Borgward B 2000 A/O - Kommandokoffer

  • Da hab ich aber schon deutlich mehr im Fahrzeugregister.


    Oder der eine oder andere verwechselt Bereitschaftspolizei und BGS ...wenn verwittert und zig mal überlackiert sind die Farben / -reste in den Ecken schnell mal falsch interpretiert!


    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl) :D



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  • Oder der eine oder andere verwechselt Bereitschaftspolizei und BGS ...wenn verwittert und zig mal überlackiert sind die Farben / -reste in den Ecken schnell mal falsch interpretiert!


    Hallo Jens,
    die Farben könnte man auch bei Neuwagen verwechseln.
    Es handelt sich nämlich in beiden Fällen um RAL6012.schwarzgrün
    - jedenfalls bis 1969.
    DIe BePo hatte RAL6009 Tannengrün von 1970-1975 aber
    da wurden ja keine Borgwad/Büssings mehr gebaut.bzw. beschafft.

  • Viele B 2000 haben ja nach ihrer Karriere bei der BW eine Zweitkarriere bei dörflichen Feuerwehren gehabt. Spannend die Frage, ob Büssing hier ggf. als Umrüster aufgetreten ist ?


    Hallo Peter,
    der im Werksarchiv gezeigt Kommando müsste ein Borgward sein,
    wenn ich mir die Kotflügel sowohl hinten als auch vorne ansehe.
    Gleiches würde ich mal zu dem B2000 - zu dem das Zitat passt - sagen
    obwohl er ein Büssinghaubenemblem trägt. Insofern hat Büssing da wohl
    wirklich aus Borgwards Büssings gemacht.

  • Moin zusammen,


    ja BePo und BGS wurden oft verwechselt.
    Ich habe meine Info von der BGS-Koryphäe, die einen enormes Wissen über alle ehem. BGS-Fahrzeuge hat, und wenn der das sagt, dann ist das so :thumbsup:
    Ist ja schließlich schon weit über 80 Jahre...... :thumbup:


    Außerdem sind auf einem der Bilder 2 Hella Hörner zu sehen. Der BGS hatte aber kein Blaulicht etc...

  • Also Tills Büssing ist Bj. 69 und dürfte somit wohl tatsächlich unter Büssing entstanden sein, ebenso der teure bei ebay-klaz (auffällig die späte Version des durch Rohre 'entschärften' Kühlergrills).


    Da ja Büssing im gleichen Werk gebaut hat, wie Borgward, dürfte es auch keinen 'harten' Schnitt gegeben haben, denn man hat halt die Materialien weiterverarbeitet, die noch da waren.


    Gruß


    Peter

  • Ich habe meine Info von der BGS-Koryphäe, die einen enormes Wissen über alle ehem. BGS-Fahrzeuge hat, und wenn der das sagt, dann ist das so


    Könntest du da auch rauskriegen, warum die Fahrzeuge sich beim BGS als nicht tauglich erwiesen haben ?
    Würde mich schon interessieren. Und was wurde dann beschafft ?


    Gruß Jozi.

  • Hallo zusammen,


    der Borgward war als FuKw und BefKw einfach zu klein für die Einsatzzwecke.
    Ab 1959 dann die Einführung des Hanomag A-L28, kleines Fahrerhaus (1.Serie und 2. Serie), BefKw. mit Anbauzelt, dann 1964 eckiges Fahrerhaus. Parallel 1962 Jupiter 6x6 als Befehlsstelle.
    Mir liegt ein Bild des B 2000 A aus dem Truppenversuch vor, welches ich aber aus Uhrheberrechtsgründen nicht ins Netz stelle.

  • welches ich aber aus Uhrheberrechtsgründen nicht ins Netz stelle.


    Dürfte vielleicht abgelaufen sein ?
    Urheberrecht beträgt bei
    Lichtbildern und ähnlichen Erzeugnissen maximal 50 Jahre
    nach Erscheinen des Lichtbildes, bzw. 50 Jahre nach Herstellung. Wird
    das Lichtbild innerhalb der 50 Jahre nach Erstellung erlaubterweise
    veröffentlicht oder erscheint es, beginnt die Frist ab da zulaufen, also
    sind höchstens 100 Jahre Schutzdauer möglich.

  • Jetzt wurde hier wiederholt der zu hohe Preis des anscheinend nicht so häufig angebotenen Kommandos moniert.


    Mal für den Außenstehenden: Was wäre denn ein fairer Preis für ein weitgehend vollständigen Kommando?
    So wie ich das sehe fehlt das Verdeck, die Sitze liegen im Aufbau, der Motor läuft und das Amarturenbrett scheint auch nicht gefleddert worden zu sein.


    Klar, Arbeit gibt es eine ganze Menge.

  • Was wäre denn ein fairer Preis für ein weitgehend vollständigen Kommando?


    Hallo Martin,
    bezüglich des Preises für diesen her ist zu berücksichtigen, dass er einmal
    BGS war. Würdigen bzw. wertschätzen kann das aber nur jemand der in der
    Materie drinsteckt und z.B. BGS Fahrzeuge sammelt.
    Für einen "normalen" Kommando dieses Zustandes, ich würde mal sagen
    Zustandsnote 4-5 nach Classic Data, würde ich ihn mal zwischen 3,0 - 3.5 tsd.
    taxieren, wenn der Motor dreht und das Getriebe sich schalten lässt. So und da
    müsste man dann den BGS-Faktor zuschlagen.
    Ansonsten müsste man vor Ort die Lage checken, denn die Fotos sagen nicht alles.
    Sieht zum Beipiel auch so aus, als ob zumindest vorne massiv Wasser eingetreten ist.
    Manchmal gibt es auch noch Kisten mit Teilen zum Auto, auch dies ist ggf. zu bewerten.


    Vergleichbare Preise von Fahrzeugen von vor 3 oder 5 oder mehr Jahren heran zu ziehen
    hinken, der Markt hat sich weiter entwickelt. Und Zeiten wo man einen B2000 für einen Kasten
    Bier bekam sind lange vorbei. Alleine Motor, die Getriebe und Achsen haben heute einen
    Teilewert von ca. 2.5 tsd.€.
    Der Einstandspreis ist auch nicht so erheblich, wenn man so ein Auto für sich wieder
    aufbaut und benötigte Teile und Material rechnet - landet man sowieso im 5 stelligen Bereich.
    Will sagen ob es dann nach Jahren des Schraubens 12. oder 13 tsd.. € sind ist eher nebensächlich.

  • Ich bin jetzt n bissl verwirrt..
    Gab es nun BGS Kommandokoffer, oder nicht. ?
    Wie kann man erkennen, ob es BGS, oder Bepo ist, die ja anscheinend die gleiche Farbe genutzt haben.
    Wem hat Büssing denn die Kommandos gebaut, BGS, oder BePo ?

    Es ist dem Untertanen untersagt,den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.

  • Ja, hast Du recht!
    Ist aber auf den Bilder als zwei Hella Martinshörner zu erkennen.
    Mitte der 60ger wurden zahlreiche Fahrzeuge des BGS mit Martinshorn und Blaulicht umgerüstet.


    Die Erprobung des Borgwards fand übrigens als FuKw beim B2000 A statt.
    Die Abteilungskommandeure hatten den Anspruch an Kartentisch abgetrennt vom Funker und an Schlafmöglichkeiten.
    Das konnte Borgward und seine Aufbauhersteller nicht bieten.


    1959 wurde dann Hanomag mit der ersten Serie (kurze vordere Kotflügel) bestellt. Das hatte den Vorteil, das 4 Schlafplätze vorhanden waren.
    Der Funker war nur durch einen Vorhang getrennt von den Offizieren.
    Die Hanomags wren serienmäßig mit Heizung und Stamo ausgestattet.