Abschmierrampe selber bauen

  • Grüß Euch.


    Viele von Euch kennen doch bestimmt diese Betonblöcke, die aussehen wie die Legosteine. Damit sollte es doch möglich sein, eine Abschmierampe für den 5-Tonner oder 10-Tonner selber zu bauen.

    Hat das schon mal einer gemacht, und wie sind die Erfahrungen ?

  • Moin,

    warum nicht einfach eine Schalung bauen, Eisen rein, und Beton schütten ?

    Dürfte filigraner werden und billiger als die "Legosteine", die ich jedenfalls

    nicht von Hand bewege. Paar leichte Schalbretter schon. :idee:


    Gruß

    Klaus

  • Tach,

    die Wartungsrampen der Bw sind teilweise auch einzelne Betonelemente.

    Das wird aber ein teurer Spaß wenn du die aus den Legioblocks bauen möchtest.

    Gruß

    Patrick

    Als der liebe Gott die Welt erfand, dachte er an Siedlinghausen/Hochsauerland!



    PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR !


    Möge es weiter bestehen und sich ewigen Friedens erfreuen !

  • Die Legosteine, die wir imBetrieb verbauen, sind 1.60 mtr. lang, 0.60 mtr. hoch und 0.80 mtr. breit. Gewicht 2 to kosten je Stck. incl. MWST rund 105.oo Euro.

    Brauchst zum hantieren da eine spezielle Zange für und natürlich das entsprechende Gerät zum bewegen. Also der Spass ist teuer. Schorsch

  • ... oder kaufst einfach nen Unimog - da hast mehr Bodenfreiheit zum Abschmieren,

    und auch der Kessel bleibt nicht so schnell an den Achsen hängen :dev:

    Si vis pacem para bellum! - oder für Tolkien-Fans:
    "Es braucht nur einen Feind, um einen Krieg herbeizuführen, nicht deren zwei.
    Und jene, die keine Schwerter haben, können doch durch sie sterben" (Éowyn)


    I am not going to let some clowns tell me what guns I can have! (Joe Foss, President NRA 1988-1990)



  • Wir produzieren diese Steine bei uns im Betrieb. Haben verschiedene Größen im Angebot. Unsere habe eingegossene Gewindeanker. Lastösen eindrehen und mit einem zweisträngigen Gehänge zu bewegen. Zweite Wahl Steine sind deutlich günstiger. Die günstigsten sind allerdings unsere Restbetonsteine. Einen mal einen Meter im Querschnitt und einszwanzig bis einsvierzig lang. Pro Stück ca. 25€. Einfach zwei Reihen hinstellen, Rampen ran und fertig ist das.

  • So ein Steinchen hat zwischen 1,2 und 1,4 Qubikmeter mal 2.33 sind 2,8 bzw. 3,25 to. Standort ist 23719 Glasau. Bei größeren Entfernungen sind die Frachtkosten wohl der schwerwiegendere Teil. Diese Restbetonklötze haben ein dickes Moniereisen eingegossen um sie mit einer entsprechenden Kette zu versetzen. Habe gerade leider kein Bild zur Hand (Urlaub).



    Die Betonstapelsteine haben wir in den Maßen 50/50/200, 40/40/160, 80/80/160 und 80/60/160. Da gibt das dann noch Halbe oder oben glatte Steine als Abschluß

  • Hallo,


    eine Fz-Rampe aus Beton-Lego hat einen entscheidenen Nachteil:


    Es fehlen die Winkelbleche in der Mitte, die die Spurführung garantieren.


    Warum also nicht ein paar Teile Rahmenschalung nehmen (Peri, Doka, …) gegeneinander verspannen,

    Winkelblech positionieren, und steifen Beton einfüllen ?


    Nach einer Woche Ausschalen, und die zweite Bahn betonieren.


    Beton ist derzeit billig.

    Frei Baustelle in Hannover etwa 65,- EUR pro m³.


  • Ich würde die Rampe auch Schütten. Oder ne Grube bauen, die steht nicht m Weg rum und kann ggf. zugeschüttet werden wenn sie nicht mehr gerbaucht wird.

    Denke Fips geht es auch um den Rückbau, dann wären Betonstapelstein natürlich Sinnvoller da wiederverwertbar bzw. wiederverkäuflich oder für andere Zwecke einsetzbar. Es müßten dann nur die Rampen und der Unterbau entfernt werden.

  • Hallo,


    wenn es um den Rückbau geht, das kann man doch vorher einplanen.


    Einfach alle Meter ein lotrechtes Schott aus 6 cm Styrodur.

    Die Bewehrungs-Längseisen ( ca. Durchmesser 20 ) unten und oben steckt man durch.

    Das Schott lässt man 12 cm unter Fahrfläche enden.


    Soll die Anlage später einmal zerlegt werden prokelt man das Styrodur raus.

    Dann ein Schneidbrenner, und die 6 Eisen sind durch.

    Oben einen (An-)Schnitt mit einer 230er Flex.

    Durch die Ankerstangenlöcher fädelt man Rundeisen.

    An die rausstehenden Enden fädelt man Hebegurte.


    Schon sind die ca. 1 m³ - Klötze fertig zum Verladen.


    Jeder Klotz wiegt dann ca. 2,4 to.


    Betonieren tut man auf eine 12 cm Sauberkeitsschicht.

    Damit sich die Klötze nicht mit dem Unterbeton verbinden, eine Lage Folie.


  • Hallo,


    nachfolgend mal ein Beispiel.


    Für ein etwas kompliziertes Bauvorhaben habe ich mal eine Musterwand betonieren lassen.


    Die Bodenplatte habe ich in der Mitte durch einen Trennstreifen unterteilt.

    Für die Maße der Bodenplatte hatte ich 2 x 2,40 m Breite gewählt.

    So waren die beiden Teile der Bodenplatte problemlos per Tieflader abzutransportieren.




  • Moin,


    jetzt habe ich auch Lust auf so ne Rampe.

    Das mit dem betonieren scheint mir ne vernuenftige Loesung.

    Wie plant man sowas? Was ich weiss ist wie schwer meine Fahrzeuge sind.

    Kann man da so ne Pi mal Daumen Statik selbst machen. Oder einfach alles ueberdimensioniert ausfuehren.


    hat schon mal jemand sowas gemacht und kann evtl. seine Skizzen zur Verfuegung stellen.


    ich dachte an sowas, bitte nicht ueber meine hochtechnische Zeichnung lachen.