• Servus,


    da ich keine Fotos vom San Munga mit RKLE gefunden hab, habe ich diese wieder abmontiert.

    Endlich hab ich auch meine neuen Natoprofil-Reifen drauf.

    Kennzeichen sind auch gealtert und geben einen Retro look her.

    Heute musste ich ein paar neue Fotos machen. Hoffe, nächstes mal in Uniform.;\D


    Viel Spaß bei den Bildern.


    Gruß, Sven

  • Hallo,

    interessehalber eine Frage:
    Hast Du bewusst das Kennzeichen einer "Gebirgs-Sanitätskompanie 8" gewählt? Ich frage deshalb, weil es diese Kompanie nach meinem Kenntnisstand nur einige wenige Wochen im Frühjahr 1957 gab, da schon ab Mai 1957 aus dieser Kompanie das Gebirgs-Sanitätsbataillon 8 aufgestellt wurde.
    Standort war Brannenburg.

    Grüße
    Jörg

  • Schönes Teil und sehr gut hergerichtet (optisch):thumbsup:

    - leider zuwenig Bilder vonder Restauration zum nachverfolgen :rolleyes:


    nur noch eine Frage - die Neutralitätsabzeichen stehen ja unter besonderen Schutz ** - kannst du die abdecken und montierst nur für Ausstellungszwecke oder fährst du einfach"wild" :engel::engel:

    * ist zwar das Schweizer Gesetz - aber im DRK gesetz ist es fast wortwörtlich so genannnt - nur um ettliche wörter mehr

  • Hi,


    eher unbewusst. Er lief beim GebVersBtl 226.

    Das Taktische Zeichen wollte ich eventuell noch ändern.


    Gruß, Sven

  • Zum Thema "Rotkreuz-Kennzeichnung"


    Also erstens habt ihr alle recht, dass dieses ein Schutzzeichen ist und ja, das kann Ärger geben durch den Missbrauch der Kennzeichnung :pfeif:


    Ich decke es nicht ab und fahre dreist damit herum ;}

    Mit der Polizei hatte ich bisher noch nie Probleme gehabt. Stattdessen wurde mir der Daumen :thumbsup: gezeigt.

    Sitzt ja auch medizinisches Fachpersonal hinterm Steuer 8)


    Gruß, Sven

  • Hi Sven,


    genau so!


    Mein Munga 4 und Iltis sind Feldjäger-Kfz.; bei Bedarf werden dann Schriftzug und RKL 90 aufgerüstet; der Fahrer

    natürlich auch ("Schülerlotsenoutfit" etc.).


    Feldjäger-Kennzeichnung ist erlaubt, da nicht geschützt.:-)


    Und immer schön auf öffentlichen Strassen die RKL 90 abdecken; ich hatte bis auf ein einziges mal (da hatte ich vergessen, die Funzel abzudecken) noch nie Ärger mit der Rennleitung oder den "richtigen" Feldjägern; bei letztgenannten immer nur Daumen hoch

    und ab und zu grüßt die Rennleitung...überwiegend älteres Semester.:thumbsup:


    Gruss Pit

  • Nur zur Ergänzung, Sven,


    weil es hier schon verschiedentlich geschrieben wurde nur noch mal zur Verdeutlichung, wenn Du wirklich auf VersBtl 226 "umdeklarieren" wolltest:


    Die Brigade Versorgungsbataillone führten ja die drei Elemente Sanitätsdienst, Quartiermeisterei (Nachschub) und Feldzeug (Instandsetzung) erstmalig auf Brigadeebene zusammen. Genau in dieser Reihenfaolge war also die Sanitätskompanie die 2. Kompanie im VersBtl.


    Wie Du leicht aus der Organisationsgeschichte der Nachschubtruppe entnehmen kannst, bestanden diese Verbände rund zehn Jahre und waren bis Mitte der siebziger Jahre alle wieder aufgelöst. Die drei Brigade-Sanitätskompanien wurden zur Aufstellung der Divisions-Sanitätsbataillone benötigt.


    Geschichte der Nachschubtruppe der Bundeswehr


    Je nach Baujahr Deines Munga trug er also noch das das erste Zugehörigkeitszeichen des Heeres, ganz sicher aber nach 1965 die neuen taktischen Zeichen. Standorte also nach Baujahr: 1959 = Mittenwald, 1960 = Kempten und ab 1965 dann bis zur Außerdienststellung = Füssen.


    Gruß, Wolf

  • Die drei Brigade-Sanitätskompanien wurden zur Aufstellung der Divisions-Sanitätsbataillone benötigt.

    Im Falle des Gebirgsversorgungsbataillons 226 lief das etwas anders. Die Gebirgsjägerbrigaden hatten weiterhin eigenständige Sanitätskompanien. Daher trat die 2./GebVersBtl 226 nicht zum GebSanBtl 8, sondern wurde in die Gebirgssanitätskompanie 220 umgegliedert und gehörte damit weiter zur Gebirgsjägerbrigade 22. Erst bei der Umgliederung dieser Brigade in die PzGrenBrig 22 im Zuge der Einnahme der Heeresstruktur 4 wurde die Gebirgssanitätskompanie 220 in das SanBtl 8 eingegliedert.

    Grüße
    Jörg

  • Zitat

    Und immer schön auf öffentlichen Strassen die RKL 90 abdecken; ich hatte bis auf ein einziges mal (da hatte ich vergessen, die Funzel abzudecken)

    oder von innen auskleiden, daß kein licht (auch kein sonnenlicht) durchscheinen kann. denn dann ist es keine RKL mehr, sondern lediglich ein blaues anbauteil ;-). bei mir ist einfach pappe drin, die jederzeit wieder entfernt werden kann.

  • Moin Arne,

    oder von innen auskleiden, daß kein licht (auch kein sonnenlicht) durchscheinen kann. denn dann ist es keine RKL mehr, sondern lediglich ein blaues anbauteil ;-) . bei mir ist einfach pappe drin, die jederzeit wieder entfernt werden kann.

    alles ok, von weitem sieht die Rennleitung das aber nicht und wirst trotzdem angehalten; und das könnte evtl.

    andere Unanehmlichkeiten und lästige Fragen mit sich ziehen...;-)


    Lieber grüne Mütze drüber und gut ist.:thumbsup:


    Gruss Pit

  • Okay Sven,


    ich habe aus Deinen Angaben zunächst die beiden taktischen Zeichen gebastelt. Ich packe Dein Auto (genau wie meines auch Baujahr 1966) in eine Übergangsphase , in der durch die Ablösung der alten "Zugehörigkeitszeichen" durch die neuen "taktischen Zeichen" theoretisch ja auch noch die alten Zeichen im Verband gewesen sein können.


    Das sieht dann so aus: Hier zunächst die 2. Kompanie Gebirgsversorgungsbataillon 226 mit dem frühen Zeichen bis 1965



    Ab 1966 wurde dann schrittweise auf die neuen taktischen Zeichen umgestellt. Dann wäre das Zeichen folgendes gewesen:



    Das unterstellt freilich, dass Dein Munga auch weiterhin im GebVersBtl 226 geblieben ist. Das Datenblatt der Munga-IG gibt freilich wie bei mir nur an, wohin der Wagen ausgeliefert wurde. Denn nur in der 4. (Feldzeug-)Kp des VersBtl bekam der Munga ja schließlich seinen Rüstsatz, bei Dir also Variante "Sanitätstransport". Bei welchem Bataillon innerhalb der Brigade 22 er als San-DKW dann Dienst tat, ergibt sich daraus nicht. Aber immerhin hast Du hiermit einen Anhalt für die Kennzeichnung des Munga.


    Gruß, Wolf

  • Denn nur in der 4. (Feldzeug-)Kp des VersBtl bekam der Munga ja schließlich seinen Rüstsatz, bei Dir also Variante "Sanitätstransport".

    Vielleicht habe ich Sehstörungen - aber bei den Fotos des schönen Munga sehe ich keinen "Sanitätstransport" - mir fehlen da die Tragen.
    Ich sehe einen F 91/4, ausgestattet mit zwei Funkgeräten. Wenn er wirklich bei der 2./226 lief, bleiben da nur wenig Möglichkeiten.
    Wir haben ein fest eingebautes Fahrzeugfunkgerät (Antenne hinten links) und ein wahrscheinlich tragbares Gerät neben dem Beifahrersitz. Das Fahrzeugfunkgerät war damals ein Gerät der GRC- oder VRC-Serie, das tragbare eines der PRC-Serie.

    Wer fuhr damals in der SanKp des VersBtl einen 0,25 t mit zwei Funkgeräten, wer musste 2 Funkkreise halten?
    a) der Kompaniechef:
    - einmal den Bataillonsführungskreis,
    - dann den Kompanieführungskreis der SanKp (wobei dieser sehr überschaubar war).

    b) der Zugführer des Krankenwagen-Transportzuges
    - einmal den Kompanieführungskreis
    - dann den Zugführungskreis, weil in diesem Zug gab es drei Gruppen mit gepanzerten KrKw (Spz kurz - San), die ebenfalls über Funk verfügten.

    Ansonsten gab es in dieser Kompanie keine 0,25 t Funk, den die beiden Funktrupps der Kompanie für den KpGefStand waren auf 1,5 to.
    Siehe beigefügte Gliederungsskizze einer 2. (Sanitäts-) Kompanie eines BrigadeversorgungsBtl.



    Nähere Angaben zum Einsatz dieser Sanitätskompanie Brigade findet man nur sehr verstreut in Schriften die sich allgemein mit der Versorgung befassen:

    - Böhringer, Richard: Das Versorgungsbataillon, In: Truppenpraxis 2/1960, S. 121 – 125.

    - Glüher, Berthold / Mayne, Hans-Joachim: Die Truppenversorgung - Ein Buch mit sieben Siegeln? (Handbücher der Truppenversorgung 1), Regensburg 1962.

    - Hawickhorst, Heinrich: Taschenbuch für den Sanitäts- und Gesundheitsdienst der Bundeswehr. 10. Folge – 1968, Darmstadt 1969.

    oV.: Das Versorgungsbataillon im Einsatz, In: Truppenpraxis 1/1961, S. 27 ff.


    Als Vorschrift wird dabei immer wieder erwähnt „HDv 302/4.- Die Brigadesanitätskompanie (2. Kompanie des Versorgungsbataillons der Brigade)“, die mir allerdings noch nicht in die Finger gekommen ist.

  • oder du wechselst beim Strassenfahren einfach den blauen Deckel gegen einen Gelben ;)

    und schon hast du keine Probleme mehr ;)

    ( und im Notfall wenn du nachts größere Steigungen rauf must - kannst du den Nachfolgenden Verkehr auch noch mit der gelben Funzel vor einem beweglichen Hinderniss warnen :D )

  • Prospero,


    da hast Du allerdings recht, Jörg, wobei es letztlich einerlei ist, welchen Rüstsatz die 4./GebVersBtl 226 dem Munga verpasst hat. Aber es muss natürlich nicht zwingend der Sanitätsrüstsatz gewesen sein. Andererseits kann der Rüstsatz Funk Fu A1 auch in der späteren Dienstzeit eingerüstet worden sein.


    Ich ging vom Begriff "San-Munga" aus, den Sven gewählt hatte und ganz sicher kam der Wagen in die 4./226, WEIL er einen Rüstsatz bekommen sollte. Er trug rote Kreuze und war damit im Sanitätsdienst im weitesten Sinne eingesetzt. Natürlich bleibt auch die Möglichkeit "Arzt Trp" in einem der anderen vier Brigadebataillone.


    Gruß, Wolf

  • Servus Holger,


    oder du wechselst beim Strassenfahren einfach den blauen Deckel gegen einen Gelben ;)

    Das man da keinen Ärger bekommt...weit gefehlt!


    Aus meinem Bekanntenkreis ist schon einer angehalten worden...


    Bei mir kommt die Abdeckung drauf...und Ruhe ist!:-)


    Und mal ehrlich gesagt...vom Aufwand her ziehe ich lieber die "Mütze" drüber...:thumbsup:


    Gruss Pit

  • Servus miteinander,


    grob paßt das alte taktische Zeichen, aber ein paar Feinheiten sind falsch: das weiße, obere Segment hat keine grüne Einrahmung, das Segment ist komplett weiß; die Zahl ist nicht in grün, sondern braun (in diesem Fall rotorange dargestellt); das untere Segment und die Zahl sollte braun sein.

    Die Farbnummer für das obere Segment ist RAL 9001 Cremeweiß, für die Umrandung RAL 6001 Smaragdgrün, für das untere Segment und die Zahl RAL 8023 Orangebraun.

    Als Einheit würde ich die erste Kompanie nehmen, da die Sanitäter da eingegliedert waren.

    Greets Gerald


    Quelle: "Zugehörigkeitszeichen aus den Anfangsjahren der Bundeswehr", Militärbuchverlag Drost

    Auch wenn ein Dummkopf sein ganzes Leben
    in der Gesellschaft eines Weisen verbringt,
    wird er die Wahrheit sowenig erkennen
    wie der Löffel den Geschmack der Suppe!

    (Dhammapada)

  • Nun ja, Gerald,


    zunächst danke ich Dir für die Korrekturen. sie dürfen aber nicht zur "Verschlimmbesserung" werden. Da, das BrigVersBtl - wie ich schrieb - Sanitätsdienst, Nachschub und Instandsetzung zusammenfasste und wir aus dem STAN-Auszug von Prospero wissen, wie die Sanitätskompanie gegliedert war, gab es in der Stabskompanie des Btl eben gerade keine Verbandplatzgruppe. Insofern wäre hier die Änderung auf die 1. Kompanie absolut falsch. Ich hatte mir bei dem Beispiel schon was gedacht. Die Sanitätselemente waren in der 2. Kompanie zusammengefasst.


    Gruß, Wolf