße
    Simon

  • Hallo,
    also wenn ich meine Bäume ( meistens Erlen und Birken) fälle, oder Sträucher auf den Stock setzte (Haselnuss, Weide) - auch an einem Bachlauf und Weiheranlage -
    mache ich an einem passenden Tag zunächst die komplette Fällarbeit.
    Danach wird je nach Durchmesser des Holzes in Meter bis 2 Metern Stücken vor Ort mit der
    Kettensäge abgelängt. Dazu habe ich eine schwere und eine leichte Kettensäge in Gebrauch.
    Mit den Sägen bin ich sehr beweglich zwischen dem Fallgut unterwegs.


    Diese Arbeit könnte ich mit einer Wippsäge nicht machen - da die Mobilität der Säge nur gegeben wäre - wenn Baum für Baum gefällt - und aufgemacht würde. Das erachte ich aber als umständlich - da man immer wieder die zu verrichtende Arbeit wechseln muss - also immer hin und her - vom Fällen zum Aufschneiden und wegräumen und Kleinzeug shreddern. Bei mehreren Helfern steht man sich so immer irgendwie im Weg.
    Die gefährliche Fällarbeit bei der alle Abstand halten müssen kann man eigentlich konzentriert ganz alleine machen. Denn was ein Mann in 3 Stunden bei konzentrierter Arbeit umlegt - reicht anschließend für 2 Mann á 3 Tage an "Restarbeiten".
    Und es ist auch effektiver wenn nach der Fällarbeit gleihzeitig mehrere Helfer angreifen - also parallel aufsägen wegräumen aufsetzen oder wegfahren usw..
    Wenn das Gelände passt und man ganze Stämme zur Säge rücken kann - ist natürlich die
    Arbeit der Wippsäge effektiver - dann aber eher für mittleres Stammholz und geradere Äste.
    Für Krummholz, Kronenholz direkt nach der Fällung ist die Kettensäge universeller einzusetzen -
    auch weil man einer gefallenen Krone oft von mehreren Seiten zusetzen muss um die Spannung der Äste innerhalb der Krone weg zu bekommen bzw. ein gewisses Gleichgewicht aufrecht zu erhalten oder aber auch ein gezieltes Ungleichgewicht herstellen kann damit sie sich hinlegt bzw.am Boden dreht.
    Wer Holz macht weiß sicher von was ich da rede - und doch ist es immer wieder anders


  • Wenn das Gelände passt und man ganze Stämme zur Säge rücken kann - ist natürlich die
    Arbeit der Wippsäge effektiver - dann aber eher für mittleres Stammholz und geradere Äste.


    Und genau das fällt größtenteils an. Daher kam überhaupt die Idee mit der Wippsäge. Habe ja nicht vor die Bäume zu fällen, sondern sie nur zurückzuschneiden, da sie mittlerweile zu kopflastig werden und somit auseinanderzubrechen drohen.
    Ansonsten bin ich mit deinen Ausführungen voll bei Dir :bier: Bei klassischen Fällarbeiten werde ich weiterhin auf meinen Sägebock zurückgreifen, eben aus deinen genannten Gründen.

  • Zudem ist ein Baum quasi kein Baum.
    10 bis 20. Je nachdem wie weit ich mit dem Unimog in den Wald komme. Ist sehr nass im Moment.

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  • Guten Morgen,


    früher gab es doch noch die selbstfahrenden Bandsägen mit Spalter. werden solche eigentlich noch gebaut, siehe Video?Das wäre ein alternative zu den Wippssägen weil man direkt nach dem sägen auch spalten kann/könnte.