ACMAT VLTP-NP ersetzt Peugeot P4

  • Die ersten ACMAT VLTP-NP (Vehicule Leger Tactique Polyvalent Non Protege) sind an die französischen Truppen ausgeliefert worden. 3.700 Stück hat die Armee bestellt, um die Peugeot P4 zu ersetzen.
    Die Auslieferungen sollen bis 2020 abgeschlossen sein. Der VLTP basiert auf dem australischen Ford Everest und verfügt über 17'' Stahlfelgen und einem verstärktem Fahrwerk. Über die Motorisierung schweigt sich ACMAT aus, es wird aber wohl der hauseigene 2.5l Turbodiesel Intercooler mit 190PS sein.




    Quelle Bilder: http://www.master-fighter.com


    Schickes Auto... nur frage ich mich, wie führt man aus einem geschlossenen Auto heraus den Feuerkampf führt? ?(


  • ...na dafür is der Dachgepäckträger da, kamerad rauf, festgezurrt und los gehts... :lol:

    Gruß
    Stefan


    www.ig-hmt.de


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  • Ich weiß ja nicht, ob sich die franz. Armee auch so anstellt , wie die Bundeswehr..


    Aber wenn die den in Europa zulassen, müßte man doch den Everest auch nach D importieren können..


    Abgaswerte sollten doch wohl in Europa überall gleich sein, oder?

    Echte Männer sammeln Punkte nur in Flensburg, nicht bei Payback ! :dev:

  • Die Franzosen lassen sich von europäischen Abgasvorschriften nicht besonders beeindrucken, wenn es um ihr Militär geht. Der VLTP wird in Frankreich bei ACMAT in St. Nazaire gebaut. Die Motoren werden auf der Website mit zwei Abgasreinigungssystemen angeboten: Euro2 und Euro5. Das reicht hier zur Zulassung nichtmehr aus.


  • Vom Design her kann man mit dem windschnittigen Auto mit 180 km/h in Richtung VRV fahren.


    Blöd nur, wenn man angekommen ist, muß man auf den Pick-Up warten,
    der die Ausrüstung anliefert.


    Ist die Ausrüstung angekommen, schälen sich die 4 Personen aus dem futuristischen Vehikel,
    springen hinter eine Deckung, und rüsten sich aus.


    Dann kann prompt der Feuerkampf aufgenommen werden.


    Sehr praktisch.



    ...

  • Hallo,


    Gerüchte besagen, daß die Artillerietruppe das Auto in Karminrot ausgeliefert bekommt.


    Die Farbe ist ja sowieso egal, weil man ja nicht einmal Ösen für Scheibentarnungsmaterial besitzt.
    Auch die Scheinwerfer spiegeln prima in der Sonne - ein echter Hingucker.


    Für die Parade am Eifelturm gibt es dann noch die Ausführung in Hochglänzend.
    Da entfällt dann auch der Fremdkörper am Heck.
    Dafür gibt es aber ein Schiebedach, damit der Herr General stehend am
    Präsidenten der Grande Nation vorbei fahren kann.


    Bei den Pionieren ist die Einführung des Autos in Schwarz geplant.
    Damit ja keine Kratzer auf der hübschen Karosse entstehen,
    gibt es für das Zubehör, wie Spaten, Hacke, Sandbleche, pp. extra Haken mit Gummisaugnäpfen.
    Da die abgerundete Karosserieform das Verstauen von handelsüblichen Schanzzeug
    unmöglich macht, werden jetzt spezielle Krummspaten und Bogengewehre entwickelt.


    Echt tolles Auto - ungemein Bedarfsgerecht.


    ...

  • Oh, es gibt genügend Muttis, die mit MB-G ihre Kinder kutschieren, das sollte also kein Argument sein :P


    Und ob die hier bei der BW rumfahrenden Japan-SUV besser sind?!



    @Kristian


    Der Unterschied im Fahrgeräusch und Komfort zwischen Wolf und Peugeot P4 und zivil G ist eklatant.


    Wer mal einen zivilen Defender gefahren ist, und einen Ex MOD Landy wird das auch festelllen, gleiche Basis aber zwei Welten.


    Militärische Nutzung und zivile Nutzung ist doch nicht ganz vergleichbar.

    Originalität ist Pflicht. Hochglanz und Militär passt nicht zusammen!

  • Und ob die hier bei der BW rumfahrenden Japan-SUV besser sind?!

    Man hört von Aktiven, die sowohl den Greenliner, als auch die Nissans genutzt haben, dass die Japaner deutlich robuster und geländegängiger sein sollen.


    Die Farbe ist ja sowieso egal, weil man ja nicht einmal Ösen für Scheibentarnungsmaterial besitzt.

    Es gibt doch Magnete ;)
    Wird beim Vito und T5 auch so gemacht.

    Grüße von der Küste! Til


    Suche ständig Daten über BGS-Fahrzeuge für die Bestandslisten.
    Besonders Hercules K125 und BMW-Boxer!


  • Bist Du den hier besprochenen ACMAT schon gefahren und kennst die Unterschiede zwischen Ford SUV und ACMAT?
    Bedeutet Komfort immer automatisch schlechtere militärische Nutzbarkeit? Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die ACMAT mit allen erdenklichen Familienkutschen-Schnickschnack &Alcantara-Austattung an die Streitkräfte geliefert werden :P

  • Man hört von Aktiven, die sowohl den Greenliner, als auch die Nissans genutzt haben, dass die Japaner deutlich robuster und geländegängiger sein sollen..


    Ich habe gehört, daß die Greenliner / Nissan per Dekret nicht ins Gelände gefahren werden dürfen?
    Stimmt das, kann das jemand verifizieren? ?(

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • Hallo,


    Ich habe gehört, daß die Greenliner / Nissan per Dekret nicht ins Gelände gefahren werden dürfen?
    Stimmt das, kann das jemand verifizieren? ?(


    Bei meiner letzten Reserveübung sprach man davon,
    daß das nur für den V-Fall gilt.


    Bei Übungen soll vorsichtiges Fahren auf Waldwegen zulässig sein,
    wenn nicht durch vorbeistreichende Zweige der Lack verkratzt wird.



    ...

  • Bei Übungen soll vorsichtiges Fahren auf Waldwegen zulässig sein,
    wenn nicht durch vorbeistreichende Zweige der Lack verkratzt wird.

    Super! :lach:
    Wobei das Argument mit den Lackkratzern etwas hinkt:
    Die Wagen sind mattgrün foliert und im Rahmen der Rückrüstung nach Leasingende wird die Folie wieder abgezogen.
    Sie kann nicht wiederverwendet werden und schützt bis dahin den Originallack.
    Möglichwerweise geht es eher um Schäden am Unterboden, die den Restwert reduzieren würden.
    Aber manchmal bleben die echten Argumente auf der Strecke.

    Grüße von der Küste! Til


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