Munga 4 BW seit 73 abgemeldet

  • Meint ihr, das ist so ne Opas erstes Auto,weggestellt bis zum Altenheim ,Geschichte?

    Kommt vor, ist aber sehr, sehr selten.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Nö Thomas,

    der Munga vom Kumpel, wo ich unlängst hier frugte wegen Zündung einstellen, der ist letztmalig zugelassen gewesen in 1984.

    Der steht also auch schon deutlich länger als wie er gefahren getan hat.

    Voll normal sowas.

    Da stehen zigtausende Oldies vom Brezel über Jaguar E-Type und Lancia Stratos bis hin zum Flügeltürer in seit Jahrzehnten monatlich bezahlten Garagenmieten herum.

    Mein Vatta hat - gottlob - schon 1988 - einen der letzten Stricher/8 Cermedesse 200D mit Lenkradschaltung dem Schrotti mitgegeben.

    Ich hätte den sonst 30 Jahre in der Scheune hin und her geschoben.

    Gut - erst war ich auch ein bischen sauer - aber ...


    .. ach und der Eingangs erwähnte Munga ist immer noch ein Stehzeug, weil der Versager und Spritzufuhr total vergammelt. Der Kollege meinte, da in der RBZ großgeworden, so nach dem Motto, Sprit rein und los.

    Und die par Bekloppten, die so´nen Kackstuhl wieder zum Laufen kriegen und dann auch am Laufen halten, die werden auch natürlich selektiert - vom Alter - nachwachsen tun die hier jedenfalls nicht und die Kameraden, welche über Lapedusa mit dem frischerworbenden Seepferdchen hier vorsprechen, da haste auch nichts dran.

    Gruß

    Benedikt

    Anamnese: Den LKW-Schein auf der Emma gemacht als die ersten MAN KAT 8x8 in Dienst gingen. Damals lies mich ein Kamerad mit seinem flammneuen KAT 8x8 fahren.
    In der Grundausbildung wurde ich mit dem Detroit Diesel Virus in der Wanne der Haubitze M109G infiziert.
    Der 1192 seitige Inhalt des "Kraftfahrtechnischen Taschenbuch" ist - wie AndyE erwähnte - gerised auf 135x Seiten, die Füsik und Mammatik hat sich nicht geändert - alles geht mit einem Rechenschieber.

  • Wenn der Vorbesitzer in der Scene gewesen wär,wärs A peinlich den mehr als nen paar Jahre

    unterzustellen ohne den mal wieder fertig zu machen oder B hätte den an nen Kumpel abgegeben,

    Geld hätte das auch noch eingebracht.Zuviele Projekte und kein Platz,jammert jeder hier.

    Deshalb sind 30 Jahre stillstand eher ungewöhnlich, ausser man hat Schotter wie bei der

    Garage der Schlumpfbrüder.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Wenn der Vorbesitzer in der Scene gewesen wär,wärs A peinlich den mehr als nen paar Jahre

    unterzustellen ohne den mal wieder fertig zu machen oder B hätte den an nen Kumpel abgegeben,

    Geld hätte das auch noch eingebracht.Zuviele Projekte und kein Platz,jammert jeder hier.

    Deshalb sind 30 Jahre stillstand eher ungewöhnlich, ausser man hat Schotter wie bei der

    Garage der Schlumpfbrüder.

    Hallo,

    Mungas, Borgward und Unimog 404 haben sehr wenig gekostet als sie in den 70/80iger Jahren ausgesondert wurden. Einen Munga gab es bestimmt schon für 500DM oder weniger. Wenn dann jemand ein eigenes Grundstück hat und das Unterstellen eigentlich nichts kostet, dann brauchte man da auch nicht Schotter ohne Ende. Und 30 Jahre sind schnell um.

    Um die Ecke bei mir hat jemand einen Audi 80 und noch einen VW rumstehen, an beiden Fahrzeugen wird auch schon seit Jahren (ca. 20) nichts gemacht.

    Gruß Stefan

  • Das sind Rentner oder Doktorwagen,die haben dann Automatik,ne besonders langweilige Farbe

    oder die schwächste Motorisierung.Mungas waren eher für Offroadfreunde.Wenn sich da dann

    jemand was neueres holt und weiterfährt,dann fragt der Kumpel, du kann ich den haben oder ich brauch

    nen Kotflügel.Wenn er ganz mit Offroad aufhört,dann steht der auch nicht 30 Jahre.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Moin,

    ich bin ja begeistert ( ironisch) über diese Sachkenntnis …..


    Technik bei einem Munga ist Pille Pale.

    Das Thema ist Rost !

    Einen ungeschweißten /ungespachtelten, wenn auch mit Löchern zu finden,

    ist schon schwer genug.

    Einen weitgehend rostfreien zu finden, ein 6er im Lotto !


    Besteht also die Annahme, das die Verkaufsaussage zutrifft, wäre nicht

    schlau schwadronieren angesagt, sondern Telefonhörer und Autoschlüssel.


    Fände ich einen rostfreien Borgi, wäre ich so was von schnell.

    Würde mir Unmengen an Arbeit und Geld ersparen, die zwangsweise

    auf mich zukommen.


    Gruß

    Klaus

  • sehe ich genauso


    wenn der wirklich seit über 40 Jahren trocken stand dann ist der allemal eine Visite und den Kauf wert.


    Und darüner zu schwadronieren ob das nun angehen kann oder nicht ist irgendwie nicht zielführend


    der hat für mich nur eindeutig die falsche Farbe. :dev:

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • Moin Andreas,

    Munga ist ja leider nicht alltagstauglich, was die technische

    Standfestigkeit betrifft. Aber das DRK hatte schon einige im Bestand.


    Irgendwo (Hanover ?) war ich mal dienstlich beim Blutspendedienst.

    Dort hing dekorativ eine Munga-Haube im Bürotrakt an der Wand.

    Schön verbeult und mit Rot-Kreuz Symbol drauf auf hell Elfenbein.


    Also, Farbe kann man ändern.

    Sonst werden seltene Ausführungen auf Bundeswehr getrimmt.

    Es wäre nur gerecht, das ganze mal umzudrehen. :dev:


    Sollte also ein Mangel an Motorfahrzeugen bei Euch herrschen …

    Nicht das lange Weile aufkommt.


    Gruß

    Klaus

  • Munga ist ja leider nicht alltagstauglich, was die technische

    Standfestigkeit betrifft.

    Ähm, naja, gewartete Mungas, mit gesunder Kurbelwelle, sind aber fast so Zuverlässig wie ein B2000.


    mfg Patrick

    Feil Dir keinen ab, lerne Drehen und Fräsen!
    Über 7 Millionen Österreicher können nicht richtig Drehen und Fräsen.


    Für mehr Integration von Bevölkerung mit Emissionshintergrund
    "dats ned bandan nemts ahn droht" :schweißen:
    Freilauf Dioden aus Freilandhaltung :D

  • wir haben unseren Munga von 2003 bis 2005 im Alltagsbetrieb bewegt,

    bis es aufgrund einer Kaltverformung zu einem abrupten Ende kam.


    und zwar mit Original-Motor.

    :^:

    warum der nicht alltagstauglich sein soll erschließt sich mir nicht.


    Und ein Mangel an Projekten herrscht bei uns nicht grade.


    Gestern wr grad wieder jemand da der (die) mit Sicherheit im Kopf grob überschlagen hat wieviel Zeit mir noch bleibt

    und wieviel Zeit die eingelagerten Projekte wohl noch verschlingen werden. :dev:


    :lol:

    Gruß
    der
    Benzschrauber



    Quod licet Jovi, non licet bovi

  • ...eun eindeutiger Fall von "buy an item not a story" ... Hinfahren und gucken ist due einzige Lösung herauszubekommen ob das tatsächlich ein "Überlebender" oder nur ne Marketingmasche ist...


    Andreas : Mit dem "Zuviel" sollen sich die Erben herumärgern....


    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl) :D


    Wir sind nicht gestört...wir sind verhaltensoriginell!


    "Die Bundeswehr- von Nato-Ziege und Co." - jetzt erhältlich!
    http://www.vs-books.de/

  • Ähm, naja, gewartete Mungas, mit gesunder Kurbelwelle, sind aber fast so Zuverlässig wie ein B2000.

    Pipi, da sind wir mal nicht einer Meinung.

    11 Jahre Munga und über 30 Jahre Borgward lassen mich zu Klaus`s Meinung kommen.

    Und, Munga war nach einer Algerien - Reise platt. Borgward hält seit 21 Jahren durch.


    Mich wundert nur, das Pi-jay noch nicht unterwegs ist. hmmm


    Pi-jay, bist du noch aktiv ?


    Gruß Jozi.