Schwungscheibe

  • Den Führungsdorn, ... , den braucht man.

    Moin,

    wenn man etwas Fingerspitzengefühl hat, und man weiß was man tut, dann braucht man den nicht.

    Mir ist noch nie die Dichtlippe umgeklappt und ich habe schone einige Male diesen Dichtring erneuert. (nicht immer am gleichen Motor)

    Im Reparaturleitfaden steht immer einiges an Werkzeug drin was man eigentlich nicht wirklich benötigt.

    Ganz viel ´Spezialwerkzeug kann man durch Berufserfahrung ersetzen.

  • Ist halt immer das Thema, wenn schonmal auf ist kann man ja das und das auch gleich mitmachen:lol:

    Aber wo man grade dabei ist hmmm :lol:

    Also wenn es danach geht: Ich habe bei Ebay Kleinanzeigen noch einen sehr guten Starterkranz mit zwar relativ überflüssigen aber dafür völlig unverbogenen Stiften für moderates Geld im Angebot. Also nur zu, ich freu mich. Sieht ja auch viel schöner aus, wenn das dann so eingebaut ist :lol:


    ;-)

  • Na mal Spaß beiseite.


    Wenn der Motor raus ist, würde ich das Pilotlager immer wechseln und auch die Buchse als Gegenhalter von der Anlasserwelle kontrollieren bzw. wechseln, kosten halt kaum was die Teile. Ausrücklager Kupplung beim geringsten Zweifel auch, gab es lange Zeit Originalteile VAG bei Ebay so um die 20 €.


    Druckplatte und Scheibe der Kupplung würde ich immer begutachten und ausschließlich bei Bedarf tauschen (da würde ich sogar völlig teifenentspannt gute Gebrauchtteile aus dem Teileregal einsetzen). Wenn die Kurbelwelle am Simmerring absolut trocken ist, dürfte bei mir auch der alte Simmerring stets drin bleiben.


    Nicht vergessen, Motor rein und raus beim Iltis ist nun wirklich kein Hexenwerk, dauert nicht lang und man kommst fast überall super ran. Bei Zuviel Energie ist vermutlich weiterer Arbeitseinsatz am Iltis in Sachen Korrosionsschutz langfristig zielführender.


    Grüße

  • Ach ja, wenn die Ölwannendichtung nicht mehr so prickelnd ist, auch gleich machen. Das geht bei eingebautem Motor nicht, da kommt man an die letzten zwei, drei vier? Schrauben im eingebauten Zustand nicht ran

  • Hi Sirko,


    ja so werde ich es jetzt auch machen! Eigentlich gilt ja der Grundsatz, Never Works a Running Engine, aber die Kupplung ist im Arsch. Zwei Federn gebrochen und der Belag ist nimmer der frischeste;,(.

    Vorne ist der Simmering unterm Kurbelwellenrad kaputt, da süffts, der kommt raus,hinten alles trocken und schick, der bleibt drinne. Schwungscheibe bleibt auch, verbogene Penüpels Unrelevant. Blech wird neu abgedichtet und kommt wieder rein. Pilotlager und Buchse kommen neu!

    Ausserdem habe ich noch das Lenkgetriebe zu tauschen, das Blattfederpaket vorne ist auch schon draussen, kommen neue Lager rein und wird mal bisserl Überarbeitet. Und beide Traggelenke oben sind in alle Richtungen ausgeschlagen, also auch neu!

    Und wenn das noch nicht reichen täte, sind auch noch die zwei Ablaufgummidingens vom Luftfilteransaugkasten zerschlissen:lol:


    Du hast recht, wenn man es mal gemacht hat ist es mit der entsprechenden Leidenschaft kein Thema den Motor rauszuholen:thumbsup:.


    Schraubende Grüße


    Sascha

  • Moin,

    wenn man etwas Fingerspitzengefühl hat, und man weiß was man tut, dann braucht man den nicht.

    Mir ist noch nie die Dichtlippe umgeklappt und ich habe schone einige Male diesen Dichtring erneuert. (nicht immer am gleichen Motor)

    Im Reparaturleitfaden steht immer einiges an Werkzeug drin was man eigentlich nicht wirklich benötigt.

    Ganz viel ´Spezialwerkzeug kann man durch Berufserfahrung ersetzen.

    kann klappen, muss aber nicht. das hat nichts mit "wissen was man tut" zu tun, sondern mit Glück. das Dumme ist, dass Du es nicht von aussen sehen kannst, wenn der Federring abgesprungen ist, Du merkst es erst nach ein paar hundert Kilometern, wenn die Kupplung verölt ist und rutscht. Dann heisst es, Motor raus und alles von vorne.


    Da würd ich mir lieber das Werkzeug ausleihen oder kaufen...


    Ich habe schon mehr als einmal erlebt, dass ich auch dachte, auf ein spezielles Werkzeug verzichten zu können und dann schmerzlich eines Besseren belehrt wurde, aber wenn Du natürlich so viel Erfahrung hast, dann ist das bei Dir vielleich ganz anders :dev:

    Das heißt ja nicht, dass es unbedingt immer das original Werkzeug von VW sein muss...


    Gruß

    Holger

  • wenn die Kupplung verölt ist und rutscht.

    Da hätte ich weniger Sorge. Hatte da mit einem Motor mehrmals viel öligen Spaß, bei mir war es damals allerdings die Welle, die die Ringe zeitnah hat undicht werden lassen, wie ich nach dem zweiten Wechsel bemerkt habe . Aber die Kupplung hat nie Öl abbekommen. Ist unten aus der Kupplungsglocke zwischen Motor und Getriebe rausgetropft. Nun ja, vielleicht, wenn man die Kupplungsglocke wirklich dicht verklebt?


    Grüße

  • Da hätte ich weniger Sorge. Hatte da mit einem Motor mehrmals viel öligen Spaß, bei mir war es damals allerdings die Welle, die die Ringe zeitnah hat undicht werden lassen, wie ich nach dem zweiten Wechsel bemerkt habe . Aber die Kupplung hat nie Öl abbekommen. Ist unten aus der Kupplungsglocke zwischen Motor und Getriebe rausgetropft. Nun ja, vielleicht, wenn man die Kupplungsglocke wirklich dicht verklebt?


    Grüße

    stimmt, wenn Du die Kupplungsglocke nicht sauber abdichtest, läuft die Soße unten raus....

  • Moin,

    keine Ahnung warum du das jetzt so provokant formulierst.

    Wenn du mir nicht glaubst, dann frag doch einfach mal andere Schrauber mit 30 Jahren Erfahrung.

    Wünsche noch einen schönen Sonntag.

    sorry, wollte Dich nicht beleidigen, nur etwas frotzeln... ich schraube auch schon seit ich mein erstes Moped hatte - und das ist fast 40 Jahre her - trotzdem oder gerade deshalb habe ich es im Laufe der Zeit schätzen gelernt, mit dem richtigen (Spezial-) Werkzeug zu arbeiten, statt zu improvisieren. Man muss ja auch nicht alles selbst besitzen, dafür gibt es ja gerade solche Foren hier, wo man sich auch mal was leihen kann...


    Nix für ungut, nochmal sorry, Holger