Motörbread

  • Klasse finde ich ja den Spruch mit "Gefahr im Straßenverkehr"... :T

    Ich sage mal, jeder Golf-Fahrer mit deutlich unterschnittlichem IQ stellt eine höhere Gefahr dar :dev:

    Ein guter Freund besucht einen im Knast, wenn man Mist gebaut hat.
    Ein echter Freund sitzt im Knast neben einem und sagt, "War aber trotzdem 'ne klasse Aktion."

  • Ja, toll die Fahrzeuge dargestellt.Der macht das schon länger und wurde auch schon

    drüber berichtet.Ich hab aber keinen Plan ,wie sich das rechnen soll.

    Wenn er das als Hobby ,nur unkostendeckend macht,würds vielleicht gehen.

    Niemand läd den mit seinen Fuhrpark ein,bezahlt für das Event 5000 Euro

    und die machen dann 50 Brote.Zudem ist das eigendlich genau das gegenteil

    was der vorher gemacht hat,Logistik hat heute nun mal Computer und Elektronik.

    Dann muss der viel Kohle im Ausland gemacht haben , fährt den jetzt

    nur rum und lässt andere das Backen.Eine Bank hätte dem dafür nie nen Kredit

    gegeben.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Moin,


    es gibt auch Idealisten - nicht immer muss sich alles „rechnen“ - wenn wir hier im Forum soweit sind, dann halte ich mich zurück.


    Es gibt User hier, die machen das zum Spass - ich habe auch nen abstrakten Job und liebe einfach die Mechanik und tobe mich aus.

  • Moin, ich finde das ist eine schöne Idee.

    Der Provokationsfaktor bei unseren Mitbürgern mit einer Allergie gegen alles was oliv-grün bzw. gelb-oliv ist, lässt allerdings entsprechende Kommentare vermuten. Ich hoffe, dass das Gefährt nicht irgendwann ein Opfer wilden Vandalismus´ wird....alles Gute!

    Im Übrigen denke ich, dass niemand ein solches Fahrzeug fährt, pflegt und erhält, weil er ernsthaft damit rechnet, dass es sich irgendwann finanziell auszahlt....

  • Grüss Gott,

    nein - des Geldes wegen macht man das nicht. Aber eine Mobile Bäckerei trägt sich zumindest finanziell - ist aber ein Haufen Arbeit. Wir backen bis zu 500 Brote am Tag, und ich lasse backen, aber ich backe auch selbst, z.B. in Greding oder neulich in Gatow zum Flugplatzfest. Wenn man zwei Wochen am selben Ort stehen kann, kommen sogar Stammkunden.

    Das ganze funktioniert aber auch wirklich nur, weil ich ein Faible für die grünen Fahrzeuge habe. Es ist nicht daran zu denken, die Bäcker als Fahrer auszubilden.

    Der schönste Effekt ist die Werbung und die Tatsache, dass man mit den Kunden direkt Kontakt hat.

  • OK,darf ich dich mal auf diesen wege fragen, ob du was über den Verbleib der Bundeswehr

    Feldbacköfen von Werner&Pfleiderer weisst?Ein anderer Forumskollege, auch gelernter Bäcker

    und Faible für grosse grüne Auto, fragt hier schon seit Jahren und möchte auf Treffen

    auch so Backtage machen.Oder sollte man auch son Schweizer Ding besorgen?

    Was kostet der so ungefähr?

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Die Fa. Werner & Pfleiderer hat ja bis '43 die Feldbacköfen für die Wehrmacht hergestellt... für die Bundeswehr auch?

    Allerdings wurde die Bäckerei- und Metzgerei-Kompanie beim Nachschub-Lehr-Bataillon 130 schon im Oktober 1969 aufgelöst.

    Im Januar 1970 schrieb der "SPIEGEL":


    Zitat

    Da die Bonner Führungsstäbler im Ernstfall Bundeswehrverbände weder in Afrika noch am Nordkap erwarten, zogen sie die -- vermeintlich -- logische Konsequenz und verhinderten, daß die Bremer Bäckerei- und Metzger-Soldaten zum Sauerteig für weitere Einheiten dieser Art wurden.

    Generalleutnant Moll, ehedem Inspekteur des Heeres, begründete die Auflösung der gemischten Kompanie mit den Worten: "Wir müssen überlieferte Vorstellungen über Bord werfen ... Brot und Fleisch kann man bei uns überall kaufen."

    Ob von den Feldbacköfen welche bis heute überlebt haben...?!?

  • Grüss Gott wiederum,


    unser Stromaggregat läuft ausgezeichnet und könnte eigentlich liefern - aaaaber: Ich habe hier 90 Dezibel gemessen und das kann man keinem zumuten. Eine Mob Bk 68A war ja dazu ausgelegt, jeweils zwei Bäckereien mit Strom zu versorgen. Soviel braucht es ja nicht, weil die Energie für die Hitze aus Diesel/Heizöl erzeugt wird. Ich lasse das gerade von einem Heizungsbauer prüfen, ob Gas hier mehr Sinn ergeben würde. Urteil steht aber noch aus.


    Von den W&P Öfen weiss ich nicht viel: Es waren Lizenzbauten der US Armee und die waren sehr robust. Die Schweizer wollten ja jeweils kleine Trupps mit fünf Mann in der Bäckerei. bei den Deutschen war es so geplant, Zelte zu bauen, die man "unendlich" verlängern konnte, Station für Station , Ofen für Ofen... Es gab vor ein paar Jahren welche auf Ebay, ich habe damals aber gepennt.


    Jeden, der sich die Mob Bk einmal im Betrieb ansehen will, bitte ich bei uns vorbeizukommen. Wir machen eine intensive Einweisung. Der Kauf will überlegt sein, aber das Ding funktioniert hervorragend. Kontakt bitte über: info@brot-werk.com Im Dezember sind wir wieder in Berlin-Buch und im Januar in Berlin-Tegel. Aaaaaaber - wie gesagt - das funktioniert nur, weil ich eben die entsprechenden Scheine und die MAN 630 SZM unterhalte.


    Hier noch ein Film dazu:

  • Allerdings wurde die Bäckerei- und Metzgerei-Kompanie beim Nachschub-Lehr-Bataillon 130 schon im Oktober 1969 aufgelöst.

    Ich habe in der Anlage mal zusammengestellt, was sich im Laufe der Zeit in meinen Unterlagen so zu Bäckerei-Einheiten der Bundeswehr bei mir angesammelt. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen.

    Grüße
    Jörg

  • Lieber Florian,

    ein beeindruckender Film über Deine Arbeit! Auf diesem Wege noch einmal recht herzlichen Dank an Dich für die Unterstützung hinsichtlich des Abtransportes meiner Emma aus Eurer RAG. Wenn ich einmal in der Hauptstadt sein sollte schaue ich sicherlich vorbei.

    Gruss Thomas