Netzunabhängige Kaffezubereitungsgeräte?

  • ist alles grundsätzlich richtig. Auf die Tasse heruntergerechnet relativiert sich der Preis natürlich. Heißt aber dennoch, daß ich jetzt erstmal wenigstens 60€ hinlegen muß. + Kanne, +Filterträger.

    Für etwas, was man nicht wirklich braucht, ist das ad hoc nicht wenig Geld - zumindest nicht für mich. Es geht darum auf ein paar Treffen im Jahr, möglichst stilvoll und möglichst historisch passend, Kaffee zuzubereiten.

    Bei - sagen wir mal - 3 Filtern pro Tag an drei Treffentagen auf 4 Treffen, würde ich 36 Filter im Jahr benötigen, vielleicht einen mehr oder einen weniger. Das hieße für mich gerade eine 5 Jahrespackung kaufen.

    Geht, würde ich auch machen, sofern ich keine andere Lösung vorher finde.

    Habe gerade Mulltücher für 7€ (ergibt etwa 12 bis 18 Filtertüten) hier liegen und schneide sie morgen zu und vernähe sie. Wenns klappt ist gut, wenn nicht kaufe ich halt von Melitta die Filter.

    Ich denke der hohe Preis resultiert natürlich auch daraus, daß es diesen Filterträger nur noch selten gibt - und in absehbarer Zukunft wird auch sicher die Produktion der passenden Filter eingestellt. Noch gibt es sie.

    Und ja, möglich, daß in dem ein oder anderen Restaurant- oder Hotelbetrieb sowas noch in irgendeinem hinterletzten Winkel herumliegt aber die jetzt abzutelefonieren ist müßig - ich weiß aus eigener Erfahrung, daß kaum einer a) über solche Bestände informiert ist und b) weder Zeit noch Bock hat sich um sowas zu kümmern.

    Bis übernächstes Wochenende werde ich sicher die ein oder andere Lösung gefunden haben.

    Gruß,

    Jörg

  • Wenn du auf die richtig billige, auch feldmäßige Art Kaffee kochen (richtig kochen, nicht brühen) möchtest, kannst du einen Topf mit 10l Wasser zum kochen bringen und einen Nylonstrumpf (vorzugsweise neu) mit 500 g Kaffeemehl füllen, zuknoten und ca. 5 min. mitkochen lassen. Dann den "Kaffeebeutel" wieder rausfischen, den Strumpf leeren und auswaschen. Ist mehrmals verwendbar, sieht aber zugegebenermaßen etwas seltsam aus. Geht zur Not auch direkt in so einer Blechkanne auf dem Feuer. Muß man dann halt die Kaffeemehlmenge anpassen.

    Ob das jetzt so richtig lebensmittelecht ist, bezweifle ich, man könnte auch bestimmt, so Stoffsäckchen nehmen, aber auch da ist die Gefahr, daß da Sachen aus dem Stoff ausgewaschen werden, die man jetzt nicht im Kaffee haben möchte. Ich würde an deiner Stelle einfach die passenden Filtertüten kaufen, dann hast du dein historisch korrektes Setup, was erprobt ist und funktioniert. Ich würde bei den paar Cent für den Filter jetzt nicht anfangen Säckchen zu nähen......

  • Dann würde ich eher kleinere Grossverbraucher-Filter kaufen und 2 von denen gleichzeitig benutzen.

    Oder schau ob son Melittading mal gebraucht bei Ebay auftaucht und frag den ob er noch Filter rumfliegen hat.Gut Ding braucht Geduld,besonders wenn man sparen will.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Tach,

    Läuft!




    5L Kaffe auf einmal.

    Dann würde ich eher kleinere Grossverbraucher-Filter kaufen und 2 von denen gleichzeitig benutzen.

    Klingt pfiffig! :thumbsup:


    Erinnert mich an folgende Forums-Konverstion:


    Frage: Im Buch steht Anzugsdrehmoment für Bolzen 180 Nm. Mein Drehmomentschlüssel geht nur bis 120 Nm. Kann ich einmal mit 120 und danach nochmal mit 60 Nm anziehen?


    Antwort: Klar, kein Problem. Übrigens, wenn Du mal nen 8 er Loch bohren willst und keinen 8 er Bohrer hast, kannst auch einfach einmal den 6 er und einmal den 2 er nehmen oder zweimal den 4 er.


    Gruß,

    Jörg

  • Die Tüten kan man auch halb befüllen und oben ineinander stecken,

    der Vergleich mit den Löcher bohren war ziemlich Banane.


    Dein Melitta ist eh für was grösseres ausgelegt als deine Kanne.

    Da reicht auch ne halb so grosse Tüte und etwas geschick beim

    eingiessen.Ich bin sicher, es fragen gerne mal nen paar Leute rum,

    bevor sie aus jetzt nicht mehr sterilen Zellstoff trinken .

    Alles nur ,weil du dir damit nicht die 60 Euro ans Bein binden must.

    Ich hab davon ja auch nix,ich versuche nur zu helfen.


    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Antwort: Klar, kein Problem. Übrigens, wenn Du mal nen 8 er Loch bohren willst und keinen 8 er Bohrer hast, kannst auch einfach einmal den 6 er und einmal den 2 er nehmen oder zweimal den 4 er.

    Ist ja wohl völlig klar daß man dann 2x den 4er nimmt, das erspart ja das Umspannen! :idee:

    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Tach,

    Feldversuch mit 20 Rekruten beim Biwak verlief erfolgreich. Kaffee schmeckt und 5 Liter decken den ersten Morgenkaffee-Durst bei ca. 20 Mann.

    Allerdings gibt es auch leichte Abzüge:

    Bei einem Feldlager ohne fließendem Wasser und mit Donnerbalken waren nicht-sterile Filtertüten ein ernstes Hygiene- und somit natürlich auch Gesundheitsrisiko.


    Grüße,

    J

  • Wieviel da rein passt weiss ich auch nicht,aber du siehst das der Filter nicht bis oben hin reichen muss.

    Hightower halt mal nen Zollstock an den Filter und sag uns wie der heisst.

    Dann kannst du die einfach kaufen und brauchst deinen Zellstoff nicht,J.B.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Ja genau ,der ist für 15 Tassen.Dann schau halt nach Filtern bei Ebay mit Nummer

    103 oder 104 ,die wirds bestimmt günstiger geben.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Auf dem obigen Foto hatte ich die Handelsüblichen 1x4 Tüten verwendet.

    Für das wohl alte Maß 103 hab ich nichts passendes gefunden . Man muss dann andere Tüten etwas anpassen, etwas umfalten.


    Gruß Dirk

    Wolf 250 GD "Lang" + Menzi Militär-Anhänger Bj 64.
    - - - AKP 2/6 - - - NSchKp 510 - - -

    - - - "Der mit dem Boot fährt" - - -

  • Mal Auszug aus Wiki:



    Gruß Dirk

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  • Nachdem ich vergangene Woche mal wieder mit 105 und 106 Kaffee kochen durfte, hab ich mir den kleineren nun auch endlich zugelegt. Ne Packung Kaffeefilter ist auch schon bestellt :thumbsup:




    Was ich erstaunlich finde, ich mag eigentlich keinen Filterkaffee. Immer wieder tauchen in der Werbung tolle, neue Filterkaffeemaschinen mit super-hightech neuen Filtermetoden auf, und der Kaffee wird trotzdem nicht besser. Trotzdem schmeckt mir der Kaffee aus diesen Melitta Urgesteinen wirklich gut. Ob es daran liegt, dass man ihn im Filter ziehen lässt, bevor er durchläuft? Keine Ahnung...


    LG,

    Kristian

  • Ja nee,schneller ist eigendlich besser,weil es auch Bitterstoffe gibt

    die man lieber nicht haben will.Deshalb lässt man das durchlaufen

    und dann kann man das warmhalten ohne das bittere.


    Durch die verwendung von immer nen neuen Filter ,entsteht

    nix was da Rückstände verursachen kann.

    Die Maschine an der Tanke muss jeden Tag desinfiziert werden, was

    20 Minuten braucht.Dann ist son Filter doch nicht soo teuer.

    Vielleicht muss deine Maschine zu Hause ,mal gereinigt und entkalkt werden,

    dann schmeckt dir der Kaffee bestimmt besser.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Vielleicht muss deine Maschine zu Hause ,mal gereinigt und entkalkt werden,

    dann schmeckt dir der Kaffee bestimmt besser.

    Es gibt bei mir Zuhause keine Filterkaffeemaschine. Entweder türkisch, French-Press, oder (alltäglich) Vollautomat. Aber Du hast Recht, entkalken ist geschmacklich erstaunlich wichtig :daumenhoch:


    Brühtemperatur wird halt bei 5-10l Kaffe nicht soo einfach einzuhalten...