Wolf Krankenwagen Abschmieren

  • da ich nun stolzer Besitzer eines solchen Kfz bin, führe ich zur Zeit Wartung durch....;,(

    ich benötige mal Hilfe...:tuz:

    bei abschmieren der Kardanwellen habe ich festgestellt das ich, entgegen zu meinem Puch-G, nicht an

    die Schmiernippel der Schaltgetriebeausgangswelle (zum Schaltgetriebe hin) (1xSchiebestück, 1x Kreuzgelenk) zum Wechselgertriebe komme:heul:

    bei meinem sitzt da ein Auspufftopf im Wege.....

    helft mir mal, wie komme ich da ran :^:



    Gruss Andreas  :thumbup:


    "DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT"
    (Heinrich Heine)


    1./PzBtl 213 - FM Grp. (1987/88 W15)


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  • Doch das geht,

    Mann brauch einen langen Schlauch für die Fettpresse, und dann muss man die Nippel ertasten. Den Arm muss man an den Sperrzylindern durchquetschen. Am besten geht das zu zweit. Einer hält den Schlauch, und der andere Presst das Fett rein.

    Getriebe Seite muss man den Arm bei den Schaltstangen durchstecken.

    Am Besten hinten Hochbocken, das man die Welle drehen kann.

    Ist blöd gemacht, aber geht.

    Deshalb wurde das beim BUND meistens nicht gemacht, weil keiner Bock hatte sich die Unterarme zu zerkratzen.


    Gruß Sascha

  • Kommt man bei dem nicht vielleicht, zwischen Koffer und Rahmen dran ?

    Beim San Wolf hab ich das auch noch nicht gemacht.


    Und Glückwunsch zum Neuen Auto !

    nee, sitzt schon unter dem Führerhaus......

    dann will ich mal nen langen schlauch ordern....... sche...:motz:

    Gruss Andreas  :thumbup:


    "DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT BIN ICH UM DEN SCHLAF GEBRACHT"
    (Heinrich Heine)


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  • Das Klemmstück ist eigentlich ein Muß, wenn man alleine abschmiert, selbst bei pneumatischer Presse. Gibts z.B. bei Westfalia für ca. 30 €, bestens geeignet für Zwangslagen, vorausgesetzt, man hat genügend Platz. So aus dem Bauch heraus, ist das Ding ca.70 mm lang.



    Gruß


    Hermann

  • Hallo,

    Mal ein Tipp von mir, wie man das ganz bequem auch alleine hinbekommt.


    Das "Klemmstück" ist Pflicht, ich hab da nen Schlauch dran, der geschätzt etwa 1,2 Meter lang ist.


    Also Handbremse anziehen, das Verteilergetriebe in die Rechte Schaltgruppe und auf N wie Nebenantrieb.


    Das Schaltgetriebe in Leerlauf.


    Jetzt kann man die Kardanwelle drehen wie man lustig ist, kennen die meisten aber wahrscheinlich schon.


    Wenn man sich nun unters Auto legt, mit dem Kopf ans linke Vorderrad, und den Kopf hoch nimmt, kann man da gut durchgucken. Einmal den Schlauch am Schalldämpfer vorbei geschoben und auf die Drei Schmiernippel aufgesteckt und eingerastet, kann man in einer recht bequemen Position abschmieren.

    Das mache ich alle 2500km so.

    Ins Schiebestück einen Hub bei der kurzen Kardanwelle (2 bei den langen) und bis es schön an den kreuzgelenken raus kommt, meist 6-7 Hübe.


    Von einer Elektronischen oder Pressluft fettpresse halte ich nicht viel, so gelangt viel zu viel fett in kürzester Zeit ins Schiebestück und die Lager in den Getrieben werden vorzeitig ausfallen.


    Geht Steffen

  • Moin,


    also ich würde auch keine elektrische oder Druckluft Fettpresse verwenden, da drückt Ihr zuviel Fett rein.


    Pressol, Hazet oder sowas kaufen und dann läuft das perfekt. Als Fett verwendet ich Hochtemperatur-Fett.

    Hochtemperatur Fett?


    Halte ich für zu viel des guten, lieber mit einem normalen Wälzlagerfett öfters abschmieren.


    Man muss da aber auch ein Gefühl für entwickeln. Wann genug drin ist.



    Gruß Steffen

  • Das Ding habe ich auch. Möchte es nicht mehr missen. Ich glaube das Ding heißt G-Kupplung.

    "Banning Guns because criminals have too many ist like castrating yourself because your neighbor has too many kids!"
    (Clint Eastwood)

  • Moin,


    NLGI Klasse 2


    Grease-Gard Premium Plus

    weist einen ausgezeichneten Vibrationsschutz auf auch unter korrosiven und nassen Bedingungen

    Der Temperaturbereich: –28 °C bis +167 °C


    Grease-Gard Premium und Grease-Gard Premium Plus Schmierfette eignen sich ideal für den Schutz von Lagern, Antriebswellen und allen anderen beweglichen Teilen, die eine Schmierung benötigen.


    Das habe ich hier da und das nehme ich seit Jahren - es gibt hier weitere User die dieses Fett nutzen.


    Kann das relativ günstig besorgen und somit eine Alternative zum MB Fett

  • Das ist der andere Nachbar, der ist Proktologe.


    Back to topic: Gibt es irgendwelche Unterschiede im Vorgehen und der Häufigkeit des Abschnierens zwischen den unterschiedlichen Gs? 463er mal außen vor gelassen aber die findet man ja auch eher selten in oliv

    Moin,


    ich finde auch 2500km ist ein guter Richtwert. Eines aber nie vergessen - bei Fahrten unter extremen Bedingungen wie lange und tiefe Schlamm und Wasserdurchfahrten, oder genauso lange Fahrten durch staubige Gebiete (wie Wüste) ist das Abschmieren wesentlich öfter vorzunehmen. Nach o.g. Schlamm- und Wasserfahrten will das Handbuch das du es "sofort" machst.

  • Moin,


    Ich fahre fast nur in Wald und Flur, ich schmiere alle 500 km ab - jedoch die Schiebestücke nur sehr sparsam.

    Das ist dann vielleicht auch erforderlich, damit sich da erst gar kein Dreck ansammeln kann.

    Bei einem Intervall von 500km wäre ich ja jede Woche dran. Da wo ich meist fahre reichen 2500km.


    Es ist aber wichtig nach einer solchen Gelädenutztung das Fahrzeug abzuschmieren.

  • Mal ganz blöd gefragt, drückt Ihr wirklich alle 5000 Kilometer Fett in die Schiebestücke der Kardanwellen?? Irgendwann sind die Schiebestücke voller Fett, dass sich nicht einfach beim Komprimieren rausdrückt.


    Ich hatte letztes Jahr beim G-Treffen in Jänschwalde das Problem, dass die Kardanwellen sich im Gelände nicht mehr zusammengeschoben haben, weil zu viel Fett drin. Bei normalem Straßenbetrieb merkt man das nicht, weil sich die Wellen nicht so stark zusammen schieben wie im Gelände. Ich hab dann die Schmiernippel aus den Wellen rauchgedreht und ein Papiertaschentuch mit Panzer-Tape über den Schrauböffnungen befestigt, damit kein Dreck in die Wellen kommt. Anschließend ein paar mal durchs Gelände gefahren und siehe da, es hat sich etwa eine Haselnuss große Menge Fett rausgedrückt. Nachdem die Schmiernippel wieder drin waren, war das ein ganz anderes fahren im Gelände. Während der Winterruhe werde ich mal die Wellen komplett runternehmen und reinigen. Anschließend zwei Hübe Fett rein und dann wieder einbauen.

    Wenn De glaabst ess gehd ned mehr, kimmt von irschendwo en kalde Schobbe her! :bier: