Wüste( n) Gedanken, oder die Folgen wenn zwei Freunde am Lagerfeuer bei Ksar Ghilane wilde pläne schmieden

  • Am Dienstag war es dann endlich so weit: Die Küche abholen. Das bedeutet maximale Zuladung, ca 17 Tonnen Gesamtgewicht auf dem Gespann. Ist spannend, auf der Ebene bewegt sich das immernoch mit 85 kmh, am Berg werden es dann mal weniger und kurz vor der Haustür ist ja bei mir der ein oder andere kleine Hügel...... da gehts mal bis in den 2 Gang und 12 kmh. Aber das ist ja gerade das Schöne daran. :laola:








    Vg Wasti

  • Hallo Wasti,


    falls Du für den Kieselgrauen Kippaufbau doch keine Verwendung hast, ich könnte ihn nun wieder brauchen...


    :lol:


    Grüße

    Stefan


    PS: Tolle Doku, interessantes Auto, freue mich, den mal in Natura zu sehen. :thumbsup-blue:

    "Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

  • So jetzt brauchte ich mal wieder ein bischen Auszeit von der ollen Arbeit und habe ich ein paar Dinge an meinem Projekt weiter machen können.

    Ich hatte ja , nach dem ich sehr unrühmlich, einen Tank beim Schweißen in die Luft gesprengt hatte :schweißen::hel::lach:zwei weiter auftreiben können. den 150 Liter Tank werde ich mit den bestehenden 200 L verbauen. Diesesmal, weil schlauer, hab ich ihn nach dem Sandstrahlen mit Kieselsteinen und Reiniger auf dem Zementmischer das tankinnere ausreichend von Brennstoffresten gereinigt.


    Ein heftiger Einschlag galt es nun zu richten, ausbäulen ist fehlgeschlegen, der gesprente Tank war dann Spender und schließlich ist alles gut gegegangen:thumbsup:












    Des weitern habe ich noch ein weiterse Getriebe ZF AK 6-55 auftreiben könne, das die etwas kürze Übersetzung 0.71 im 6. Gang hat. Leider ist hier über die Jahre Wasser eingedrungen, so das ich es zerlegen musste um die Zahnräder zu reinigen. Die Wellendichichtungen sind zu erneuern und ein Kugellager hat Spiel. Mein freundlicher Landmaschienentechniker hat dann eines bekommen könne. Das lustige war hier die Anmerkung vom Lieferanten: Kugellager sei überlagert(zu alt, zeit abgelaufen) ob wir es trotzdem wollen??:no::TWas jetzt bei einem Kugellager überlagert sein sollte??? Aber es war auch das letze!!:H:










    Jetzt wieder alle szusammen setzten und für den späteren Einbau zurecht machen.

    Bis bald

    Wasti

    PS. Verteilergtrieb im anderm Thema

  • Wasti, der Lieferant war bestimmt ein junger Mensch, der ein Leben ohne Haltbarkeitsdaten gar nicht kennt. Klar, das der damit nicht klar kommt.


    Ich hatte ja , nach dem ich sehr unrühmlich, einen Tank beim Schweißen in die Luft gesprengt hatte :schweißen::hel::lach: zwei weiter auftreiben können

    Und, was hast du falsch gemacht ?


    Genau, du hast keine Kamera aufgestellt, denn dann hätten wir jetzt ein schönes Video

    zur Erbauung.


    Gruß Jozi.

  • Jetzt mal wieder etwas Zeit um hier was einzustellen.

    Das Getriebe konnte ich wieder zusammensetzen , die eine oder andere Dichtung erneuern und was soll ich sagen: die alten ZF machen Spass: klick und klackt und sind selbst von son Halbschrauber wie mir zu bändigen.

    Auch die Teilewaschmaschine kommt immer wieder zum Einsatz.

    Der Deckel wird dann mit dem vom alten Getriebe getauscht da hier ein Peilstab und ne große Nachfüllschraube oben verbaut sind












    Das Verteile Getriebe hat dann auch die restlichen Simmerringe (Wellendichtungen )bekommen und nach etwas hin und her auch sauber wieder zusammen, mit allen neuen Anschlüssen und Sonden.

    Natürlich noch alles in Farbe, versteht sich.




    Danach habe ich den guten Borgward zu meinem Motorenbauer hier im Landkreis gebracht. Hier hatte ich schon Hilfe beim Abdrehen von Schwungscheibe und anderen Teilen. Nun galt es auszuprobieren, ob die Jungs den Motor sauber einstellen könne, da er , Mercedes üblich, leider nach dem Kaltstark böse blau-Weiß Raucht und heftig nach Diesel riecht. Die Bauen Motoren nach alter Schule auf !

    Ventile eingestellt und Kompression geprüft und recht gleichmäßig gut bei ca 28 bei allen.

    Einspritzdüsen geprüft, nicht gut, sechs neue. Förderzeitpunkt geprüft und um 8 Grad nach vorne gedreht. Das alles mit Garantie und bla bla. Summe nicht ohne aber angemessen.

    Ich rein in die Karre und……….. gefühlte 30PS weniger. :no:

    Der Rauch ist etwas weniger geworden!! Oh wunder …..aus dem Benz ist kein Borgward geworden.:denk:


    Ähhhhhhhhh. Da ich aber den Gas Zug auf Seilzug umgebaut hatte und die Jungs mit der Eigenkonstruktion nicht ganz klar kamen und die Anschlagsschrauben fest waren…….. also selber alles sauber gemacht, neu eingestellt und die Fördermenge nach Anweisung „MB Track Fahrer Nachbar“ angeglichen……. Jetzt gefühlte 30 PS mehr als vor allem……Geht doch.:laola:





    So und der nächst Schritt war , weil ja gerade soooooo ein strenger Winter ist, Winterreifen zu besorgen!!!

    Na ja , ich wollte einen Strassenreifen Satz um bei jedem Wetter fahren zu können ohne die XML in Sägezahn zu zerreiben bevor ich je ins Gelände gefahren bin.

    13R22,5 auf 9 Zoll Felgen Schlauchlos ist hier das Gebot der Stunde. Felgen gabs im Ruhpott und Reifen als Runderneuert und Wunschprofiel von der Vulkanier Bude in Augsburg. Und ja, sie laufen super!

    Um die XML Artgerecht einzulagern, habe ich eine alterungs hemmende Schlammpackung verwendet, perfeckt.















    Mit dem neuen Schalgschrauber ist das Reifenwechseln mal auch echt eine Freude!!

    Naja, ausser wenn er dann gleich mal nen Radbolzen abschehrt! Aber wehe dem der da noch was am Hof stehen hat!









    Bis bald

    machst gut

    Wasti

  • Zitat

    und Reifen als Runderneuert und Wunschprofiel von der Vulkanier Bude in Augsburg.

    gerade erst entdeckt!

    heißt das, wenn man denen gute karkassen gibt, machen die einem drauf, was man möchte?

    ich überlege nämlich, was ich für meine geplante nordkap-wintertour fahren kann. da wären echte winterreifen sicher nicht schlecht...

  • Arne

    die haben Karkassen, suchen gute raus , die kosten dann so 40-60 €/Stück und dann das Profil drauf. Nur zu beachten: nicht jedes Winterprofil ist für die Vorderachse geeignet.

    Bin gestern in ein Schnee Treiben geraten und die Reifen haben das gemacht was sie sollten: nicht rutschen!! Das macht schon was her!


    Ganz abgesehen das sie absolut Wuchtig sind und im Fahrerhaus gefühlte 20 DB leiser ist, wegen nicht heulenden Abrollgeräusch.

    VG Wasti

  • In diesen Tagen ändert sich ja alles und was geplant war findet anders/später statt, Corona sei Dank.

    Das Gute , man hat wieder oder endlich Zeit für Wichtiges.

    In diesem Fall habe ich mich entschlossen dem unausweichlichen Altern und dem damit verbundenen einsetzenden Vergesslichkeit entgegen zu wirken. Ein befreundeter verrenteter Feuerwehrmann (also deutlich älter) bestätigte mir neulich(heute):no:, das das mit dem Vergessen im Alter zunehmend ein Problem würde,:). Meine andere Referenz aus Bremen hat sich hier noch nicht eindeutig geäußert. :pump:

    Deswegen habe ich mir zum Gedächtnistraining als 50+ folgende Aufgabe ausgedacht: Alles wieder zerlegen damit man nicht aus der Übung kommt!!











    Na ja, wenn man einen Prototypen baut dann baut man zweimal!






    Die Getriebe müssen getauscht werden, die Kupplung auf Hydraulik umgerüstet werden und der Durchstieg zum Koffer eingebaut werden, und und und.

    Aber: Das Fahrerhaus hab ich so gebaut und die ganzen Anschlüsse so gelegt, das nach einem Tag es demontiert war. Das freut ein. Kippfahrerhaus wäre auch noch ne Alternative. :mech:


    Grüße Wasti

  • In diesem Fall habe ich mich entschlossen dem unausweichlichen Altern und dem damit verbundenen einsetzenden Vergesslichkeit entgegen zu wirken.

    Oh ha, ich will ja nicht hoffen demnächst meinen Borgi auch jährlich komplett zerlegen zu müssen um geistig rege zu bleiben :wacko:.

    Ich denke, das reguläre Wartungs- und allfällige Reparaturaufkommen sollten da doch reichen hmmm

    So gesehen kann man den verrenteten Feuerwehrmann nur bewundern, muss er doch eine wesentlich größere Typenvielfalt bewältigen :mech:


    Gruß, und bleibt gesund


    Peter

  • Moin Wasti,

    den Striptease hast Du aber nur veranstaltet weil Du die Kupplung umbauen willst, oder?

    Zum Gtriebewechsel muss doch nicht etwa die Hütte runter.hmmm

    Beim 522 ist ein Getriebewechsel ruckzuck erledigt.:yes:


    Gruß aus HL


    Andreas

  • Hallo Andreas

    hier alles anders: ZF 6-55 180 kg und die hintere Motor Aufhängung ist am Getriebe. Das ist hier alles anders und ich könnte das Getriebe wechseln ohne das Führerhaus abzunehmen aber 180kg mit Flaschenzug an Radlader Gabel durch die Tür…… außerdem will ich Kupplung Gestänge noch umbauen so wie Handbremse und das Fahrerhaus hinten höher legen und den Gas Zug/Pedal noch optimieren.


    Da ist das der bessere Weg. Und das 4 Gang im 522 ist absolut kein Vergleich. Selbst zum 5 Gang aus dem 4500/555.


    VG Wasti

  • ich könnte das Getriebe wechseln ohne das Führerhaus abzunehmen

    Moin Wasti,


    das meinte ich. Wäre sonst auch Borgward untypisch.

    Die Gewichte sind natürlich beim 4500/555 eine ganz andere Hausnummer. Deshalb bin ich auch froh, den "Kleinen" zu haben, denn da ist alles noch ohne Radlader handelbar.


    Nichtsdestotrotz finde ich dein Projekt mega und wünsche dir weiterhin viel Erfolg!


    Happy Easter


    Andreas

  • Aber Andreas

    ich habe hier kein Borgward Getriebe mehr verbaut: Das ist ein 6 Gang Getriebe, wie verbaut in der MAN Emma oder anderen 18 Tonnern aus der Zeit. Das ist fast 3 Mal so schwer wie das Originale 5 Gang Borgward. Ist aber das einzigste 6 Gang Getriebe mit mehr als eine 1 zu 1 Übersetzung im größten Gang. Auch ist es noch relativ heufig zu bekommen. Das was ich jetzt verbaue hat mit einer 0,71 Übersetzung eine bessere Abstufung wie das zuerst Verbaute mit einer 0,62 Übersetzung.


    VG Wasti

  • Alternative heute: Kostenkalkulation Bauprojekt oder...... hier erst mal wieder Bilder einstellen=)das war einfach zu entscheiden.


    So Getriebe vorbereitet für Einbau. Passt nicht??:T Alles nochmal nachgemessen: Welle Verzahnung Länge...... alles ok. Mechanischer wiederstand beim Aufsetzen???:no: Am nächsten Tag in Ruhe nochmal an die Sache rangegangen: Ahhhhhh das Gehäuse vom Getriebe ist leicht anders und die Ölablassschraube liegt da wo der Träger liegt. Shit!!

    Nun gut, das ZF 6-55 ist in allen erdenklicher Fahrzeugen in allen erdenklichen Lagen verbaut worden, schön zu sehen im ZF Buch. Das alte Getriebe hatte den Rückwertsgang recht forne , jetzt rechts hinten. Dadurch ist das Gehäuse etwas anders. Die Aufnahmen für die Getriebehalter musste ich auch nacharbeiten.

    Hilft nichts, umbauen, Ölablassschraube versetzen. Und.... passt. :H:













  • Das nächste war die Schaltung für Allrad und Untersetzung umzubauen. Bis her hab ich mit dem Luftzylinder die Untersetzung geschalten, was nicht gut ging. Deswegen per Hebel die Untersetzung und per Luft den Allrad. Dafür musste ich aber eine Rasterung für den Schaltweg bauen so das der Ganghebel in Position bleibt. Die Wege noch angeglichen, den Hebel verlängert und wir werden in der Praxis sehen ob es vernünftig geht. Der Allrad wird nun per Luft zugeschaltet, wieder über den Schalter am Hebel.














    Das andere problem war dann noch: Bremse zu steif, Kupplung zu langer Weg. Ich habe das erst mal mit verlängerten Hebeln gelöst die ich auf verschiedenen Positionen einstellen kann. Dadurch habe ich jetzt mehr Pedalweg bei der Bremse und somit mehr Kraft und bessere Dosierbarkeit. Bei der Kupplung ist es genau anders rum. Auch hier wird die Praxis es zeigen.







    Dann Kühler nach hinten versetzen damit ein Ladeluftkühler davor passt und dann das Fahrerhaus wieder drauf, etwas höher und hinten angehoben.

  • Andreas, das mit dem Amaturenbret war auch so ein Zentralwunsch von mir. Nur alte Intrumente oder alte Bauart und genauso Schalter und Leuchten.


    Aber heute ist ein schöner Tag weil:!!

    - Handbremse endlich umgebaut so das ssie weiter hinten liegt





    - Allradschaltung Luftzylinder fertig




    - Ladeluftkühler gekommen:H:

    Und er passt so vor den Wasserkühler und unter die Maske das er weithin nicht großartig auffällt.











    Ja ja jetzt sagt ihr"Jetzt dreht er total durch " LLk bringt im standart Betrieb weniger hohe Verbrennungstemperaturen und die Leistung hängt dann davon ab wie weit man die ESP aufdreht. Da muss sollte man vernüftig bleiben.:rolleyes: mal sehen ob mir das gelingt:engel:

    VG WAsti

  • Super geiles Projekt! Ich frag mich immer wie du das bei deinen laufenden Anpassungsarbeiten machst. Wenn ich so was mache dann bastel ich die Teile, streich sie mit Grundierung, dann mit Farbe ... dann Montage. Das hält natürlich auf.
    Irgendwie scheint das bei dir optimierter zu sein?

  • ein bischen schon. Herrichten, grundieren und in die feuchte Grundierung lackieren. Das mach ich im Kleinteilebereich mit Sprühdosen, der Lack wird einem da gemischt und das ist , je nach Temperatur, in 2 bis 4 Std montierbar. Oberflächen wie Türen etc dauert länger , da ich hier die Lackierpistole verwende und dann ist da immer min 30 Min herrichten und reinigen dabei und das muss dann 1 bis 2 Tage trocknen.

    VG Wasti

  • Es ist spät aber die LLK Verrohung muss noch sein. Ansaugung musste nach oben verlängert werden aber ansonsten hat es so geklappt wie gedacht. Morgen werde ich ihn laufen lassen und dann.........








    Gute nacht vg Wasti