Zeltofen für Hexi

  • Hallo zusammen,


    mir ist ein Zelt Ofen für ein Hexi zugelaufen.
    Ich musste den heute Mal einheizen und meiner Frau präsentieren, Frau und Wärme gehört ja irgendwie zusammen 8o:saint:


    Alle Einzelteile sind im Brenner verstaut, dass ist praktisch für den Transport des von dem kleinen Ofen



    Das Ofenrohr "1" ist mir wird dem drei Nasen durch drehen mit dem Ofen verbunden, dieses ich auch der zweite Fuß




    Für den unteren Abschluss wird ein Deckel aufgesteckt



    So, der Ofen steht schon mal auf seinen Füßen



    Die Ofenrohre sind durchnummeriert, 1 - 5



    Und oben drauf kommt der Hutzen (Funkenschutz)



    Zusammengesteckt und Anfeuerbereit



    Schöne große Ofentür für den Festbrennstoffeinsatz




    Bisschen Papier, Spreißel und Holz rein und schon raucht der Kamin





    Der kleine Ofen zieht einwandfrei und macht eine schöne Hitze, mein Frauchen ist begeistert



    Was mich echt wundert, bis auf eine Hand voll Asche ist alles super verbrannt



    Bin von meinem Nachbarn über´n Zaun angesprochen worden, ob bei mir alles o.k ist? :T


    Jau, isses :lol:


    Viele Grüße und noch einen schönen Restsonntag
    Uwe


  • Bin von meinem Nachbarn über´n Zaun angesprochen worden, ob bei mir alles o.k ist?


    Ich hätte ihn gefragt, ob er bei diesen Temperaturen etwa nicht heizt... :lach:

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • Nabend,

    Zelt schon aufgebaut? Wann ist die erste Nacht draußen geplant?


    hmm, ja Markus, nächsten Samstag ist ne Übernachtung im Gefechtszelt geplant :-)


    Temperaturen etwa nicht heizt...


    Die Antwort werd ich mir fürs kommende Wochenende merken :-)


    US Army, hier wird der auch beschrieben ab ca 18:50


    Ey Robert, sehr geil, vielen Dank dafür, sehr sehr schöner Film!!!


    In meinem Hexi fehlt der leider!


    Hmm Frank, ist eher andersrum, ich such noch jetzt noch ein Hexi für den Ofen :-) allerdings besteht die Gefahr, dass mein Frauchen mich dann länger vor die Tür setzt, zum Glück hab ich genug Holz auf Vorrat :-)


    Vielen Dank für eure Antworten und noch einen schönen Sonntagabend.
    Uwe

  • Ich möchte meinen Yukon auch nicht mehr missen wollen.
    Der macht das Hexi schon fast zur Sauna.
    Ich betreibe meinen, wenn, dann mit Kohle Briketts.
    Ja, ein Nachtei dabei ist, das der nicht die ganze Nacht durchhält, was aber zu umgehen hat, wenn man noch jemanden im Zelt hat, der regelmäßig mitten in der Nacht wach wird und ne Kohle nachlegen kann.
    Der größte Nachteil ( mit dem ich jedoch leben kann) ist, die Asche, die anfällt aus dem Zelt zu bekommen, ohne alles einzusauen.
    Die "Flüssigbrenner sind auch nett, doch da bin ich altmodisch.


    Wobei ich den Ofen das letzte mal bei unter -10°C auch eingepackt gelassen hatte.
    Mit dem richtigen Schlafsack kann man den Oven auch eingepackt lassen.


    Und noch der Tipp, die Ofenrohre öfters mal mit Rostlöser einsprühen, bevor man den nach gebrauch länger wegpackt.


    Grüße
    Frank

  • Ich habe einen ähnlichen Oven für mein Hexi: Wildo wood Stove (gibts unter anderem hier, aber auch bei div. Anbietern wie Hytta http://www.militarymart.co.uk/…-stove-new-clearance.html)


    Ich bin mit der Heizleistung sehr zufrieden, wir hatten den im Wintercamp mit bei -10 Grad Aussentemperatur. Wenn man richtig heizt hat man damit so um die 40 bis 45 Grad hinbekommen.
    Die Ofenrohre können alle in den Ofen gelegt werden und füllen den Innenraum dann komplett aus. Ich habe mir dann noch ein Gitter dazu gebaut damit das Holz darin besser verbrennt. Übrig blieb bisher nur wenig Asche, ausser man nutzt Kohlen.


    Anbei ein paar Impressionen während des Betriebs:
    http://www.ipernity.com/doc/mr.nigma/40038004


    Zieht gut! http://www.ipernity.com/doc/mr.nigma/40038110


    Kochen geht auch http://www.ipernity.com/doc/mr.nigma/40038160


    von Aussen http://www.ipernity.com/doc/mr…36890682//in/album/755594


    Als "Saunaofen" http://www.ipernity.com/doc/mr…36896910//in/album/755594


    Kirschrot haben wir hinbekommen http://www.ipernity.com/doc/mr…36897626//in/album/755594



    Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Ofen, einzig die fest angebrachten Beinstelzen sind etwas nervig beim Transport. Man kann aber gut Holzbriketts darunter schieben oder ein 5l Fass Kaltgetränk damit der Platz im Kofferraum nicht verschwendet wird.
    In die eingelegten Ofenrohre lege ich ganz gerne noch ein paar dieser runden Holzpressbriketts für den Transport, so hat man direkt Material zum anzünden dabei.

  • Hi Uwe
    Glückwunsch zum Neu Erwerb.
    Asche technisch: Metall Schaufel, Kratzer vom Kamin und nen BW Stubeneimer. Die können die heiße Asche ab.
    Gutes Metall. Hatte immer einen am Kamin stehen.
    Gruß Birgit

  • Der Vorteil beim US Yukon ist, das das Ofenrohr stehenbleibt, während man den Ofen selber zum Asche auskippen abnehmen kann.
    Fuß einklappen, Ofen drehen, mit den Ofen aus dem Zelt gehen und die Asche weit weg vom "eigenen" Zelt verstreuen.
    Ofen wieder ans Rohr, Fuß ausklappen, wieder neu beschicken und Zündeln, wenn erforderlich.

  • CO-Warner macht auf jeden Fall Sinn, selbst mit Belüftung. Wenns mal heftig schneit sind die Dinger im Zweifel zugedrückt. Ich pers. habe so einen guten Schlaf das ich das nachlegen meist "verschlafe" und daher morgens neu anzünde. So ein CO-Warner kostet ja aber auch nur 20 EUR... besser als mit nem rosa Gesicht nicht-aufzuwachen.

  • Hallo Peter,


    vielen dank für die Richtigstellung und für den Link,
    jetzt habe ich mal eine Richtung!


    @Armee-Ani, vielen Dank für die klasse Bilder, für was hattest Du die Steine vorgesehen, evtl. für den Schafsack?
    Ich glaube fast, das Kochen klappt mit dem Hexi-Ofen auch.


    Danke und Grüße aus Uheim
    Uwe

  • Nee, die Steine waren nicht für den Schlafsack. Das war ein Wintercamp mit meinem Pfadistamm und wir haben aus meinem Hexi ein Saunazelt gemacht, naja... eher Schwitzzelt bei 45 Grad.... Die Steine sollten die Hitze aufnehmen und besser abstrahlen. Alles in allem hat das ganz gut funktioniert bei -10 Grad.
    Kochen dürfte auf dem Hexi/Yukonofen auch klappen. Das Blech wird ja heiss, von daher... es braucht halt etwas länger bis das Wasser kocht, je nachdem wo die Flammen im Ofen halt grade so sind.

  • Hallo in die Runde,


    ein weiterer Versuch mit dem Hexi-Zeltofen, dieses mal aber nicht mit Holz.
    Nach dem ich einen US-Spritkanister und das fehlende Lüftungsröhrchen für den Kanisteranschluss bekommen habe,
    wollte ich gestern meinen Hexi-Ofen mit mit dem Dieselbrenner betreiben, um mein Gefechtszelt zu heizen. 8o
    Mein Nachbar hat wieder ganz komisch beim Zeltaufbau aus dem Fenster geschaut. :thumbsup:



    Vor dem Einsatz habe ich habe hier die Splinte ausgetrieben, weil mich das Innenleben von dem Teil interessierte.



    So wie es Ausschaut war der Brenner schon mal in Betrieb.
    Man sieht schön die drei kleinen Nocken, die Abstandsstücke, die den Spalt für den den Flammring halten.
    Der Brennstoff tropft ins Zentrum und läuft dann über den ersten Ring, dann in den zweiten Ring usw. um sich gleichmäßig zu verteilen, bis ganz nach außen.



    Passt genau in die Öffnung und wird durch verdrehen der beiden Klips fixiert.



    Das "Manual" ist nicht komplett, hab ich von einen Freund bekommen, da ist nur das wichtigste dabei.



    So tief hängt der Brenner in den Ofenraum.




    Probelauf im Freien, bevor er das Gefechtszelt heizen soll. :yes:
    Akühlen lassen, abbauen und ab ins Zelt.



    So, das Ofenrohr ist abgespannt und der Kanister ist auf den Ständer ....



    .... die Ausrichterei, damit der Diesel schön gleichmäßig am kompletten Durchmesser des Brandring brennt, hat auf dem Untergrung ca. eine 1/4 Stunde gedauert. Im vorderen Eck sieht man, dass der Diesel schon in den Ofenraum gedropft ist. Die Anzünderei habe ich mit Esbit gemacht, alleine mit Zündhölzer hätte das bei mir nicht funktioniert. Ich habe dann auch einen kleinen Topf unter den Brenner in den Ofen gestellt, damit der Diesel nicht mehr im Ofenraum rum läuft, wenn die Drossel zu weit aufgedreht ist. Mit ein wenig Übung hat es dann ganz gut funktioniert. :D



    Der Ofen ist dann die ganze Nacht schön gleichmäßig durchgelaufen, es war ganz angenehm bei 17 °C.
    Einen CO Warner hatte ich im Zelt aufgehängt, der ist aber nicht los gegangen und alles war gut.
    Der Verbrauch war auch Überraschend wenig, nach dem Rausrollen aus dem Schlafsack war der Kanister noch halb voll.
    Evtl, will ich heute noch eine Nacht im Zelt verbringen, will aber dieses mal mit Holz heizen.
    Ich denke fast, mit Holz wird es wärmer als die 17°C werden, warten wir es mal ab. :idee:
    Viele Grüße aus Uheim
    Uwe

  • Na, nicht brav gewesen? :D


    Spaß beiseite.
    Klasse, daß der Ofen jetzt ordentlich brennt.


    Denk aber mal über eine Bodenplatte mit Höhenverstellbaren Füßen nach.
    Das Ausrichten geht schneller und der Ofen steht sicherer.


    Markus

  • Hallo,


    war ja gestern den Uwe besuchen und habe nebenbei meine vergessenen Sachen vom letzten Treffen endlich mal abgeholt :whistling: . Dabei habe ich mir seinen Ofen mal angeschaut nachdem von Festbrennstoff auf " Flüssignahrung " umgestellt wurde.

    Also ich hätte dazu nicht die Nerven gehabt, um es zum laufen zubringen ...


    Bis die Temperatur einigermaßen erträglich war im Zelt hat uns ein gewisser Capt. Morgan aufgewärmt und bei Laune gehalten :D:bier:


    Als ich mich wieder auf dem Heimweg machte war irgendwie mehr Nebel im Zelt als draußen :yes:


    aber wie ich sehe habt ihr die Nacht gut überstanden und erfroren seit ihr auch nicht. Alles gut ...


    Gruß
    Gerd

  • Hallo in die Runde,


    befürchtest du einen POLARNACHT-Einbruch in Hammelburg ?????

    na ja Stefan, man kann nie wissen, Hammelburg ist immer für eine Überraschung gut :lol:

    Denk aber mal über eine Bodenplatte mit Höhenverstellbaren Füßen nach.
    Das Ausrichten geht schneller und der Ofen steht sicherer.


    Hmm, ja dass mit der verstellbaren Botenplatte wäre eine Alternative, :thumbsup: wobei Markus, sicher steht der Ofen, sind 3 Füße auf denen er steht und von drausen wird das Ofenrohr abgespannt.


    war ja gestern den Uwe besuchen


    Super Bilder Gerd, Danke dafür, habe mich richtig gefreut das Du vorbeigekommen bist, hoffe wir sehen uns bald wieder, der "Museumsfühling" ist in Stammheim ist ja am 2. Aprilwochenende.


    Gestern habe ich den Ofen nochmal mit Holz angefeuert und da war gleich eine ganz andere Temperatur im Zelt.


    @Armee-Eni, Sebastian, das kommt schon fast an an ein Saunazelt ran 8o



    @mdoerr, Markus, der empfolene CO Warner von Dir hat seinen Dienst gut gemacht, dass anwählbare Thermometer ist auch eine feine Sache.



    Mit den Lüftungsschlitzen kann man ein wenig regeln, wobei man mit dem Einschühren vorsichtig seim muß,
    so wie der Ofen bei mir im Zelt gestanden hat, wurde die Plane in dem Eck ganz schön heiß, vorallem nach oben zum Dach.
    Evtl, stellt man den Ofen diagonal ins Zelt, damit noch ein wenig mehr Luft nach oben ist.


    Ich wünsche euch viel Spass mit euren Zeltheizgeräten und vielleicht gibt es ja noch ein paar Bilder mehr und einen kleinen Erfahrungsbericht von euren
    Biwak mit Ofen.


    Wünsche euch noch einen schönen Sonntag


    Viele Grüße aus Uheim
    Uwe

  • danke.
    34 Grad, das ist ja fast wie bei mir zuhause, wenn der Ofen glüht.

    Dieser Beitrag besteht aus 100% wiederverwendbaren Buchstaben und Wörtern aus weggeworfenen Emails. So braucht er wenig bis keine neue Buchstaben, und ist vollständig Digital abbaubar.