Neue Tachowelle schon wieder kaputt : Qualtität und welcher Typ

  • Hallo,


    mein alter Tacho hat "gefressen"; dadurch ist auch die Tachowelle gerissen. Einen neuen gebrauchten Tacho mit Welle habe ich über Winter eingebaut (Tacho lief vorher bei einem Forumsmitglied + habe ich selber funktionsgeprüft - läuft). Jetzt ist nach 10km am neuen Tacho die Welle schon wieder gerissen......


    Wo gibt's Wellen in passender Qualität? Und vor allem - welche Welle ist die passende? Sind die vom Käfer/Kübel gleich? In den Shops wird entweder eine "Kaferwelle" angeboten, im nächsten die vom Karmann und im Dritten die Welle vom Kübel...


    z.B.


    CSP:
    https://www.csp-shop.de/elektr…34a.html?cache=1496487930


    Werk34
    https://www.werk34.de/product_…-52-07-57-und-Kuebel.html


    Gruß


    Tom

  • Hallo,


    in meinem Kübel Bj. 1974 wurde folgendes Teil eingebaut:



    Es war schönes Wetter, der Meister kam von der Probefahrt gar nicht wieder...
    Im ETKA ist sie aber nicht mehr gelistet, vielleicht bei VW Classic Parts?
    Und für gute Schmierung sorgen, war bei mir das Problem.


    VG
    Andreas

  • hallo edbo


    ..die aussage, auf garkeinen fall fett oder öl in die welle gelangen zu lassen, steht doch in maximalem widerspruch zu dem von dir geposteten text?


    warum behauptest du sowas, wenn der ´beweis´ das gegenteil behauptet?


    ich behaupte daraufhin, das es auf die dosis und auf das schmiermittel ankommen muß.


    wenn´s nach oben wandert, war unten wohl kein platz mehr ;)


    zum hintergrund:


    es gab (und gibt beim MAN630) schmiernippel an bremsnockenwellen und sogar an bremsbackenbolzen, welche ihr fett in den innenbereich der bremstrommel abgaben, schmiernippel an ausrücklagern in der getriebeglocke, und , zumindest bei irgendwelchen tachowellen schon gesehen, schmiernippel an tachowellen (glaub am munga).


    ob man es als konstruktionsfehler ansehen kann, wenn diese schmiernippel falsch bedient werden, lass ich mal offen 8)

  • ?( ... ich sehe da keinen Widerspruch :?:


    wenn´s nach oben wandert, war unten wohl kein platz mehr


    nee nee, die Welle ist 'schraubenförmig' gewickelt, d.h. bei Drehung 'fördert' die (guck mal bei Archimedes ...)


    In manchen (Motorrad)Foren verwenden die Leute Teflon-Spray. Wenn alles korrekt verlegt/angeschlossen ist (s.o.), läuft es auch 'trocken' - so mach' ich das ...

  • Wenn sich das Prinzip der Tachowelle unterscheidet,
    dann ist ne Mungatachowelle, ein vergleich mit Äpfeln
    und Birnen.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • den widerspruch sehe ich in der sogenannten originalaussage, daß der anschluß zum tacho nicht gefettet werden darf.


    früher sagte man öfter mal die sachen so, wie sie gemeint waren und schrieb das dann unmißverständlich nieder.


    wenn der anschluß nicht gefettet werden darf, darf der rest der welle sicherlich gefettet sein.


    wenn dann archimedes funktioniert, wars zuviel fett, wo ist denn da das verständnisproblem?


    ...außer vielleicht die antwort auf die frage, wie da das fett in den mantel gelangen soll ;)



    daß es trocken auch läuft, bestreitet ja keiner. wenn der reibwiderstand denkbar gering ist, hält es ja vielleicht auch lange genug im ermessen des anwenders.


    trotzdem werden sich damals die konstrukteure was bei der fettung oder vllt auch ölung solcher wellen gedacht haben.


    ich las mal, das ölgeschmierte aneinanderreibende metallteile einen geringeren reibwert aufweisen als trocken aneinanderreibende.


    mag sicher auch ausnahmen geben, aber ne schnell drehende gebogene drahtspirale.....


    ....und da spielt es auch keine rolle, in welche richtung fehlerhaft eingebrachtes schmiermittel gefördert würde.

  • Er hat 1995 ne neue gekauft,da war das Auto 21 Jahre alt.
    Jetzt sinds nochmal 22 Jahre her und sie geht noch,
    obwohl der Andreas die wohl gefettet hat.
    Nen Tacho wird er auch schonmal gewechselt haben,
    haben die manchmal schon beim Bund gemacht.
    Also sagt und die Erfahrung ,alle 20 Jahre ne neue Welle
    oder nen Tacho ist drinn.Der Hersteller schreibt das rein,
    wenns das innerhalb der 3 Jahre Gewährleistungsfrist auftreten kann.
    Ich denke bei 20 Jahren ,egal ob Welle oder Tacho,ist das jetzt
    zu vernachlässigen.Oder seht ihr das anders?

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Was mir wichtiger ist wie Fett oder kein Fett:


    Ist damit 1245mm die richtige Länge (hat bei CSP-Shop die Endung "H")? Interessanterweise ist die Welle vom "normalen" Käfer ab BJ 1957 ebenfalls 1245mm lang, die vom Karmann aber 1190mm


    Beim Werk 34 ist's aber genau andersrum - hier wird die Welle für den Käfer bis 57/KG/181 angepriesen...

  • Hallo Tom,


    ich würde mich nicht so nach den Bestellnummern der übrigen Anbieter richten. Die können zwar gleich oder ähnlicxh aussehen wie bei VW, muß aber nicht unbedingt das gleiche bedeuten.


    Zum Fetten meiner Welle muß ich noch dazu sagen, daß ich sie selbst auch nicht gewechselt habe, sondern das die VW-Werkstatt gleich mit erledigt hat. Und von da kam auch die Aussage, daß die alte wegen mangelnder Schmierung den Geist aufgegeben hat. Zumindest weiß ich, daß am unteren Ende auch tatsächlich Fett gewesen ist. Allerdings habe ich bei dem Kübel den Tacho noch nicht wechseln müssen, aber zumindest mal dahinter (bzw. in den Anschluß der Welle) gesehen und keine Verschmutzungen gefunden. Und solange der Fettfilm sich auf den Vierkant der Welle beschränkt und nicht auf die Spirale ausdehnt, ist alles gut.
    Das mit dem archimedischen Prinzip ist mir durchaus bekannt und leuchtet auch in diesem Zusammenhang ein, aber ich bitte zu berücksichtigen, daß das auch drehrichtungsabhängig bzw. abhängig vom Wickelsinn ist. Von daher stehen die Chancen 50:50. daß hier keine Verölungen des Tachos erfolgen.


    VG
    Andreas

  • ... bei der Längenangabe darauf achten, ob Mantel oder Welle gemeint ist:



    (0 cm liegt hier auf der Außenkante des oberen Flansches -> Mantel)


    Wie zu sehen, handelt es sich bei der Spirale um ein 'Rechtsgewinde' - da die Welle linksherum dreht (Blick auf den 4-Kant) wird also in Richtung Tacho gefördert. Habe die Frage mal den Fachleuten (Ka-Ja-Tacho) gestellt. In deren faq wird vor Ölaustritt am Getriebeanschluss gewarnt, da selbiges in den Tacho gelangt ...

  • Da aber der Ovali die selbe Tachowelle hat,müsste das ja schon 1956 so gewesen sein.
    Da die nen paar Millionen gebaut haben,sollte man schon drauf hören ,was die
    da Angeben.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Rückmeldung: Die fetten (kein Öl) die TWn vom unteren (Getriebe)Ende her mit 'schwarzem Fett' (Graphit od. Mos2?), aber nicht 'vollpressen' damit oben nichts austritt (s.o.) ...


    Als ich mir meine aktuell montierte TW angesehen habe, gab's 'ne Überraschung:



    sieht nach Marder aus :evil:


    da die Löcher Durchgang nach innen hatten, musste ich den Bereich freilegen:



    die Konstruktion zeigt großes Spiel zw. Welle und (gewickeltem) Mantel, denke Reibung wird da nicht so das Problem sein ...


    hab' die Stelle dann wieder mit Schrumpfschlauch abgedichtet:



    da die Stelle kurz vor der Bremsankerplatte liegt, hatte er sich wohl zum Beißen auf den Tragarm gehockt:



    Für elektr. Zusatzfunktionen (Wegstreckenzähler, ...) hatte ich die TW mal bei obiger Firma teilen lassen und einen Impulsgeber eingebaut:


  • nen neuen längeren schlauch drüber


    ... auf den ersten Blick 'ne Idee - allerdings passt schon eine Lage kaum noch in den Stopfen in der Bremsankerplatte ...
    Hab's jetzt anders gelöst: Da das Ende im 'geschützten Bereich' (= Fettraum der Vorderachslager) liegt, den unteren Schlauch auf Stoß hochgeschoben, beiderseits rundum den Kleber drauf und den (normalen) Schrumpfschlauch drüber:



    Denke, dass passt jetzt ...