Wer kennt diese Sanitäter-Armbinde ?

  • Wer kann etwas zur Herkunft und Verwendung dieser Armbinde schreiben :?:



    Sanitätsdienst ist schon mal klar.
    Aber wieso weißes Kreuz auf grünem Untergrund, wie es bei den Hinweisschildern in Gebäuden etc. genutzt wird :?:
    Die VersNr ergibt bei der Suche über ISO-Group nur "Armbinde" und macht einen nicht wirklich schlauer hmmm


    Ich bin auf Eure Antworten gespannt :!:


    Gruß - Kai

  • Moin moin :)


    SEELSORGER - das ist ja mal eine ganz neue Richtung :!:
    Google gibt dazu keinen Treffer raus.


    Bin auf weitere Meldungen, speziell aus dem Sanitätsdienst, gespannt.


    Gruß von der Küste - Kai

  • Zitat

    Armbinde Sanitätspersonal neue Art des BGS


    Diese Aussage scheint mir hier entliehen worden zu sein: https://www.hotdogandsodacompany.de/hot-dog-and-soda-company/ausrüstung-bundesgrenzschutz/sanitätsdienst/


    Das ist aber auch die Einzige Aussage im Netz, die ich bisher dazu gefunden habe.
    Die gezeigte Armbinde von 1971 ( :!: ) spricht meiner Ansicht nach nicht für eine "neue Art".
    Während meiner Dienstzeit beim BGS (1980-1992) ist mir solch eine Armbinde auch nicht in Erinnerung und wir hatten immer Sanis mit, wenn es in den Einsatz ging.


    Für mich bleibt es weiter spannend und ungelöst :!:


    Gruß - Kai

  • Ich schließe Seelsorger aus.


    Das Sanitäts- und Seelsorgepersonal (und somit auch Feldgeistliche, Feldprediger etc.) hatte bzw. hat nach Genfer Abkommen (Art. 24, 38 u. 40) am linken Arm eine Armbinde mit dem Schutzzeichen zu tragen. Das Schutzzeichen ist u.a. das rote Kreuz auf weißem Grund. Weißes Kreuz auf grünem Grund war und ist kein Schutzzeichen.


    Diese Bestimmungen wurden auch in den entsprechenden Vorschriften der Bundeswehr so umgesetzt. So heißt es in der HDv 100/1 Truppenführung (Oktober 1962) im Anhang Teil III " Völkerrechtliche Grundsätze der Landkriegsführung":


    Zitat

    80. Zum Sanitäts- und zum Seelsorgepersonal der Streitkräfte gehören:
    ...
    (3) die den Streitkräften zugeteilten Feldgeistlichen einschließlich der Geistlichen an Bord der Lazarettschiffe.
    ...
    83. Das unter Nr. 80-82 bezeichnete Sanitäts- und das Seelsorgepersonal trägt am linken Arm eine mit dem roten Kreuz auf weißem Grund oder einem anderen anerkannten Schutzzeichen versehene abgestempelte Armbinde und führt eine besondere Ausweiskarte mit sich. Andere anerkannten Schutzzeichen sind der rote Halbmond auf weißem Grund und der rote Löwe mit roter Sonne auf weißem Grund.

  • Bei Ebay ist grad so eine drin:
    https://www.ebay.de/itm/BGS-Ar…12ffb2:g:VzEAAOSw4UtWT4xd


    "armbinde fuer die Sanitätsbeamten des damaligen BGS. ebenso waren die
    Krankenwagen des bis und der bepo mit weissem kreuz auf gruenem Grund
    ausgestattet, weil bis und bepo in friedenszeiten nicht dem kombattantenstatus
    unterliegen. erst im verteidugsfalle werden bis und bepo teil der bewaffneten
    macht der BRD und somit "Kombattanten und dürfen dann das ROTE Kreuz führen."



  • Es wird immer interessanter 8)
    Zu meiner BGS-Zeit sahen die SanKw so aus:



    Grundfarbe beige und rundherum mit "rotem Kreuz" versehen.


    Selbst beim alten BGS wurden schon die "roten Kreuze" verwandt:



    Für die zuvor getätigte Aussage bräuchte ich schon eine richtige Quelle.
    Eine eBay-Anzeige scheint mir da sehr wackelig.


    Aber Richtung BGS bewegen wir uns schon.


    Gruß - Kai

  • Hallo Leute,


    interessantes Thema :thumbsup:


    ... soweit mir bekannt ist, handelt es sich um eine Armbinde aus dem "Polizei-Dienst". Ob BGS, Zoll oder Bereitschaftspolizei weis ich jedoch auch nicht. Es muss sich aber um eine staatliche Organisation handeln, da sie ja vom BUND (Versorgungsnummer) ist.


    Hier aber mal die Armbinde für Feldgeistliche der Bundeswehr ...



    .... alle im Sanitätsdienst der Bundeswehr haben die normale Rot Kreuzarmbinde Bw. Egal ob Apotheker, (Zahn-) Arzt, Sanitäter.


    Es gab sogar zwei unterschiedliche Armbinden für Feldgeistliche, katholisch und evangelisch ...... sind aber extrem selten, dasie nur für den V-Fall eingelagert waren.


    Gruß Fiedl

  • weil bis und bepo in friedenszeiten nicht dem kombattantenstatus
    unterliegen. erst im verteidugsfalle werden bis und bepo teil der bewaffneten
    macht der BRD und somit "Kombattanten u


    Das stimmt leider auch nicht.
    a) Die Bereitschaftspolizei hatte NIE den Kombattantenstatus.
    Das war sogar in den Vorschriften der Bundeswehr festgeschrieben, z.B. in der HDv 100/500 – Das Heer in der militärischen Landesverteidigung (Bonn 1981), Anl. 7, Rechtliche Gesichtspunkte beim Schutz von Räumen und Objekten, Nr. 24: "Sie (die Streitkräfte) besitzen von der Verfassung her im Zusammenhang mit dem Raumschutz keine präventiven Befugnisse gegen zivile Störer (einschließlich nicht enttarnter verdeckt kämpfender Gegner)." Nr. 26: "Wenn sich militärische Streifen von Angehörigen der Polizei .... begleiten lassen, ist zu berücksichtigen, daß Polizeikräfte der Länder keinen Kombattantenstatus haben. Die militärische Streife hat infolgedessen ggf. den Rückzug der Polizei zu decken."



    b) Der größte Teil des BGS wurde mit dem "Beginn eines bewaffneten Konflikts" Teil der bewaffneten Macht und hatte dann den Kombattantenstatus.


    § 64 des BGS-Gesetzes von 1972 sagt eindeutig:“Mit dem Beginn eines bewaffneten Konfliktes sind die Grenzschutzkommandos, die Verbände und Einheiten des Bundesgrenzschutzes sowie die Grenzschutzschule Teile der bewaffneten Macht der Bundesrepublik Deutschland.“(Siehe dazu BGBl. 1972, Teil I, Nr. 107, S. 1834 ff, hier S. 1845,). Der Grenzschutz-Einzeldienst hatte dagegen keinen Kombattantenstatus.


  • Katholisch:


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    evangelisch:


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    Gruß Stefan