Scheibenwischermotor VW 181

  • Danke euch für die Blumen! Ich sach immer 'ist alles 'nur' Physik und daher lösbar ...' ;)

    Munin: Evtl. kannst du den korrekten Schaltplan ja noch 'in schön' umsetzen (so wie in #18). Die 53e(M) (als Quelle) dann an Rel 30 und Rel 87 an 53(S).

    Macht elektr. keinen Unterschied ist aber von der Funktion her 'logischer'. Die Verwendung von br/ws ist ok, muss man sich nur merken, dass das jetzt nicht mehr (nur) Masse ist - evtl. ein grünes 'Fähnchen' dran machen ...

    Wie/womit zeichnest du die 2-farbigen Kabel?

  • Ehre, wem Ehre gebührt =). Ist schon gezeichnet, aber nicht aufgelöst, sondern alte Art, mit den Symbolen die wie das Bauteil aussehen (So wie die Zeichnung oben). Damit kommen die meisten wohl besser klar. Stelle ich noch ein. Die Zeichnungen mache ich mit Macromedia FreeHand. Das ist immer noch das am Besten zu bedienende Vektorzeichenprogramm, obwohl Adobe es seit über zehn Jahren abnippeln lässt. Jetzt nehmen alle notgedrungen Illustrator. Aber ist eigentlich für Grafiker, nicht für technische Zeichnungen.

    Viele Grüße aus Calenberg!

    Lars.

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  • So, hier nochmal die (korrigierte) Reinzeichnung. Viel Spaß beim Nachbauen!



    Und die Zusatzkabelfarben (53, 53a, 31b) kann man sich natürlich wieder nach belieben/verfügbarkeit aussuchen ;)

    Viele Grüße aus Calenberg!

    Lars.

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    Einmal editiert, zuletzt von Munin ()

  • Bei mir war mal der Mitnehmer auf der 'Kurbelwelle' lose

    Und konntest Du das reparieren? Wenn ja, wie? Kann man die Welle abpressen? Ich habe bis jetzt nicht gewagt, da mit Gewalt dranzugehen.


    Man müßte, um an die Kurbelwelle dranzukommen, ja das großeZahnrad abziehen. So es denn nur aufgepresst ist.



    Viele Grüße aus Calenberg!

    Lars.

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  • Das Zahnrad geht nicht mehr ab, das ist im Inneren dauerhaft verstemmt. Man muss auf der anderen Seite die Kurbel abziehen. VORHER die Zapfenlage auf der Welle mit Körnerschlag markieren, damit die Ruhelage wieder passt!



    Der Kurbelzapfen ist auf der Unterseite 'getaumelt' (d.h. nicht, dass der 'wackeln' soll sondern 'Taumeln' ist ein Kaltumformverfahren - SWF hat mir mal die Konstruktionsunterlagen aus den 70ern geschickt ;) )

    Ich habe von den Rändern dann mit einem breiten Durchschlag + Hammer 'nachgearbeitet' :lol: aber darauf achten, dass die Lauffläche nicht beschädigt wird!


    Ist zwar besser, wackelt ab noch immer etwas. Heute würde ich die Kurbel gründlich entfetten (mind. 1 Tag in Aceton) und dann Industrie od. Sekundenkleber verwenden, den zieht es sehr gut in solche kleinen Spalte. Anschließend die Kurbel wieder auf der Oberseite verstemmen




    Habe mir bei der Aktion auch gleich neue Dichtungen geschnitten



  • aus welchem Material hast Du die Dichtungen geschnitten?

    ...brauchte ich selber gerade wieder, musste aber erst suchen: Das ist Abil N 0,25mm von elring. Dichtet geg. kaltes + heißes Öl + Fett ...


    Die originalen Dichtungen sind offenbar 'universell' - wenn man die angepasst schneidet, kommt man mit weniger Löchern aus. Dann sind sie etwas stabiler:



  • Nun, ich möchte mal hier einhaken.

    Meine Endabschaltung lässt mich jetzt geraume Zeit ganz im Stich.

    Sobald ich den Wippenschalter aus schalte hört der Motor sofort auf sich zu bewegen, egal in welcher Stellung sich der Wischerarm sich befindet.

    Es muss irgendwo im Motor ein Kontakt sein, der die Endabschaltung übernimmt.

    Wer kann mit Bildern/Informationen weiterhelfen.

    Oder nimmt sich meines Motors an.


    Gruß Rudi

    Oldtimer fahren ist wie fliegen.
    Nur nicht so schnell, aber genauso laut. 8)


    Das Glas ist nie halbleer sondern immer halbvoll. (Denke immer Positiv)

  • Hallo,


    in dem Teil, wo die Anschlüsse dran sind, ist ein Schaltkontakt, der über einen kleinen Stößel von einem Nocken auf der Welle betätigt wird. Meist sind die Kontakte verschmutzt oder verbogen, so daß der Motor keinen Strom mehr hat und nicht mehr bis zur Endlage fahren kann, wenn der Wischer abgeschaltet wurde.


    VG

    Andreas

  • Sobald ich den Wippenschalter aus schalte hört der Motor sofort auf sich zu bewegen, egal in welcher Stellung sich der Wischerarm sich befindet.

    Welche WiMo - Schalter- Kombination hast du? (Wippenschalter = beides die neuere?)

    Es muss irgendwo im Motor ein Kontakt sein, der die Endabschaltung übernimmt.

    zunächst mal ist es so, dass sich der Motor außerhalb der Ruhelage 'selber am Laufen' hält - dazu braucht er natürlich eine externe Spannung (am Schalter vorbei).

    Vorschlag: 'Von außen nach innen' arbeiten -> Version -> zugeh. Schaltplan -> Leitungen/Anschlüsse prüfen (Spannung/Masse da wo sie sein sollen?)


    Oder nimmt sich meines Motors an.

    wenn alle Stricke reißen ... ;-)

  • Moin,

    ich bin dran. Hab nur im Moment wenig Zeit.


    So auf die schnelle, da ich ja nicht 24 Stunden arbeite.

    Lenkstockschalter ist verbaut, Spannung liegt bei rund 12,8 Volt (bei laufendem Motor ansonsten bei knapp 11 Volt), merkwürdigerweise sind die Kontakte alle i.O. und gereinigt,


    und da sind schon die ersten Unstimmigkeiten. Gehe gleich nochmal in die Garage und messe mal ordentlich durch.

    Melde mich spätestens morgen, wenn nichts dazwischen kommt.


    Hat jemand ein Bild von den Anschlüssen am Scheibenwischmotor?


    Gruß Rudi

    Oldtimer fahren ist wie fliegen.
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  • Lenkstockschalter ist verbaut,

    ... und dann wahrscheinlich dazu der (neuere) '53e'- Motor. Für diese Konfiguration habe ich die Betriebszustände ja unter #19 dargestellt. Den Motor habe ich nicht im Sortiment, daher auch kein Foto - aber die Kontakte sind ja beschriftet. Wenn Tippen und die beiden Geschwindigkeitsstufen funktionieren, ist der 'normale' Pfad ja intakt. Wichtig ist, dass an 53a (M) (bei eingeschalteter Zündung) dauerhaft belastbare Spannung anliegt -> a) Prüflampe geg. Masse.

    Bei laufendem Motor muss 53e (M) zw. dieser Spannung und Masse hin und her schalten -> b) Prüflampe von 53e (M) geg. Masse lange AN und kurz AUS, Prüflampe geg. 12V (Kl 15) lange AUS und kurz AN. Wenn a) ok und b) nicht -> Kontakt(e) im Motor defekt. Wenn a) nicht ok -> Leitungen prüfen ...

  • Moin,

    so, ich habe gemessen und getan, wie mir aufgetragen.

    Als allererstes muss ich mal sagen, dass die Ablesung der Kontaktnummern am Wimo erheblich erschwert war.

    Ich musste die Scheibe herunterlassen,.............. Schweres Geschütz in Form einer mächtigen Lampe auffahren............. und eine Lupe zu Hilfe nehmen:-(

    Leute man wird/Ist Alt. ;-)


    So aber nun zu den Messergebnissen:

    - 53a - Masse OK (11,2 Volt mit Zündung ohne Lima an)

    - 53e - Masse Null Wirkung

    - 53e - Klemme 15 OK


    Sieht so aus als wenn die "Kontakte" hinüber wären.


    Es ärgert mich ungemein, das ich den Wimo einer "Reparatur" unterzogen lassen habe (weil er gar nicht mehr funktionierte, gerade mal 1 Jahr her) und dann sowas.

    Der Typ hätte mich doch mal per Mail oder Telefonisch erreichen können, Rechnung habe ich aber zeitnah bekommen. X(


    Gruß Rudi

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  • Ich musste die Scheibe herunterlassen,.............. Schweres Geschütz in Form einer mächtigen Lampe auffahren............. und eine Lupe zu Hilfe nehmen:-(

    Leute man wird/Ist Alt. ;-)

    ;;DD Ich habe Makrofotos von den Anschlüssen gemacht, damit ich richtig verkabeln konnte...


    :tuz: wegen der nutzlosen Reparatur. Der Typ, der meinen Vergaser überholt hat, hat z. B. auch noch nichts dazu gesagt daß der Vergaser es nicht tut. Und den habe ich sogar noch darauf hingewiesen, daß er vergessen hat mir eine Rechnung zu stellen. Manchmal... X/

    Viele Grüße aus Calenberg!

    Lars.

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  • wenn alle Stricke reißen ... ;-)

    Das wäre jetzt meine Option wenn du bereit wärest. :pfeif:

    Da ich den Kübel jeden Tag brauche, sozusagen mein Alltagsauto, würde ich ..............


    Ach weißt du was, schick mir mal bitte deine Telefonnummer per PM.

    Da lässt es sich leichter bereden.


    Gruß Rudi

    Oldtimer fahren ist wie fliegen.
    Nur nicht so schnell, aber genauso laut. 8)


    Das Glas ist nie halbleer sondern immer halbvoll. (Denke immer Positiv)

  • ... nachdem ich jetzt auch einen 53e 'auf dem Tisch' hatte (Reparatur, keine Obduktion :-)), hier mal beide Varianten mit Anschlüssen und Kontakten im direkten Vergleich:

    1. 31b:



    2. 53e:



    es ist also nicht so, dass 53e einfach an Stelle von 31b rückt, bis auf 53b und (fast) 31 sind die Anschlüsse 'etwas durcheinander gewürfelt'.


    (NB: Obwohl es unterschiedliche Anschluss-/Kontaktplatten sind, habe ich im micro-fiche nur eine ET-Nr. dafür (wohl die mit 31b). Evtl. wissen die Iltis- Fahrer ja noch eine andere, da wurde der 53e- Motor ja über die gesamte Bauzeit eingesetzt)


    Bei 53e hat das herausnehmbare Teil nur noch einen Kontakt (53a-53e). Den zweiten (53e-31) bildet die fest mit dem Gehäuse verbundene Platte rechts (Masseanschluss ist unten an das Gehäuse genietet und innen 'hoch gebogen').

    Diese Variante hat den Vorteil, dass sich die Funktion der Kontakte sehr leicht an 53e bei laufendem WiMo prüfen lassen (+ an 53 und 53a):