Wüste( n) Gedanken, oder die Folgen wenn zwei Freunde am Lagerfeuer bei Ksar Ghilane wilde pläne schmieden

  • So jetzt musste ich mich um ein paar andere Dinge kümmern. Der Winter naht und die Frau macht Ansage: Warm und mollig solls sein. Meine Antwort: 39 Grad Wassertemperatur.

    es wurde akzeptiert!!

    und nach 2 Stunden werden auch die Finger wieder sauber!!



    hier ums Eck so ein Allgäuer Kauz der die Dinger für kleines Geld baut. Gute Entscheidung


    Also frisch gereinigt und aufgewärmt zurück ans Werk.

    Da ich ja eine Servolenkung aus einem 811 LK mir besorgt hatte aber diese ohne Schläuche leider war, musste ich diese neu anfertigen. Zum Glück konnte ich meinen Landmaschinen Techniker für mein Projekt begeistern und die sind perfekt angerichtet um alle Schläuche und Einzelteile zu bekommen und Druckschläuche werden auch gleich vor Ort gepresst. Es darf halt nicht gerade schönes Wetter sein und Ernte oder Ferien oder oder…. Weil sonst kann der Nachbar nicht weiter Ernten weil der Wasti für sein Spielzeug eine Stunde lang Schläuche tüftelt. Aber hat dann doch irgendwann geklappt.

    Ist natürlich ein riesen Gefummel und Gebiege.

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    Der Turbo und er Kompressor haben neue Öl zu und Ableitung da neu Ölwanne .


    Dann den Kabelbaum von dem 1113 MB verbauen da die Technik ja nun 12 V ist . Passt gut und hat den Vorteil das er einwandfrei ist und weiter verwendet werden kann. Und ich auf Kabel neu machen immer ziemlich wenig Lust habe.









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    Und schließlich noch die Anprobe der vorderen Kotflügel. Der Radius zum unterem Eck am Fahrerhaus kann bleiben , die Stoßstange hatte ich schon eingekürzt und die neue Aufhängung mit Gummiträgern hat dann auch geklappt.

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    Vg Wasti

  • So wieder ein paar neue Stellen an den ich gewerkelt habe.

    Zu lösen waren noch die Schaltung der Untersetzung die ich vom Allrad getrennt habe. Hier hat sich ein kleiner Zylinder mit Feder vom Agrabereich /Zapfwellen bewert. Ohne Luft Lang, mit Luft kurz.



    Das Nächte ist die Aufnahme des Koffers. Da ich am Anfang gut darstellen konnt, was der Rahmen an Verwindungsmöglichkeiten im Petto hat, wollte ich die fetse Montage durch eine Dreipunkt Lösung ersetzen. Die vordere Montagestange behalte ich bei , setzte sie aber um 6 cm höher, durch die bewerte Hartholz Distanzblöcke. Hinten dann eben eine Wippe, hier das Holzmodell, was ich dann durch zwei Dämpfer von einem MAN Führerhaus links und rechts aufnehemen werde. Die Dritte Montagestange lasse ich weg, Als Gerätewagen waren die Koffe ca. 4 Tonnen schwer bei mir nicht mal die Hälfte maximal. Dank dir Heinz für die Anregungen!!



    Dann habe ich mich mal um was anderes gekümmert: neue Glühbirnen in die Scheinwerfer von unserem 6 Jahre alten Jeti. 1 Stunde später und astreinen Filmvorlagen für das gute alte HB Mänchen war es dann geschaft. Ich weiss nicht, aber ich glaube die machen das mit Absicht!!!


    Wie auch immer um danach wieder runter zu kommen, habe ich den Kühlegrill bearbeitet und mich darüber gefreut das nicht eine der 5 und 6 mm Schrauben nach 60 Jahren abgerissen ist!!!


    Bis bald

    Wasti

  • Moin,

    wahrscheinlich hast Du auf Deinem PC einen Ordner mit den Bildern.

    Dort dreht man normaler Weise die Bilder, so wie man sie haben möchte.


    Wenn Du jetzt die Bilder mit PICR hochlädst, ohne bei "Benutze die EXIF …"

    einen Hacken zu setzen, werden die Bilder beim Hochladen wieder zurückgedreht.


    Gruß

    Klaus

  • So hab dann mal auch was anderes machen müssen wie Kunden bedienen, wiederlich!! Gut ist jetzt rum und so war wiedr Zeit für echte Aufgaben!

    In den letzten drei Wochen war unendlich viel Kleinkram. Luftleitungen und wie ich die Bremse so umbaue das ich mit noch aktuell verfügbaren Teilen einen Hänger bis 10,5 Tonnen Luftgrbremst fahren kann. Da hab ich nach drei Tagen Schneiderfahrt / Gefummel meinen Joker gezogen und meinen Unimog Maister zu Rte gezogen. Er tüftet was aus!!! OK ich bin gespannt. Bis dahin: Auspuff , Wippen für Aufbau, Rückläuvhten mit verkabelung, Hängerkupplungen 3,5 Kugel und 10,5 T Maul und anderen Kleinkram. Dazwischen habe ich mit Frank einen alten 522 vor dem Verschrotten gerettet ( Fährt und Bremst wieder) den Motor an meinem 2500 zerlegt ( Block eingelaufen, muss ersetzt werden>) Und die Erkenntnis: 24 h sind zu wenig für einen Tag, was für ein Sch.......

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  • Die Anhängerkupplung war schon Ursprünglich an dem Wagen, nur jetzt schleift sie nicht mehr am Boden.

    Die Wippen habe ich nun hinten und vorne schwingend ausgeführt, die hinter gedämpft , in der Mitte nach wie vor fest. Frei nach dem Motto: keine Qual mit Stahl. Immer treu dem Motto von Carl.
















  • Beim Auspuff habe ich einen Topf vom unimog 1300 verwendet und ihn allerdings die Atenwege noch ein bischen direkter freigebohrt. Der Turbo macht die Sache eh so leise. 75 mm Rohr, Bögen und am Hosenrohr eine innerander geschoben Verbindung, die sich drehen und schieben kann, Hitzelack für das Auge der Dekotunte, ist klar! Ein paar Hizebleche aus Edelstahl damit darüber nicht alles verkocht. Mal sehen ob sich die Theorie bewert. Die Kadernwellen sind mit der Weile auch wieder zurück mit neuen Kreuzgelengen und Lagern und gewuchtet. Die reste Welle hab ich auch schon eingbaut.

  • Die letzte Woche war eine gGute, ich konnt ungestöhrt am 4500 arbeiten und wenn man konzentriert bleiben kann passiert auch was. Viel Gefummel und Kleinkram.

    Der Auspuff hat endlich seinen Platz und die entsprechende Aufhängung gefunden und zum Schluss alles in Feuerlack damit der Rost nicht ganz so schnell kommt.






    Da der Abstand nur ein paar Zentimeter zur Haubi und Kabeln hat, habe ich ein Hitzeblech in V2A montiert.

    Ein Thema war auch noch der Kühler , die Montage am Rahmen und die längeren Rohre wegen dem größeren Abstand von Kühler und Motor.






    Nach dem ich die Wippen , Dämperaufnahmen und Anhängerkupplung angepasst hatte , wurde alles Lackiert. Hier gehr es mir darum, dass alle Schrauben , Schellen, Schläuche und Rohre gegen Korresion geschützt sind. Denn ich bekomme immer das Grauen, wenn ich sehe wie schnell das neue Zeug gelb oder wie auch immer galvanisiert das faulen anfängt, und Schrauben oder Schellen schon nach wenigen Jahren nicht mehr aufgehen.






    Der este 200 L Tank hat seinen endgültigen Platz gefunden, der zweite Baugleiche für die Linke Seite muss ich noch herrichten. Das Dreiwege Tankventil ist bestellt




    Mit zwei mal 20 L Reservekanister und den zwei 200L Tanks sollte eine brauchbare Reichweite gesichert sein.


    Somit steht nun dem nächsten Schritt dem Fahrerhaus nichts mehr im Wege.



  • Na toll, waren wieder einige Bilder doppelt. Sorry


    Aber am Sonntag war es dann soweit, Batterien anklemmen und erstes mal anlassen. Das der Motor läuft war ja ausser Frage da der ja davor perfekt eben das tat. Kupplung und Getriebe war da schon was anderes. Aber alles tip top, schaltet , trennt, dreht alles so wie es sein soll. Klang vom Auspuff satt und bassig nur an den blauen Kaltlauf Nebel und Gestank von den 352 MB Motoren werde ich mich wol nie so recht gewöhnen.


    Heute kam mein NAchtbar der Unimog Meister vorbei und hat mir eine Lösung für die Luftdruckbremse für den Hängerbetrieb gegeben.

    Mehr dazu die kommenden Tage. VG

    Wasti

  • Servus Wasti,

    saubere Arbeit, Respekt.

    Du sprachst von Dämpfung an der hinteren Wippe:


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    Dann schnapp Dir die Flex und schneid die außen sichtbare Schraubenfeder über. Du benötigst nur den innenliegenden Dämpfer. Die Schraubenfeder macht Deine hintere Aufhängung zu einem "Masse-Feder/Dämpfer -Feder "- System.

    Prinzipiell reicht ein Dämpfer - aber die modernen MAN Fahrerhauslagerungen haben halt zwei :-)).


    Gruß und weiter so

    Benedikt

    Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Panzerhaubitze M109G infiziert.

    Heute leb ich damit - kein Az kann mir helfen - mit der Idee einen 12V92TAB umgekehrt ins Heck eines KAT 4x4 einzubauen um damit die road of bones zu befahren.

    Wo bin ich also nicht besser aufgehoben als wie hier?

  • Hallo Benedikt

    das Sytem mit Feder und Dämfer gefätt mir eigendlich ganz gut und war so halt da!! Ob es so funktioniert wie ich mir das gedacht habe wir eh die Praxis zeigen. Der Kopper wird mittig fest verschraubt mit dem Rahmen und vorne und hinten kann er schwingen und hinten zusätzlich gedämpft.


    Wir werden sehen.

    Grüße Wasti

  • Heute war die Lenkung dran. Hatte ja den Keilriemen beim Motorstart abgenommen damit die Pumpe nicht lehr geht.

    Der Behälter, leider in schnöden 80 er Plastik, wollte montiert werden, 2,8 Liter ATF hinein und dann starten, Mehrmals links rechts bis das Sytem entlüftet war. Dannach kam der spannende Moment, das nun die Therorie des Herrn Ingenieurs mit Lenkstange und Anlekpunkten etc sich bewehren müssen. Lenkstange nochmal durch die Verschraubung um ca. 15 mm verlängert dann passt alles. Die relativ kleine Pumpe und Lenkgertiebe aus dem 811 LK meistert seine Aufgabe prima. Ich liebe es wenn ein Plan aufgeht......


  • Danach war dann noch mal das Getriebe dran. Die Gänge liessen sich nicht sauber schalten, es gab keinen vernünftigen Neutarlstellungspunkt und der Rückwertsgang ließ sich auch ohne Anheben des Schaltknüppels einlegen. Da dieser beim 5 ten und 6 ten leigt kein gutes Ding.

    Also Getriebe auf und nochmal alles vermessen. Das Getriebe kam ohne den Schaltfinger damals!! Die ersten Anpssungen waren nicht gut genug. Der Finger in die Schaltkulisse war etwas zu kurz , ca 6 mm. Also Material anschweiseen , zurecht schleifen....... Auch dieser Plan klappt. Jetzt ist das so wie es sich gehört. Da bin ich doch sehr glücklich mich für das AK 6-55 stehend entschieden zu haben. Alles kann zerlegt und eingstellt werden. Man kann es öffnen von oben, ohne das Öl abzulassen, daran arbeiten und alles ist so übersichtlich das selbst ich mit meinem Dekotunten Ingenieur es verstehe.




    So und jetzt eine Woche Urlaub mit der Frau ohne Borgward. Quasi kalter Enzug!!Oh Je


    VG Wasti

  • So jetzt hab ich mal wieder zeit und Geduld hier ein paar Bilder wieder einzustellen.

    Da bei uns die Pinguine in der Scheune eingezogen sind, habe ich mich entschlossen in die beheizbare Holzwerkstatt umzuziehen und mit dem Aufbau für das Fahrerhaus zu beginnen. Wie schon erwähnt wir dieses ca 35 cm länger als ein Standert Haus und um im Zweifel einer Reparatur des Getriebes von oben und vom inneren des Fahrehauses daran arbeiten zu können, ist die Konstruktion so aufzubauen, das der gesamte Mitteltunnel von oben zu öffnen ist.

    Da durch meine Erhöhung mehr Platz unter dem Fahrehaus ist, kann ich eine ander Konstruktion wie im Orginal wählen, die vor allem stabieler ist und ich " Taschen " einbauen kann die später Baterien und Fächer aufnehemn können.



    Das entscheidene nun war immer: Wie muss der Radius an der unteren Ecke von der A Säule ausfallen!! Dafür habe ich den Kotflügel montiert und eine entsprechende Schablone angefertigt mit der ich dann die Ecke anfertigen kann.



    Borgward hat ja hier den Radius durch einen eingeschoben Keil für die unterschiedlichen Modelle angeglichen ( Allrad nicht Allrad beim 4500) was leider zu einer Schwachstelle an diesem Bauteil geführt hat und hier immer als erstes der Gammel ansetzt

  • Und schließlich ist es auch wieder über null Grad und ich konnte nun endlich die Bremse fertig bauen. Da ich eine durchgehende Luftgebremste Anhänger Bremse verbauen will, war viel Zeit und Nachdenken nötig, um eien Plan zu finden , der eine Hydraulische Einkreisbremse mit einer solchen Anhänger Steuerung ermöglicht. Wieder ein mal hat mich mein NAchbar und Unimog Spezialist gerettet. Er hat die Aufgabe perfekt umgestezt und mir entspechenden Plan und , was wichtig ist, aktuelle Bauelemte für die Bremse besorgt. Ein Ersatz soll in Zukunft auch ohne Probleme möglich sein. So habe ich eine standert Anhänger steuerventil mit einem Dreikreis Bremsverteiler verbaut was bei 8 Bar arbeitet und ich einen Anhänge von 12 Tonnen maximal fahren kann. Die Verrohrung hab eich in Kunstoff ausgeführt. Da ich hier allerdings nicht sehr erfahren bin hat die ganze Sache sehr lange gedauert und das System/ Verrohrung habe ich gefühlt vier mal gebaut. Ohne meinen Landmaschienen Händler und seinen super Lager wäre ich warscheinlich gescheitert.


    Da orginale Handbremssteuerventil ist dann noch zum Einsatz gekommen. Man kann es so einstellen das es umgekehrt arbeitet, sprich Bremse offen =Druck.










    Zusätzlich habe ich noch die neuen Diesel Leitung verlegt. Vorlauf in 12 mm Rücklauf in 10 mm . Da ich mit zwei Tank arbeiten werde , habe ich ein Umschaltventil, das ich unter den Beifahrer Sitz bauen werde, mir besorgt. Also nochmal 3 Paar Leitungen. langsam wird es viel.




    Und zum schluss noch endlich die Stossdämpfer. Hatte ien halbe Ewigkeit gedauert einen Ersatz für Vorne zu bekommen. Eine schier endlosse Tabelle von Sachs Dämpfern mit allen Massen( ungeordnet) hat schließlich die Lösung gebracht, auch wenn ich die untere Aufnahme umbauen musste. Hinten habe ich zusätzlich Dämpfer verbaut in der Hoffnung auf langen Autobahn Fahrten etwas Ruhe in die Fuhre zu bringen. Bin gespannt ob sich das lohnen wird.




  • ach - ich bin traurig!


    Ich mag den Anblick von Löchern im Ober- oder Untergurt nicht - da blutet mein Herz.


    Gruß

    Benedikt


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    Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Panzerhaubitze M109G infiziert.

    Heute leb ich damit - kein Az kann mir helfen - mit der Idee einen 12V92TAB umgekehrt ins Heck eines KAT 4x4 einzubauen um damit die road of bones zu befahren.

    Wo bin ich also nicht besser aufgehoben als wie hier?

  • Hallo,


    es sind ja nicht nur diese 4 Löcher.


    Aber wahrscheinlich sind es alles Original-Löcher vom Hersteller.


    Wenn nein, gibt es natürlich ein grundlegendes Problem, weil das Bohren von Löchern in den Gurten

    innerhalb des Abstandes von VA zu HA verboten ist.

    Dann würden nur zwei Möglichkeiten bleiben:

    A) Löcher sanieren

    B) Rahmen verschrotten


    Aber das wird der Blaukittel ja dann sagen.


  • die waren alle Orginal!! Aber jetzt mal ernsthaft.... 5 mm oder 6 mm ..... last mal die Kirche im Dorf!!! Und von Werk aus haben die ihre Löcher ebenfalls da gesetzt wo sie sie gebraucht haben und das mit 12 mm aufwerts wie zB Verschraubung Holzauflage auf der Rahmenoberseite mit 3 Löchern !