Zulassung FK20-Fahrgestell

  • Deshalb ist das ja auch kein Fahrzeug, sondern eine fahrbare Kanzel ?(
    Sowas gibts sogar ganz offiziell zu kaufen: http://www.hochsitz24.de/flycm…e+Schlafkanzel/cpx39.html

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • So entstehen Gerüchte....
    Natürlich sind fahrbare Kanzeln erlaubt.
    wenn Du Dein Auto auf Hohlblocksteine setzt, ist es auch keine Jagd aus dem Auto mehr.
    Auskunft eines in Hamburg sehr bekannten Jagdrecht-Fachanwaltes…
    Hab da eben mal nachgefragt, weil mich der Aspekt auch überraschte und Interessierte.
    Bis heute keine Klagen bekannt und auch ohne Erfolgsaussicht.


  • leider nicht ganz legal.
    In Deutschland ist die Jagd von Fahrzeugen aus verboten.


    Alles ganz legal:


    https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__19.html



    Ein Anhänger ist kein KRAFT-Fahrzeug.


    http://www.reindl-kanzel.de/main.php

  • Hallo,


    um nun nach einer Weile wieder zum Thema zurückzukommen - mittlerweile hab ich es endlich geschafft, besser erhaltene Kotflügel zu bekommen und hab sie in dieser Woche angebaut. Damit ist auch ein weiterer Satz Anhängerdreieckhalter mitgekommen, bei dem dann auch tatsächlich ein kompletter Kennzeichenhalter dran war.

    Was nun noch fehlt (außer der erst nach dem TÜV-Termin wieder anzubauenden Tarnbremsleuchte), ist die Kennzeichenbeleuchtung. Da habe ich jetzt folgendes gefunden: https://www.amazon.de/Motorrad…arp_d_product_top?ie=UTF8

    Davon zwei Stück in den oberen Ecken des Kennzeichens als Befestigungsschraube sollten doch eigentlich alle Bedingungen erfüllen und wenig auffallen. Mich stört zwar, daß sie nur für 12V ausgelegt sind, aber ein Spannungswandler unter der Rücklichthaube sollte die 24V-Nutzbarkeit herstellen können.


    Küsteniltis

    Hallo Volker,

    kannst Du mir bitte mal ganz konkret mitteilen, welche Teile von welchem Hersteller Du für die Aufhängung des Rahmens an den Originalbefestigungspunkten des Fahrgestells verwendet hast? Am liebsten wäre mir ein entsprechender Link...


    VG

    Andreas


    PS: meine Suche nach Deichselteilen sowie Bolzen dafür ist noch aktuell.

    kajo hast Du Dein halbes Deichselmittelstück noch abzugeben?

  • Hallo,

    du wirst doch nicht einen extra Spannungswandler einbauen? Die LED haben sowieso einen Vorwiderstand, und wenn du den auf 24 V anpasst, ist alles wieder gut. LED sind nicht so spannungsempfindlich wie Glühlampen.

  • Hallo,

    Hallo Haiko,


    doch, ich werde einen Spannungsregler davor setzen. So ein 7812 kostet ja nichts.

    Naja ein 7812 kann nur 1 Ampere.

    (Wenn er denn gekühlt wird.)


    Logischerweise müssen davor und dahinter Kondensatoren hin.


    Und bitte aufpassen, daß eine LED kein ohmscher Verbraucher ist.


    Nicht, daß es dann zu Schwingungen kommt, und die LED's killt.




    ...

  • Hallo,


    als Elektroniker sollten mir die Daten des 7812 und die Anwendung der Kondensatoren bekannt sein. Ich gehe aber davon aus, daß eine poplige LED-Kennzeichenbeleuchtung nur ein paar mA braucht. Selbst bei einer normalen 5w-Birne fließen ja bei 24V nur 200mA.

    Daß LEDs relativ empfindlich sind, kann ich mit den Beobachtungen meiner Armaturenbrettbeleuchtung im Polo bestätigen. Da mußte ich schon welche austauschen.


    VG

    Andreas

  • kleines Update:


    der Anhänger ist jetzt soweit fertig, daß ich ihn zulassen könnte, nachdem ich gestern die Kennzeichenbeleuchtung angebaut habe.

    Also bin ich heute morgen guter Dinge zur Zulassungsstelle gefahren, nachdem ich gestern die Versicherungsangelegenheiten geregelt hatte.

    Leider war das erfolglos, da mir keine Fahrzeugpapiere bzw. das Bw-Datenblatt vorliegen und die Zulassungsstelle sich daher weigert, überhaupt irgendwas zu machen.


    Was nun?


    Ich habe jetzt die ZMK angeschrieben und mein Problem geschildert und mit Angabe der Daten vom Typenschild um ein neues Datenblatt gebeten. Was soll ich machen, wenn von da nichts kommt?


    VG

    Andreas

  • ..hier steht ja schon vieles, du brauchst das Tüv Gutachten, und der zieht auch das Datenblatt dafür, dann kannste zulassen.

    Gruß
    Stefan


    www.ig-hmt.de


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  • Hallo,


    erstmal Danke für Eure Hilfe!


    Normalerweise kenne ich das so, daß ich bei Beantragung der Zulassung ein Kennzeichen zugeteilt und einen Blankobrief bekomme. Dann werde ich mit noch nicht gestempelten Kennzeichen zum TÜV geschickt, um das Gutachten machen zu lassen. Im günstigsten Fall habe ich das Datenblatt von der VEBEG dabei oder die Daten liegen beim TÜV vor. Nach der Abnahme wird dann der Brief ausgefüllt und die Zulassungsplakette aufgeklebt.


    Soweit komme ich ja gar nicht erst. Die Zulassungsstelle weigert sich ja, ohne irgendein fahrzeugbezogenes Papier (ich hab ja eine Briefkopie eines baugleichen Fahrzeugs schon prophylaktisch angeboten) überhaupt irgendwas zu tun.


    Wie soll ich denn auch zum TÜV kommen? Ich habe ja kein Kennzeichen und ohne TÜV bekomme ich auch kein Kurzzeitkennzeichen... Und ob der Transport eines Anhängers auf einem Anhänger zur Abnahme so sinnvoll ist, lasse ich mal dahingestellt. Und auf welcher Rechtsgrundlage soll dann das Gutachten gemacht werden, wenn die Zulassung aufgrund der nicht vorhandenen Papiere gar nicht beantragt werden konnte? Vielleicht weiß KaiserJeep hier eine Lösung?

    Die ZMK hat natürlich bisher auch nicht geantwortet...


    Niederrheiner

    Vielen Dank für das Angebot. Davon würde ich gern Gebrauch machen, insbesondere, wenn er das kleine landwirtschaftliche Kennzeichen mit 240x130mm eingetragen hat.

    Meiner heißt nach Typenschild Typ KV O-521854 und hat die Fahrgestellnummer 2169. Das Baujahr ist 1974.


    Ich hoffe, hier liest auch jemand juristisch bewandertes mit, der mir einen rechtssicheren Lösungsweg vorschlagen kann.


    VG

    Andreas

  • ..hallo Andreas, diese Vorgehensweise ist mir nicht bekannt. Ich mußte meinen Anhänger zum Tüv schaffen zwecks Gutachten erstellen,wiegekarte dabei wegen baul. Änderung. Danach zur Zulassung. Im Zweifel stellste das Teil auf einen Anhänger und führst es dem Tüv vor, wo ist da das Problem?

    Gruß
    Stefan


    www.ig-hmt.de


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  • Hallo,


    vor 15 Jahren gab es Zulassungsstellen, die Blanco-Briefe herausgegeben haben.

    Bei uns im Kreis nicht.

    Dafür im Nachbarkreis.

    Also sind alle dort hin gegeangen.


    Heute geht es so:

    Gefährt zum TÜV / Dekra schaffen.

    Gutachten machen lassen.

    (Fremdes Datenblatt hilft.)

    Unbedenklichkeitsbescheinigung vom KBA besorgen.

    (Fahrzeug könnte ja geklaut sein.)

    Versicherungsnachweis besorgen.

    Mit Gutachten + Unbedenklichkeitsbescheinigung + Vers.Bestätigung zur Zulassungsstelle.

    Fz zulassen.


    Was früher mal ging, einen Brief ausfüllen lassen, und 'irgendwann' später mal zulassen geht nicht mehr.



    ...


    PS

    Ich brauche auch noch ein fremdes Datenblatt für meinen FK20-Anhänger.

  • Hallo,


    es gibt noch einen Weg.


    Man freundet sich mit dem Leiter der Zulassungsstelle an.


    Wenn die Beziehung dann belastbar ist,

    bittet man ihn das rote 05er Kennzeichen der Zulassungsstelle auszuleihen.


    Dann damit rumgondeln.



    ...

  • Hallo,


    es gibt natürlich noch einen dritten Weg.


    Der ist aber der teuerste.


    Man beauftragt einen Karosseriebauer alles zu erledigen.


    Der fährt dann mit seinem roten 06er - Kennzeichen am Anhänger rum.




    ...

  • § 10 Absatz 4 der Fahrzeug-Zulassungs-Verordnung:

    Fahrten, die im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren stehen, insbesondere Fahrten zur Anbringung der Stempelplakette sowie Fahrten zur Durchführung einer Hauptuntersuchung oder einer Sicherheitsprüfung dürfen innerhalb des Zulassungsbezirks und eines angrenzenden Bezirks mit ungestempelten Kennzeichen durchgeführt werden, wenn die Zulassungsbehörde vorab ein solches zugeteilt hat und die Fahrten von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind. Rückfahrten nach Entfernung der Stempelplakette dürfen mit dem bisher zugeteilten Kennzeichen bis zum Ablauf des Tages der Außerbetriebsetzung des Fahrzeugs durchgeführt werden, wenn sie von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind.

    Also, mit Musterdatenblatt, Versicherungs (EVP) Nummer und Kaufbescheinigung (Rechnung mit Typ und Fahrgestellnummer) zum SVA.
    Dann mit Kennzeichen ohne Stempel zum TüV (vorher Termin ausmachen) und dann mit TüV-Gutachten wieder zum SVA Stempel und ZBI+II abholen.