Brauche Hilfe und Tipps bei Fragen zum Beheizen von Zelten (sowie Gruppen Gefechtszelt)

  • Funktioniert jetzt nicht im Zelt (oder zumindest nicht lange), aber wie wäre es mit der altbekannten Ghettotonne? Wenn die Luftlöcher groß genug sind, verbrennt der Inhalt nahezu rauchfrei, relativ egal, was man da einschürt. Dann noch außenrum einen Windschutz aus Plane rundum aufstellen, so das man auf dem Stuhl sitzend min. 1, 5m Abstand zur Tonne hat, und schon hat man es unter freiem
    Himmel mollig warm. Und wenn man keine Lust mehr hat, Deckel drauf und aus die Maus. So hat man auch am nächsten Tag eine trockene Feuerstelle. Und wenn man die Tonne vollflächig auf Pflastersteine stellt, gibt es auch keine Beschädigung des Untergrunds.

  • Hallo Leute,
    ich nehme zur Zeltheizung einen japanischen Petroleumofen (was in Japan die standartmäßige Heizung der Wohnungen und Häuser ist.). Den kann ich durchlaufen lassen, solange das Heizrohr glüht. Dann habe ich nämlich katalytische Verbrennung, die fast kein Abgas macht, was gefährlich ist. Wenn die Dachentlüftungen beim Hexi funktionieren und der Zustrom am Boden nicht ganz optional dicht ist (was eigentlich nicht möglich ist), dann geht das super gut, ist nur abhängig von der Qualität des Petroleums. Ich beziehe D60 aus der Raffinerie, die beste Möglichkeit zwischen Petroleumlampenscheiß und reinem Heizpetroleum, weil ich es auch für ne Petromax verwende, und die verträgt halt kein D80. Da wird die zu heiß. Für den Ofen wäre aber D80 die bessere Wahl, weil das noch besser verbrennt.
    Ich habe auch einen Schweizer Zeltofen für Holzheizung, der super funktioniert. Allerdings kann ich dann derzeit keinen Boden im Hexi verwenden, weil ich den Boden immer noch nicht angepasst habe. Den Boden habe ich mir mal vom Planen Macher anfertigen lassen.
    Gruß
    Wolf

  • so.....
    nun hab ich ein paar
    Optionen das Zelt warm zu bekommen.


    1. Schwedischer
    Zeltofen
    2. Petromax HK 500
    3. Heizlüfter 3 KW
    4. Petromax Zeltofen


    ich denke ich werde die 4 Ausrüstungsgegenstände
    im November einmal mit nehmen und durch testen, einen
    Erfahrungsbericht stell ich dann vermutlich auch hier
    rein.......vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Beginner der
    ebenfalls nach eine vernünftigen Heizmethode sucht, dank den
    Kollegen hier im Forum sind in dem Therd ja schon einige Interessante
    Fragen und Antworten zusammen gefasst ;-)


    gruß Christian

  • nen Ölradiator hab ich noch keinen, werd da auf die Schnelle bis Nächste Woche keinen mehr auftreiben.


    @KaiserJeep, von Brikett wurde mir Abgeraten, scheinbar verbrennen die nicht all zu gut und Produzieren dabei Co, sprich selbst wen kein O2 Mangel zu erwarten ist, ist die CO Problematik noch da..........
    sofern ich weis hat mein Kollege einen CO melder früs Zelt Besorgt, den werden wir auch mal rein legen und gucken was und ob der überhaupt was macht.

  • Also ich heize in meinem Feldheizgerät fast nur Braunkohlebriketts. Brennt länger als Holz, ist platzsparend und gibt gute Glut. Holz nehme ich nur zum anschüren. Geht tadellos, und die Braunkohlebriketts verbrennen vollständig. Auch Kohle geht einwandfrei; was nicht gut verbrennt ist Koks (da habe ich mal ein paar Eimer von bekommen und habe das ausprobiert).
    Laut der TDV sind Briketts und Kohle ja auch als Brennstoff vorgesehen.


    Grüße
    Christoph

  • Du hast natürlich schon Asche, aber ganz feine. Ich benutze das Feldheizgerät 2 mit aufgesetztem Gebläse für meine Halle wo ich meine Fahrzeuge stehen habe. Verbrenne ich 25 - 35 kg Briketts, dann ist der Aschekasten voll und muss geleert werden. Allerdings heize ich da auch gut und verbrauche in 6 - 7 Stunden gut eineinhalb bis zwei Bündel Briketts (a 25 kg) - je nachdem wie kalt es draußen ist. Briketts sind in meinen Augen eine günstige und platzsparende Alternative und verbrennen nicht so schnell wie Holz (es sei denn Du verwendest richtig gutes Kaminholz).


    Grüße
    Christoph

  • Heros27/51,
    die Briketts sind absolut unkritisch, solange du einen zu deinem Ofen passenden Auspuff hast. Bei den meisten Leute ist die Abgasführung nämlich nicht wirklich gut gelöst, egal wie original angeblich die Abgasführung ist; ist aber nur dann gut wenn sie dicht ist. Wenn die Abgasführung schlicht Scheiße ist, dann kann ich nicht wegdiskutieren.
    Freundlicherweise funktionieren alle meine Zeltheizeinrichtungen.
    Gruß
    Wolf

  • Da ich keine Alternative zu meinem Petromax 2000 Ofen gefunden habe, hab ich mir selber was gebaut.


    Einen kleinen handlichen leichten Zeltofen !



    Eigentlich alles aus Teilen aus der Schrottkiste ! Nur das Ofenrohr habe ich zugekauft.



    Lässt sich mit Holz also auch mit gedrittelten Briketts befeuern !



    Kommt dann in mein 9x9 MK3.


    Gruß Dirk

  • Hightower,
    so wie es ausschaut, hast du alle einschlägigen Vorschriften genüge getan, Feuergröße, Kaminlänge etc.. Aber vielleicht wäre es sinnvoll, um auf der sicheren Seite zu sein, mal unverbindlich mir deinem Schornsteinfeger über den Ofen zu plaudern. Könnte natürlich in so fern blöd ausgehen, das du irgendwelche Umweltstandards nicht erfüllst. Andererseits ist der ja mobil und fällt eigentlich nicht unter die Vorschriften für Stationäröfen. Aber ich glaube nicht, das ein halbwegs verständnisvoller Schornsteinfeger kein Problem hat, für einen vernünftig gebauten Ofen einen Zettel auszustellen, das es keinen Anlass zur Annahme gibt, das Abgase ins Zelt eindringen. Um mehr geht es ja eigentlich nicht.
    Gruß
    Wolf

  • Moin Wolf,


    ja am Anfang lief er nicht richtig. Ich hatte immer das Problem, wenn das sich das Rost innen durch Glut oder Asche zusetzte, zog er nicht mehr und blöckerte wie ein Großer.
    Eine zusätzliche Luftklappe oberhalb des Rostes bot Abhilfe.
    Ohne nun wirklich Ahnung als Ofenbauer zu haben macht man das halt Autodidaktisch.
    Jetzt rauscht er wie eine kleine Turbine. Wichtig das er ordentlich verbrennt. Das Produziert weniger der Unbequemen Gase die man eigentlich im Zelt nicht haben möchte !


    Gruß Dirk

    Wolf 250 GD "Lang" + Menzi Militär-Anhänger Bj 64.
    - - - AKP 2/6 - - - NSchKp 510 - - -

    - - - "Der mit dem Boot fährt" - - -

  • Moin Wolf,


    Zitat

    Aber vielleicht wäre es sinnvoll, um auf der sicheren Seite zu sein, mal unverbindlich mir deinem Schornsteinfeger über den Ofen zu plaudern. Könnte natürlich in so fern blöd ausgehen, das du irgendwelche Umweltstandards nicht erfüllst


    Ganz ehrlich, man macht doch bestimmt auch ein zwei Mal ein Lagerfeuer im Garten ohne wirklich vorher zu fragen ob´s erlaubt oder ob es irgendwelche Umweltstandards einhält.
    Wenn wir in Deutschland nun wirklich so weit sind ...... :urg:


    Jahrtausende macht nun die Menschheit offenes Feuer !
    Also wie Du nun schon schriebst ist es eine temporäre mobile Feuerstelle um vielleicht ein zwei Mal im Jahr das Zelt warm zu bekommen.


    Gruß Dirk

    Wolf 250 GD "Lang" + Menzi Militär-Anhänger Bj 64.
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    Einmal editiert, zuletzt von Hightower ()

  • Aber ich glaube nicht, das ein halbwegs verständnisvoller Schornsteinfeger kein Problem hat, für einen vernünftig gebauten Ofen einen Zettel auszustellen, das es keinen Anlass zur Annahme gibt, das Abgase ins Zelt eindringen.


    Diesen Schuh wird sich keiner anziehen wollen und das kann ich gut verstehen.
    Einfach benutzen, Hirn einschalten, Vorsicht walten lassen und gut ist...

  • so.....


    Jetzt hab ich das mit
    dem heizen mal probiert, getestet hatte ich dieses Wochenende den
    Petromax 3000 Ofen und den Heizlüfter.


    das ist jetzt nur mal
    ein Zwischen Wert, ich werde das später in einem Post nochmal
    zusammenfassen, da kommt dann auch Gewicht, Packmaß usw. zu
    gelten......jetzt aber erst mal der kleine Praxis Test.......


    Das
    es sich hierbei um keine Laborwerte handelt ist ja klar, aber
    immerhin um Erfahrungswerte die ja jeder mal machen muss ^^


    Getestet
    habe ich den Petromax 3000 und den Heizlüfter im Gefechtszelt (siehe
    Bild 1+2) in diesem Sind Fenster und Unterboden (Plane und
    Bodenmatte) verbaut gewesen, zusätzlich ein Paar Decken sodass die
    Füße nicht so schnell Kalt werden.


    in der Ersten Nacht habe
    ich den Heizlüfter getestet, die Temperatur im Zelt lag bei 6 Grad
    und nach einer Knappen Stunde heizen mit dem Lüfter waren es 26
    Grad, dass ging recht flott und zuverlässig, hatte mich selbst ein
    wenig überrascht, der Nachteil jedoch war das zum einen das Gebläse
    recht laut war, zum anderen auch 50m Kabel für den Betrieb her
    mussten, dass Stromnetz vor Ort war nicht das beste so das es immer
    wieder die grätsche gemacht hat und der Lüfter aus ging. Vorteil
    jedoch war das Schnelle Heizen ohne Abgase auf Knopfdruck, regulieren
    lässt sich jedoch nichts-
    3,3 KW Heizlüfter für 35€ (leider
    vergessen ein Bild zu machen aber dafür nen Link http://www.ebay.de/itm/TROTEC-…ksid=p2057872.m2749.l2649


    in der
    Zweiten Nacht habe ich den Petromax Ofen in Verbindung mit dem Kamin
    Angefeuert, die Außentemperatur betrug 1 Grad, nach ca. 40 Minuten
    waren wir bei 3 Grad und ich hab abgebrochen da es mir zu kalt wurde
    und die Temperatur nicht wirklich anstieg wen man nicht gerade direkt
    davor saß, im Hinteren Bereich bei den Betten kam von der Wärme
    jedoch schon nichts mehr an. Der CO Warner im Zelt zeigte nichts an,
    auch so habe ich weder Kopfschmerzen noch Übelkeit verspürt, neben
    der Wärme Saugt der Kamin also auch alle Abgase ab. der Ofen läuft
    deutlich leiser, ist vom Packmaß aber größer und schwerer als der
    Lüfter zumal hier der Kamin an sich schon ein recht großes Packmaß
    mitbringt (werde ich später nochmal drauf eingehen)
    ich hab in
    dieser Nacht dann den Heizlüfter wieder Eingeschaltet um das Zelt
    auf eine Angenehme Temperatur zu Heizen. (Bild 3+4)


    in der
    Dritten Nacht habe ich dann den Petromax Ofen ohne Kamin angefeuert,
    es waren 4 Grad und nach ca 45min hat der Ofen auf angenehme 20 Grad
    geheizt, da mir bewusst ist das der Ofen beim Anschüren stinkt und
    man ihn draußen anmachen sollte, hab ichs dennoch im Zelt gemacht um
    den Umfang der Geruchs Beeinträchtigung zu erfahren, dabei hat dann
    auch der CO Melder in den ersten 10min das erstemal einen Wert
    angezeigt, wie erwartet Stinkt der Ofen ordentlich (verwendet habe
    ich dabei besonders reines Petroleum) der Ofen läuft sehr leise im
    Vergleich zum Gebläse und entwickelt deutlich schneller seine
    Heizkraft als der Heizlüfter. (Bild 5+6+7)


    Der Schwedische
    Ofen war in meinem Schwedischen Zelt untergebracht, aus den
    Bisherigen Erfahrungen kann ich hier Sagen das dieser das größere
    Zelt in einem recht knappen Zeitfenster von um die 45 Min von 2 Grad
    auf ca. 20 Grad heizt, jedoch konnte ich hin dieses WE nicht
    verwenden (Zelt Bild 9)


    Das soweit zum Zwischen Bericht,
    werde das wie schon mal erwähnt alles nochmal zusammen Fassen,
    ebenso die Preise, Gewicht, Packmaß usw. eben auf alles nochmal
    genauer eingehen.


    um eins noch vor weg zu nehmen, in dem Zelt
    war zu Jederzeit ein Feuerlöscher sowie Löschdecke und Allgemeine
    Notfallversorgung vorhanden, der CO Warner ist ebenfalls Für Camping
    zugelassen und Zertifiziert, keines der Geräte lief hierbei über
    Nacht.
    Nachts bin ich auf meine Rückfall ebene Ausgewichen ,
    einem Carinthia Defence 4 + Tropen ^^ der mir auch bei 1 Grad eine
    Angenehme Nacht Beschert hat ^^