Dokumentation / Panzersammler - Oldtimer für echte Kerle /

  • Gerade den Sendehinweis dafür gesehen !


    Heute, bzw. eigentlich morgen früh um 00:10 Uhr. Wiederholung 03:55 Uhr


    Zitat

    Panzersammler - Oldtimer für echte Kerle


    Wem Briefmarken zu öde sind, sammelt Panzer. Das dachte sich auch der Franzose Patrick Nerrant und hat seiner Leidenschaft für Panzer sogar ein Museum gewidmet. Auf einer Auktion muss er seine Kampffahrzeuge aber nun versteigern und lockt damit Liebhaber aus der ganzen Welt an. Die n-tv Dokumentation begleitet Panzersammler, Iltis-Aufmotzer und Sanierer von Truppentransportern und zeigt, dass auch viele Deutsche 'auf den Panzer' gekommen sind.


    Gruß Dirk

    Wolf 250 GD "Lang" + Menzi Militär-Anhänger Bj 64.
    - - - AKP 2/6 - - - NSchKp 510 - - -

    - - - "Der mit dem Boot fährt" - - -

  • Ich habe mir das grade noch mal auf dem Link angesehen. Allerdings habe ich das auch schon im Fernsehen gesehen. Ich kann dazu nur sagen, das für einige Fahrzeuge, egal wie gut die restauriert sind, deutlich überbezahlt sind. Ein Willys für 77.000 Euro ist, egal wie gut der ist, zu viel. Auch eine K75 mit Seitenwagen für weit über 100.000 Euro ist deutlich zu viel. Schwimmer werden im guten getüvten Zustand üblicherweise um 120.000 Euro gehandelt, mit Bootszulassung. Kettenkrad im gleiche Preissegment, wenn wirklich gut und wirklich alles original, auch mal noch 20.000 Euro mehr. Nur sind die Masse der noch existierenden Kettenkräder Nachkriegsfertigung, weil NSU die bis 1949 weiter gebaut hat, als Weinbergtraktoren, wofür die auch damals exzellent geeignet waren. Es gab ja nix anderes..
    Da haben einige ohne Rücksicht auf die Marktpreise mit zu viel Geld in der Tasche die Preise nach oben getrieben, die deutlich über dem Wert liegen. Ich würde für einen wirklich exzellenten Willy's maximal 20.000 Euro bezahlen. Aber dann muss der schon absolut fehlerfrei sein und eine Zulassung haben. Und so nebenher, ich kenne die Schwachstellen. Und ich habe noch nie einen wirklich perfekten Willy's gesehen.
    Gruß
    Wolf

  • Moin,
    insgesamt fand ich das Filmchen inhaltlich etwas
    dünn.
    Im Grund fuhr man 1 x in die Normandie und einmal
    zu Panzer-Achim und das wars.
    Wenn man die Iltis Episoden rausschneidet bleibt vom
    eigentlichen Titelthema nicht mehr viel übrig.
    Ich denke SInn einer Versteirgerung ist es ja gerade die
    Preise zu treiben, und dann gibt es halt auch Bieter welche
    sich treiben lassen, und denen der Preis am Boppes vorbei
    geht - hier geht'ts auch ums gewinnen.
    Für die Szene insgesamt ist das wenn man es einmal
    generalistisch sieht im Ergebnis nur positiv.

  • Für die Szene insgesamt ist das wenn man es einmal
    generalistisch sieht im Ergebnis nur positiv.


    Das sehe ich mit gemischten Gefühlen. Wer geht denn mit einem 77000,- Euro Willys ins Gelände ????
    Aber da macht der Wagen am meisten Spaß.
    Und die nachfolgenden Generationen werden dann sowas nur noch im Museum stehen sehen.


    Gruß Jozi.

  • Wer geht denn mit einem 77000,- Euro Willys ins Gelände


    Stimmt schon - aber das tut auch kaum einer heutzutage wenn das Ding gut ist und
    20. tsd. gekostet hat.
    Was ich ausdrücken wollte ist - die Wertschätzung von grünem Kulturgut -
    scheint so laaaaangsam in die Spuren der Hochglanzfraktion zu kommen,
    und das vollkommen zu Recht !

  • Jozi,
    du wirst dich wohl daran gewöhnen müssen, das bestimmte Fahrzeuge irgendwann halt nicht mehr im Gelände fahren, einfach, weil die Ersatzteil extrem knapp werden oder einfach nicht mehr verfügbar sind.
    Zum anderen ist es so, das viele nachgefertigte Teile, insbesondere Gummiteile jeder Art, zum großen Teil in gefährlich schlechter Qualität gefertigt sind. Vor 20 Jahren gab es halbwegs brauchbare Teile aus Südkorea. Die waren wenigsten auf brauchbar aufzuarbeiten. Heute kommen diese Teile aus China, z.B.Dorman. Die Gummiteile sind teilweise so schlecht, das die nach einem Jahr ohne Benutzung, einfach, weil die Restaurierung noch nicht abgeschlossen war, von selber zerfallen sind. Da kann der Kram so billig sein wie er will, ist immer zu teuer.
    Die in den USA, also wirklich in den USA gefertigte Teile sind zum Glück deutlich besser. Aber die kosten dann auch...
    Um diese Teile zu finden bedarf es natürlich ausgiebiger Recherche im Netz. Du must praktisch jeden Händler in den USA abklappern, um den Kram zusammen zu kriegen. Und dann kommt der EU-Zoll dazu, Einfuhrumsatzsteuer und der Transport, also das Porto, wird auch noch mit Einfuhrumsatzsteuer belastet.
    Ich kontaktiere für dem M715 inzwischen über 10 verschiedene Händler, um an die Teile zu kommen, die ich nicht lagernd habe. Und ich stoße immer wieder auf Teile, die nicht mehr lieferbar sind oder gar nicht mehr gefertigt werden, auch bei Standard-Teilen. Das Fahrzeug wurde bis 1969 gebaut.
    Anmerkung: Auch für die WWII Fahrzeuge ist z.B. in Frankreich längst nicht alles mehr verfügbar.
    Gruß
    Wolf