Mal ne Frage zum GD240 der Dänen bezüglich Tank und fehlender Servo

  • Hallo Jungs,
    mir liegen mal neugiriger Weise zwei Fragen auf der Zunge und hoffe einige hier können mir diese beantworten.
    1) Der Däne hat ja meines Wissens nach keine Servo Unterstützung, ist dann dafür das Lenkrad noch grösser als Kompensation über Hebel? Merkt man den Unterschied zum BW Wolf deutlich?
    Entschuldigt meine Frage dich ich habe noch keinen zum Vergleich fahren können.


    2) Warum hat der hinten so nen hässlichen Tankstutzen? Ist das der gleiche Kunststofftank wie beim Bw Wolf und man kann den Stutzen umbauen oder ist das nen komplett anderer Tank? Stahl oder Kunststoff?


    Grüsse
    Chris

  • zu 1. Der Blechtank wurde bis 1988 verbaut, es kann aber sein, dass Fahrzeug von Blech auf Kunststofftanks umgerüstet worden sind.
    zu 2. Der Stutzen ist dafür da, dass ohne "Eingießer" getankt werden kann.


    Ich würde den Stutzen nicht umbauen, aber natürlich einen Blechtank sollte umgebaut werden/sein, aber das ist ein größeres Projekt.

  • Zu deiner ersten Frage .
    Nein Das Lenkrad ist nicht größer.
    Da die Dänen Serienmäßig mit 7,5x R16 Bereifung ausgestattet wurden, merkt man schon einen Unterschied zur Servo-unterstützung vom 250GD Wolf.
    Mit den Wolf-Reifengröße 225/75 reicht es auch zum einparken in der Hamburger Innenstadt.
    Muckis brauchst du aber immer. 8o
    Ist ja halt schon ein Oldtimer.
    Man sollte auch bedenken dass die Servolenkung beim 240iger immer aufpreispflichtig war.


    zum Zweiten. Dank diesem Hässlichen Tankstutzen geht auch etwas mehr in dem Tank hinein.
    Und wie SDP schon geschrieben hat brauchst du keine Trichter oder sonst etwas um Feldmäßig zu tanken.



    Gruß Chris

  • Moin!
    Haben die dänischen 240GD eigentlich diese komischen Zusatztanks
    in den hinteren Kotflügeln? Wieviel Brennstoff geht denn in den Blechtank
    überhaupt rein?


    Gruß
    Stefan

    Deutsch ist wirklich eine schwere Sprache. :wacko:
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  • also im Stahltank sind 72 Liter möglich, die Zusatztanks haben nochmals 2x 15 Liter, jedoch sind die bei Umbau auf einen Kunststofftank nicht mehr nutzbar. (...) Zu beachten gilt, dass von den 72 Litern ohne "Stutzen" sicher 6 Liter nicht genutzt werden können. Also verbleiben 66 Liter, dies sollte eine bewusst sein ;-) Im Kunststofftank sind 96 Liter möglich, mit Stutzen auch ein wenig mehr.

  • Hallo,


    die Stahltanks sind Müll und es ist nur eine Frage der Zeit bis diese durch sind. Deswegen wurden die auch nach und nach getauscht. Wenn dann würde ich gleich den Kunststofftank einbauen. Kostet leider ein bisschen Geld aber dann hat man Ruhe. Kauft man die gebraucht muss man aufpassen da es hier verschiedenste Ausführungen gibt (Benzin/Diesel) sind nicht identisch und teilweisen mühsam umzubauen. Der Umbau (Dieseltank) ist auch für Schrauberanfänger nicht so schwierig. Das größte Problem dürfte der Rost (Rahmen und Unterboden)sein der beim Tankwechsel hervortritt.

  • Hallo Dominique,


    ich wollte niemandem einen Stahltank "andrehen", nur aber mal die Details zum Fassungsvermögen und den Zusatztanks hier veröffentlichen. Und natürlich auf die "Vorzüge" des Stutzens hinweisen. Dieser ist sehr praktisch!

  • Rost an den Stahltanks kann ich nicht bestätigen,weder am 30 Jahre alten Dänen noch am fast so alten P4 den ich hatte.


    Ist das Auto keine Rostlaube, sinds die Tanks auch nicht.


    Generell kann ich nix gegen Stahltanks sagen, weder bei meinem Kübel noch bei meinen Russen Kisten,
    GAZ 69, Baujahr 1967, Stahltank aussen und innen kein Rost. Bin nicht sicher, ob die Plastik Dinger 50 Jahre halten, und nicht zerbröseln.


    Solange meine Tanks gut sind, baue ich da nix um.

    Originalität ist Pflicht. Hochglanz und Militär passt nicht zusammen!

  • Hallo Danke für eure Antworten,die waren interessant, informativ und jeder hat so seine eigene Meinung und Einstellung dazu.....


    Meine persönliche Meinung:
    Den "Füllmengenvorteil" von vieleicht 1L kann ich getrost vernachlässigen. Es gibt nen gutes Tankstellennetz und der gute Wolffahrer führt immer nen Kanister Kraftstoff mit, entweder draussen im kanisterhalter oder drinnen wen keiner vorhanden ist.....ich zumindest.
    Den Stutzen haben glaube ich auch nur Dänen, Östereicher und Schweizer oder?
    Die Scheinen also den guten 5 Euro Ausgieser nicht in ihrer Fahrzeuggrundausstattung zu haben..... ich finde den praktischer als irgendnen Rüssel draussen dran.


    Danke dass hier einiges zum Thema Umbau auf Kunststofftank gesagt wurde, war auch interessant worauf man ggf achten muss und was für nen unterschiedliches Fassungsvermögen die haben.


    Ich persönlich finde Stahltanks auch ok, bei richtiger Pflege und Umgang halten die ewig. Jeder alte Ami, Russe und auch die 404er Mogs haben diese. Wenn kein Kondeswasser entsteht halten die. Sind die einmal angerostet muss man die halt wenn's noch geht reinigen,entrosten und mit ner speziellen Lösung konservieren... die Tanks an meinem Uaz 469 waren hinne, die am 404Mog noch super... also immer unterschiedlich.


    Grüsse
    Chris

  • Der Einfüllstutzen von den ösiwölfen ist doch klasse ??? Wer findet denn im V- Fall einen dämlichen Einfüllschnorchel... ausserdem sind die Schnorchelgummis entweder undicht , oder die kanisteraufnahme ist verformt... Das Resultat ist das selbe. Treibstoff auf den Hufen oder auf dem Boden. Da ist der Ösi- Schnörpfel zum einfüllen doch wesentlich praxisgerechter.... ausserdem muss man dann während der Befüllungsphase nicht den kanister halten ,sondern kann ihn am Stutzen abstützen.Und vor allem kann man zur Schnellbetankung auch die Kanister mit dem grossen Stutzen verwenden-gelb bzw. weiss also -- Öl bzw. Wasser (H2O mit den anderen Dichtungen halt..)
    Wenn die Plastiktanks undicht werden- und das tun sie mittlerweile durchaus !... Dann ist es meistens in den Vertiefungen unter den Tankbändern. Dort ist jewweils links und rechts eine nach innen gestülpte Vertiefung in der Gussnaht . Die ,die ich hatte und undicht waren, waren es jedenfalls immer dort. Gruß Matze

  • ...Hey Matze. ..dein V Fall trifft mal hier überhaupt nicht zu.....hier sind Zivilisten mit ex Mil Fahrzeugen... was mal in den Streitkräften war ist man anderes Thema...aber jeder so wie er denkt....
    Und wer fährt mit kaputten Dichtungen oder verform6ngen rum??? EIN ORDENTLICHER DEUTSCHER NICHT!!! Hier weden teilweise wahnwitzige Umbauten mit Led Tagfahrleuchten, Radios mit hammerboxen,Sitzbezügen usw an den Autos montiert.. soll ja jeder so wie es ihm gefällt .. Aber....dann hat man doch auch das bissel Kleingeld für nen ordentlichen Kanister und einfüller mit intakter Dichtung.... so wie es zumindest bei mir und damals in meinem Instzug Gang und gebe war...

  • ....was ich damit sagen will. Der Deutsche hat halt im Dienst und später ggf auch nen zusätzlichen Einfüllstutzen parat....da kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass privat also zivil die kanisterbetankung bei den meisten hier wohl eher selten ist und in meiner aktiven Dienstzeit und auch im Auslandseinsatz hat es mit dem eingisser auch im Feld gut geklappt.


    Aber wie es oben steht, es geht ja nicht um den Deutschen wolf sondern um dessen "ausländische" brüder und da sehen das die streitkräfte ggf anders.
    Den Vorteil mit dem Kanister auf diesen Stutzen auflegen zu können statt zu halten kann ich jedoch auch zustimmen...

  • Tja Chris,


    unsere Schweizer haben einen praktischen Tankstutzen und serienmäßig ein verzinktes flexibles Einfüllrohr auf der Trennwand hinter dem Beifahrersitz eingeklippst. Damit kann man mit einem 20-L-Kanister kleckerfrei auch durch die enge Bleifrei-Öffnung in 60 Sekunden nachtanken :thumbsup: .


    Gruß
    Rainer


    PS. Dass neugierige Kids das Rohr für`n Maschienengewehr gehalten haben und mir einen mittelgroßen Polizeieinsatz beschehrt haben, steht auf einem anderen Blatt :cursing::cursing::cursing::thumbsup::thumbsup:

  • ...Hey Matze. ..dein V Fall trifft mal hier überhaupt nicht zu.....hier sind Zivilisten mit ex Mil Fahrzeugen... was mal in den Streitkräften war ist man anderes Thema...aber jeder so wie er denkt....


    Dafür wurde er aber konstruiert und beschafft . Und die Ösis und die Schweizer haben da wohl etwas weiter gedacht bei der Beschaffung .
    Der Iltis und der Kübel hatte auch einen Stutzen der zur direkten Kanisterbetankung geeignet war . Insofern ist die Lösung beim BW-Wolf ein klarer Rückschritt.
    Gruß Matze

  • ....Ich persönlich sehe dies mal nicht als Rückschritt, aber jeder kann ja meinen wie er will.
    Richtig ist natürlich deine Erklärung bzw dein Ansatz, warum es die Dänen so gemacht haben, die denken es ist dann besser und einfacher und manche hier im Forum halt auch. Jeder hat seine eigene Meinung dazu und wie geschrieben ist es im Dienst Nie ein Problem gewesen den Eingieser zu verwenden.
    Ich denke nicht,dass im "V Fall" jemand in einer brenzligen Situation daran denkt....zum Glück brauch ich den Ausgieser nicht, kleckert nix daneben und die Umwelt bleibt geschont.....


    Weiter oben schreibst du zudem, dass man ja nun viiiìel besser die Kanister mit den grossen Öffnungen zur Betankung nutzen kann. Recht hast du, das kann man so.
    Aber genau damit man diesen blöden Fehler nicht macht und auch im Dunkeln erkennt ob man nen Kraftstoffkanister oder einen für Öl oder Wasser hat, gibt es ja diese beiden unterschiedlichen Grössen,steckt also auch Logik hinter! Demnach falscher Ansatz militärisch gesehen...da es ja hier um die militärische Nutzung beim Betanken geht, denn zivil machen dies sicher 90% der hier anwesenden eh nicht oder nicht regelmässig..
    Grüsse
    Chris

  • ....
    Ich denke nicht,dass im "V Fall" jemand in einer brenzligen Situation daran denkt.....
    Chris


    Daran denken kann man , aber Kanisterbetanken ohne Trichter oder ohne Einfüllstutzen kann man den Bw Wolf nur leider nicht. Die anderen aber eben schon.
    Mir ist auch klar , das die Betankung aus den Öl bzw . Wasserkanistern nicht dem Regelwerk der BW entspricht . Aber wenigstens sollte der Truppe wenigstens nicht von vornherein die Möglichkeit zur Improvisation genommen werden wenn es denn erforderlich ist.


    Ich persönlich brauche den "Ösistutzen" sogar ziemlich oft-und will nicht jedes mal nen Trichter suchen
    Immer ausgehend davon , dass in unserer Bundeswehr intelligente ,realitätsorientierte ,praktisch denkende Menschen dienen - ein Querschnitt der Bevölkerung halt.... :lol:


    Leider ist deren Anteil seit der Abschaffung der Wehrpflicht wohl leider stark rückläufig .


    Daher hast du wahrscheinlich mit deinem Gedankengang sogar durchaus Recht!
    Wenn man allerdings deinem Gedankengang weiter folgen will ,erscheint auch die Beschaffung von Euro 5 Harnstoffabhängigen ,umweltfreundlicher LKW`s vor 6 Jahren als schlüssig .
    Sie sind umweltfreundlich , haben Partikelfilter , und sind würdig unsere Republik in der ganzen Welt sauber zu vertreten .
    Da soll noch einer sagen Krieg wäre keine saubere Sache :bier:


    Wenn sie nicht gerade an elektronischen Problemen leiden und gerade fahrbereit sind .
    Aber ist natürlich auch ein Beitrag zur Abrüstung: :H:
    Gruß Matze
    (Der den Ösi-stutzen sogar ziemlich oft braucht- macht das Leben leichter dem magen seltsame flüssigkeiten zuzuführen wie zb Speiseöl aus dem letzten Fondue , alter Sprit , diverse altöle... OM 617 machts in entsprechender Verdünnung möglich)

  • Hallo,


    1) Der Däne hat ja meines Wissens nach keine Servo Unterstützung, ist dann dafür das Lenkrad noch grösser als Kompensation über Hebel?

    u.A. ist das Lenkgetriebe anders übersetzt.


    die Zusatztanks haben nochmals 2x 15 Liter, jedoch sind die bei Umbau auf einen Kunststofftank nicht mehr nutzbar.

    Jein. Den rechten Zusatztank kannst Du auch beim Kunststofftank noch nutzen.


    Daran denken kann man , aber Kanisterbetanken ohne Trichter oder ohne Einfüllstutzen kann man den Bw Wolf nur leider nicht. Die anderen aber eben schon.

    Warum nicht? Ist da der Reserveradhalter im Weg?


    Meinen (zivilen) 460 kann ich ohne weitere Hilfsmittel direkt aus Blechkanistern betanken. Ohne zu kleckern.

  • Daran denken kann man , aber Kanisterbetanken ohne Trichter oder ohne Einfüllstutzen kann man den Bw Wolf nur leider nicht. Die anderen aber eben schon.

    Warum nicht? Ist da der Reserveradhalter im Weg?


    Meinen (zivilen) 460 kann ich ohne weitere Hilfsmittel direkt aus Blechkanistern betanken. Ohne zu kleckern.
    [/quote]


    Ja . Der Reserveradhalter ist im Weg .Und hintere Tür aufmachen macht die Sache nur schlimmer , da das Scharnier ja recht ist im Gegensatz zu den zivilen...

  • Hallo till,


    merci für die Info. Dann halte ich mal Ausschau nach einem rechten Zusatz-Tank. Vielleicht läuft mir mal Zufällig einer über den Weg.

    Du mußt Dir halt was einfallen lassen, wie Du den Zusatztank an den Haupttank anbindest, da es keinen passenden Formschlauch gibt (unterschiedliche Durchmesser). Aber das ist ein lösbares Problem.



    @'Matze:
    dachte ich mir :)