Projekt Motorumbau, Überholung und Optimierung des OM606 Turbo

  • das ist halb richtig,

    Wenn es richtig gemacht ist, ist auch das haltbar! Für 600PS sind keine 5bar Ladedruck erforderlich, sondern wenn es richtig gemacht ist, andere Dinge.


    mit 5 Bar Ladedruck erzwingt man Dinge die man sonnst nicht hin bekommt.


    so meine Meinung


    auch der 124er mit 1150Nm hat den serienkühler, und mehr nicht. Der Ladeluftkühler ist auch nicht größer, nur angepasst

    5 Bar Ladedruck bedeutet ja nicht das du dann 5 mal soviel Füllung erhälst . Um da was zu machen musst du dem Motor den Rachen aufmachen und den Pupser vergrössern.

    Ob du überhaupt 5 Bar verarbeiten kannst sei dahingestellt. Hoher Druck bedeutet immer das die einströmende Luft auch immer genau in dem Verhältnis wärmer wird.

    Der Ladeluftkühler muss das verarbeiten.

    Ich glaube mit wesentlich weniger Ladedruck kommst du besser zurecht ohne die Ventile oder Ventilsteuerzeiten zu stark zu verändern.


    Und dann wäre da noch die Sache mit dem passenden Kraftstoff.

    Nitromehan aus dem Modellbaubereich ?!


    Ich glaube aber das dein Projekt ein Prima Experiment ist.

    Die verwendung eines Kompressors oder Rootsladers hätte den Vorteil, das die Beatmung hinten Heraus nicht behindert wird.



    Aber mach mal

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:


    :barett-sch:

  • So,


    Ich werde garantiert nicht mit 5 bar Ladedruck fahren.


    wenn du recht gelesen hast, habe ich gesagt, das das nur diejenigen machen, die krankhaft durch hohen Ladedruck Leistung erzielen müssen.


    Es geht auch anders! Deutlich schonender.


    sei gewiss, die Ventile sind am geringsten gefährdet. Die Steuerzeiten bleiben immer Serie. Auch so Spielereien mit anderen Nockenformen auf der Ventiltriebnockenwelle sind unnötig.


    Denk nicht so kompliziert, Diesel hat ne ganze Menge Energie :engel:;-).

  • Mit so einem "Monster" (Drehmoment) würde ich liebend gerne mal mitfahren.:thumbsup::pump:


    Gruß, Eve


    Sorry für`s OT. :^:

    Das Ding ist voll Alltagsfähig, man merkt nichts von der Leistung wenn man es nicht will.


    Aber wenn bei 160km/h die Reifen durchdrehen wenn man das Pedal durchtritt, wird einem anders und geht vom Gas.
    Sofern die Kupplung hält.

    Das Ding ist der Kupplungsfresser schlecht hin!


    Gruß Steffen

  • ok, du meinst also der sprit will besser verbrannt werden. das schont auch die Umwelt.

    Selbst bei aufgeladenen Benzinern sinkt der Verbrauch.

    Ich wünsche dir das du mit deinem Projekt Spass und Freude hast. Hoffentlich taugt der Block für deine Maßnahmen

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    :wolf:


    :barett-sch:

  • ...160km/h...mit dem oder im Wolf, wir reden hier noch über den 461.4?;-)

    Damit meinte ich den 124er, doch beim Wolf wäre das wahrscheinlich nichts anderes, wenn aufgrund des Gewichtes nicht der Antriebsstrang zerlegt wird.

  • ok, du meinst also der sprit will besser verbrannt werden. das schont auch die Umwelt.

    Selbst bei aufgeladenen Benzinern sinkt der Verbrauch.

    Ich wünsche dir das du mit deinem Projekt Spass und Freude hast. Hoffentlich taugt der Block für deine Maßnahmen

    Ja, das ist auch Bestandteil, das der Diesel besser verbrannt wird, und die volle Energie abgibt.



    Der Block macht so ziemlich alles mit, da er eben den 5 bar ohne Änderungen Standhält.


    Spaß habe ich immer;-)

  • Fast,


    der M176 dürfte mit seinen bis zu 850Nm unter dem Drehmoment des 606 liegen, denn es wurden bei Sachs 1150Nm gemessen.


    Das Fahrzeug darf nicht zu schwer sein, sonnst gibts kollateral Schäden.


    Lediglich die Drehfreudigkeit liegt dem Benziner näher, wobei die Drehmomentenkurve beim 606 eher einer Geraden ohne Steigung gleicht ab ca. 1200 Umdrehungen.

  • Moin,


    dies hier ist die alte neue Nockenwelle für die Einspritzpumpe:



    Die Berechnung eines Nockens ist recht aufwändig und nicht einfach, gerade wenn die Möglichkeiten der Umarbeitung begrenzt sind. Denn die Einhärtetiefe im Material ist nicht groß, und Material aufbringen geht nicht.


    Daher muss der Vorhandene Nocken unter ein paar Voraussetzungen verändert werden.


    Natürlich wäre es möglich eine Neue Nockenwelle herzustellen. Das Material, die Wärmebehandlung sowie das Nockenschleifen wäre kein Problem, doch die Verzahnung für den Spritzversteller sehr wohl, nicht genormt, und so feine Verzahnungen sind nicht einfach herzustellen.


    Der die Umarbeitung der Vorhandenen Nockenwelle.

    Gruß Steffen

  • Moin,


    du sollst am Sonntag nicht so viel Schrauben...


    Übrigens würde mein Nachbar über so eine Verzahnung nur ein wenig grinsen. Dafür könnte er eine Datei für einen CNC-Maschine entwickeln. Da er aber mehr als 100% gibt dauert das immer ewig. Etwas praxisfremd, der Gute.

    Beispiel: Meine Seitenscheiben werden durch Aluplatten ersetzt. Für die Datei, die der Wasserstrahlschneider benötigt, hat er festgestellt, daß die Kurven an den 4 Ecken nicht nur einen einfachen Radius haben, sondern auch noch über ca 50 mm einen weiteren Radius haben. Der weicht um ca 2 mm von der Geraden ab.

    Das ist doch bei Scheiben, die in Gummidichtungen gefasst werden, eine riesige Herausforderung für ihn. Mein Einwand, daß das egal und etwas praxisfremd wäre, lässt er nicht gelten.:T Er war in der Entwicklungsabteilung der DURAG in Hamburg tätig.


    Ich bin am Auf-/Abräumen meines Plattformanhängers den ich morgen für einen Transport benötige. In seiner arbeitsfreien Zeit benutze ich den als Werkbank, Ablage für Alt- und Neuteile und als Kaffeetisch. Seit ca 3 Stunden kämpfe ich mich durch den „Belag“.


    Ich finde nur aus Frust zwischedurch die Zeit um hier in's Forum zu gucken. Muß wieder 'raus :winky:

    Gruß Jens


    „Wenn du weißt wo du bist kannst du sein wo du willst“

  • Moin,

    Ich würde das konventionell auf einer Fräsmaschine mit horizontaler Spindel oder Bohrwerk fertigen, mit einem Teilapparat der über eine entsprechende indirekte Teilung verfügt.


    Genauso habe ich das Werkzeug für die Vorkammeringe hergestellt.


    Mit CNC habe ich nicht viel am Hut, mit ner Konventionellen Maschine komme ich viel besser zurecht.


    Könnte auch daran liegen, das ich mich nicht so wirklich für die CNC Technik Interessiere.


    Gruß Steffen

  • Mahlzeit,


    Die Nockenwelle die ich oben vorgestellt habe, ist eingebaut, und überzeugt auf ganzer Linie, hervorragendes Ansprechverhalten und Drehmoment. So habe ich mir das vorgestellt.


    Mit dem nun gewonnenen Drehmoment lässt sich der Motor weiter optimieren hinsichtlich Kraftstoffverbrauch und somit indirekt auch Schadstofftechnisch.


    Das nächste was ansteht ist ein Prüfstandslauf.


    Gruß Steffen

  • Sehr saubere Sache, Steffen!


    ich melde mich zwar nicht of, bin aber immer wieder begeistert, was du da machst.

    Sonst muss ich Steffen auch zustimmen, aus dem 606 bekommt man (in Schweden fahren viele davon rum) recht standfeste 400ps raus und auch die 600ps sind kein Problem. In deutschland ist euch einer mit w202 und OM605 über die Rennstrecken. Der OM605/606 ist also schon ein RennmotorC:


    Am ende des Tages ist einfach ne menge möglich mit den motoren.


    Niederrhein Wolf

    Kann man sich, um den 1150nm Herr zu werden, nicht einer Mehrscheibenkupplung bedienen? Ist zwar nicht ganz günstig, aber am Ende vermutlich besser als alle 4 Wochen ne neue Kupplung einbauen zu müssen?


    Bin gespannt wie es weiter geht:thumbsup:


    Gruß


    Moritz

  • Moin,


    Es kommt immer ganz darauf an, wie man die Leistung generiert. Zwingt man den Motor dahin oder lenkt man ihn nur!!!


    Die 1150Nm am 606 sind nur noch durch eine 3 Scheiben Sintermetall Kupplung zu halten. Da ist noch mehr dran, aber ein Geheimnis vom Hersteller.

    Das Fahrzeug braucht bei normaler Fahrweise kaum Diesel, rund 5-6 Liter. Besteht die AU ohne Probleme und man merkt erst gar nicht was das Ding kann.


    Der Motor hat ein recht spezielles aber simples Konzept. Nichts aufwändiges, simpel zu beschaffen


    Gruß Steffen

  • Hi,


    hier mal ein Bild:




    Aufgenommen auf einem Feldweg, es wurde sichergestellt, das niemand anderes da war!


    Zeigen soll es, 45km/h im 5ten Gang im Standgas. Ohne zuckeln ruckeln oder dergleichen.


    Gruß Steffen

  • Ich verstehe nicht, das die bei den 4 Ventilern nicht schon damals solche optimierungen durchgeführt hatten.

    Warscheinlich war das eine langfristige Marketingsache für mehr wie ein Jahrzenhnt. Grundlegend gabs nur wenig zu verbessern.

    Seid damals hat man wohl geschlafen und nichts grundlegend neu konzipiert.

    Steffen, was müsstest du machen um deinen leistungsgesteigerten Motor Pöltauglich zumachen.


    Ich glaub damals haben die die taxiversionen darauf getrimmt.

    Ich denk mal die Leistung und das Drehmoment werden immer noch mehr wie ausreichend sein.

    Damit das nicht so nach Frittenfett riecht, kann man bestimmt Eukalyptus oder Holzöl zusetzen.


    Steffen, prima Arbeit. Der Motor läuft doch bestimmt seidenweich

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    :wolf:


    :barett-sch:

  • Woraus besteht das simple konzept.


    Vielleicht bessere beatmung und verwirbelung des Luft Kraftstoffes. Einspritzdüsen mit geändertem Spritzwinkel....

    Einlasssteuerzeit und Einlassmenge vergrössert schliesszeit verlängert


    Hast du die Vorkammern optimiert und vielleich poliert ,ebenso die Kolbenflächen und die Ein und Auslasskanäle

    Mein Steyr Daimler 230Ge bleibt so original wie möglich....

    :wolf:


    :barett-sch:

  • von all diesen Dingen habe ich noch gar nichts gemacht :daumenhoch::thumbsup:



  • Der Aufbau sieht wie folgt aus:


    optimale Drehzahl ausgerechnet, dementsprechenden Turbolader ausgewählt und dann zusammen gebaut.


    Die Einspritzpumpe passend eingestellt.

    Düsen mit Dauerfesten Einsätzen bestückt.


    viel mehr war es nicht mehr