Ich hatte eine Farm in Afrika.....

  • Hallo,

    Und die Bedenken von Tc sind nicht von der Hand zu weisen. Im Nachbarland Südafrika kochen die Parolen wieder hoch: Man sollte die Weißen enteignen und vertreiben. (Beispiel Zimbabwe...) und der amtierende Präsident findet die Idee gar nicht so schlecht.
    Und sollte dieser Irrsinn Wirklichkeit werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Welle nach Namibia schwappt.

    Aber das wäre ja dann Rassismus ?


    Was steht denn in der NAM - Verfassung ?



  • Ach ,und was gabs in Jugoslavien?

    Da brauchst du nicht erst nach Afrika.

    Ich hatte auch nicht Rassismus gemeint, sondern

    das Hardy Krüger in Tansania obwohl er das Land

    da liebte und mit Familie gelebt hatte,fortgegangen

    ist weil die da den Sozialismus entdeckt hatten.

    Das man nicht mehr der Massa ist,ist eine Sache,

    das einen die Firma enteignet wird, ne andere.

    Und das sollte ja ne Firma werden was ihr Jozi

    immer vorgeschlagen habt.Selbst als Ruhestand

    ist es nen Risiko,zb wenn die Währung inflationiert

    wie in Simbabwe.Die Serengeti ist auch nicht mehr

    das was sie mal war.Wenn soweit kommt,dann kommt

    auch keiner mehr hin.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Hallo,


    zur Farmgröße in SWA eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Claus Kock Teil1:


    Tristesse auf Ongombo-West: Nach Enteignung der Farm und Aufteilung an landlose Namibier verlottert die vormals hochrentable Farm, in die der Staat nochmals Millionen investiert hat, soweit, bis selbst die Eigenversorgung nicht mehr funktioniert; die Neusiedler sind deshalb auf Lebensmittelhilfe der Regierung angewiesen. Foto: Dirk Heinrich

    Die Regierung beruft sich darauf, dass sich so viele „Landlose“ Land wünschen. Ich schlage vor, dass die Regierung eine Umfrage unter allen Menschen macht, die kein Auto besitzen, ob sie gerne ein Auto geschenkt bekommen möchten. Wie viele Nein-Stimmen wird es wohl geben? Dann sollte man die Autos der Industrie wegnehmen und diesen Menschen geben. Jeder sieht, wohin das führen würde. In der Landfrage ist das nicht anders.

    Die Tatsachen

    Das Landwirtschaftsministerium hat 1999 (also kein Erbe der Kolonialzeit!) das Land in agro-ökonomische Zonen eingeteilt. Von den ca. 36,7 Millionen Hektar kommerziellen Landes sind 50% als Halbwüste, nur für die Schafzucht geeignet, eingestuft. 22% sind minderwertiges Farmland, für gemischten Betrieb mit Schafen und Rindern. Nur 26% sind als gute Rindergegend klassifiziert und zwei Prozent sind für den Ackerbau geeignet.

    Dagegen wurden im kommunalen Gebiet 77% des Landes als beste Rindergegend, auch große Teile geeignet für den Ackerbau, klassifiziert; weitere 13% sind für gemischtes Farmen geeignet und nur 10% sind Halbwüste.

    Minister Alpheus !Naruseb hat erklärt, dass er nur gut entwickelte Farmen in guten Gegenden (Farmen in den Bergen kommen beispielsweise nicht in Frage) für sein Programm haben möchte. Wen wundert es, dass er im vergangenen Jahr 259 angebotene Farmen als ungeeignet abgelehnt hat, aber immer glaubt, dass die Nachbarfarm besser ist? Die angebotenen Farmen sind ein Spiegelbild des Landes, ungeeignet für die Illusionen der Regierung. Gleichzeitig klagt der Präsident aber regelmäßig die Farmer an, dass sie ihm nicht geeignetes Siedlungsland anbieten!

    Die typische Siedlungsfarm

    Der Minister hat im Oktober im die Größe der duchschnittlichen Siedlungfarm mit 481 ha angegeben. In den besseren Gegenden kann der Siedler darauf ca. 30 Großtiere halten. Da er sich kein Auto leisten kann, wird er vier Esel halten, ferner einige Ziegen. Also kann der Siedler ca. 22 Rinder besitzen, d.h. sieben Kühe, die jährlich fünf Kälber geben. Davon geht eines ein oder wird - noch wahrscheinlicher - gestohlen. Der Siedler kann also vier Tiere im Jahr vermarkten. Sein Einkommen wäre dann ca. 16000 N$ pro Jahr, d.h. 1333 N$ im Monat. Davon muss er leben, seine Kinder zur Schule schicken, Einzäunung und Motoren reparieren, Lecke und Impfung für seine Tiere kaufen. Es ist klar ersichtlich, dass er nur in größter Armut überleben kann, geplant als großes Projekt der Regierung.

    Im Durchschnitt hat der Staat 154286 Namibia-Dollar für diese Farm ausgegeben, bei einem Zinsasatz von acht Prozent zahlt er dafür 12343 N$ an Zinsen, das sind 75% des Jahreseinkommens des Siedlers. Der Nettoeffekt beträgt also 3657 Namibia-Dollar. Dagegen sind die Subventionen zu rechnen, die der Staat aufwenden muss, um die Siedler am Leben zu halten.

    Die Qualität der Rinder wird sich von Jahr zu Jahr verschlechtern, da der Siedler sich keinen ordentlichen Bullen leisten kann, vermutlich ein eigenes Inzuchtprodukt. Die Infrastruktur wird zusammenbrechen, da er nicht das Geld hat, diese zu erhalten. Er kann keine Weideplanung machen, das Land wird langsam und unwiederrufbar zur Wüste. Der Siedler wird kaum in der Lage sein, vier Tiere pro Jahr zu Meatco zu bringen.

    So wie die Zahl der Siedlungsfarmen steigt, sinkt die Zahl der Rinder, die Meatco zur Schlachtung erhält - bis zu dem Punkt, dass Meatco die Tore schließen muss. Der Staat wird von Jahr zu Jahr größere Beträge ausgeben müssen, um die Siedler am Leben zu halten. Nicht zu sprechen davon, wenn eine Trockenheit kommt, wie im vergangenen Jahr.

    Schlechte Verwaltung

    Wie oben ausgeführt, kann das Siedlungsprogramm selbst bei guter Verwaltung nicht funktionieren. Leider hat das Ministerium für Länderein und Neusiedlung gezeigt, dass es unfähig ist, die Infrastruktur in den übernommenen Gebieten zu erhalten. Dazu kommt, dass das aufgeteilte Farmland sehr oft nicht an die armen „Landlosen“ geht, sondern an die reichen Unterstützer der regierenden Partei, die oft ein lukratives Regierungsgehalt, Fischereiaktien und -fangrechte, Vermittlungsgebühren für Aufträge und andere Privilegien haben, die den früher Benachteiligten und heutzutage Priviligierten zustehen. Der Minister hat dies im Parlament zugegeben, als er sagte, dass 50% der neuen Siedler von den zugeteilten Farmen leben müssten. Das bedeutet ja ganz offensichtlich, dass 50% der Siedler das Land, das ihnen zugeteilt wurde, nicht nötig haben.

    Die Realität der Landreform

    Vor rund zehn Jahren wurde die Farm „Westfalenhof” für Siedler gekauft. Die Farm hatte 7000 Zitrusbäume und produzierte 60000 Säcke Zitrusfrüchte sowie 2500 Säcke Zwiebeln. Siedler, die keine Ahnung von Landwirtschaft hatten, aber sagten, dass sie unbedingt Land haben wollten, wurden angesiedelt. Nach zwei Jahren waren alle Zitrusbäume eingegangen und dann als Feuerholz verkauft.

    Zweites Beispiel: die Farm Ongombo-West. Die Farm produzierte neben Fleisch jährlich zehntausende Topfpflanzen, die exportiert wurden. Die Farm wurde in vier Teile aufgeteilt. Teil B (1204 ha), mit dem attraktiven Farmhaus, ging an eine Dame, die in einem Ministerium in Windhoek arbeitet; landlos vielleicht, arm sicherlich nicht.

    Auf Teil A (1391 ha) wurden die folgenden Familien angesiedelt: Kleatos Awiseb (er besitzt drei Rinder und hat acht Kinder), Wilfried //Hoeben (er hat drei Rinder und eine Ziege) und Francisca Eiseb (drei Rinder und zwei Ziegen sowie vier Kinder). Ein typisches Beispiel einer Siedlungsfarm. Das Herzstück geht an eine Person, die zur priviligierten Kaste gehört und dieses Land nicht nötig hat. Auf dem Rest mehrere Familien mit durchschnittlich drei Rindern. Weit weg von dem oben skizzierten Modell, das schon nicht funktionieren kann.

    Teil C von Ongombo-West hatte Bewässerungsanlangen und Gewächshäuser. Diese waren innerhalb kürzester Zeit zerstört unmd deshalb von der Regierung danach für 1,6 Millionen N$ repariert. Die Wasserpumpe funktioniert nun seit zwei Jahren nicht mehr. Unnötig zu erwähnen, dass nicht ein Blumentopf mehr exportiert wurde.

    Ongombo-West erhielt im Oktober 81 Sack Maismehl, Stinkwater 225 Sack, Nauaspoort 234 Sack usw. Das ist also die Zukunft der Landwirtschaft, wie die Regierung sie plant und mit viel Geld in die Tat umsetzt!

    Ulrich Boois hat den Minister verklagt, da der Minister den Beschluss der Land Reform Advisory Commission, ihm einen Teil der Farm Dirichas-Ost zuzukennen, beiseite geschoben und das Land der Hauptbuchhalterin des Ministeriums, Lena Gertze, zuerkannt hat. Ihr Antrag war vorher von der Kommission abgewiesen worden.

    Junge weiße Farmer, deren Farm ihr Erbe, ihre ganze Passion und Zukunft ist und die die wichtigsten Fleischlieferanten des Landes sind, werden mit einer ständig steigenden Bodensteuer vom Lande getrieben, während Menschen, von denen man weiß, dass sie Millionen bei Staat und in der Wirschaft verdienen, aber auf der richtigen Seite stehen, von dieser Steuer befreit werden.

    Revolution?

    Natürlich sieht der Präsident, was in anderen Ländern mit Regierungen passiert, die mehr an sich selber als an ihre Bevölkerung denken. Er hat seine diesbezüglichen Sorgen mehrfach geäußert. Aber kann er ehrlich glauben, dass seine Siedlungspolitik, wie oben beschrieben, das verhindert? Sollte er die Lage nicht etwas realistischer einschätzen?

    1) Im Rahmen des Umsiedlungsprogramms werden bewährte Farmarbeiter auf die Straße gesetzt und zu 50% mit „fat cats” ersetzt, Menschen, die keine Not leiden und/oder oft keine Erfahrung in der Landwirtschaft haben. Die Arbeitslosigkeit steigt also anstatt zu sinken, bestenfalls bleibt sie gleich. Im zeitalter von Computer und Internet wird also eine Eselskarrengesellschaft geschaffen.


    Es folgt Teil 2



  • Wegen der 10'000 Zeichen Begrenzung folgt hier


    Teil 2:


    Präsident Pohamba trat sein Amt mit der besten Absicht an, die Korruption zu bekämpfen. Er scheitert leider, da er nicht bereit (oder fähig) ist, gegen fragwürdige Personen vorzugehen. Das beste Beispiel ist der Neckartal-Staudamm, wo der Auftrag mehrfach neu ausgeschrieben werden musste. Und jetzt fließt kein Korruptionsgeld? Wäre es nicht wichtiger gewesen, die Wasserversorgung Windhoeks zu garantieren?

    Auf die Straße geht nicht die Landbevölkerung, sondern die hungrige und arbeitslose Stadtbevölkerung. Strategien dagegen wären:

    A) Statt entwickeltes und produzierende Farmen zu zerstören, sollte Land aufgekauft werden, das durch Verbuschung seine Produktivität verloren hat, und mit großen Programmen wieder produktiv gemacht werden.

    B) Der Staatssektor muss effektiver werden: Minister, Staatssekretäre und Beamte, die einen negativen Beitrag leisten, müssen entlassen werden. - Zurzeit wissen sie, dass - komme was wolle - ihnen nichts passieren wird. Das Gesundheitswesen kann bis auf den Boden ruiniert werden. Statt schlichtweg entlassen zu werden, wird der Minister in das nächste Ministerium befördert. Wer Teil der Clique ist, wird nicht fallengelassen.

    C) Ehrlichkeit in der Wirtschaftspolitik: Nehmen wir die Firma Ohorongo Cement. Diese baute eine Fabrik mit enormen Kosten. Kaum stand diese, versuchte ein tüchtiger Geschäftsmann, Zement aus China zu importieren. Ohorongo bekommt keine Unterstützung der Regierung, nein, die Firma muss vor Gericht gehen. Die Gier scheint in einigen Kreisen unbegrenzt zu sein.

    Wer wird nach diesem Beispiel in Namibia investieren? Als der Präsident den neuen Hühnerschlachthof eröffnete, dankte er nicht den Investoren, sondern kritisierte, dass er keine Gesichter der vorher Benachteiligten sehe. Wäre es nicht richtiger gewesen, dass er - statt die Investoren zu kritisieren - die „fat cats”, die die großen Gewinner der SWAPO-Regierung sind, zu fragen, warum sie nicht eine solche Investition gemacht haben?

    Dies sind nur einige Bespiele falschen Denkens. Falsches Denken bringt falsches Handeln und falsche Ergebnisse. Afrika zahlt einen hohen Preis für die Einstellung seiner Führer.

    Der afrikanische Held Robert Mugabe hat die weißen Farmer des Landes vertrieben. Mit ihnen ging die Landwirtschaftsproduktion, das Lebensmittelexportland wurde zum Hunger- und Importland; mit den Farmern gingen Millionen Einwohner des Landes. Wen schert das schon, außer die Betroffenen selbst? Sambia, das vorher durch falsche Politik in den Bankrott getrieben wurde, hat viele dieser Farmer aufgenommen, floriert wieder und hat eine gute Zukunft. Müssen wir den gleichen Weg gehen?

    Wir haben viel, wofür wir dieser Regierung und diesem Präsidenten dankbar sein müssen. Damit dies in Zukunft so bleibt, ist es zwingend notwendig, die offensichtlich falsche Landpolitik zu revidieren, eine aktive und ehrliche Wirtschaftspolitik zu betreiben und eine feste Hand gegenüber der Untüchtigkeit im Staatswesen und der Korruption zu haben. Man will hoffen, dass Präsident Pohamba, der sein Amt mit guten Absichten angetreten hat, die Einsicht und Kraft dazu hat.

    Claus Kock

    Zur Person
    Der Autor dieses Beitrages ist studierter Volkswirt (M. Comm.), hat viele Jahre die Firma Kock & Schmidt in Windhuk geführt und ist selbst Farmer (im Seeis-Distrikt).


  • Meinst du Jozi will nach der Rente anfangen Rinder zu züchten?

    Es ging darum Touristen rumzukutschen.Die wollen Wildtiere und

    unberührte Natur und keine Kuhbauern.Wenn man was nachforscht

    sollte man auch wissen was Thema ist.Ansonsten ist das wie der alte

    Witz, mein Besitz ist so gross das ich 3 Tage zum drumherumreiten brauche.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Im Januar hats noch wirklich viel geregnet, habe DSW noch nie so grün gesehen. Und das Meer war in Swakop im Januar lang nicht so warm, wie dieses Jahr, hat mir der alte Bademeister erzählt...., natürlich auf deutsch. Also, Swakop steht bei mir ganz oben, auf der liste der Rentenruhesitze. Ein toller Ort..

    Es ist dem Untertanen untersagt,den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.

  • So, ich glaube, ein kleines Update ist fällig.

    Mein Kumpel Tom und ich waren jetzt 4 Wochen drüben, um unsere Sachen in Ordnung zu bringen.


    Die namibischen Freunde hatten Wort gehalten, die Container standen auf den Fundamenten und der Zwischenraum war ausgesteint.

    Die Autos hatte man dort aufgebockt und mit einem Sonnenschutznetz abgedeckt.

    Da Tom und ich letztes Jahr nicht reisen konnten, standen die Autos jetzt knappe zwei Jahre so.

    Trotzdem sprangen beide auf Anhieb an.


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    Zuerst wurde mal die Badewanne aktiviert.


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    Die Aussicht war auch okay.


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    Dann wurde abgebockt und geräumt.


    Da die gelbe Scheibe am Himmel wieder mal alles gab, war ein Schattendach erste Priorität.

    Auf der Farm lagen noch alte Hölzer rum, die wir jetzt gut gebrauchen konnten.


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    Auch der Kubota leistete wieder gute Dienste.


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    Mit ein wenig Kreativität kommen wir damit überall ran.


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    Tom genießt die namibische Sonne.


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    Material wurde gekauft. Da es die Träger nur in 6 m Länge gab, standen einige Schweißarbeiten auf dem Programm, bis wir auf die benötigten 14 m hatten.


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    Die Tage ziehen sich hin, aber es geht voran.

    Und dann, endlich....


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    ....Schatten.


    Einen Tag später ist das Dach komplett.


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    Endlich konnten wir uns um unsere Autos kümmern. ( Nachdem wir die Container wieder eingeräumt hatten.)


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    Tom baut seinen Ersatzmotor zusammen, ich kümmere mich um die Rahmenrisse, die Michi verursacht hat.


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    Unterm Auto liegend fielen meine Blicke auf die Kofferbefestigungen. Alle Gummis waren ausgehärtet und eingerissen. Auf der einen Seite arbeiteten sich 2 Schrauben schon zum Erdmittelpunkt. Dabei vibrierte eine Schraube bei bestimmten Drehzahlen auf dem Auspuff.

    Als ich diesen abbaute, hatte ich noch die Illusion, ich könnte die Teile austauschen. Die Mutter ging auch ab, aber die Schraube blieb drin. Der Rost sorgte für eine innige Verbindung.

    Und ich kam zu der Einsicht, das der Koffer komplett runter müsste, um die Dinger zu tauschen.


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    Es reicht, wenn auf der einen Seite nur zwei Schrauben den Koffer halten.

    Auf der anderen Seite sind die Schrauben ja noch intakt. Da gibt es ganz andere Probleme....



    ....aber es gibt hier schöne Sonnenuntergänge...


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    Gruß Jozi.

  • Respekt, Respekt, mal eben ne Werkstatt gebaut, und ohne die übliche Gewindestangen Technologie ;)Die Autos leiden da immens, kann man sich gar nicht vorstellen. Selbst ein Toyota ist nach 50ooo reif für ne GR. Daß der Borgward das überhaupt so lange ausgehalten hat.... Deutsche Wertarbeit.

    Es ist dem Untertanen untersagt,den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.

  • .....ja, Mensch, die Rahmenrisse,..... tut mir echt leid jetzt auch und alles.....aber wir mußten ja dringend zum Doros-Crater, das war nun mal so. Ich mach's wieder gut. Wir gehen beizeiten in Wlotzkasbaken mal Essen und machen derbe einen drauf, ok ?


    Fröhliche Grüße von Michi

  • Ralf, da wohnt ja schon jemand, wenn wir nicht da sind. Und Hausmeister sind da auch schon. Die sind schwarz und wohnen da auch.

    Aber wenn du trotzdem hinfahren willst und mal `nen Borgwardkoffer abbauen willst....hmmm


    Michi, hilf mir kurz auf die Sprünge, was war der dringende Grund, warum wir zum Doros mussten ? Ich steh` da grad auf dem Schlauch.

    Aber egal, eine Sause in Wlotzkasbaken, finanziert von dir, wiegt alles andere auf. Dafür würde ich noch ganz andere Dinge machen.

    Wenn du nur mehr Zeit hättest.


    Gruß Jozi.

  • Hey Jungs,


    Wlotzkasbaken ist einer der skurrilste Orte in Namibia. Wenn keine Angelsaison ist, dann wohnt da keiner. Es ist zeitweilig quasi eine Art Geisterstadt. Aber wenn Jozi und icke da auftauchen, dann ist da natürlich der Seebär los, ist klar. Giraffen ...? Doch eher selten gesehen im Ort. Schön frischer Wind ist da fast immer, also Erbsensuppe aus der Dose geht.


    Mann, ich kriege schon wieder derbe Bock auf Namibia.....schlimm ist das, echt schlimm!


    Sandige Grüße von Michi

  • Hallo,


    eigentlich wollte ich schon seit 3 Jahren wieder hin.


    Allein schon, um die Fortschritte bei der Fz-Instandsetzung zu beobachten.


    Nachfolgend noch ein (illegales - selbst geknipstes) Foto aus der Kaserne in Grootfontain.