Wehrmachtsfahrzeuge und Ausrüstung die nach 45 weiter genutzt wurden

  • Moin. Für einen Bericht im Clubblatt von KTR suche ich Informationen zu dem Thema, was wurde an Geräten und Ausrüstungen der WH nach 45 noch writer genutzt.
    Brainstorming ...
    JU 52 in Indochina durch die Fremdenlegion
    Seehund klein-Uboote durch franz. Marine
    Hetzer durch schweizer Armee
    Stug in Norwegen?
    Tarnmuster beim BGS
    Fallihelm bei den SEK bzw. GSG9
    Wehrmachtshelmf bei der Polizei
    MG als MG 3 bei der BW
    Gasschutzplane und Gasmaskendose
    Pickpott


    Bin auf eure Meinungen gespannt. Gerne mit Bildern, die ich gerne im Clubblatt veröffentlichen würde. Nicht kommerziel versteht sich.
    Gruss
    Ingo

  • MKG Fabi

    Militärfahrzeughilfe


    Ich Suche volgendes:

    Kradkombi Bw Gr.20


    Informationen, Material, Bilder über das AL28 GruKw II des BGS

    2 Mal editiert, zuletzt von Pi90 ()

  • - Siebel 204 als Aero , Me262 und Me109 als Avia in der Tschechoslowakei
    - Die Avia 109 in Israel
    - Pz IV im 6 Tage Krieg auf syrischer Seite
    - Stg 44 im Nahen Osten
    - MG42 in Jugoslawien
    - Fiesler Storch in Frankreich , Tschechoslowakei , Rumänien
    - Panther und Tiger in Frankreich..


    Schau mal hier:
    http://www.schatzsucher.de/For…e+ausr%FCstung+nach+%B445


    Da hatte ich mal einen Thread zu dem Thema eröffnet..

    Gruß Olli


    Echte Männer sammeln Punkte nur in Flensburg, nicht bei Payback ! 8]

    69754-k%C3%BCbel-gif









  • Teilweise wurden Fahrzeuge sogar noch nach dem Krieg weiter gefertigt.
    Stichwort: Kettenkrad.


    Nach dem Krieg weiter gefertigt:


    Schützenpanzerwagen Sd. Kfz 251: Tschechoslowakei als OT 810 mit kleinen Veränderungen


    Kettenkrad


    Nach dem Krieg weiter verwendet:


    Panzerkampfwagen IV: Spanien, Jordanien, Finnland, Bulgarien, Ungarn...


    Panzerkampfwagen V: Frankreich


    Nicht zu vergessen die zahllosen Halbkettenschlepper, die nach dem Krieg bei vielen Landwirten, Förstern und Transportunternehmen weiterverwendet und aufgebraucht wurden.


    Auch bastelte man aus Kübelwagenteilen fahrbare Untersätze.

    Vorsicht ! Beiträge können Ironie und Sarkasmus enthalten. Sie sind für seichte Gemüter und zu nah am Wasser gebaute Menschen nur schwer zu ertragen. :heuldoch:

  • Der Karabiner 98k wird bis heute vom Wachbataillon bei zeremoniellen Anlässen verwendet,
    allerdings (lt. Wiki) nicht mehr schußfähig und mit entnazifiziertem Beschußzeichen.

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • Mercedes Benz 170 V (W136)
    70.000 Exemplare von 1936 bis 1942 danach unverändert weitergebaut noch einmal soviel von Mai 1946 bis 1953.
    In der Nachkriegsversion zzgl. 34.000 Diesel (170 D).

    Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen (Harald Juhnke):verrueckt:

  • wurden die nicht allesamt aus alten Knobelbecher Schäften gefertigt ?


    Ja, aber aus Schäften von BW Stiefeln ... man ekennt es recht deutlich an den Nahtspuren der abgetrennten "Demokratenschnalle"


    ....was irgendwie auch in die Kategorie fällt sind Bren-Carrier und Bofors 40mm FlaK. Der Carrier ist von der Wehrmacht recht zahlreich als Beutefahrzeug engesetzt worden und tauchte - aus anderer Quelle - sowohl bei BW als auch bei der KVP wieder auf. Die Bofors 40mm wurde von der WH sowohl gekauft als auch erbeutet und findet sich modifziert auch bei der BW.


    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl) :D



    26830070ux.jpg,:) 26830071zt.jpg

    37732156eq.jpg


    "Band III sofort erhältlich! Zu beziehen direkt bei VS-Books"
    :bumod:Hier gehts zum Verlag :bumod:

  • Was ist mit Fahrzeugen wie dem Kübel oder Opel Blitz?


    Ja genau... der Opel Blitz. Ab1946 wurde der L 701 genannte LKW als „3 Tonner Opel-Blitz“ „Nachbau Daimler-Benz“ noch bis Juni '49 gebaut. Ab 1948 lieferte Opel auch wieder die ursprüngliche Stahlkabine zu.

    Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen (Harald Juhnke):verrueckt:

  • Die Finnen haben übrigens neben den StuG III und Pz IV auch alles mögliche andere zum Teile bis in die jüngste Vergangenheit genutzt bzw. zumindest im Depot eingelagert...


    Unter anderem PaK 40, 8,8 FlaK und Handwaffen wie die MP 40 oder die Panzerfaust ... aus der Quelle stammen viele der in den letzten Jahren auf den Markt gekommenen Waffen.


    ...und auch die hier vor Jahren einmal von "Zündapp750" vorgestellte BMW R75 stammte aus Finnland und war da noch lange nach dem Krieg in Nutzung.


    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl) :D



    26830070ux.jpg,:) 26830071zt.jpg

    37732156eq.jpg


    "Band III sofort erhältlich! Zu beziehen direkt bei VS-Books"
    :bumod:Hier gehts zum Verlag :bumod:

  • Die frühe Bundeswehr hat auch einiges an Wehrmachts-Fernmeldegerät weitergenutzt, u.a.
    - Feldfernsprecher 33
    - Amtsanschließer 33
    - Kleiner Feldklappenschrank
    - Amtszusatz zum kleinen Feldklappenschrank
    - Großer Feldklappenschrank


    Zu den ersten vieren gab es sogar jeweils eine HDv, die später in TDv umbenannt wurde.
    Vom großen Feldklappenschrank habe ich schon einige Komponenten original mit Bundeswehr-"Yellow-Tag"-ZK-A-Materialanhänger gesehen.
    Ein großer Feldklappenschrank mit WH- und Bw-Vergangenheit steht im Celler Garnisonsmuseum - und einen ehemaligen Bediener des Geräts in der frühen Bw gibt es dort auch...


    Gruß
    der Fernmelder

  • mir wurden vor kurzem übrigens mal die alten Motorenprüfstände des Opel Blitz gezeigt, diese Existieren noch immer, war sehr Interessant, überhaupt hat Opel im Altwerk noch viele Überbleibsel der Kriegszeit, auch wenn der Gebäudekomplex zerstört wurde, so gibt es wohl immer noch die Vorrichtungen zum Transport der Torpedos die man einst dort Produzierte.


    Sehr schade das die Gebäude nicht besser erhalten werden.

    o This is Schäuble.
    L_/ Copy Schäuble into your signature
    OL to help him on his way to Überwachungsstaat.

  • mir wurden vor kurzem übrigens mal die alten Motorenprüfstände des Opel Blitz gezeigt, diese Existieren noch immer, war sehr Interessant, überhaupt hat Opel im Altwerk noch viele Überbleibsel der Kriegszeit, auch wenn der Gebäudekomplex zerstört wurde, so gibt es wohl immer noch die Vorrichtungen zum Transport der Torpedos die man einst dort Produzierte.


    Sehr schade das die Gebäude nicht besser erhalten werden.


    Opel Altwerk - wo ist das?


    Nach meiner Kenntnis wurde der Blitz in Brandenburg an der Havel gebaut, ist da nach der Bombardierung im August 1944 noch was übrig geblieben?.


    Detlev

  • StGew 44 bei NVA Falli und P08 bei VoPo, K98 bei Norwegern und in Israel sowie MG 34 in Israel. MG 42 als MG 1 mod. in der Bw. MG 42 als MG 42/53 bei Yugo Armee zusammen mit 8,8 Flak. V2 als Versuchsträger bei USA und UDSSR. U-Boot Typ 21 in Frankreich, England, USA und UDSSR (als Versuchs und Erprobungsmodell) sowie bei der Bw Typ XXIII Hai und Hecht sowie ein Typ XXI (U2540) ab 1967 als Wilhelm Bauer.
    Gruß
    Michael :thumbup:

  • Hallo,


    G43 in Tschechien als VZ43 entsprechend ZF4 und Montagen, Gläser und Montagen erst aus Wehrmachtsfertigung, dann selbst weiter gefertigt.
    K98 und MG34 Weiterfertigung in Brünn für alle die dafür bezahlen konnten, vornehmlich Israel.
    K98, P38 Weiterfertigung bei Mauser in Oberndorf für Frankreich als Reparationsleistung, danach Zerstörung der Produktionsstätten.
    StGw 44 bei Jugoslawischen Fallschirmjägern, sowie im nahen Osten (Syrien, Libanon).
    P 08, K98, G43, StG 44 bei KVP und Volkspolizei.
    K 98 bei BGS...


    das lässt sich sicher noch etwas fortsetzen und ist auch weit entfernt von vollständig. SdKfz 251 haben es in französischen Diensten auch bis bis Indochina geschafft.


    Viele Grüße


    Georg


    Beutewaffen aller Art wurden in Indochina/Vietnam von Französischer und Vietnamesischer Seite eingesetzt, die Vietnamesen erhielten die Waffen aus russischen Beutebeständen.

  • Bei den Fliegern gab es sehr viele Lizenzbauten im Ausland. z.B. der spanische Nachbau der Heinkel He111 als zivile und militärische Variante. Eine zivile CASA 2.111 B ist im Deutschen Museum Flugwerft Schleißheim zu besichtigen.
    Oder die Me109 der Legion Condor, die in die spanische Luftwaffe übernommen wurde, und jetzt ebenfalls bei uns in der Flugwerft steht.
    Die dortige Produktion lief bis 1957. Die Maschinen waren mindestens bis 1965 im Einsatz